Benjamin Jorga - Auf einen Café über den Balkan

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Auf einen Café über den Balkan: краткое содержание, описание и аннотация

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Diesmal war die Reise durchdacht. Wir starten am Bodensee. Das ist naheliegend, weil wir dort wohnen. Fahren dann über Österreich nach Istrien, nehmen Kroatien noch mit und hoffen anschließend darauf, dass es von dort Fähren nach Italien gibt. Das war die Reiseplanung. Wird am Ende völlig anders kommen, ahnt aber niemand.

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Nun, jedenfalls führe ich draußen derweil mit Matilda ein bilanzierendes Abschlussgespräch zum heutigen Tag und schmiede nebenher Pläne für den morgigen. „Weißt Du Pappa, weil Du heute so toll mit mir gespielt hast, teile ich ALLES mit Dir.“, begleitet von einer ausladenden Geste. Ich brumme beeindruckt. Eigentlich teile ICH gerade mit ihr Kekse, aber der Wille zählt. Matilda überlegt kurz, dann: „Papa, ich gebe Dir meine Medaille, die Du mir gegeben hast. Die bekommst Du.“. Steht auf und verschwindet im Camper, um 5 Minuten später in der Tat mit dieser Medaille in den Händen wieder aus selbigen hervorzuspringen. Feierlich kommt sie auf mich zu, hängt mir die Medaille um den Kopf, umarmt mich: „Hab Dich lieb.“. Läuft. Kann man mehr über diesen Tag sagen? Ich glaube fast nicht.

Wahnsinnig viel mehr gibt es allerdings in der Tat nicht zu berichten. Heute Morgen umgekehrtes Spiel, was den Augenaufschlag der Kinder betrifft. Leopold schläft etwas erschöpft, was ihm nach der letzten Nacht auch nicht zu verdenken ist. Er hat alles gegeben. Die gute Nachricht ist, er wird später wohl keinerlei Drogen brauchen, um die Nächte durchzumachen, dass liegt ihm im Blut. Kathi hat viel gestillt und ich habe diesen unfassbar großen Platz im Laufe einer großzügigen Nachtwanderung nochmal kennen und lieben gelernt. Heute Morgen ist es Matilda, welches als erstes Kind wach ist und mir ins Ohr flüstert: „Komm Papa, stehen wir auf“, dabei nickt sie mir aufmunternd zu, so als wolle sie mir sagen: „Nur keine falsche Scheu, trau Dich.“.

Also raus und im Sonnenaufgang schwimmen, es gibt schlechtere Startmöglichkeiten für einen Montag. Heute war Montag, oder? Anschließend spielen wir etwas mit der Drohne, machen uns dann auf zur Rezeption, um Geld zu wechseln, welches wir umgehend für Espresso und Schokoladencroissants verjubeln. Der Morgen plätschert so dahin. Ich hänge die Hängematte auf, schaffe es aber leider nicht selbige zu besetzen. Matilda nimmt sie umgehend in Beschlag und hört dreimal ihren „Benjamin Blümchen“-Tooni. Ich spanne Wäscheleinen, Kathi fährt Leopold spazieren, plötzlich ist es 13:00 Uhr. Nicht auszuhalten diese Sommerzeit in Istrien, sie rast! Vielleicht noch etwas Aqua Park hier auf dem Platz?

Am späten Nachmittag breche ich zu einer Runde Rennrad auf und pflüge dabei etwas durchs Hinterland. Mit der Drohne bin ich dabei mittlerweile so eingespielt, dass mir 2 Minuten genügen, um startklar zu sein, dann 2 Minuten fliegen und Fotos schießen, einpacken. Selbst streitlustigen Bayern reicht die Zeit nicht, um sich zu beschweren. Die ernüchternde Wahrheit ist allerdings, dass so schön Istriens Küste ist, so langweilig ist das Hinterland. 1-2 kleine Dörfer haben wirklich Charme, aber alles dazwischen ist … tja, öde?

Abendessen, Medaille erobern, Wein einschenken und mit Medaille schlafen gehen.

Kapitel 8

Beim Aufwachen heute Morgen präsentiere ich Matilda voller Stolz die Medaille, welche sie mir gestern verliehen hatte. Damit war es dann auch direkt vorbei mit dem Stolz als Würdenträger. „Hach Papa, trägst Du falsch.“. Zack, abgenommen und weg.

Dann springe ich eben allein ins Mittelmeer. Ich habe festgestellt, dass morgendliches Nacktschwimmen im Mittelmeer wirklich hervorragend dafür geeignet ist mit Problemen jedweder Art zurecht zu kommen. Ich werde zusehen müssen, dass in meinen Alltag einzubauen. Es ist erstaunlich wie viele Sorgen einem das nimmt.

Heute Morgen ging es zum Einkaufen nach Rovinj. Bedeutet also den Stellplatz sichern und dann los. Wobei mir an dieser Stelle ein Phänomen auffiel, welches subtil auf meinen einfachen Charakter hindeutet. Die Stellplätze sind hier wie gesagt wirklich riesig. Locker würde man unseren Camper dreimal auf die Fläche bekommen, was mich zu dem Gedanken verleitet hat, diese Fläche auch auszunutzen. Unser Tisch mit Stühlen steht jetzt ganz auf der anderen Seite des Stellplatzes. Manchmal erkennt man vom Camper aus gar nicht richtig, wer schon am Tisch sitzt und wer nicht. Wir setzen die Walki Talkis ein, welche ursprünglich mal für Matildas Touren über den Platz gedacht waren, um uns vom Tisch zum Camper zu verständigen: „Hier Tisch, wir brauchen noch Butter. Ich wiederhole: Butter. Tisch Ende.“ „Camper Küche hier, Camper Küche hier. Habe verstanden: Butter. Ich wiederhole: Butter. Camper Küche Ende.“ Man muss das überdenken. Später, jetzt erstmal Einkauf und dann wollen wir noch in den Ort selbst schauen.

Wir starten und jetzt kommt die erste echte Überraschung. Wer unsere Geschichten aus den USA und Neuseeland verfolgt hat, der weiß, dass unser erster Einkauf in der Ferne ja generell IMMER einem gleichen Muster folgt. Wir stürmen wild in den Laden, versuchen Lebensmittel zu finden und stellen DANN fest: Ist ein Baumarkt. Jedes verdammte Mal. Heute nicht! Es gibt einen Lidl. Also das kapiere selbst wir. Lidl = Lebensmittel.

Kathi hat pflichtbewusst alle Pfandflaschen aufbewahrt, die werden jetzt umgetauscht. Ein riesiger Sack voll und als ich um die Ecke in den Lidl schlendere, drückt sie mir diesen freudestrahlend in die Hand: „Ist irgendwo da draußen.“ Aha.

Ich schaue mich um und sehe eine kleine Schlange vor einer Bude. Auf der Bude eine Zeichnung mit einem grünen Baum und einer Plastikflasche. Mein Kleinhirn kombiniert sofort: Pfandrückgabe-Center. Ich stelle mich an. Herrlich, keine Automaten. Wie viele bei uns in Deutschland träumen von dieser Zeit? Echte Menschen, keine Maschinen! Ich hoffe diese Menschen haben dann auch immer die nötige Zeit für diesen Luxus. Das dauert nämlich keine 5 Minuten, wenn so ein älterer Mann jede Flasche einzeln zählt, sortiert, vermerkt und dann ins Büro geht, um dort eine Quittung auszustellen. Und dieser Mensch ist eben auch teurer als eine Maschine. Darum keine zwei Menschen, sondern nur einer. Ein sehr gemütlicher.

Ich bin an Position 5 in der Schlange, vor mir noch viel größere Sammlungen als die Meinige von der ich bereits dachte sie wäre riesig. Nein, ist sie nicht.

So steht man dann dort in dieser Schlange. Jetzt hätte ich mal Zeit für ein Sudoko. Auf einmal wir der gute Mann hektisch und fuchtelt mit den Armen. Er rennt zum Ende der Schlange, erzählt dort etwas, winkt jemanden weg. Weg! Weg! Weg! „Finito!“, verstehe ich und irgendwie auch wieder nicht. Dann treibt uns der Mann alle in diesen kleinen Container und schließt die Tür. Ich bin jetzt Teil des Pfandsystems. Dieser Morgen läuft aus dem Ruder. Aber ich werde den bestmöglichen Preis für mich heraushandeln.

Geraune in der Schlange, dann erkennt ein Engländer die Lage: Er will eine Pause. Der Mann will eine Pause! Ich verstehe. Nach uns ist Schluss, dann ist Pause. Völlig klar.

Als ich dran bin hole ich schwungvoll aus und will gerade meine Flaschen in seinen Korb zur Zählung entleeren, da höre ich ein: „Ahh … no, no.“

„No, no?“

„No, no.“

So kommen wir nicht weiter mein Freund. “Why?”.

Er zeigt auf die Flaschen. “Das Deutschland. Nix Croatia. Nach Deutschland und Automaten. Nix hier.“.

Verstehe. Sie haben ihren Stolz diese Menschen. Im Automatenland gekauft, dann auch schön zum Automaten zurück. Ich schwinge die Tasche genauso schwungvoll zurück und begebe mich aus diesem Container heraus und zurück in den Lidl, wo mich Kathi bereits ein wenig ungeduldig empfängt. Wo ich denn wohl so lange bleibe und warum ich die Flaschen noch immer mit mir rumtrage? Ich erkläre die Situation grob, im Detail lasse ich sie wissen, würde es den Rahmen sprengen. Dann schaue ich kurz mal beim Weinregal vorbei. Bei meiner Rückkehr empfängt mich Kathi noch ein klein wenig ungeduldiger: „Du, das ist hier etwas anstrengend mit zwei Kindern. Vielleicht könntest DU auch mal?“. Verstehe, könnte ich.

Ich nehme mir Leopold, plündere die Bargeldvorräte und verlasse mit dem König der Familie den Discounter, um direkt nebenan den gehobenen Supermarkt anzusteuern. „So Leopold, jetzt widmen wir zwei uns mal dem Thema Weinkauf.“.

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