C. Harry Kahn - Harry und der Tod am Regenberg

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Während man sich in der kanadischen Stadt Vancouver auf die Olympischen Winterspiele 2010 vorbereitet, wollen Fotograf John Watson und sein Terrier Harry nur eins: Eine wohlverdiente schöpferische Pause einlegen und einfach das Leben genießen. Doch statt der Ruhe,die sie gesucht haben, findet Harry bei einem Spaziergang eine Leiche. Watson wird wider Willen zum Helfer der Polizei und eines semiseriösen Filmproduzenten, und beide stecken mittendrin in einem turbulenten Fall. Unterstützung erhalten Watson und Harry von Inspektor Philip Marlowe, der reizenden Assistentin Sally Potter und dem Squamish-Indianer Andrew Black Eagle. Die Spur führt von der Leiche zu einem Naturschutzgebiet und einer dubiosen Baufirma, in der man im wahren Sinne des Wortes über Leichen geht.

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„Wissen Sie schon die Todesursache, Inspektor?“ frage ich. Ich erwarte keine Antwort auf eine so heikle Frage.

„Meine Freunde nennen mich Phil. Tod durch Herzversagen. Aber es war Mord. Sie trägt an Armen und Beinen Spuren von Verbrennungen durch Elektrizität. Das hat ihr Kreislauf nicht ausgehalten. Wir konnten sie noch nicht identifizieren, keine Handtasche, keine Papiere, keine Schlüssel, kein Handy. Nur diese Fotodiskette. Übrigens scheint sie nicht von hier zu sein. Alle Etiketten in ihrer Kleidung – teure Marken – sind französisch.“

Es klingelt, es klopft. Es klingelt in meinem Kopf. Laut! „Ich glaube, Phil, ich kann dir helfen. Wenn mich nicht alles täuscht, heißt sie Jeanne Lafontaine und kommt aus Montreal.“ Ich erzähle ihm von meinem Besuch bei Dan.

Er lässt die Hälfte seines Mittagessens liegen, zerrt mich aus dem Lokal, kaum dass ich mir noch Harry schnappen kann, der auch noch nicht aufgegessen hat, und schiebt uns in seinen Wagen. Der steht praktischerweise direkt vor der Tür im Parkverbot. Polizisten sind ja immer im Dienst und dürfen so was. Jetzt geht es endlich wieder lebensecht weiter, wie im Fernsehen. Von irgendwo bringt er ein Rotlicht her, das er aufs Dach setzt. Gleichzeitig schaltet er seine Sirene ein und beschleunigt auf ungefähr zweihundert. Damit hört der Realismus auch schon wieder auf. Kein Lastzug stößt rückwärts aus einer Einfahrt, um uns den Weg zu versperren, wir geraten nie auf die Gegenfahrbahn, nicht einmal die Reifen quietschen. Der Mann hat noch viel zu lernen! Aber wenigstens spricht er in sein Funkgerät.

„Jeanne Lafontaine. Ich brauche die Adresse. Fragt bei der Telefongesellschaft, beim Stromversorger. Fünf Minuten!“ Die Dringlichkeit der Anfrage wird durch den akustischen Hintergrund der Sirene potenziert. Für Harry ist der Hintergrund Vordergrund, und er findet das Geräusch widerwärtig. Zuerst wollte er dagegen anbellen, aber jetzt wimmert er nur noch leise. Gern säße er jetzt im Rucksack, aber den habe ich leider nicht mitgebracht. Ich nehme ihn auf den Schoß und kraule ihm den Nacken. Das beruhigt ihn einigermaßen. Harry ist froh, dass wir in unserem Auto keine Sirene haben.

Vor der Polizeistation lässt Marlowe den Wagen mit laufendem Motor und rotierendem Rotlicht irgendwo stehen und verschwindet in dem Gebäude. Mir ist nicht ganz klar, was er von mir will. Wahrscheinlich hat er uns nur mitgeschleppt, weil ihm in der Eile nichts Besseres eingefallen ist. Harry wird ungeduldig, und ich fühle mich unbehaglich unter den entrüsteten Blicken der Leute, denen wir im Wege stehen. Als könnte ich was dafür. Wir gehn rein, Harry, komm.

„Wo ist Inspektor Marlowe hingegangen?“ frage ich den Polizisten, der hinter der Eingangstür als eine Art Empfangschef thront.

„Die Mordkommission befindet sich einen Stock höher“, informiert er mich, den Blick fest auf Harry gerichtet. „Den Hund müssen Sie aber draußen lassen.“

„Harry ist ein wichtiger Zeuge“, belehre ich ihn. Mit dem wichtigen Zeugen unterm Arm und einem Kribbeln im Rücken erklimme ich die Treppe.

„Halt, Polizei, keine Bewegung!“ Der so vertraute Ruf ertönt nicht. Ist der Polizist etwa gar nicht echt? Auf dem Treppenabsatz blicke ich zurück. Er hat keine Pistole gezogen, steht nur da und hebt ratlos die Schultern.

Aus einer offenen Tür höre ich Marlowes Stimme. „Zum Teufel noch mal, dies ist die Mordkommission, Mann. Ich brauche die Information jetzt, nicht, wenn es Ihnen passt. Jetzt, maintenant, subito, en seguida! Kapiert? Nein, Sie rufen nicht zurück, ich warte. Und wenn ich länger als drei Minuten warten muss, dann schicke ich Ihnen drei Streifenwagen und lasse Ihr Gebäude nach einem entflohenen Häftling durchsuchen. Sie ahnen nicht, was bei einer gründlichen Suche alles kaputtgehen kann! Drei Minuten ab jetzt.“ Er sieht uns in der Tür stehen und winkt uns herein. „Entschuldige, John, ich hab euch ganz vergessen. Sucht euch einen Stuhl, es dauert nicht lang.“

Einen Stuhl zu finden ist nicht schwer. Es gibt nur einen, und der steht vor Seans Schreibtisch. Dies scheint sein Büro zu sein. Ein bisschen nüchtern, aber sonst ganz angenehm, viel besser jedenfalls als die hektischen Großraumbüros aus dem Fernsehen, in denen Polizisten in Uniform und in Zivil herumwimmeln und Besucher mit oder ohne Handschellen, wo Stimmengewirr und Telefonkakofonie dem Zuschauer keinen klaren Gedanken mehr zugestehen. Ja, ohne Marlowes bühnenreif vorgetragenen Wutausbruch wäre es sogar ein gemütliches Büro. Sean hat sich in seinem Sessel zurückgelehnt und versucht, seine Irritation hinter einer gelassenen Miene zu verbergen.

Marlowe vollführt einen Trommelwirbel mit den Fingern und wartet. „Na also! Sie sind sogar noch zehn Sekunden unter der Zeit. Die schreibe ich Ihnen für das nächste Mal gut. Wie lange wohnt sie schon dort? Irgendwelche Auffälligkeiten? Danke. Sehen Sie, so gewinnt man die Polizei als Freund.“ Und zu mir und Harry gewandt: „Diese Bürokratenärsche versuchen immer ihre Spielchen mit uns. Wir haben eine Adresse. Es wäre mir lieb, wenn du mitkommen könntest. Vielleicht ist etwas unter ihren Fotografensachen, das wir nicht auf Anhieb erkennen. – Sean, auf gehts.“

Marlowe fährt selber, ohne Rotlicht und ohne sonderliche Eile. Sean fühlt sich auf dem Beifahrersitz sichtlich fehl am Platz. Es bleibt mir genügend Zeit, ihn in die Verflechtung zwischen der toten Frau, dem Filmproduzenten, der verschwundenen Fotografin und mir einzuweihen. Vor einem kleinen Apartmentgebäude in False Creek parkt Marlowe auf der falschen Straßenseite. Vor zwanzig Jahren war dies ein trendiges Viertel, wo postmoderne Neubauten zu überzogenen Preisen im Stundentakt verkauft wurden. Bald aber regnete es in die oberen Wohnungen, Türen klemmten, Fensterspalten machten das Heizen unerschwinglich, und eine Firma, die man dafür hätte zur Verantwortung ziehen könnten, existierte schon lange nicht mehr. Schäbigkeit griff schnell um sich, und wer jetzt dort wohnt, hat nicht vor, lange zu bleiben.

Die Sekte der Türklingelfreunde hat hier einen Sieg errungen. Es gibt acht Knöpfe. Die Schilder dazu haben keine Namen, nur die Nummern der Apartments. Eines der beiden untersten sagt Manager. Sean muss die Frau aus dem Nachmittagsschlaf gerissen haben. Ja, das sei ein Bild von Jeanne Lafontaine, sie habe nur für drei Monate gemietet. Nein, Besucher seien der Managerin nicht aufgefallen, und Miss Lafontaine habe sie schon länger nicht mehr gesehen, eine Woche vielleicht oder auch zwei. Das hat sie auch den beiden Herren gesagt, die vorgestern hier waren. Miss Lafontaine hatte sie geschickt, die sollten was holen.

Die Managerin hat einen Hauptschlüssel und lässt uns in die Wohnung im zweiten Stock. Nein, den Herren hat sie nicht aufgeschlossen, die hatten ihren eigenen Schlüssel. Sie sahen ganz normal aus, ungefähr so wie wir drei, ziemlich genauso groß und auch genauso alt und ebenso gekleidet. Ich habe eine gelbe Regenjacke an, Phil trägt heute einen formellen Anzug mit Krawatte, und Sean hat sich mit einer großkarierten Jacke als amerikanischer Tourist verkleidet. Ich versuche, mir vorzustellen, wie ein Fahndungsaufruf wohl aussehen könnte.

Innen sieht es aus wie in jedem der zahllosen möblierten Apartments, die rund um die ganze Welt von häufig wechselnden Mietern bewohnt werden. Das Mobiliar stammt nicht aus jenem weltweit bekannten schwedischen Möbelhaus, aber möglicherweise von einem örtlichen Konkurrenten. Das Sofa im Wohnzimmer ist nicht neu und nicht alt, der Teppichboden könnte Reinigung vertragen, schreit aber noch nicht allzu laut danach. Lafontaine war entweder eine sehr sparsame Frau, oder Dan hat ihr Honorar so schofel gedrückt, dass sie sich kein ordentliches Hotel leisten konnte. Andererseits hat ihre Kleidung nicht nach Billigkaufhaus ausgesehen.

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