György Kristián Szitás - Erntejagd

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Der ungarische Kriminalbeamte Örnagy (Major) István László wird zu einem Mord in der Puszta gerufen, bei dem eine junge Deutsche hinterrücks erschossen wurde. Gleichzeitig wird deren Bruder in Rumänien ermordet, der dort eine Jagdhütte betreibt. Stehen die beiden Morde in einem Zusammenhang? Welche Rolle spielen Ereignisse vor 30 Jahren in Rumänien und vor 10 Jahren in Deutschland? Welches Spiel spielt der Verlobte der jungen Deutschen, welches deren Vater? Wer ist die 'blaue Wölfin'?

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Sie hatte sich keinen schwarzen Gürtel in Budo Taijutsu erarbeitet, um jetzt klein beizugeben. Schnell fischte sie sich ihre Quadschlüssel, von der Konsole neben dem Telefon und glitt durch die Toilettentüre. Mit einem lauten Krachen flog die Haustüre auf und der Platz wurde sofort von der massigen Gestalt eines Mannes eingenommen. Lautlos schloss die junge Frau die Toilettentüre hinter sich, während einer der Männer die Treppe zu den Schlafräumen hinauf trampelte. Die Schlafzimmertüre wurde laut krachend von einer Schrotflinte zertrümmert, während das Toilettenfenster lautlos geöffnet wurde und die junge Frau ins Freie glitt. Die kühle Luft und der Regen wirkte belebend, während sie zur Türe der Garage schlich. Plötzlich sah sie vor sich die Gestalt eines weiteren kräftigen Mannes, der ihr den Rücken zuwandte und hörte das metallische Scharren des kleinen Hebels, der die Schrotflinte entsicherte. Zwei der drei Männer waren also ins Haus gegangen, während ihr der dritte hier auflauerte, sollte sie durch eines der Fenster oder die Haustüre entkommen. Dass sie hinter ihm, in diesem Durchgang, stehen könnte - daran hatte der Mann nicht gedacht! Für einen kurzen Moment atmete sie lautlos ein, dann sprang sie nach vorn und rammte dem Mann ihr kurzes Schwert, bis zum Heft, durch den Leib. Sie hatte gut getroffen, der Mann zuckte einen kurzen Moment auf und brach zusammen, während sie ihr Schwert wieder aus ihm herauszog. Schnell sah sich die junge Frau um und erkannte, dass sie alleine auf dem Hof war. Wie sie vermutet hatte, waren die beiden Anderen also im Haus. Mit einen Anflug von Bedauern erkannte sie die Überreste des Rüden, der sie nicht hatte beschützen können und glitt wie ein Schatten zum Garagentor, das mit einem Schwung offen war. Das Quietschen, das dabei zu hören war, ging ihr durch Mark und Bein. Im Inneren der Garage tastete sie nach dem Fahrzeugschlüssel, fand ihn gleich und sprang auf die schwere Maschine, deren Motor sofort ansprang. Dann gab sie Gas und fuhr los. Einer der Männer kam aus dem Haus gerannt und stellte sich ihr in den Weg, doch sie kannte kein Erbarmen mehr, hielt den Lenker fest und fuhr ihn über den Haufen. Als sie den Feldweg erreichte gab sie Vollgas, doch bevor sie die Staatsstraße erreicht hatte, bellte nochmals eine Schrotflinte durch die Nacht. Als sie merkte, dass sie sich nicht mehr auf dem Quad halten konnte, war ihr letzter Gedanke: „Warum?“

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Magda Farkas war gerne Hebamme und besonders in solchen Fällen. Zwei junge Eltern, nicht zu jung, aber auch nicht zu alt, die sich liebten und diese Liebe nun mit einem - durchaus geplanten - Kind krönten. Und so wie es aussah würde es nicht bei diesem einen Kind bleiben, denn der Hof oder das Tanya, das sie bewohnten, hatte genug Platz, um eine klassische Großfamilie zu beherbergen.

Der Vater des Kindes hatte eine gutbezahlte, sichere Arbeitsstelle bei der ungarischen Luftwaffe in Kecskemét und die Mutter war bis vor Kurzem im örtlichen Kindergarten als Erzieherin tätig gewesen.

Müde aber glücklich war nun Magda auf dem Weg zu sich nach Hause und hatte zu tun, dass ihr nicht die Augen bei der Fahrt zufielen. Wo hätte sie auch um halb vier hin sollen, wenn nicht zu einer Geburt oder eben von dieser zurück? Ihr Mann Zsombor würde in ein paar Stunden aufstehen und das Vieh versorgen, denn neben Magdas Einnahmen als Hebamme, lebte die Familie Farkas von der Landwirtschaft.

Da Magda mit ihrer Familie auf der anderen Seite von Szentkirály lebte, fuhr sie gerade auf das Dorf zu, als sich etwas Wehmut in ihrem Herzen breit machte, denn sie musste an Hans-Peter, Sabine, Annette und Florian denken.

Florian war der erste und bisher vernünftigste Freund ihrer ältesten Tochter Monika gewesen. Die Familien hatten sich auf Anhieb verstanden und dann passierte dieses schreckliche Unglück…

Durch das krachende Geräusch eines Schusses war sie sofort wieder im „Hier und Jetzt“, aber sie konnte auf der Straße vor sich nichts erkennen und so fuhr sie langsam und vorsichtig weiter, während der Regen gegen die Windschutzscheibe ihres kleinen Renault prasselte.

Auf der Höhe der Straße, die ausgerechnet zu jenem Tanya führte, das Hans-Peter für sich und seine Familie gekauft hatte, wackelte ein Quad quer über die Straße und Magda bremste ihren Wagen abrupt ab, sonst wäre es zu einem Unfall gekommen. Dass bei dem Übergang von dem Feldweg auf die Staatsstraße ein Schatten von dem Quad geworfen wurde, nahm sie nur am Rande war.

Magda wollte nach ihrem Handy greifen, jedoch war es in ihrer Handtasche so weit nach unten gerutscht, dass sie es erst suchen musste.

Sie schaltete die Innenbeleuchtung ihres Autos ein und blickte in die Tasche, fast hatten ihre zittrigen Finger das Handy erreicht, als ein Stoß ihren Wagen fast von der Fahrbahn schob.

Das Handy vergessend, schrak sie hoch und nahm noch in den Augenwinkeln war, wie ein alter Mercedes-Kastenwagen mit Höchstgeschwindigkeit auf der Staatsstraße in Richtung Szentkirály verschwand.

Vom Nummernschild hatte sie nicht viel erkannt, außer dass es sich um ein tschechisches Schild handeln musste.

Eine weitere Schrecksekunde später wählte Magda, die nun mit festen Fingern ihr Handy ergriffen hatte, die Notrufnummer der Polizei.

II

Das Telefon klingelte schrill und viel zu laut. István László drehte sich brummig zu dem nervenden Geräusch um. Es war fünf Uhr morgens, zumindest verkündeten dies die Leuchtziffern des alten, mechanischen Weckers, den er als Jugendlicher selbst repariert hatte. Als junger Beamter hatte er sich einmal einen modernen Radiowecker zugelegt, aber dieser hatte den wütenden Wurf an die Wand nicht überlebt, als er vor einigen Jahren zu seinem ersten Mord gerufen wurde.

Seitdem tat der alte mechanische Wecker diesen Dienst, wenn ihn nicht gerade das Diensthandy um den Schlaf brachte, bei dem er sich auch schon einmal überlegt hatte, es an die Wand zu werfen - vor circa zehn Sekunden - aber seine Hand tastete nach dem Telefon.

Das Telefon klingelte weiter und Istváns Frau Agy murmelte verschlafen: „Wer kann das sein?“

„Am Sonntag? Um diese Zeit?“ fragte István genauso verschlafen zurück, „Muss es sich um Mord handeln. Sonst begehe ich einen.“

Wieder das schrille Klingeln des Telefons.

István László drückte auf die grüne Taste seines Diensthandys und brummte verschlafen hinein:

„Major der Kriminalpolizei László István?“

„Major?“ fragte die engagierte, junge Stimme seines Leutnants.

„Ja!“ Die Stimme des Majors war müde und ärgerlich, während die Müdigkeit langsam - sehr langsam - durch den Ärger verdrängt wurde.

„Es tut mir leid, dass wir Sie um diese Zeit wecken müssen.“

„Schon gut, mir tut‘s auch leid!“

Agy drehte sich zur Seite und stülpte ein Kissen über ihre Ohren.

„Wir haben hier zwei Leichen, eine junge Frau aus Deutschland und ein aktenkundiger Ukrainer. In der Nähe eines Hauses, das einem Deutschen gehört. Von dem Hausbesitzer haben wir keine Spur.“

Die Stimme zögerte, aber István war bereits aus dem Schlafzimmer gegangen.

„Können Sie kommen?“ Der junge Leutnant wirkte unsicher.

„Ist in Ordnung, ich komme.“ An Schlafen war jetzt sowieso nicht mehr zu denken. „Können Sie mir einen Wagen schicken?“

„Ja kann ich! Funktioniert Ihr Lada nicht mehr?“ Die Stimme des jungen Leutnants klang amüsiert.

Der alte Dienstlada, Modell Niva, des Major der Kriminalpolizei, Standort Kecskemét, István László war weithin bekannt. László stand seit längerer Zeit schon ein modernerer, schnellerer, bequemerer Wagen zu, doch László hatte den Wagen liebgewonnen. Freilich, für eine Verfolgungsjagd auf einer der Landstraßen, war er vollkommen ungeeignet, aber bei László kam es öfters mal vor, dass er zu einem Bauernhof oder auf ein Feld fahren musste, um seine Ermittlungen durchzuführen und so hatte er gegenüber seinen Vorgesetzten durchgesetzt, dass er den Niva behalten durfte, bis dieser auseinanderfiel. Auch Robert Andras, der Leiter der Polizeiwerkstatt, mochte den alten Wagen und so blieb der Dienstlada immer voll in Schuss.

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