Olaf Sandkämper - Enophasia

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Seltsame Dinge geschehen in Enophasia. Gefährliche Raubkatzen durchstreifen plötzlich das Land und verbreiten Angst und Schrecken. Eine geheimnisvolle Dunkelheit ergreift Besitz von den immergrünen Wäldern und schränkt den Lebensraum der stolzen Einhörner immer mehr ein. Als dann auch noch die Elfen spurlos verschwinden, machen sich die beiden Einhornfohlen Rosenblüte und Schneekristall, Simnil der Baumzwerg und Landaselina die Elfenprinzessin auf, um die Geheimnisse zu ergründen durch die Enophasia bedroht wird.

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Bei diesem letzten Satz sah Silberstreif Simnil aus den Augenwinkeln an. Der Zwerg kratzte sich am Ohr.

„Weißt du“, begann er, „angesichts der Gefahr, in der ihr schwebt, ich meine, wenn ihr wollt, … dann begleite ich euch ein Stück.“

„Danke“, antwortete der Hengst. „Ich nehme dein Angebot gerne an. Aber damit du es weißt, die Gefahr in der wir stecken, geht uns alle an, auch dich. Wenn die Finsternis immer tiefer in Enophasia eindringt, wird das Folgen für alle Lebewesen haben, für Elfen, Baumzwerge, Gnome, Nymphen, Wichtel, Wasserwesen und auch für alle Tiere und Pflanzen.“

„Und für die Einhörner!“, vollendete Simnil den Satz. „Na ja, um die Gnome wäre es ja nicht schade, aber alle anderen sind mir ja doch mehr oder weniger sympathisch.“

„Auch die Gnome haben ihren Platz in Enophasia“, erwiderte Silberstreif.

„Ach die. Die leben doch nur davon, andere zu beklauen, um sich danach mit ihren eigenen Leuten um die Beute zu balgen. Außerdem stinken sie und verschleppen kleine Baumzwerge“, entgegnete Simnil.

„Von euch Baumzwergen behauptet man, ihr würdet Vogelnester mit ganz frisch geschlüpften Küken ausnehmen, die ihr dann roh verspeist“, antwortete Silberstreif.

„Igitt!“, antwortete der Zwerg angeekelt. „So etwas glaubst du doch nicht wirklich, oder…?“ Simnil war ehrlich entrüstet.

„Wie viele Baumzwerge kennst du, die von Gnomen verschleppt wurden?“, war Silberstreifs Gegenfrage.

„Keinen…“, gab Simnil kleinlaut zu. „Siehst du“, lächelte Silberstreif, „es muss nicht immer alles stimmen, was man über den anderen erzählt!“

„Wo wollen wir eigentlich hin?“, versuchte Simnil das unangenehme Thema zu wechseln.

„Wir suchen ein Kraut für Morgenröte. Es wird sie wieder auf die Beine bringen.“

„Aha. Und wie heißt dieses Kraut? Vielleicht kann ich da helfen“, sagte Simnil, sehr von sich überzeugt.

„Es heißt Elfenkraut und wächst dort, wo es schattig und feucht ist – am liebsten unter Weiden.“

„Ich weiß, wo es wächst“, antwortete Simnil fast ein bisschen beleidigt. „Ich bin schließlich ein Waldläufer, hast du das schon vergessen? Ich kenne alle Kräuter im Wald! Und wenn du das ein bisschen früher gesagt hättest, könnten wir jetzt schon auf dem Rückweg sein. Wir sind nämlich eben daran vorbeigelaufen!“

„Was? Wirklich?“, fragte Silberstreif erstaunt. „Ich kenne auch eine Stelle, aber bis wir die erreichen, dauert es noch eine Weile.“

Simnil war stehen geblieben und sagte: „Komm mit! Ich zeig dir meine.“

Nach kurzer Zeit hatten sie den Ort erreicht. Triumphierend hob der Baumzwerg einige Zweige einer Trauerweide hoch und zeigte dem Einhorn ein kleines Feld Elfenkraut.

„Es wächst nie sehr üppig. Das hier ist schon ein großes Beet!“

„Das größte, das ich je sah“, bestätigte Silberstreif.

In Windeseile hatte Simnil aus seinem Beutel einen weiteren gezogen und ihn mit den Pflanzen gefüllt. Silberstreif war erstaunt, wie rasch der kleine Waldläufer dabei vorging. Schon hielt er ihm den gefüllten Sack voller Stolz entgegen.

„Ich bin dir schon wieder zu Dank verpflichtet“, sagte das Einhorn. „Du hast mich nicht nur zu einer Stelle geführt, die nicht so weit weg liegt, dank deiner Schnelligkeit und deines Beutels brauchen wir auch nur einmal zu gehen und sind auch noch schneller wieder zurück.“

Simnil erwiderte: „Also,... wenn du dich gerne bedanken möchtest, es gäbe da schon etwas, was du für mich tun könntest...!“

„Und das wäre…?“ fragte der Hengst.

„Wir Baumzwerge sind ja ziemlich schnell auf den Beinen. Aber verglichen mit euch Einhörnern sind wir ja wirklich lahme Enten. Du könntest mich ja mal auf einen gestreckten Galopp mitnehmen. Ich würde wirklich gerne mal wissen, wie es ist, so schnell zu sein.“

„Aber gerne“, antwortete Silberstreif, „es wäre mir eine Ehre!“

Simnil hängte sich die Beutel um. Dann sprang er mit einem, für seine Größe mächtigen Satz an Silberstreif hoch, fasste mit den Händen in die Mähne und schwang sich auf den Rücken.

„Alles klar, es kann losgehen!“, sagte er. „Pass nur gut auf unseren Sack auf“, lachte Silberstreif und preschte los.

Am Anfang fühlte sich Simnil noch ganz gut und rief, während die Bäume ziemlich schnell links und rechts vorbei rasten: „Also, ich habe mir das schneller vorgestellt!“

„Etwa so?“ fragte Silberstreif zurück.

Plötzlich verwischten die Umrisse der Bäume und es hatte den Anschein, als würden sie durch einen braungrünen Korridor fliegen. Silberstreif war jetzt so schnell, dass das Auf und Ab des Galopps nicht mehr zu spüren war.

Simnil hatte das Gefühl, dass sie den Boden gar nicht mehr berührten. Außerdem wurde er immer wieder hin und her geworfen, weil Silberstreif ja den Bäumen ausweichen musste. Bäume, die Simnil aufgrund der Geschwindigkeit nicht einmal mehr sah. Gleichzeitig hatte er das Gefühl, in einen Tunnel zu blicken, der vor ihm immer länger wurde. Schon längst hatte er seinen festen Sitz auf dem Einhornrücken verloren und konnte sich nur noch mühsam mit den Händen in die Mähne krallen, um nicht wegzufliegen.

Nach einigen Momenten bemerkte er erleichtert, wie der Hengst sein Tempo verlangsamte, austrabte und schließlich neben seiner Familie anhielt. Simnil, der vorgehabt hatte, am Ende des Ritts mit einem lockeren Spruch von Silberstreifs Rücken zu springen, war ganz grün im Gesicht. Er glitt, mit einer Hand vor dem Mund, vom Rücken des Einhorns herunter und war gleich darauf hinter einem Baum verschwunden.

„Was hat er denn?“, fragte Morgenröte die inzwischen erwacht war und auch einen ganz munteren Eindruck machte. „Er hat dir Elfenkraut mitgebracht“, grinste Silberstreif.

Schneekristall war zu Simnil hinter den Baum gesprungen und fragte mit der Unschuld eines Fohlens: „Dir geht’s wohl nicht gut, wie?“

„Hau ab, lass mich in Ruhe!“, würgte der Zwerg, „und gib das deiner Mutter!“

Mit diesen Worten nahm er den Beutel ab und warf ihn ohne sich umzudrehen nach hinten, Schneekristall direkt an den Kopf. Gehorsam trabte das kleine Einhorn mit dem Beutel im Maul zu seinen Eltern.

Simnil brauchte noch eine ganze Weile, um sich zu erholen. Als er schließlich wieder hinter dem Baum hervorkam, kreidebleich und noch etwas wackelig auf den Beinen, stellte er fest, dass alle Einhörner wieder wohlauf waren und sich offensichtlich gut erholt hatten. Morgenröte und die Fohlen machten sich gerade hungrig über das Elfenkraut her, während Silberstreif ihnen dabei zuschaute. Seine Augen strahlten vor Glück.

„Simnil!“, riefen Rosenblüte und Schneekristall wie aus einem Mund und liefen auf den Baumzwerg zu. Zärtlich rieben sie ihre Nüstern an dem kleinen Kerl, der nicht wusste, ob er die Liebkosungen abwehren oder sich darüber freuen sollte. Auch Morgenröte kam hinüber, um sich bei ihm zu bedanken.

„Es ist gut, …es reicht jetzt“, murmelte Simnil verlegen. Aber es war ein gutes Gefühl, gleich von drei Einhörnern einen Beweis ihrer Dankbarkeit zu bekommen. Außerdem hatte er die beiden Fohlen so richtig ins Herz geschlossen. Und nachdem er gesehen hatte, welche Gefahren den vieren auflauerten, hatte er auch ein wenig Angst um sie bekommen. Aber das würde er natürlich niemals zugeben.

„Simnil wird uns noch ein Stück begleiten!“, sprach Silberstreif und unterbrach damit das allgemeine Geschmuse.

„Oh, wirklich? Wie schön!“, „Das ist ja toll!“, „Ich freue mich ja so!“, riefen alle durcheinander. Ihre Freude darüber war wirklich unbeschreiblich.

Simnil wurde ganz warm ums Herz. Er räusperte sich und um seine Verlegenheit zu überspielen sagte er: „Ja, ja, schon gut. Wie ich sehe, seid ihr alle wieder auf den Beinen und guter Dinge. Das freut mich. Aber nun sollten wir uns sputen und in den grünen Wald ziehen. Habt ihr nicht gesagt, ihr wollt zum 'Palast des Lichts'? Bis dahin ist es noch ein gutes Stück Weg. Wir sollten also aufbrechen.“

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