Christian Schuetz - CYTO-X

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Die «Temporal-Saga» bestehend aus «Temporales Dilemma» und «Temporales Nachbeben» jetzt in einem Buch!
Der schrullige Professor Brugger findet in der Arbeit eines verstorbenen Kollegen seltsame Werte, die auf die Existenz von Zeitreisen hindeuten. Er will die Studie widerlegen, aber es kommt ganz anders. Plötzlich müssen Brugger und sein Helfer Erik erkennen, dass sie sich im Mittelpunkt einer Manipulation aus der Zukunft befinden. Umweltkatastrophen, Terroranschläge und der Mord an einem Kind müssen verhindert bzw. «rückgängig» gemacht werden.
Haben Sie sich schonmal gefragt, was Sie ändern würden, wenn Sie durch die Zeit reisen könnten?
Würden Sie es überhaupt in Betracht ziehen oder wären die Risiken für Sie einfach zu groß?
Oder könnte es sogar sein, dass wir in einer Realität leben, die bereits durch Zeitreisende manipuliert wurde?
Wenn diese Fragen Sie ansprechen, dann ist «CYTO-X» genau das Richtige für Sie!
Road-Trip? Thriller? Science-Fiction? Urteilen Sie selbst, was für «Cyto-X» am ehesten zutrifft!

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Aber ausgerechnet am Nordpol dürfte das kaum von Belang gewesen sein. Diese Studie hatte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die knapp achtzigtausend saubersten Proben aller Zeiten von Luft untersucht.

Für Brugger war es auch schwer, die Daten schnell zu deuten, immerhin war er Physiker und kein Chemiker, aber da auch Magnussen kein Chemiker war, sollte das Geheimnis, falls es denn existierte, irgendwo im physikalischen Spektrum zu finden sein. Das hoffte Brugger zumindest!

Er überlegte in seinem Büro gerade, wie er den unfassbaren Wust an Daten in seinen Rechner übertragen konnte, da klopfte Dr. Steffen an seine Glastür. Brugger öffnete die Tür und Steffen teilte ihm mit, dass die meisten der ursprünglich aussortierten Projekte an das Team verteilt worden waren und wollte wissen, ob er wirklich keinerlei Regeln für das Vorgehen aufstellen sollte. Brugger verneinte und bemerkte dabei, dass Steffen mit großem Interesse immer wieder auf die Aktenmappe auf seinem Tisch schielte.

„Sie kennen Professor Magnussens Arbeit?“, fragte Brugger seine rechte Hand.

Dr. Jonathan Steffen war kein Künstler der Wissenschaften wie sein Chef. Er war ein idealer Zuarbeiter, der oft vorher wusste, was Brugger gleich von ihm einfordern würde. Damit konnte er seinen Chef immer wieder verblüffen. Allerdings wusste dieser Chef auch, dass die Universität seinen besten Mann nicht als Nachfolger akzeptieren würde. Dazu war er ihnen nicht spektakulär genug, und auch wenn Brugger es immer wieder versuchen würde, sie hier eines Besseren zu belehren, so schien dies ein aussichtsloses Unterfangen. Steffen selbst hatte er mit dieser Prognose noch nicht konfrontiert, aber so wie er ihn kannte, war klar, dass Steffen den Braten bereits gerochen hatte. Anmerken ließ er sich dies aber nie.

„Ja, Chef, ich habe den Schuss-Ins-Blaue ein paarmal angeschaut!“, sagte Steffen leicht grinsend.

Brugger zog die Augenbrauen hoch. Einen Schuss ins Blaue hatte man sein eigenes Projekt auch genannt und er mochte die Bezeichnung nicht. Sie unterstellte, dass man, statt auf ernste Arbeit, eher auf das Glück baute oder gar hoffte, dass einfach etwas vom Himmel fiel, direkt auf den eigenen Schoß. Das war weder bei ihm so, noch sah es so aus, als habe der Norweger es sich leichtgemacht.

Ein Kollege der mathematischen Fakultät hatte von Bruggers Heuhaufen-Ansprache gehört und daraufhin in der Universitätszeitung einen Artikel verfasst, in dem er das Projekt der Physiker als die Suche nach einer hypothetischen Nadel, in einem hypothetischen Heuhaufen, in einem noch viel hypothetischeren Universum bezeichnet hatte. Das war wenigstens geistreich und hatte Brugger schmunzeln lassen.

Steffen schien zu erkennen, dass sein Kommentar nicht gut angekommen war, aber er hatte noch ein Ass im Ärmel und spielte es sofort aus. „Ich schicke Ihnen gleich einen Link, wo Sie sich das Datenpaket herunterladen können.“

Der strenge Blick des Chefs verflog. „Sie haben das bereits verarbeitet? Ich dachte, diese Arbeit war nicht gesichtet worden, wegen der fehlenden Black-Spots?“

Ein wenig Kritik packte er dann doch in seine Frage. Gemäß seiner Doktrin, hätte Steffen diese Daten gar nicht anfassen sollen und nun wollte er von ihm eine Begründung hören.

„Chef, ich habe das Projekt überflogen, nachdem ich gesehen habe, dass es nie beendet wurde. Ich bin mir sicher, dass Magnussen da drin herumgeschwärzt hätte, dass es für Sie eine wahre Freude gewesen wäre. Ich wollte es Ihnen eh schon vorschlagen, aber ich habe gesehen, dass Sie es sich auf den Tisch gelegt hatten, neben den Wurm-Report und die Volkszählungen.“

Brugger sah Steffens Blick über den Tisch streifen. Dort fand er die Akte des chinesischen Wurm-Agenten, aber er suchte vergeblich nach den Berichten der Anthropologen. Steffen schielte dann zum Mülleimer und zum Reißwolf.

Brugger schmunzelte, weil Steffen ihn so gut kannte. „Keine Sorge, ich habe die Volkszählungen wieder in den Aktenschrank gepackt. Haben Sie die Würmer auch zum Runterladen?“

„Nein, das war mir zu viel Sauerei! Aber mit dem alten Norweger werden Sie Ihre Freude haben. Googeln Sie Professor Magnussen ruhig auch mal, falls Sie es nicht schon gemacht haben! Wird Ihnen gefallen. Tragischer Tod, leider! Hätte gern seine finale Abhandlung gelesen.“

Damit war Steffen auch schon wieder zur Tür hinaus.

03:45 AM

Brugger wanderte mit seiner Tasse Tee in der Hand durch sein großes Appartement. Er hatte es gekauft, als die Scheidung beschlossen war. Karina blieb natürlich in dem großen Haus am Rand des Taunus wohnen, schließlich hatte sie es von ihren Eltern geschenkt bekommen, als diese in eine Finca auf Mallorca gezogen waren, um ihren Lebensabend im warmen Mittelmeerklima zu genießen. Das Appartement war ein Schnäppchen gewesen. Dank der Wirtschaftskrise waren die Immobilienpreise gerade rechtzeitig gefallen und die Auswahl war riesig.

Aber Brugger hatte sich sofort in dieses Objekt verliebt, weil es prinzipiell aus einem einzigen großen Raum bestand. Statt eines Flurs gab es eine kleine Empore, so dass man die Wohnung knapp einen halben Meter über dem eigentlichen Boden betrat und von dort aus, an einem Geländer stehend, die gesamte Wohnung überblicken konnte.

Danach schritt man sechs Stufen hinunter in den Wohn-Schlaf-Arbeits-Bereich; lediglich Bad, WC und ein Speisekammer waren eigene abgeschlossene Räume. Die Küche befand sich in einer Ecke des riesigen Raums, halb offen, nicht zu groß, denn dieses Appartement war offensichtlich für einen reichen Junggesellen gebaut worden. Vielleicht für einen aufstrebenden, unsympathischen Jungbankier, einen unverheiratbaren Staranwalt oder einen coolen Profisportler? Oder eben maßgeschneidert für einen geschiedenen Physikprofessor!

Brugger schaltete seinen Computer an und aktivierte die Bewegungssteuerung, die auf sein Bett ausgerichtet war. So konnte er im Bett den Mauszeiger wie ein Dirigent mit der rechten Hand steuern und mit der linken klicken oder doppelklicken, indem er einfach kurz die Hand hob. Für längere Texteingaben stand ein kleines drahtloses Keyboard auf dem Nachttisch bereit. Emma hatte ihm mal erklärt, wie er einfach mit Handbewegungen schreiben könnte, aber da war er dann doch zu konservativ und haute lieber in die Tasten.

Brugger parkte seine beiden Tiger neben dem Bett und sprang in die noch warmen Laken zurück. Nun noch die Kissen in den Rücken gestopft, und es konnte losgehen. Er würde Magnussens Datenpaket mit Hilfe eines eigens dafür geschriebenen Programms mit den anderen zahlreichen Analysen verknüpfen und die Untersuchungskriterien definieren. Danach würde das Programm nach seiner Schätzung etwa zwei Stunden vor sich hin rechnen und er könnte diese Zeit noch für etwas Schlaf nutzen. Nach Ende des Suchlaufs würde ihn ein Alarm Ton wecken, nein, lieber Musik. Etwas aus Edvard Griegs „Peer Gynt“? Was würde besser passen zum norwegischen Datensatz?

Brugger war plötzlich bester Laune und das obwohl er es hasste, mitten in der Nacht aufzuwachen, weil dies seinen Tagesplan furchtbar in Mitleidenschaft zog. Er hatte einfach plötzlich ein sehr gutes Gefühl, was sein eigenes Projekt anging. Magnussen war vor gut sechs Jahren verunglückt, sein Projekt hatte Millionen gekostet und war von seiner Universität sehr unzeremoniell abgebrochen worden. Sicher konnte er die Entscheidung verstehen, aber es würde ihm ein Genuss sein, den norwegischen Kollegen zu rehabilitieren, falls dessen Arbeit doch die Genialität besaß, die er vermutete.

Im Hintergrund lief „Peer Gynt“, und so bewegte er die Hände ein wenig im Takt der Musik und ließ sich mehr und mehr von seinem Instinkt leiten. Zwischenzeitlich wusste er gar nicht, was er gerade eben eingegeben hatte, aber es beunruhigte ihn nicht. Dies war seine Stärke und je mehr er abschaltete, desto schneller und effizienter arbeitete er. Für seine Frau war er in dieser Hinsicht trotz fünfundzwanzig Ehejahren immer ein Rätsel geblieben und sie hatte stets vermutet, hätte er nicht geheiratet und eine Tochter mit großgezogen, dann wäre er der nächste Stephen Hawking oder Albert Einstein geworden.

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