Bernd Schremmer - Adam und Eva

Здесь есть возможность читать онлайн «Bernd Schremmer - Adam und Eva» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Adam und Eva: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Adam und Eva»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Eva hat Adam nicht verführt, beide haben nicht vom Baum der Erkenntnis gegessen, es gab keinen Sündenfall. Gott, der Herr hatte keinen Grund seine Geschöpfe auf dem Garten Eden zu vertreiben. Hat aber Kain seinen Bruder Abel erschlagen!? Wer weiß? – Und so lebten sie im Kreise ihrer Kinder und Kindeskinder bis in unsere Tage; Und doch passiert am Ende etwas völlig Unvorhergesehenes.

Adam und Eva — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Adam und Eva», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Er enthüllte den Gegenstand und überreichte ihn Eva.

„Weißt du, was du jetzt in Händen hältst?“

Eva schüttelte den Kopf. – Eine Tontafel. Mit merkwürdigen Einritzungen.

„Das ist...“ Der Herr blickte bedeutungsvoll in die Runde. „... eine Nachricht von Adam!“

Lange Pause.

Und Eva sah ebenso ungläubig wie ratlos auf das flache Ding in ihren Händen.

Der Herr und Uki tauschten vergnügte Blicke: Wir sind halt in Eden.

„Ich weiß“, sagte er, „so etwas habt ihr noch nicht gesehen.“ Er zeigte auf die zierlichen Einkerbungen. „Das sind Schriftzeichen“, erklärte er. „Erfunden von den Ägyptern. Hübsch anzusehen. Aber nicht jedem verständlich. Ich war eurem Mann beim Einritzen natürlich behilflich.“

Abe, ihm gegenüber sitzend, beugte sich über den Tisch.

„Schriftzeichen sind das?“

„So ist es. Jede Einkerbung steht für ein Wort.“

„Interessant“, sagte Abe.

Henoch jedoch wurde nun ungeduldig: „Nun macht es nicht so spannend. Lest vor, was uns der Großvater schreibt!“

Eva dachte: Mein Gott, der Junge, rede nicht so! Wenn es nun doch der Herr ist!

Und Mutter Zippora, ebenfalls erschrocken, setzte ein entschuldigendes Lächeln auf.

Kain aber saß schweigend da, mit ausdrucksloser Miene.

Der Herr El Haschem bat sich von Eva noch einmal kurz die Tafel aus.

„Viel ist es nicht, was er geschrieben hat“, sagte er. „Ihr seht ja, das Täfelchen ist nicht besonders groß. Im Ägypterland gibt es... Aber das führte jetzt wohl zu weit.“ Er blickte auf die Tafel. „Ihr seht, es sind nur vier Zeilen. Die erste Zeile lautet: Es geht mir gut. Die zweite Zeile: Gott ist mit mir. Die dritte Zeile: Gelobt sei der Herr. Und die vierte Zeile: Adam.

Er gab Eva die Tontafel zurück.

Abermals langes Schweigen.

„Soll ich es noch einmal wiederholen?“ fragte der Gast.

„Nein, nein“, sagte Eva. „Es geht mir gut. Gott ist mit mir. Gelobt sei der Herr. Adam.“

Sie drückte die Tafel an ihre Brust, als wollte sie jedes der Schriftzeichen in ihr Herz verschließen..

Henoch, etwas spöttisch, sagte: „Welch frohe Botschaft.“

Abe aber sagte: „Es steht geschrieben!“

Und Bitja, die wie so oft ihren kleinen Engel in Händen hielt, sagte dankbar-erleichtert: „Jetzt wissen wir es.“

Danach setzten sie alle das unterbrochene Mahl fort. – Und anschließend saßen sie noch lange am Feuer bis in den Abend hinein. Der Reisende aus der Stadt Ur wusste viel zu berichten von Ländern und Leuten, von Gebirgen, Flüssen und Städten im morgenländischen Erdkreis.

Am anderen Morgen, gleich nach dem Frühstück, brachen der Kaufmann und sein Gehilfe auf, weiter stromabwärts gleitend, und waren bald nicht mehr zu sehen.

El Haschem, dachte Eva, als sie zur Hütte zurückkehrte, was der Name wohl bedeuten mochte? Und ihr fiel ein, dass sie ganz vergessen hatte zu fragen, was denn ein Kaufmann sei.

Noch etliche Tage war wieder und wieder die Rede von den beiden Besuchern. Bitja war ein wenig verstimmt, weil Herr El Haschem ihrem Engel keinerlei Beachtung geschenkt hatte. Abe malte selbstersonnene Schriftzeichen in den Sand. Zippora schwärmte vom hübschen Uki. Henoch gingen die Nilschenke und der Wein nicht aus dem Kopf. Lebuda fand es merkwürdig, dass auf dem Fluss nicht schon früher mal ein Kastenschiff gekommen war.

Eva aber nahm jeden Morgen, jeden Abend die kleine Tontafel in die Hand und sprach für sich leise die Worte, die ihr Adam gesandt hatte. Welch ein Trost!

Kain als einziger ging schweigend seinen gewohnten Tätigkeiten nach.

Eines Abends aber sagte er: „Ich denke, es ist jetzt genug mit dem Gerede. Wir sollten den ganzen Unsinn vergessen. Vater Adam ein fröhlicher Zecher am Nilufer! Wer`s glaubt, wird selig.“

Selig? – Alle sahen ihn fragend an.

„Na, hat Uki doch gesagt: Glauben macht selig.“

Ja, Eva erinnerte sich, so etwas Ähnliches hatte der schwarze Gehilfe gesagt, als von der Kraft und Herrlichkeit der Sprache die Rede gewesen war.

Eva aber verbot Kain dieses Wort, aus seinem Mund hatte es ihr allzu abfällig geklungen.

Am anderen Tag holte sie aus dem Stroh, auf dem sie schlief, die Tontafel hervor und stellte sie auf ein kleines Holzgestell, auf dem sie bisher getrocknete Früchte gelagert hatte. Und das Gestell mit der Tontafel stellte sie in eine Ecke des Hauptraums, und das Ganze schmückte sie mit Feldblumen aus. Und fortan erneuerte sie die Blumen jeden Morgen und sprach dabei leise die zweite und dritte Zeile der Tontafel. Das beruhigte sie und stärkte ihre Gewissheit, dass Adam lebte, dass er zurückkehren würde, und mochten auch noch Jahre vergehen.

Kain aber beobachtete sie manchmal und hörte wohl, was sie vor sich hin sprach.

Eva tat so, als bemerkte sie es nicht. Und doch wurde sie das Gefühl nicht los, dass der Besuch der beiden Männer Kain in Unruhe versetzt hatte. – Allein, sie ließ sich nicht beirren; er war ihr Sohn, und nie und nimmer mochte sie glauben, dass Kain seinem Bruder Abel etwas angetan haben könnte.

So verging die Zeit, so vergingen die Jahre. Von den zwei Flussreisenden war längst nicht mehr die Rede. In der Ecke des Haupthauses aber stand, immer geschmückt mit frischen Blumen, die Tontafel.

Eines Abends jedoch, als alle im goldenen Schimmer der sinkenden Sonne bei Tisch saßen, geschah es, dass plötzlich ein hochbeiniges, graubraunes Tier aus dem Wald trat, und auf ihm, zwischen zwei zotteligen Buckeln, saß, prächtig gewandet, Adam.

Heimkunft mit Puschpusch

Herr im Himmel, dachte Adam, welch ein freudiger Empfang. Sie stehen da, als würden sie mich nicht wiedererkennen. Habe ich mich so sehr verändert?

Er zählte die Häupter seiner Lieben. Siehe da, es waren zwei hinzugekommen. Nicht gerade viel für all die Jahre. Aber es waren zwei stattliche Jünglinge, das Staunen auf ihren Gesichtern hatte etwas leicht Ungläubiges. Na, Hauptsache, sie lebten alle.

Adam klopfte seinem Kamel den Hals. „Puschpusch, wie sind angekommen.“ Das Tier stampfte zweimal mit den Vorderhufen. „Du musst dich nicht wundern, dass sie so dastehen, sie haben noch nie ein Kamel gesehen.“ Er klopfte dem Tier abermals den Hals, und Puschpusch nickte schließlich, ging auf die Knie und ließ Adam absteigen.

Eva, die sich als erste aus der Erstarrung löste, kam nun über die Wiese gelaufen.

„Adam!“ rief sie.

Ja, wer den sonst, dachte er. Hatte sie jemand anderen erwartet?

„Adam.... Ach, mein Adam!“

Er breitete die Arme aus. „Eva!“

„Ich hab es gewusst, ich hab es gewusst...“

„Das will ich doch hoffen“, sagte er.

„Gott, der Herr, hat mir dabei geholfen.“

„Wie schön.“

Er schloss Eva in seine Arme. Über ihre Schulter hinweg sah er, wie Lebuda sich ein paar Tränen aus den Augen wischte. Oder war es Zippora? Nein, Zippora war – wenn er sich recht entsann – die Schwarzhaarige.

Er küsste Eva und drückte sie fest an sich. Er fand, sie war ein wenig rundlicher geworden.

Nun kamen auch die anderen näher, die Kinder und – Adam wurde sich der Tatsache bewusst, dass er inzwischen zweimal Großvater geworden war – die Enkel.

Er drückte sie alle, einen nach dem anderen, an seine Brust, küsste sie, tätschelte ihre Wangen und sah ihnen in die Augen.

Zippora schob einen der beiden jungen Männer nach vorn. „Das ist Henoch“, erklärte sie, „Kains Sohn.“

Adam nickte und blickte anerkennend hinüber zu Kain.

„Und das ist Abe“, sagte Lebuda und schob ihren jungen Mann vor, „Abels Sohn.“

Adam erschrak ein wenig. Über den Namen. Zudem war der junge Mann seinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Adam und Eva»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Adam und Eva» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Adam und Eva»

Обсуждение, отзывы о книге «Adam und Eva» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x