Christian Schuetz - CYTO-X

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Die «Temporal-Saga» bestehend aus «Temporales Dilemma» und «Temporales Nachbeben» jetzt in einem Buch!
Der schrullige Professor Brugger findet in der Arbeit eines verstorbenen Kollegen seltsame Werte, die auf die Existenz von Zeitreisen hindeuten. Er will die Studie widerlegen, aber es kommt ganz anders. Plötzlich müssen Brugger und sein Helfer Erik erkennen, dass sie sich im Mittelpunkt einer Manipulation aus der Zukunft befinden. Umweltkatastrophen, Terroranschläge und der Mord an einem Kind müssen verhindert bzw. «rückgängig» gemacht werden.
Haben Sie sich schonmal gefragt, was Sie ändern würden, wenn Sie durch die Zeit reisen könnten?
Würden Sie es überhaupt in Betracht ziehen oder wären die Risiken für Sie einfach zu groß?
Oder könnte es sogar sein, dass wir in einer Realität leben, die bereits durch Zeitreisende manipuliert wurde?
Wenn diese Fragen Sie ansprechen, dann ist «CYTO-X» genau das Richtige für Sie!
Road-Trip? Thriller? Science-Fiction? Urteilen Sie selbst, was für «Cyto-X» am ehesten zutrifft!

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Diesen Vorgang bezeichnen Wissenschaftler auch als „Entfernung von Fehlwerten“, „Messfehlerkorrektur“ oder einfach „Schwärzen“. Aber nicht immer sind diese Streichungen so eindeutig, wie bei unserem Beispiel aus der Südsee.

Brugger gefiel die Benennung „Black-Spot“ und er markierte, sofern er einen solchen in der Arbeit eines Kollegen fand, diesen mit einem kleinen „BS“ am Rand seiner Ausgabe.

Im schmunzelnden Wissen, dass bei seinen englischsprachigen Kollegen „BS“ für Bullshit stand, verbreitete er seine Kritik gerne, wenn er feststellen musste, dass in einem Forschungsbericht dermaßen häufig „BS“ auftauchte, dass man den Eindruck gewinnen konnte, der Kollege habe solange geschwärzt, bis seine ursprüngliche Theorie durch Zahlen auch endlich belegt werden konnte.

Für manchen galt es als kleiner Adelsschlag, für andere als blanke wissenschaftliche Ohrfeige, wenn man in Bruggers vierteljährlichem „Bullshit-Report“ erwähnt wurde. Selbstverständlich veröffentlichte Brugger die Papiere immer wieder unter anderen, deutlich neutraler klingenden Namen, aber die wissenschaftliche Gemeinde hatte sich längst auf den Spitznamen seiner Artikel geeinigt und Brugger mochte ihn sehr, obwohl er das nie zugeben würde.

So entstand die Idee, aus all diesen geschwärzten Werten, diesen ungeliebten Kindern der Wissenschaften, letztlich doch noch etwas Großes zu machen. Seine Sammlung aus Forschungsergebnissen war bereits riesig, aber er hatte alle größeren Universitäten weltweit dennoch angeschrieben, mit der Bitte, man möge ihm alles zukommen lassen, was entbehrlich sei, sofern der jeweilige Kollege auch zugestimmt hatte.

Die Berichte trudelten in regelmäßigen Abständen ein. Auch von Kollegen, bei denen er sich sicher gewesen war, dass sie nicht zustimmen würden. Und so saßen er und sein Team plötzlich vor über fünfzigtausend wissenschaftlichen Untersuchungsreihen mit Einzelergebnissen im hohen dreistelligen Millionenbereich und fast einer Million seiner geliebten „Black-Spots“.

Um der Masse an Daten Herr zu werden, verbannte Brugger zunächst alle Untersuchungen, bei denen nicht mindestens zwei Messwerte geschwärzt worden waren. Man wollte schließlich Gemeinsamkeiten finden, Parallelen die sie letztendlich auf die Spur von etwas Neuem stoßen sollten. Dabei war es grundsätzlich egal, ob die „Black-Spots“ von den jeweiligen Forschern begründet oder kommentarlos gestrichen worden waren. Er hatte bei seinem Stab auch immer Geduld gepredigt. Man suche nicht die Nadel im Heuhaufen, sondern eher einen hypothetisch vorhandenen Metallsplitter dieser Nadel.

Und diese Geduld war bitter nötig, denn nach nun fast acht Monaten war sein Lehrstuhl immer noch praktisch ergebnislos. Man hatte lediglich die Gründe für etliche Fehlmessungen dokumentieren können, insbesondere bei den Untersuchungen, in denen man sowieso wenig Wert auf diese Schwärzungs-Begründungen gelegt hatte. Aber das war nicht wirklich das Ziel der Arbeit gewesen.

Letztendlich konnten nur solche „Black-Spots“ zur Ergebnisfindung beitragen, die ungeklärt und mysteriös blieben. Was fehlte, war der Hebel, das Konzept, welches die einzelnen „Black-Spots“ irgendwie miteinander in Verbindung bringen würde, damit am Ende eine Entdeckung gemacht werden konnte.

In der vergangenen Woche hatte Brugger seinem Team erklärt, dass der erste Ansatz gescheitert war. Man hatte schlicht und ergreifend keine Übereinstimmungen gefunden. Da Brugger aber selbst nicht wusste, wie er weitermachen würde, rief er eine kreative Woche aus. Keine Regeln! Keine Forschungen sollten ausgeschlossen werden, nur weil die nötigen beiden „Black-Spots“ nicht vorhanden waren. Es gab keine Tabus bei den Vorgehensweisen.

Es dauerte eine Weile bis seine Leute ausschwärmten und sich individuell mit dem Datenfundus beschäftigten. Brugger war kein Diktator, aber so viele Freiheiten waren seine Assistenten einfach nicht gewöhnt. Er beobachtete das Geschehen und sinnierte vor sich hin. Es war nach einer Weile ganz witzig mitanzusehen, wie sein Team begann, ganz im Stile der jungen Generation von Wissenschaftlern, Daten auf ihre Tablet-PCs herunterzuladen. Ab und an war ein richtiges Notebook dazwischen oder einfach nur ein Speicherstick, aber es war ein hochmoderner Datentransfermarkt, der Brugger zum Schmunzeln brachte.

Zu seiner Zeit wäre das sehr einfach gewesen. Man hätte in der Mitte des Labors alle vorhandenen Akten auf einem Tisch auf einen Stapel gelegt und dann wäre jeder an diesem Aufbau vorbeigegangen und hätte sich die oberste Mappe geschnappt.

Brugger wusste, dass seine Leute versorgt und selbstständig genug waren, um eine Woche für sich allein wursteln zu können. Er wandte sich dem kleinen Stapel an Akten zu, den er sichergestellt hatte; den klassischen Papierakten von Kollegen, die nichts von elektronischer Datenverarbeitung hielten. Von all den vorhandenen Forschungsberichten waren gerade einmal fünf übrig geblieben, die in reiner Papierform vorlagen.

Der kleine Stapel war schnell durchforstet, weil sich allein drei der Projekte mit anthropologischen Untersuchungen befassten. Anscheinend waren gerade die Menschenkundler keine Freunde der modernen Medien. Brugger war versucht, den Mist gleich wegzuwerfen, aber er räumte die Projektunterlagen dann doch wieder brav in einen Aktenschrank.

Somit blieben ihm nur noch zwei Forschungsberichte zum persönlichen Studium übrig. Darunter befand sich ein riesiges Werk eines Biologen aus China, der weltweit Untersuchungen über die Entwicklung von Würmern aller Art durchgeführt hatte, um mit ihrer Hilfe Aussagen machen zu können, wohin die Evolution diese faszinierenden Spezies noch bringen würde.

Entweder war der Mann so sehr von Regenwürmern fasziniert, dass er wissen wollte, wann sie die Weltherrschaft erringen würden oder aber, und das war eine Theorie, die Brugger mit niemandem teilte, der nette Chinese war in Wirklichkeit ein Spion wie James Bond, der diese Forschung nur als Tarnung verwendet hatte, um jedes beliebige Land der Welt bereisen zu können, ohne Verdacht zu erregen. Gestatten? Li, Wang Li! Pflaumenwein, geschüttelt, nicht gerührt!

Nein, das war natürlich auch nichts, was erfolgversprechend aussah, aber alleine die Agententheorie verhalf der Studie dazu, nicht direkt in den Aktenschrank zu wandern, sondern in Reserve auf dem Schreibtisch zu verbleiben. Und somit machte Professor Arno Brugger Bekanntschaft mit Professor Thorwald Magnussen oder besser gesagt, mit dessen Arbeit.

Auf dem Deckblatt des Forschungsberichts war eine Notiz von Magnussens Nachfolger angeheftet. In fast perfektem Deutsch teilte dieser mit, dass das Projekt nie beendet werden konnte, weil der Professor beim Skifahren unter einer Lawine ein vorzeitiges, unglückliches Ende gefunden hatte.

Das Projekt wurde abgebrochen, weil es sehr kostspielig war und niemand wusste, wonach Magnussen eigentlich gesucht hatte. Als er diese Notiz las, war Brugger bereits Feuer und Flamme für den Norweger. Diese Parallele zu seinem eigenen Projekt war zu markant, als dass er sie nicht als Wink des Schicksals betrachten konnte. Keine Theorie! Nur Daten! Und die Hoffnung irgendetwas zu finden?

Es war möglich, dass Magnussen eine Theorie hatte und diese, aus welchen Gründen auch immer, für sich behalten hatte. Durch den tragischen Tod war keinerlei Struktur in den Papieren. Es waren einfach immer wieder Daten und Diagramme ausgedruckt und abgeheftet worden.

Zum Glück war auf den ersten Seiten die Versuchsanordnung aufgeführt. Und diese war ganz nach Bruggers Geschmack. Magnussen hatte in einer Forschungsstation am Nordpol eine Unterdruckpumpe mit einem Gas-Chromatographen verbunden. Die Pumpe saugte immer für fünf Minuten Luft an und anschließend wurde das Gas-Luft-Gemisch analysiert. Sinnvolle Anwendungen für solche Geräte bestanden darin, Umweltgifte nachzuweisen und Aussagen über deren Konzentration zu treffen.

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