Frank Bartels - Raniten in der Furt

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Raniten in der Furt: краткое содержание, описание и аннотация

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Was würdest du tun, wenn du die Augen öffnest und dich an einem völlig fremden Ort wiederfindest?
Du stehst auf einer Lichtung inmitten eines unbekannten Waldes, an einem Ort längst vergangener Zeit. Erde klebt in deinem Haar und Sand knirscht zwischen deinen Zähnen. Du besitzt nicht mehr als deine Klamotten am Leibe und die vage Erinnerung an deinen Namen.
Alexander, der unfreiwillige Held dieser Geschichte, folgt einem sehr sonderbaren Waldkind, denn ihm bleibt kaum etwas anderes übrig. So beginnt eine Reise voller Abenteuer und Gefahren und eine Suche zu sich selbst.

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»Nein, Dummi. Nicht den Weg aber den Rückweg – falls es nötig sein sollte.«

Alexander entnahm ihren Worten, dass sie sich bereits verlaufen hatten oder sie sich des Weges zumindest nicht ganz sicher war. Von Haus aus eher praktisch veranlagt fragte er: »Hast du denn keine Karte?«

»Wie bitte?«

»Na, eine Landkarte?«, ergänzte er.

»Was ist das – eine Landkarte?«

Alexander war sich nicht sicher, ob diese Frage ernst gemeint war, oder ob sie sich über ihn lustig machen wollte, trotzdem erklärte er: »Na, das ist sozusagen ein Bild oder eine Zeichnung der Gegend von oben, also wie ein Vogel sie sieht.« Er war mit seiner Beschreibung mehr als zufrieden, doch Lilu erwiderte nur: »So ein Unsinn. Vögel malen doch keine Bilder.«

Ungeachtet ihrer Äußerung fuhr er fort: »Man legt die Karte zum Bei­spiel so hin.« Er breitete seine Arme aus und versuchte mit wilden Gesten seine Ausführungen verständlicher zu machen. »Und dann erkennt man, wo man lang muss. Also, wenn man weiß, wo man hin will.«

»Mit einem Bild?«, fragte Lilu, die anscheinend nicht die leiseste Ahnung hatte, wovon er sprach.

»Ja, und besser geht das mit einem Kompass«, ergänzte Alexander. »Das ist so ein Ding, das so ähnlich aussieht wie eine Uhr, aber nur mit einem Zeiger, der immer nach Norden zeigt. Und damit weiß man immer, wo Norden ist.«

Lilu blieb stehen und schaute ihn fragend an. »Was ist denn eine … Uhr?«

»Ich geb‘s auf«, murmelte der Junge verzweifelt und trottete langsam weiter. Lilu hielt noch einen Moment inne und rief ihm trotzig hinterher: »Und außerdem weiß ich auch so, wo Norden ist.«

Sie marschierten weiter und weiter. So lange, bis Alexander unvermittelt stehen blieb, seine Arme auf der Brust verschränkte und protestierte: »Ich kann nicht mehr – ich gehe keinen Schritt mehr weiter. Meine Füße tun weh und ich fall’ gleich um vor Hunger.«

»Das ist doch mal ein guter Vorschlag, mein Lieber. Ich brauche auch eine Pause. Meine Beinchen sind nicht für solche Märsche gemacht«, antwortete Lilu erschöpft.

Gebrannte Mandeln

Am Fuße eines mächtigen, alten Baumes blieb sie stehen, schaute sich kurz um und beschloss: »Hier werden wir die Nacht verbringen.«

Alexander hielt Abstand und betrachtete den Stamm. »Das ist keine Eiche. Bist du dir sicher, dass es keine Weide ist?«

»Ganz sicher keine Weide«, versicherte Lilu. Vereinzelt lagen große, Moos bewachsene Steine am Boden und der dichte Farn bot einen gewissen Schutz vor neugierigen Blicken. Die Erde war mit losem Laub bedeckt und schien als Nachtlager nicht schlechter als andere Plätze.

Alexander legte sich auf den Boden und jammerte: »Meine Füße. Meine armen Füße.« Dann zog er seine Turnschuhe aus, legte sich lang hin und streckte seine Glieder weit von sich.

»Ich werde nun für Feuerholz sorgen und du wartest hier. Rühr dich nicht vom Fleck, hast du verstanden?«, sagte Lilu streng, drehte sich um und ging.

»Genau das habe ich gerade gesagt: Ich gehe keinen Schritt mehr«, antwortete Alexander missmutig. »Und was ist mit Essen? Ich habe schon ein Loch im Bauch.«

Sie drehte sich noch einmal herum und antwortete: »Der Proviant ist leider verbraucht. Ich werde meine Augen offen halten. Vielleicht habe ich Glück und finde ein paar Pilze oder Beeren.« Dann verschwand sie in der Dämmerung und Alexander war allein. Sein Magen knurrte. Er setzte sich auf und lehnte sich an den großstämmigen Baum. Er wusste zwar nicht, was das für ein Baum war aber eine Weide war es sicher nicht. ›Hoffentlich bringt sie etwas zu essen mit. Jetzt würde ich sogar Pilze essen‹ dachte er, als er plötzlich er ein leises Rascheln hinter sich vernahm. Seine wunden Füße und sein Hunger hatten ihn die Geschichte mit dem Mirgos vorerst vergessen lassen, doch nun erinnerte er sich wieder lebhaft an diese zweifelhafte Begegnung. Vielleicht war es ihnen gefolgt.

Ganz vorsichtig, auf allen Vieren, krabbelte Alexander um den Stamm des Baumes. Wenn er doch bloß einen Knüppel oder etwas Ähnliches gehabt hätte. Glücklicherweise sah er jedoch nur diese kleinen, pelzigen Heberlinge, die auch hier nach Beeren zu suchen schienen. Ob es dieselben waren, vermochte er nicht zu sagen aber er konnte sich nicht vorstellen, dass sie mit ihren kurzen Beinchen so weit hätten laufen können. Er beobachtete einige dieser Tierchen, die emsig dabei waren, Beeren von den unteren Ästen zu sammeln. Husch, husch ging das und die Früchte verschwanden in den Körbchen, die sie auf ihren Buckeln trugen.

Eines dieser Heberlinge hatte helle Streifen auf dem Rücken und war deutlich pummeliger als seine Gefährten. Es bewegte sich nicht so rasch und es war auch nicht so eifrig. Statt der Beeren am Ast las es die reifen Beeren vom Boden auf, wobei es sich sehr gemächlich bewegte. Jede dritte Beere probierte es oder verputzte sie ganz, bis alle entweder im Körbchen oder im Magen des Tierchens waren.

Alexander folgte dem gestreiften Tierchen mit seinen Blicken, bis es außer Sicht war. ›Die Heberlinge werden mich zu leckeren Beeren führen‹, dachte er und schlich fast lautlos in die Richtung, in die er es hatte verschwinden sehen.

Das Tierchen hockte knabbernder Weise auf dem Waldboden. Es hatte eine jener kleinen braunen Kugeln in der Pfote, die scheinbar wahllos verstreut in der Gegend herum lagen. Diese Kugeln hatten ungefähr die Größe von Haselnüssen, schienen aber keine harte Schale zu besitzen. Das Gestreifte hatte sich mittlerweile aufgemacht, weitere Kügelchen aufzusammeln, von denen es nur noch jedes zweite in seinen Korb steckte. Es ließ sich in keiner Weise von dem Fremden stören und so schlich er näher heran. Die Nüsse schienen dem Tierchen so sehr zu schmecken, dass Alexander fast bis auf Reichweite an es herankam.

›Ob ich versuchen sollte, es zu streicheln‹, fragte er sich und wagte sich noch ein Stück näher. Er ging in die Knie und beugte sich vorsichtig herunter, als ihm plötzlich der verlockende Duft dieser runden Dinger in die Nase stieg.

Die musste er unbedingt versuchen. Alexander hob eines der Kügelchen auf und hielt es prüfend zwischen seinen Fingern. Giftig konnte es nicht sein, denn das Heberling aß davon. Es roch ein wenig nach gebrannten Mandeln, die er auf dem Rummel so gerne aß. Sorgfältig strich er eines der Kügelchen mit seinem Ärmel sauber, steckte es in seinen Mund und begann vorsichtig zu kauen. Es schmeckte einfach vorzüglich und tatsächlich ein wenig nach gebrannten Mandeln. Nicht ganz so süß und nicht ganz so hart und einfach lecker. Er sammelte weitere Kügelchen und steckte diese in seine Jackentasche. Noch zwei oder drei Kügelchen landeten in seinem Mund, bis er hinter sich plötzlich eine Stimme vernahm: »Lass es lieber.«

Alexander erschrak. Hinter ihm stand Lilu.

»Musst du mir so einen Schrecken einjagen?«, fauchte er. »Ich habe dich gar nicht kommen hören.«

Lilu stand dicht bei ihm und antwortete mit ruhiger Stimme: »Das liegt an den Dingern – die machen das.« Dann zeigte sie in die Richtung, in die Alexander das Gestreifte hatte verschwinden sehen und sagte: »Lege sie aus der Hand. Folge mir und du wirst verstehen.«

Nach wenigen Schritten blieb Lilu stehen. Sie erhob mahnend ihren Zeigefinger und blickte in die Richtung des kleinen, pummeligen Heberlings und flüsterte: »Schau dir das arme Wesen an. Es sieht nichts und hört nichts und ist bereits verloren.«

Aber Alexander verstand nicht, wovon sie sprach. Das Tierchen sah putzig aus, wie es auf dem Boden sitzend mit beiden Pfoten das Nüsschen hielt und genüsslich daran nagte.

»Sie benebeln die Sinne. Sie liegen hier nicht zufällig. Die Kügelchen bilden eine Spur, die ins sichere Verderben führt.«

»Äh, was meinst du?«, fragte Alexander.

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