Werner Karl - Hydra

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Die antike Hydra war ein neunköpfiges Monster.
Heimtückisch.
Gnadenlos.
Tödlich.
Nur ein Halbgott konnte sie besiegen. Behauptet die Legende …
Die Hydren aus der fremden Dimension sind darüber hinaus hypnotisch begabt … und von Rachegelüsten getrieben. Ihre Invasion der Milchstraße erreicht nun auch die Föderation der Menschen.
Bérénice Savoy – Agentin des Terranischen Geheimdienstes – weiß, dass sie das Übel an der Wurzel bekämpfen muss. Sie wagt mit einer Handvoll Gefährten den Flug in den Nexus, die Heimat der Hydren. Ihr Vorstoß dorthin könnte leicht zu
einem Himmelfahrtskommando werden. Denn bislang ist von dort noch niemand zurückgekehrt …

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Bérénice drehte sich herum und sah zu Freitag. Der Kampfroboter der BEHEMOTH-Klasse III stand als stahlblau schimmernde und regungslose Statue hinter ihnen allen, überragte sie mit seiner Größe von 2,20 Meter locker und hatte offensichtlich seine Sensoren auch auf die Bildschirme und die darauf eingehenden Datenströme gerichtet. Natürlich konnte er Bérénices Gefühlsregungen nicht bemerken. Dass der auf sie geprägte Roboter aber anwesend war, trug nicht wenig zu ihrer Beruhigung bei. So überraschend der befremdende Eindruck in ihr aufgetaucht war, so rasch verschwand er auch wieder. Noch einmal sah sie zu dem Roboter. Der goldene Blitz auf seiner stählernen Stirn kam ihr längst wie ein Pendant ihrer eigenen goldenen Schminke vor, die auch jetzt ihre Lippen, Augen und Fingernägel schmückte. Seine und ihre Verzierungen erinnerten sie an glücklichere Zeiten und Orte.

Die Agentin drängte ihre Grübeleien zurück und konzentrierte sich wieder auf die optischen Anzeigen. Die übermittelten seit ihrem Eintritt in den Ultraraum nur unablässig wabernde Schlieren. Hatten Bérénices suchende Augen endlich etwas entdeckt, das auch nur annähernd ein körperliches Ding hätte sein können, verflüchtigte es sich auch schon wieder und wurde durch neue, sich permanent bewegende Geister ersetzt.

Die Geister toter Hydren … abgeschlachtet von allen Raumfahrern der Milchstraße … ohne, dass wir auch nur das Geringste davon ahnen konnten. Wenn wir diesen Transfer endlich hinter uns haben … was werden wir sehen?

Impressionen vergangener Schlachten zuckten in ihr auf. Nicht nur aus Filmen, die sie an der Militär-Akademie im Fach Strategie gesehen, sondern auch Schlachten, an denen sie selbst teilgenommen hatte.

Was können Ultraraumschocks in der Hydren-Dimension angerichtet haben? Wie groß ist der Schaden, den die Schockwellen den Schlangenwesen angetan haben? Auch jetzt noch, in dieser Sekunde, springen in der Milchstraße ständig Raumschiffe von Ort zu Ort. Und hinterlassen im Nexus eine Spur aus Vernichtung und Tod …

Bérénice riss sich endgültig zusammen und formulierte die Frage, die sich wohl jeder in der Zentrale stellte: »Wie lange sind wir schon unterwegs?« Sie hatte eine Antwort eigentlich von den Rigelianern erwartet, erhielt sie aber vom Roboter.

»13 Minuten und 17 Sekunden, Agent Savoy.«

»Im Einsteinraum dauert ein Ultraraumsprung nur wenige Sekunden …«, warf Bozadd ein und regte sich in einer Weise, die jedem vermittelte, dass er diese lange Flugzeit als möglicherweise gefährlich betrachtete.

Arliss hatte sich erhoben und war ein paar Schritte näher zu Bérénice gerückt. In typisch tieftönenden Mazzar-Vibrationen sagte sie: »Nun: Wir reisen nicht durch unseren Einsteinraum. Nehmen wir dieses schockfreie Gleiten und dessen Dauer als erstes und vor allem warnendes Detail wahr! Die Verhältnisse in der fremden Dimension dürften sich wohl in vielen Belangen von denen in unserer unterscheiden.« Dann lächelte sie. »Und bevor es jemand vergisst: Es ist äußerst angenehm, nicht von zuckenden Gliedern und brennenden Nerven malträtiert zu werden.«

»Ja, schon. Aber was bedeutet das?« Bérénice blickte auf die wenig erhellenden Bilder der Monitore. »Überwinden wir nur die Grenzen zwischen beiden Dimensionen? Oder auch Entfernungen, die nach Lichtjahren oder mehr zählen?«

Arliss zuckte in menschlicher Manier mit ihren mächtigen Schultern und blinzelte ein paar Mal langsam mit ihren Nickhäuten. »Ist das nicht gleichgültig? Dieses Lebewesen, die MOBY DICK, wird sich selbst – und damit uns – nicht einer Gefahr aussetzen. Nach den Aussagen der rigelianischen Mutanten hier zu urteilen, freut es sich, der Tyrannei der Hydren entgangen zu sein. Es strebt seiner Heimat entgegen und wird den Flug also nicht gerade in Regionen unternehmen, in denen eine tödliche Gefahr droht.«

»Hoffen wir es!«, antwortete Bérénice. »Es dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein, bis wir auf andere Slide-Schiffe stoßen. Jedes Schiff, dem wir in dieser Dimension begegnen werden, dürfte von rachelüsternen Hydren besetzt und damit automatisch unser Feind sein. Oder glauben Sie, Beraterin, dass wir unerkannt agieren können? Bislang haben wir noch keine Ahnung, wie wir uns wehren können. Wir haben noch nicht einmal einen Versuch unternommen, die Waffen dieses Schiffes zu testen, geschweige denn, mit ihnen effektiv umgehen zu lernen.«

»Es blieb uns schlichtweg keine Zeit dafür, Nice«, erinnerte Kefann sie anstelle der Mazzar-Anführerin und legte ihre Hände kurz waagerecht über beide Augen, um ihr Bedauern darüber auszudrücken. Dass sie dabei Bérénice mit ihrem verkürzten Namen ansprach, sollte wohl bedeuten, dass sie die Menschenfrau längst als Freundin betrachtete.

»Ich stelle eine Veränderung der Datenströme fest«, kam es unvermittelt von Freitag, der nahezu unbemerkt seinen Standort verlassen hatte und sich nun in der Nähe einiger Monitore aufhielt, auf denen mazzarische Zahlenkolonnen herabscrollten. »Meine Sensoren registrieren widersprüchliche Werte, die sich teilweise mit diesen Daten decken«, sagte er und zeigte mit einer Hand auf einen der Bildschirme. »Daraus folgere ich mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,96 %, dass wir uns dem Ende des Dimensionsfluges nähern.«

Die Blicke aller widmeten sich wieder den Bildschirmen, die nun ein hektisches Durcheinander anstatt der bisher behäbigen Schleier übertrugen. Einzelne farbige und nadelstichkleine Punkte blitzten darin auf … die von einem Moment zum anderen von tiefer Schwärze ersetzt wurden.

»Was ist passiert?«, fragte Bozadd und glotzte mit kreisrunden Augen auf die nachtschwarzen Flächen der Monitore, welche die ohnehin spärliche Beleuchtung der Zentrale nun nicht mehr unterstützen konnten. Dennoch hatte jeder im Raum den Eindruck, dass der Übertritt vollzogen war.

»Warum sehen wir nichts? Hat diese Galaxis keine Sterne? Keine leuchtenden Gaswolken oder Nebel?« Kefann war anzusehen, dass Astronomie nicht ihre Lieblingsbeschäftigung war. Prompt wechselte sie zu einem Thema, das ihr als Ärztin deutlich mehr lag. »Wir haben rein gar nichts gespürt. Keinen Schock, keinen Schmerz. Nicht die geringste Beeinträchtigung unserer Sinne. Es wäre allerdings schön, wenn dieses lebende Raumschiff auch eine Innenbeleuchtung hätte.«

Flynn richtete sich ein wenig auf und drehte sich der mazzarischen Frau zu. »Die MOBY DICK braucht für sich selbst keine Raumbeleuchtung, Kefann. Aber warten Sie noch ein paar Sekunden … und staunen Sie!« Er drehte sich – immer noch eingebettet in das dichte Geflecht – wieder seinem Pult zu. Seine vorsichtigen Bewegungen hatten auf Bérénice den Eindruck gemacht, als hätte ein Kind sich im Spiel unter einer fadenscheinigen Decke versteckt. Dann verstand sie. Der Rigelianer wollte nicht riskieren, das Netz zu zerstören, das ihn mit dem Schiff verband.

»Auf was soll ich …?« Kefann unterbrach sich selbst, als die Wände der Zentrale sich langsam mit einem blauen Schimmern überzogen, das sich binnen weniger menschlicher Wimpernschläge zu einem gleichmäßigen Schein steigerte, der alles gestochen scharf hervorhob und trotzdem ihre Augen nicht überforderte.

»Biolumineszenz«, stieß Kefann hervor, ging sofort ein paar Schritte auf die nächste Wandung zu und drückte eine ihrer dreigliedrigen Krötenhände darauf. Das blaue Glimmen ließ ein wenig nach, kehrte aber sofort zurück, als sie ihre Hand wieder entfernte. »Also sind unsere Augen in Ordnung. Dennoch sehen wir nichts auf den Monitoren.«

»Naya?« Bérénice trat neben ihre Freundin und strich mit einer Hand sanft über deren linke Schulter. Das Geflecht, das alle drei Rigelianer wie eine zweite Schicht Kleidung überzog und nur die Gesichter und Körperöffnungen frei ließ, fühlte sich für die Agentin wie Moos an. »Naya? Könnt ihr etwas durch die Augen der MOBY DICK sehen?«

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