György Kristián Szitás - Erntejagd

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Der ungarische Kriminalbeamte Örnagy (Major) István László wird zu einem Mord in der Puszta gerufen, bei dem eine junge Deutsche hinterrücks erschossen wurde. Gleichzeitig wird deren Bruder in Rumänien ermordet, der dort eine Jagdhütte betreibt. Stehen die beiden Morde in einem Zusammenhang? Welche Rolle spielen Ereignisse vor 30 Jahren in Rumänien und vor 10 Jahren in Deutschland? Welches Spiel spielt der Verlobte der jungen Deutschen, welches deren Vater? Wer ist die 'blaue Wölfin'?

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V

Major László hatte mittlerweile mit seinem Leutnant das Haus von Silvia Labahn und Hans-Peter Vogel durchsucht und eigentlich nichts wirklich Interessantes gefunden.

Bilder von Vogels verstorbener Familie, Bilder von Silvias Familie, Bilder von gemeinsamen Ausflügen, ein Bild von Silvia in Schwesterntracht, das Bild einer schwarzhaarigen Frau, Rechnungen der Stadtwerke, der ungarischen Post und so weiter. Schließlich auch Unterlagen des Ortes Szentkirály für eine Hochzeit des Paares.

István László ließ sich enttäuscht auf einen der Sessel fallen, die im Wohnzimmer standen.

Was davon half ihnen wirklich weiter? Aus dem Rahmen des Bildes, das Silvia in der Tracht einer Krankenschwester zeigte war ein Zettel gefallen, der im ersten Blick mit einem undeutlichen Gekrakel beschriftet war. Sah man aber genauer hin, konnte man eine gewisse Exaktheit erkennen. László steckte den Zettel ein, konnte das Steno sein? Die Fotografie der einzelnen Frau konnte er auch nicht zuordnen.

Péter Németh, sein Leutnant trat ein: „Wir haben über Europol eine Meldung der rumänischen Kollegen bekommen,“ meldete er zackig, doch dann zögerte er, nicht wissend wie er weitermachen sollte.

„Und die wäre?“ gähnte ihn László an, der abgebrochene Schlaf steckte ihm in den Knochen.

Németh kratzte sich am Hinterkopf und studierte die Meldung nochmals: „Stefan Labahn, der Bruder unseres Mordopfers, wurde heute Morgen erschossen. Möglicherweise hat sich sein Mörder telefonisch bei den dortigen Kollegen gemeldet. Der Lebensgefährte von Frau Labahn ist mit seinem Hund mittlerweile dort eingetroffen und wurde vernommen, ohne Ergebnis. Gegen zwei Uhr ist er bei Nădlac über die Grenze gefahren, was inzwischen durch den rumänischen Zoll bestätigt wurde. Herr Vogel wollte sich aber in Miercurea Ciuc zur weiteren Verfügung halten.“

László stützte das Gesicht in die Hände und strich sich die Haare nach hinten: „Lieber wäre es mir, wenn dieser Vogel sofort hierher kommen würde, dann könnte ich ihn hier direkt befragen.“

„Von den Ostkarpaten bis hierher sind es etwas mehr als sechshundert Kilometer, wenn der wirklich mit einem Lada Niva gestern Abend hier losgefahren und vor etwa einer Stunde dort angekommen ist, dann muss er die Nacht durchgefahren sein. Der wird wohl etwas Schlaf brauchen.“

Der Leutnant versuchte sachlich zu bleiben, obwohl er seinen Chef bestens verstand.

„Schon gut. Vielleicht stellen die Rumänen andere Fragen als wir hier.“ László winkte ab, dann stutze er: „Der Bruder von unserem Mordopfer hier, wurde ebenfalls erschossen?“

„So steht es in der Nachricht!“

Der Major faltete die Hände in seinem Nacken und starrte eine Weile zur Decke, schüttelte aber dann den Kopf.

„Das kann nicht derselbe Täter sein,“ überlegte er laut, starrte zur Decke und fabulierte weiter:

„Wenn er um zwei Uhr an der Grenze war, dann ist er spätestens um Mitternacht hier losgefahren. Und wenn er dann gegen neun Uhr in Miercurea Ciuc angekommen ist, dann war er recht zügig unterwegs. Ich bin vor ein paar Jahren die Strecke mal gefahren…“

Der Major stand auf, ging im Zimmer auf und ab, schüttelte den Kopf und überlegte weiter:

„Ich glaube auch für den Mord in Rumänien wird unser Herr Vogel kaum in Frage kommen. Dazu reicht die Zeit einfach nicht.“

Nach ein paar Minuten weiteren Auf- und Abgehens wollte er dann wissen:

„Was haben die ihm eigentlich erzählt?“

„Nur, dass seine Lebensgefährtin hier erschossen aufgefunden wurde und wir am ermitteln sind.“

László zog die Augenbrauen hoch: „Nur? Diese Idioten versauen uns noch den Fall.“

Der Major stampfte mit dem Fuß auf: „Wenn meine Freundin erschossen worden wäre, dann wäre mir die Leiche meines Schwagers scheißegal und ich würde sofort dahin fahren, wo meiner Freundin etwas passiert ist!“ brüllte er, dann stießen seine Finger gegen den Zettel in seiner Hosentasche und er atmete tief durch, während er den Zettel in seine Hemdtasche steckte.

„Ich werde ins Büro fahren, einen starken Kaffee machen und mich mal mit diesem Zettel etwas intensiver beschäftigen, vielleicht erfahre ich so mehr von unserem Herrn Vogel, als ihm selbst lieb ist. Németh, lassen Sie die restlichen Bilder und so weiter, hier zusammenräumen und in unser Büro schaffen. Den internationalen Fahndungsaufruf an Europol und Interpol haben Sie ja verschickt. Oder? Vielleicht kennen die Freunde diese Burschen ja.“

„Ich habe Beides ans ungarische Polizeihauptquartier in Budapest weitergeleitet, mit der Suchmeldung nach Herrn Vogel. Sie wissen doch wie sehr die Kollegen dort auf die Einhaltung der Vorschriften pochen,“ versuchte der Leutnant zu erklären, doch der wütende Blick seines übermüdeten Vorgesetzten traf ihn voll.

„Und uns geht durch diese Vorschriften kostbare Zeit verloren. Was wenn die Ukrainer bereits über die Grenze sind?“ Lászlós Gesicht glich in diesem Moment dem eines Bullterriers der sofort zubeißen wollte. Németh aber hielt dem Blick stand und zuckte die Schultern.

„Schon gut,“ beruhigte sich László wieder, „Sie haben nichts falsch gemacht. Diese Sch-Bürokratie geht mir nur auf die Nerven, besonders wenn ich hier zwei frische Leichen habe und die möglichen Täter auf der Flucht sind. Sollte nicht mal auf europäischer Ebene die Bürokratie eingedämmt werden? Davon hört man auch nichts mehr. Ich glaube manchmal die Bürokratie hat seitdem zugenommen.“

László klopfte seinem Leutnant entschuldigend auf die Schulter und brummte:

„Nehmen Sie‘s nicht tragisch, ab und zu geht einem dieser Job einfach auf die Nerven, besonders wenn es einen jungen Menschen erwischt. Wir sehen uns nachher im Büro.“

Németh nickte nur und sah sich weiter in dem kleinen Wohnzimmer um, während sich László ins Büro fahren ließ. Er würde das Haus versiegeln lassen, bis sich Vogel bei ihnen meldete. Die aufgebrochene Haustüre würde er sicherheitshalber von einem örtlichen Schreiner notdürftig reparieren und ein paar uniformierte Beamte hier lassen.

Dann fischte er sein Handy aus der Jackentasche und begann mit den betreffenden Stellen zu telefonieren, die alle höchst begeistert waren, dass sie am Sonntag mehr Arbeit hatten, als gewöhnlich.

Es war mittlerweile Sonntagmittag.

###

In einem kleinen Häuschen am Stadtrand von Miercurea Ciuc stellte Frau Onu das Essen auf den Tisch, während ihr Mann die Teller und das Besteck hinzufügte.

Beide waren sehr schweigsam, denn sie hatten am Vormittag gestritten.

Streitpunkt war - wie in der letzten Zeit öfters - das Geld gewesen und wie man dafür sorgen konnte, dass es etwas mehr wurde.

„Und Du hast diesen Menschen wirklich gefragt, ob er Arbeit für Dich hat?“

Frau Onu war offenbar noch nicht mit dem Streit fertig, während Herr Onu die Augen verdrehte.

„Kannst Du mir mal erklären, was ich sonst hätte machen sollen? Zu Licas brauche ich nicht mehr zu gehen, bei dem darf ich mich höchstens noch totschießen lassen und bekomme mein Geld nicht. Labahn zahlt wenigstens!“

Frau Onu sah zur Decke und atmete tief durch:

„Du weißt ganz genau, weshalb ich nicht will, dass Du mit diesem Herrn sprichst.“

Herr Onu ging vom Tisch weg, um nicht aus Wut das Geschirr zu zertrümmern und brüllte los:

„Meinst Du ich hätte vergessen, was er uns angetan hat?“

Seine Faust donnerte gegen die Wand.

Es klingelte!

„Wer kann das um diese Zeit sein?“ fragte erschrocken Frau Onu.

„Die Nachbarn, weil sie nicht in Ruhe zu Mittag essen können.“

Zwei Minuten später wussten die Eheleute Onu, dass die Polizei, genauer gesagt ein Hauptinspektor Pupescu, sie zu sprechen wünschte und sie baten den Herrn herein.

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