Ulrike Puderbach - Bittere Vergeltung
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Sie hatten das Bootshaus erreicht und der Direktor drückte die Klinke herunter, aber Robert hielt ihn zurück. „Moment, lassen Sie das bitte die Kollegen der Spurensicherung machen. Die beiden Beamten der Spurensicherung streiften sich ihre Anzüge über und betraten das Bootshaus als erste. „Na dann Mahlzeit“, kam die Stimme von Werner Hartmann aus dem Inneren des Hauses. „Bitte nur hinter mir bewegen und zum Kotzen nach draußen gehen.“ Er kam noch einmal zum Eingang und ließ sich die Kamera angeben, um den kompletten Tatort zu videografieren, bevor sein Kollege und er sich an die Sicherung der Spuren machen konnten. Hinter dem Mundschutz konnte Robert nur die braunen Augen sehen, aber er erkannte darin, dass das hier keine alltägliche Leiche war. Manchmal fragte er sich sowieso, wie die Kollegen der SpuSi das jeden Tag aushalten konnten - genauso wie die Leichenfledderer im Team von Professor Hofmann. Natürlich mussten seine Kollegen und er auch oft Leichen sehen, aber mit einmal Hingucken war es bei ihnen auch meistens getan, während Rechtsmedizin und Spurensicherung sich diese Grausamkeiten jeden Tag bis in jedes Detail anschauen mussten.
Er wandte sich erneut an den Direktor. „Wer hat die Leiche denn gefunden?“ „Ein Kollege, der Geschichte und Biologie unterrichtet. Er befindet sich jetzt in ärztlicher Behandlung. Nachdem er zusammengebrochen ist, haben wir einen Notarzt gerufen.“ Marina blickte den Rektor mit zusammengekniffenen Augen an. „Sie haben doch eben gesagt, dass dieses Bootshaus seit Jahren so gut wie nicht mehr genutzt wird. Was wollte denn der Kollege ausgerechnet heute dann hier?“ Der Rektor fühlte sich sichtlich unwohl in seiner Haut. „Das müssen Sie ihn selber fragen, vielleicht wollte er nach dem Rechten sehen oder hat etwas gesucht.“ „Und was bitte soll er hier gesucht haben?“, Marina ließ nicht locker. „Hier lagert doch kein Unterrichtsmaterial, oder?“ Robert schaute einfach nur zu und ließ seine Kollegin machen. Treffsicher hatte sie erkannt, dass hier nicht alle so ganz die Wahrheit sagten. Die beiden Kollegen tauschten einen schnellen Blick, in diesem Moment kam Hartmann aus dem Boothaus. „Mit dem Videografieren sind wir durch, ihr dürft jetzt an die Schlachtplatte treten.“ Auch wenn sie sein Gesicht hinter dem Mundschutz nicht sehen konnten, so erahnten sie das Grinsen dahinter, das man aus seinen Worten hören konnte. Marina warf ihrem Kollegen einen Seitenblick zu und raunte: „Ich bin mir gar nicht so sicher, ob ich das wirklich will.“ „Komm schon, Augen zu und durch“, Robert hakte sie unter und gemeinsam betraten sie hinter Hartmann den Raum.
Auf dem Bett lag eine Frau, beziehungsweise das, was der Täter von ihr übrig gelassen hatte. Ihre Hände und Füße waren mit Seilen an das metallene Bettgestell gefesselt. Auf der Stirn des Opfers stand mit ihrem eigenen Blut das Wort „Hure“ geschrieben. Die Frau war nackt und ihr kompletter Oberkörper war durch unzählige Stiche verunstaltet. Alles war voller Blut, das einzige, was sich mit Sicherheit sagen ließ, war, dass der Täter ihr beide Brüste abgetrennt und die Kehle durchgeschnitten hatte. Robert holte tief durch den Mund Luft, um den aufkommenden Würgereiz zu unterdrücken, Marina drehte sich um und ging hinaus, um an der Luft tief durchzuatmen. Dann kam sie zurück. „Mein Gott“, stieß sie hervor. „Wer tut so etwas?“ Auch Robert ließ der Anblick nicht kalt und er schüttelte nur fassungslos mit dem Kopf. „Die Frage ist wohl eher, wer so wütend der so verzweifelt ist, dass er eine solche Tat begeht.“ Er wandte sich an Hartmann, der mit einem Wattestäbchen versuchte, am Opfer mögliche DNA-Spuren zu sichern. „Gute Frage“, antwortete der Kollege. „Fest steht, dass es hier ein Haufen Arbeit wird, DNA zu finden, sofern überhaupt welche vorhanden ist. Wir geben unser Bestes, aber rechnet besser nicht vor Montag mit irgendwelchen Ergebnissen, wenn wir überhaupt was finden können.“ „Braucht ihr uns hier noch?“, wollte Robert wissen, der genauso wie Marina so schnell wie möglich diesen Tatort verlassen wollte. „Nein, wenn ihr alles gesehen habt, dann könnt ihr auch gehen. Wir sind noch eine ganze Weile hier.“ Mit diesen Worten widmete er sich wieder dem blutverschmierten Tatort und die beiden Kommissare zogen sich erleichtert nach draußen zurück. „Puh, das hier war mit das Übelste, was ich in den letzten Jahren gesehen habe. Komm, wir knöpfen uns jetzt mal den Lehrer vor, der sie gefunden hat.“ Er hakte seine Kollegin unter und sie gingen an dem Direktor vorbei, ohne ihn eines weiteren Blickes zu würdigen. „Und danach gehen wir beide nach Hause. Nächste Woche kommt eine Menge Arbeit auf uns zu, du hast Hartmann gehört.“
05. November 2016
Freitag, 15:20 Uhr
Oberstudienrat im Kirchendienst Thomas Kremer lag auf der Liege im Sanitätsraum der Schule. Der Notarzt hatte ihm einen Schock bescheinigt, ein Beruhigungsmittel gespritzt, aber eine stationäre Aufnahme war nicht notwendig gewesen.
Robert und Marina betraten den Gang zum Sekretariat, auf dem sich auch der Sanitätsraum befand. Ohne das „Herein“ abzuwarten, betraten sie den Raum. Kremer setzte sich auf. „Robert Kunz vom K9“, stellte Robert sich ohne Umschweife vor. „Und das ist meine Kollegin Marina Thomas. Sie haben also die Leiche heute im Bootshaus gefunden. Aus welchem Grund sind Sie dorthin gegangen, wo es doch seit Jahren schon nicht mehr benutzt wird und auch kein Lagerraum ist?“ Kremer wich dem Blick der Kommissare aus. „Ich weiß es nicht, ich wollte einfach ein wenig frische Luft schnappen, bin in einer Freistunde also ein wenig über das Gelände geschlendert und stand plötzlich vor der Tür zum Bootshaus.“ Ein Blick zwischen Robert und Marina sagte aus, dass die beiden dem Lehrer kein Wort glaubten. „Ach ja, und den Schlüssel zum Bootshaus hatten sie rein zufällig in Ihrer Hosentasche?“, Marina konnte sich ein wenig spöttischen Unterton in der Stimme nicht verkneifen. Kremer wand sich. „Ich weiß es nicht, vielleicht hatte ich ihn noch zufällig in der Tasche. Ich war letzte oder vorletzte Woche einmal da, weil ich schauen wollte, ob man den Raum nicht vielleicht für die Schüler nutzen kann. Ich hatte mir überlegt, ihn im Rahmen eines Projektes mit einem Kurs aufzuräumen und her zu richten . Das war der Grund.“ Die beiden Kommissare blickten ihn schweigend an. „Ich weiß doch auch nicht, ich habe vor ein paar Stunden eine furchtbar zugerichtete Leiche meiner Kollegin gefunden. Ich weiß ja nicht, ob das bei Ihnen alltäglich ist, aber ich habe noch nie einen Toten gesehen. Können Sie das nicht verstehen?“ „Natürlich haben wir Verständnis für Sie, aber wir müssen einen wahnsinnigen Mörder finden“, sagte Robert mit kalter Stimme. Er mochte diesen Mann nicht, auch wenn er nicht sagen konnte, warum. Das hier war Antipathie auf den ersten Blick und er konnte nichts dagegen tun. Sollte der Typ doch merken, dass er ihn nicht ausstehen konnte. „Also ist es nötig, dass Sie uns alles sagen, was Sie wissen. Wann haben Sie Ihre Kollegin zum letzten Mal gesehen oder mit ihr gesprochen?“ Kremer zuckte die Achseln. „Ich glaube am Mittwoch um die Mittagszeit, Donnerstagmorgen hätte sie in der ersten Doppelstunde Unterricht in ihrem Leistungskurs gehabt, aber sie war nicht da und niemand wusste Bescheid.“ Er vergrub das Gesicht in seinen Händen. „Irgendwann vormittags kam ihr Mann und wollte wissen, wo seine Frau ist. Nachmittags ist er dann zur Polizei gegangen. Mehr kann ich Ihnen auch nicht sagen.“ „Gut, wir möchten Sie aber bitten, sich für weitere Fragen zu unserer Verfügung zu halten.“ Sie verabschiedeten sich und gingen zum Sekretariat. Nachdem sie kurz mit der Sekretärin gesprochen hatten, baten sie sie noch, ihnen bis Montag eine Liste mit allen Schülern zusammen zu stellen, die bei Monika Antweiler Unterricht gehabt hatten. Ob es etwas bringen würde, wussten sie nicht, aber irgendwo mussten sie ja schließlich anfangen.
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