Gaby Beiersmann - Yoga rette sich wer kann

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Sylt – das ist das «St. Tropez in der Nordsee». Doch statt Partys, Promis und Promille erleben Maggie und Luna die populäre Insel im nordfriesischen Wattenmeer von einer ganz anderen Seite. Um ihrem Alltag für eine Weile zu entfliehen, buchen die gestressten Freundinnen dort eine Woche Yogaurlaub und checken fernab des typischen Sylttrubels in dem idyllisch gelegenen «Seminarzentrum Dünenparadies» ein. Doch auf der erhofften Reise zu sich selbst werden sie immer wieder von den schillernden Charakteren im Kurs und weiteren unplanmäßigen Begegnungen abgelenkt. Zudem scheint ihre Yogalehrerin von einem dunklen Geheimnis umgeben zu sein.
"Yoga rette sich wer kann" ist der etwas andere Sylt-Roman. Mit Humor, Sprachwitz, hinterfragender Ironie und ihrer detektivischen Neugier erobern Maggie und Luna alle Herzen im Sturm. Spannend, unterhaltsam und mit einer Prise Erotik ist «Yoga rette sich wer kann» die ideale Lektüre für Sylt-Urlauber und die, die es noch werden wollen. Ein Buch, das dem Trend-Spot Sylt als besondere Yoga-Location und einmaliges Naturerlebnis eine Liebeserklärung ausspricht.

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Sie beschließen umzudrehen, denn vor der ersten Yoga-Einheit, die mit zweieinhalb Stunden plus anschließendem Mantra-Singen und Meditation angesetzt ist, wollen sie unbedingt noch ein kleines Nickerchen einlegen. Wie wohltuend ihnen nun bereits ihre Ein-Frau-Behausung vorkommt. Einfach die Tür hinter sich schließen, die Gardinen zuziehen. Nichts kann ihnen in Mars und Venus zustoßen und das ewige Augsburger Puppenkistengedudel von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer, das sich sanft mit den Geräuschen vom Wind, der das Dünengras streichelt, vermischte, würden sie schon irgendwie in ihre Träume einbauen.

Die ‚Yogirette’

Zur Verständigung zwischen Luna und Maggie genügen stets Blicke. Das war schon immer so gewesen. Gab es etwas zum Lachen, endeten sie nicht selten in ausgiebigen Lachkrämpfen. Wenn es irgendwo Anlass zu Kritik gab, lästerten die beiden auch gerne ungehemmt. Für Ausbrüche in beide Richtungen schämten sie sich nicht. Sie ließen ihren Gefühlen stets freien Lauf. Erfreulicher Weise sind beide nun milde gestimmt, denn der Yoga-Raum, der für die nächsten sechs Tage neben Kantine, Gartenhäuschen, Strand und Dünenlandschaft ihr Aufenthaltsort sein soll, zeigt sich behaglich und einladend.

Mitten im Raum trumpft ein Strauß frischer Rosen, um den herum zahllose Teelichter flackern. Viele kleine Sternenlichter an der Raumdecke zaubern zusätzlich stimmungsvolle Lichtreflexe. An der Wand hängen die sieben Chakren in schönster balinesischer Batik gestaltet und auf einem Tisch in der Ecke sind verschiedene Yogi-Tees, Bücher, und – nicht zu vergessen – die CDs der Yogalehrerin aufgebaut. Einladend wirkt auch das, was in den nächsten Tagen ihr Yoga-Arbeitsplatz sein wird: Eine Gymnastikmatte, über der eine gemütliche Lammfellmatte liegt. Daneben befinden sich für jeden Teilnehmer ein rundes Sitzkissen, eine Wolldecke und Lavendelkompressen für die Augen. Ein wenig gering erscheint ihnen allerdings der Abstand zwischen den Matten. Beine und Arme, die sich mit denen der Nachbarn ineinander verhaken? Passt das zu innerer Einkehr und der versprochenen Reise zu sich selbst?

Schließlich erklärt die Yogalehrerin, dass es einfacher und vor allem schöner sei, wenn sich nun alle kennenlernen, bevor sie mit der Einführung und den ersten Übungen beginnen. Und dann nimmt sie auch schon ihren Lauf, die von Luna so befürchtete Vorstellrunde. Mehr als einmal hatte sie sich bereits zu Hause versucht auszumalen, wie es sein würde, eine ganze Woche lang mit wildfremden Menschen in ein und demselben Raum stundenlange Yogaübungen zu exerzieren. Menschen, deren Schicksal und Motive für diesen Urlaub sie nicht kannte und wenn sie ehrlich war, auch gar nicht kennen wollte. Menschen, mit ganz unterschiedlicher Aura und mit Blick auf die geplanten sportlichen Ertüchtigungen auch ganz unterschiedlichen Ausdünstungen? Eine grausame Vorstellung, die Luna eine Gänsehaut bereitete.

Wie schnell konnte man beim Badeurlaub an Strand oder Pool schließlich die Liege wechseln, das Handtuch verrücken oder das Weite suchen? Wie gut ließ sich beim Spaziergang mit dem Hund im Wald ein einsames Eckchen finden? Und wie gut sind doch die Menschen erst im Skiurlaub eingehüllt? Und wie luftig ging es schließlich im Radurlaub zu oder beim Wandern durch die herrliche Bergfrische? Aber hier? Hier, so befürchtet sie, würde es in jeder Hinsicht kein Entrinnen geben.

Sie analysiert rasch die Belüftungssituation im Raum und seufzt erleichtert auf: Eine riesige freundliche Fensterfront öffnet den Raum in Richtung Meer. Wahrscheinlich galt es jeweils den letzten Atemzug der Meditationsübung abzuwarten, bevor ihr süßes Häuschen oder der Strand wieder Rückzug bieten konnten. Und wenn nun alle anderen Mitglieder im Kurs ebenso krasse Charaktere wie Agnes und Sabine waren? Sie wirft ihrer Freundin Maggie einen Blick zu. Diese grinst aufmunternd, was Luna ein wenig beruhigt. Ach ja, auf wen auch immer sie nun treffen würden, das gemeinsame Erleben würde sie sicher noch zu humorvollen Erkenntnissen führen. Das ist für Luna in diesem Augenblick ebenso sicher wie auch tröstend.

Sabine, die sich direkt die Matte neben Diana ausgesucht hat, macht den Anfang. Weit gegrätscht auf der Matte stehend, schüttelt sie mit ihrer unglaublich atlethischen Figur abwechselnd den linken und den rechten Fuß aus, ganz so wie ein Profi-Fußballer, der sich für das Spiel warm macht. Dabei fährt sie sich ein wenig nervös mit der Hand durch den Bürstenschnitt und berichtet in schönstem rheinländischen Dialekt, dass sie neunundreißig Jahre alt ist, eigentlich nicht regelmäßig Yoga praktiziert, aber kein Jahr verstreichen lässt, ohne einen Yogaurlaub bei Diana zu buchen.

Agnes schließt sich direkt an und macht es kurz. Sie kommt aus Unna und braucht einfach Abstand von ihrem Büroalltag. Ende der Durchsage. Mehr erfährt die Runde nicht, was ganz nach Lunas Geschmack ist.

Etwas verschüchtert mit nach unten gesenktem Blick macht Marion aus Ostfriesland weiter. Mit kaum hörbarer Stimme erklärt sie, dass sie sich auf Yoga freut, sich aber wegen des Essens sorgt, da sie keine Fructose verträgt. Diana nickt ihr verständnisvoll zu und blickt dann 'rüber zu Pia. "Puuh, eine düstere Aura", denkt Luna.

Pia ist sehr dünn und wirkt ausgezehrt. Unter ihren Augen machen sich tiefgraue Schatten breit. Sie berichtet in aller Kürze, dass sie aus Osnabrück kommt und gerade eine Meniskus-OP hinter sich hat. Luna zwingt sich, schnell alle weiteren über Pias womöglich düsteres Leben aufkommenden Vorstellungen aus ihrem Kopf zu vertreiben.

Mit fröhlicher Stimme und einem ansteckenden Lachen macht Barbara aus Frankfurt weiter. Barbara erklärt, dass sie sich ebenfalls einmal im Jahr eine besondere Belohnung gönnt. Im vergangenen Jahr war es der Trommelkurs in Marokko, davor Eiswandern auf Island und nun müsse es einfach das Kontrastprogramm - Yoga auf Sylt - sein.

Susanne aus dem Allgäu hat warme Augen und trägt ein Kopftuch über zwei geflochtenen Haarzöpfen. Luna stellt sich vor, dass sie von einem Bauernhof kommt und gerade die Kühe gemolken hat, als Susanne Preis gibt, dass sie Juristin und gerade erst mit dem Flugzeug gelandet ist. Mit abgehetzt klingender Stimme bedauert Susanne, dass ihre Freundin, die Staatsanwältin, kurzfristig absagen musste.

Dann ist Julius an der Reihe, das einzig männliche Mitglied der Truppe. Luna schätzt ihn auf Mitte bis Ende zwanzig. Er ist durchaus eine attraktive Erscheinung, hochgewachsen, schwarzes dichtes Haar, Drei-Tage-Bart und kommt aus Hamburg. Luna hat gesehen, wie ihn Nora, die sich sogleich als seine Mutter vorstellt, zuvor in den Raum geführt hatte. Julius ist blind, was die Gruppe betreten mit einem kurzen Schweigen zur Kenntnis nimmt. Ein Quotenmann und dann auch noch blind. Lunas wildeste Gedanken wollen gerade wieder mit ihr durchgehen, als Julius Mutter in der beinahe ehrfürchtigen Stille das Wort ergreift. "Ihr wundert euch sicher und fragt euch gerade, was macht ein Blinder hier in einem Yoga-Kurs auf Sylt?" Die Stille scheint noch stiller zu werden. "Nun, ich will es euch gerne verraten: Wenn einem Menschen ein Sinnesorgan nicht zur Verfügung steht, dann versucht der Körper automatisch, dieses Defizit mit den anderen Sinnen auszugleichen. Diese Kompensation lässt sich durch gezieltes Wahrnehmungstraining soweit ausbauen, dass die fehlende Sinnesfunktion beinahe vollständig ersetzt werden kann."

Julius Miene ist während der Ausführungen gänzlich unbewegt. Luna findet, dass er einen richtig guten Pokerspieler abgeben würde - wenn er denn sehen könnte. Nora hat die volle Aufmerksamkeit aller Anwesenden im Sternensaal. Gebannt hängen die Frauen an ihren Lippen. Eine Mutter, die für ihren erwachsenen Sohn spricht, der zwar blind ist, aber doch wohl reden kann, oder? "Yoga ist für den Julius das perfekte Wahrnehmungstraining. Alle Sinne sind angesprochen, das Gleichgewicht wird ebenso trainiert wie alle Muskeln und Bänder. Und die Insel Sylt ist für ihn als Stadtmensch das perfekte Kontrastprogramm. Die Geräusche sind hier vollkommen anders und das eröffnet ihm ein weites Spektrum neuer Erfahrungen." Nora hat ihre Ausführungen beendet. Es herrscht immer noch andächtige Stille. Keiner mag etwas sagen.

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