Stefan Schoblocher - Kampf um Tenochtitlán

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Kampf um Tenochtitlán: краткое содержание, описание и аннотация

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Als José, ein verarmter Student, Ende 1518 Andalusien verlässt, um in der Neuen Welt sein Glück zu suchen, lebt der junge Azteke Xopil, noch unberührt von den merkwürdigen Erscheinungen, die bei den Bewohnern der Hauptstadt Tenochtitlán große Sorge auslösen, in einem abgeschiedenen Bergdorf.
Während der eine später neben Hernán Cortés mit einem Korps wagemutiger Spanier ins mächtige Reich der Mexica vordringt, ist der andere bereit, an der Seite des Königs Cuauhtemoc bis zum Äußersten gegen die Eroberer zu kämpfen.
Die Geschehnisse zwingen sie als erbitterte Gegner in einen Strudel von Gewalt, Heimtücke und ärgster Gefahr. Es scheint, als drohe ihnen unausweichlich der Tod. Können Apacueye und Chimalman, die sie aus Liebe retten wollen, das Schlimmste verhindern?

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Die Kaziken standen stumm vor Schreck.

„Es ist wahr, was du sagst“, bekannte schließlich der Älteste. „Montezuma, der so mächtig ist, dass er jeden von uns verderben kann, hat befohlen, euch zu vernichten. Nun sehen wir, dass unsre Absicht töricht gewesen ist und bitten euch, uns zu verzeihen.“

„Eure Einsicht kommt zu spät“, erwiderte Cortés kalt. „Verrat lässt sich nur durch Blut sühnen!“

Als er den Degen hob, wurde ein Geschütz abgefeuert. Es war das Signal zum Angriff.

Unsre Musketiere und Armbrustschützen richteten ihre Waffen auf die Cholulteken. Bereits im ersten Geschosshagel brachen viele zusammen. Während sie stürzten, versuchten die Unverletzten zu fliehen. Aber wir schnitten ihnen den Weg ab und setzten erbarmungslos unsre Degen ein.

„Santiago!“, schrie Cortés. “Auf sie! Nieder mit ihnen!“

Die Cholulteken rannten nach allen Seiten. Doch es gab kein Entkommen. Wer die Mauern überklettern wollte, wurde von Musketenschüssen niedergestreckt, wer verzweifelt zu den Ausgängen drängte, lief in die langen Pieken der Wachsoldaten. Auch von außen gelang es nicht, den Eingeschlossenen zu helfen, da die Geschütze auf alle Zugänge gerichtet waren. Ihre Geschosse rissen Lücke um Lücke in die gegnerischen Reihen. Wenn nachgeladen werden musste, schlug Cortés die Angreifer mit seinen Reitern zurück.

Ich merkte, wie die Cholulteken beim Krachen und Blitzen der Feuerwaffen zusammenzuckten, vom Schnauben und Wiehern der Streitrosse in höchste Angst versetzt wurden. Trotzdem stürmten immer mehr Krieger, die nicht wehrlos sterben wollten, auf uns zu, um die Gefallenen zu ersetzen.

Ohne das Eingreifen der Tlaxcalteken wären wir vielleicht noch in Schwierigkeiten geraten. Mit um die Köpfe gewundenen Schilfkränzen, durch die sie sich vom Gegner abhoben, eilten sie herbei und stießen jenes gellende Pfeifen aus, mit dem sich die Völker des Hochlands ins Gefecht werfen. Durch die neuen Angreifer entmutigt, begannen die Cholulteken zurückzuweichen. Es geschah mehr und mehr ungeordnet. Kopflos geworden, versuchten schließlich viele Krieger, sich in nahe Gebäude oder Tempel zu retten.

Zu diesem Zeitpunkt war die Auseinandersetzung entschieden, und Cortés hätte die Feindseligkeiten beenden können. Doch in einen wilden Kampfrausch geraten, wollte er das Strafgericht noch ausdehnen.

Ich verfolgte mit Pablo und zwei Dutzend Soldaten einen Trupp, der von mehreren Priestern geführt wurde. Die Cholulteken zogen sich zum großen, auf einem künstlichen Hügel errichteten Teocalli zurück. Während eine Gruppe von Kriegern uns mit Speeren und Schwertkeulen aufhielt, erklommen die andren über steile Treppen den Tempel. Einer Legende zufolge sollte, wenn man aus dem Plattformrand Steine brach, eine Sturzflut einsetzen, die den Feind vernichtete. Durch die Schreie der Priester angetrieben, gelang es mehreren Kriegern, zwei Quader zu lockern und hinabzustoßen. Erwartungsvoll starrten alle auf die entstandene Lücke. Doch nichts geschah, ihr Gott ließ sie in der ärgsten Not allein!

Als wir die Plattform erreichten, entfachten die Priester ihre Mäntel am ewigen Feuer, das in einer großen Steinschale brannte, und stürzten sich kopfüber in die Tiefe.

Gebannt verfolgte ich das grausige Schauspiel. Mir schien, als sei mit den Todessprüngen die letzte Gegenwehr erloschen. Schon wollte ich meinen Degen senken, als ich merkte, dass sich uns ein Häuptling entgegenwarf. Dicht hinter ihm jagten seine Krieger heran. Durch den Angriff überrumpelt, wichen unsre Leute zurück. Von Wurfspießen, Steinen und Pfeilen getroffen, brachen einige zusammen.

„Santiago!“, schrie ich. „Auf sie. Nieder mit ihnen!“

Der Schlachtruf spornte meine Gefährten an. Mit kraftvollen Hieben und Stichen eroberten wir den verlorenen Boden zurück, trieben den Feind über die Plattform. An den Rand gedrängt, stürzten sich die Cholulteken wie ihre Priester in die Tiefe.

Betäubt von dem Erlebten, hastete ich vor Pablo die Tempeltreppen hinab. Unten wurde mir bewusst, dass die Geschütze schwiegen. Nur hin und wieder knallte noch ein Musketenschuss. Die Schlacht schien beendet. Überall lagen Tote und Sterbende. Viele Gebäude brannten. Vom Wind geschürt, griffen die Flammen gierig um sich. Weithin warf die geschundene Stadt ihren blutroten Widerschein an den Himmel.

Unsre Männer begannen zu plündern. Sie fielen in Häuser und Heiligtümer ein. Ich beobachtete, wie mehrere aus einem hohen Gebäude Goldgerät trugen. Die Kameraden neben mir wurden unruhig und eilten in Grüppchen fort, um sich ebenfalls ihren Beuteanteil zu sichern. Ehe Pablo und ich uns einem Trupp anschließen konnten, sprengte ein Reiter heran. Ich erkannte Cortés, der ein Stück entfernt seine Fuchsstute zügelte und die Soldaten zurückrief, weil er ahnte, dass die Gefahr nicht völlig gebannt war.

In diesem Augenblick bemerkte ich, wie sich ein Tempeltor öffnete und etwa zwanzig Cholulteken ins Freie drängten. Sie wurden von einem großen, kräftigen Häuptling angeführt und stürmten auf Cortés zu.

Ich stieß einen Warnruf aus, der fast im schrillen, gellenden Pfeifen der Angreifer unterging. Ehe der Generalkapitän seine Fuchsstute herumreißen konnte, umklammerten zwei Gegner die Hinterbeine des Tiers. Es wieherte und bäumte sich auf. Cortés krallte sich mit der linken Hand in die Mähne, mit der Rechten focht er. Kaum hatte er einige Feinde abgewehrt, drangen die nächsten auf ihn ein.

Da eilte ich ihm bereits zu Hilfe. Einen Cholulteken, der gerade seinen Wurfspieß schleudern wollte, streckte ich nieder. Gleich darauf fielen mehrere Krieger über mich her, und ich hatte Mühe, mich zu verteidigen. Erst als Pablo eingriff, ließen etliche von mir ab. Ich erkannte, dass sich Cortés in höchster Gefahr befand. Während ihn drei Krieger angriffen, holte der Häuptling zu einem wuchtigen Hieb auf die Halsschlagader des Pferds aus. Ich stieß einen der Kämpfer beiseite und sprang vor den Anführer. Seine Schwertkeule streifte meinen Degen und prallte hart auf die Sturmhaube. Ein heftiger, dumpfer Schmerz durchfuhr mich. Wie ich stürzte, merkte ich nicht mehr.

Beförderung

Als ich erwachte, war mir übel und mein Kopf schmerzte. Nur mühsam konnte ich mich erinnern, was sich ereignet hatte.

Ich stellte fest, dass ich in einem kleinen Raum auf einer Maislaubmatte lag. An der Stirnwand hing eine Pinienholzfackel und verbreitete schwefliges Licht. Befand ich mich in Gefangenschaft?

Während ich den Kopf hob, erschrak ich. Rechts von mir hockte zusammengesunken eine Indianerin. Erst nach einer Weile erkannte ich Chimalman, die Zofe Malinches. Sie drückte mich sanft auf das Lager zurück und tastete behutsam über meinen Kopfverband. Dann stand sie auf und huschte hinaus.

Mich verunsicherte, dass ich allein im Raum war. Weshalb hatte man mich nicht zu den andren gelegt?

Nach einer Weile erklangen Schritte, und wenig später trat Cortés an mein Lager. Als er sich herabbeugte und meine Schulter berührte, spürte ich, wie mir das Herz schlug.

„Ich bin Euch zutiefst verpflichtet“, sagte er. „Ohne Euer wagemutiges Eingreifen würde ich vielleicht schon vor unsrem höchsten Richter stehen. Der Schlag, den ihr abgefangen habt, hätte meine wackere Stute niedergestreckt, und was danach geschehen wäre, möchte ich mir nicht vorstellen. Auch so stand es eine Weile auf des Messers Schneide. Erst eine Schar Tlaxcalteken, die der Allmächtige rechtzeitig schickte, brachte die endgültige Rettung.“ Er richtete sich auf und fuhr nach einer kurzen Pause fort: „Uns ist ein überwältigender Sieg gelungen. Die Heiden haben begriffen, dass sie machtlos gegen uns sind. Nun flehen sie um Gnade und wollen uns wie liebe Freunde beherbergen, bis wir nach Tenochtitlán weiterziehen.“ Einen Augenblick sah er mich prüfend an, dann fügte er hinzu: „Ihr werdet die Stadt anders verlassen, als Ihr sie betreten habt. Wer sich so mannhaft für mich einsetzt, verdient es, belohnt zu werden. Außerdem kann es kaum schaden, wenn junges Blut in meine Umgebung kommt. Wie alt seid Ihr eigentlich?“

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