Christian Schuetz - CYTO-X

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Die «Temporal-Saga» bestehend aus «Temporales Dilemma» und «Temporales Nachbeben» jetzt in einem Buch!
Der schrullige Professor Brugger findet in der Arbeit eines verstorbenen Kollegen seltsame Werte, die auf die Existenz von Zeitreisen hindeuten. Er will die Studie widerlegen, aber es kommt ganz anders. Plötzlich müssen Brugger und sein Helfer Erik erkennen, dass sie sich im Mittelpunkt einer Manipulation aus der Zukunft befinden. Umweltkatastrophen, Terroranschläge und der Mord an einem Kind müssen verhindert bzw. «rückgängig» gemacht werden.
Haben Sie sich schonmal gefragt, was Sie ändern würden, wenn Sie durch die Zeit reisen könnten?
Würden Sie es überhaupt in Betracht ziehen oder wären die Risiken für Sie einfach zu groß?
Oder könnte es sogar sein, dass wir in einer Realität leben, die bereits durch Zeitreisende manipuliert wurde?
Wenn diese Fragen Sie ansprechen, dann ist «CYTO-X» genau das Richtige für Sie!
Road-Trip? Thriller? Science-Fiction? Urteilen Sie selbst, was für «Cyto-X» am ehesten zutrifft!

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Aber das passte jetzt alles nicht zusammen. Ihm war warm, der Raum war dunkel und nur von der vertrauten, orangefarbenen Anzeige seines LED-Weckers erleuchtet. Sein Puls war deutlich erhöht. Das war nur ein Traum gewesen! Er durfte seit über zwanzig Jahren schon nicht mehr Ski fahren, weil er Probleme mit seinen Knien hatte, und jenseits der Sechzig war es sicher auch nicht angebracht, abseits der Pisten über Schneebretter zu wedeln.

Es war auch nicht sein eigener Traum oder besser gesagt, sein eigenes Schicksal. Vielmehr hatte er gestern den Lebenslauf eines Kollegen aus Oslo studiert, der ein tragisches Ende bei einem Lawinenunglück gefunden hatte. Professor Arno Brugger war Professor Thorwald Magnussen nie persönlich begegnet, aber die Ergebnisse der letzten Arbeit des Norwegers lagen seit einigen Monaten in Bruggers Lehrstuhl herum, ohne große Beachtung zu finden. Aber da Brugger bei seinem eigenen Projekt mehr und mehr Rückschläge einstecken musste, wollte er nochmal neue Wege gehen und auch Daten durchforsten, die er und sein Team eigentlich schon als irrelevant abgeschrieben hatten.

Aber jetzt war es erst mal mitten in der Nacht. Kurz nach halb vier mittlerweile und damit zu spät, um dem vergangenen Tag noch Sinnvolles hinzufügen zu können und zu früh, um den neuen Tag schon zu beginnen. Andererseits war es keine Option, sich jetzt einfach wieder hinzulegen, da Brugger das Adrenalin in seinen Adern spürte, als wäre er wirklich in den Bergen verunglückt. Es war ein sehr intensiver Traum gewesen und das Mindeste zur Beruhigung war nun ein Tee oder eine warme Milch. Er stand auf und tapste nackt in Richtung Herd.

Der Schrank, in dem er seine Teesortensammlung aufbewahrte, hatte eine verglaste Front und so sah er sich selbst und zuckte leicht zusammen. Das Gesicht, das er dort erblickte, schien nicht sein eigenes zu sein, aber es verwandelte sich langsam wieder dazu. Die weißen Haare wurden grau, der Vollbart verwandelte sich in den gewohnten Dreitagebart, die tiefen Furchen, die von seinen Nasenflügeln an den Mundwinkeln vorbei bis fast ans Kinn verliefen und somit sein Gesicht markant machten, zeigten sich wieder. „Früher waren das mal Grübchen!“, erinnerte sich Brugger.

Es war ein Nachhall des Traumes. Zunächst hatte er tatsächlich kurz Magnussen gesehen, den er nur von Bildern kannte. Respekt, Herr Professor Magnussen, Sie haben einen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen! Er strich sich ein wenig über seine wie immer zerzauste Naturkrause; ohne größeren Erfolg. Dann strich er mit beiden Händen über sein Gesicht, so als wolle er die Sorgenfalten glätten, aber auch das gelang nicht.

Sein Äußeres war Brugger nicht wirklich wichtig, aber er hatte das große Glück, dass er über eine starke natürliche Ausstrahlung verfügte. Steckte man ihn für einen Galaempfang in einen feinen Anzug, machte er durchaus etwas her, sogar, wenn er das Rasieren mal wieder vergessen hatte. In Jeans oder Ledersachen wirkte er wie ein leicht ergrauter Rockstar. Im Laborkittel, in einem Raum mit fünfzig anderen Wissenschaftlern, wusste jeder Fremde sofort, dass er dort der Chef sein musste.

Brugger schüttelte sich kurz, um auch die letzten Nachwirkungen seines Alptraums zu verscheuchen und kratzte sich an seinem blanken Hintern. Das war einer der Vorteile, die er als geschiedener Mann hatte. Niemand störte sich daran, dass er im Adamskostüm Tee zubereitete.

Nein, sicherlich hatte er sich nicht scheiden lassen, um diese Momente genießen zu können. Zwischen ihm und seiner Frau gab es gravierende Probleme, die diesen Schritt nötig gemacht hatten und es war auch alles kein Drama, weil sie beide sehr vernünftig damit umgegangen waren.

Die fünfundzwanzig Jahre Ehe hatten sie noch geschafft, nicht zuletzt wegen der gemeinsamen Tochter Emma, auf die beide Eltern unglaublich stolz waren. Sie war mit Beginn des Medizinstudiums den Fußstapfen der Mutter gefolgt, aber deswegen war Brugger nicht eifersüchtig. Dass ihre Eignung dort lag, hatte er immer gewusst.

Die Scheidung war einfach nötig geworden, weil Brugger und seine Frau sich gegenseitig auf die Nerven gingen. Beide Eheleute waren in ihren Fachbereichen Koryphäen und in den frühen Ehejahren waren sie auch immer gegenseitig mit Begeisterung an den Fortschritten des Partners interessiert, aber mit zunehmender Zeit bemerkten sie die Unterschiede ihrer Interessen. Bruggers Forschung war immer auf das große Ganze gerichtet, das im Idealfall die Menschheit vor der zwangsläufigen Selbstzerstörung retten könnte. Seiner Frau Karina reichte die Rettung eines einzelnen Menschen.

Nun, das war Bruggers Zusammenfassung ihrer Differenzen. Er brauchte immer eine klare Definition der Probleme, und auch das war der Beziehung meist nicht zuträglich. Karina wusste, dass Arno bei all seiner professionellen Kälte ein sehr warmherziger Mensch sein konnte. Vor allem war er Emma immer ein guter Vater und für sie stellte er seine Arbeit auch mal hinten an. In diesen Genuss war Karina selbst nur höchst selten gekommen.

An seine Arbeit dachte Brugger auch in diesem Moment. Er warf sich seinen Morgenmantel um und schlüpfte in seine Tiger-Plüsch-Schlappen, die ihm seine Tochter geschenkt hatte. Sie hatte ihm gesagt, wenn er wieder einmal zu verbissen in seinen Forschungen versunken wäre, sollte er einfach auf die Puschen runterschauen. Und tatsächlich, als er ihren Rat das erste Mal befolgt hatte, sah es wirklich so aus, als zwinkerten die Tiger ihm zu. Er hatte furchtbar lachen müssen und kurz darauf war ihm ein erfolgreicher Lösungsansatz für sein damaliges Problem eingefallen.

Bei seinem derzeitigen Projekt allerdings hatte er dies bislang vergeblich versucht. Wenn überhaupt, dann schauten ihn die Tiger mitleidsvoll an. Er war sich von Beginn an sicher, dass es sein letztes großes Projekt sein würde, auch wenn er sich nicht sicher sein konnte, überhaupt zu Ergebnissen zu gelangen.

Seine Universität bot ihm großen Spielraum, schließlich war er in den vergangenen knapp dreißig Jahren maßgeblich daran beteiligt, dass die Goethe-Universität Frankfurt zu einer der weltweit führenden Hochschulen für theoretische und angewandte Physik geworden war.

Bei der einen oder anderen Gelegenheit hatte man seitens der Universitätsleitung auch schon das böse Wort „Nachfolgeregelung“ fallenlassen, aber niemand wagte es, auf Brugger in dieser Hinsicht Druck auszuüben. Und so hatte er sich entschieden, sich als letztes Hurra einem alten Steckenpferd zu widmen: Kollegen bloßstellen!

Das war zumindest die Sichtweise der Außenstehenden oder gar der Betroffenen. Für Brugger stand einfach fest, dass zu oft fahrlässig oder gar schlampig geforscht wurde und damit vielleicht wichtige Erkenntnisse verloren gingen.

Nun konnte man das schlecht an einzelnen Forschungen festmachen, schließlich war man nicht persönlich dabei und so war es schwer, über ein Projekt oder gar einen Kollegen zu urteilen. Aber immer schon hatte sich der Professor die Einzelmesswerte der Projekte angesehen und mit großer Neugier die Anzahl der „Black-Spots“ gezählt. Diesen Namen hat Brugger sich für Messwerte ausgedacht, die nicht den Erwartungen entsprachen oder gar offensichtlich falsch sein mussten, aus welchen Gründen auch immer, und die deshalb aus den abschließenden Gesamtbewertungen entfernt worden waren.

Um diese Logik verstehen zu können, greifen wir auf ein Beispiel zurück: Ein Meteorologe möchte wissen, wie hoch die durchschnittliche Mittagstemperatur auf einer einsamen Südseeinsel im Januar ist. Zu diesem Zweck stellt er dort ein Thermometer fachgerecht auf und versieht es mit einem Gerät, das ihm die Daten zurück ins kalte Deutschland funkt. Jeden Tag um Punkt zwölf Uhr Inselzeit erhält er die Temperaturmessung.

Vier Wochen lang sind alle Werte zwischen 32 und 40 Grad Celsius, doch dann eines Tages meldet das Gerät minus 273,15 Grad Celsius, was gleichzeitig der absolute Temperatur-Nullpunkt wäre. Nun, ganz offensichtlich ist da etwas passiert und der Meteorologe streicht das Ergebnis aus seiner Analyse und erhält dann eine Durchschnittstemperatur von 35,8 Grad. Ohne Streichung läge die durchschnittliche Mittagstemperatur des malerischen Eilands plötzlich bei nur noch 25,8 Grad. Es war also nötig, das eine, offensichtlich irreguläre Ergebnis zu streichen.

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