György Kristián Szitás - Erntejagd
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Auf einem Weg, der eigentlich eher ein Trampelpfad war, auf halben Höhe zwischen dem Jagdhaus des Stefan Labahn und dem Ort, an dem er den Tod gefunden hatte, verdeckt von Büschen und Bäumen, stand ein kräftiger, großgewachsener Mann in Arbeitskleidung und beobachtete die Tätigkeiten der Polizei in der Nähe des Jagdhauses, als er den Wagen erkannte, der auf das Haus zufuhr, lächelte er, hatte aber keinen Grund seinen derzeitigen Standort aufzugeben.
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Hans-Peter Vogel bog gerade um die letzte Kurve, die zum Jagdhaus seines Schwagers führte, als ein uniformierter, rumänischer Polizist vor sein Auto sprang.
Ein grobes „Stop! Opre te-te imediat!“ 10 zwang ihn zum Stehen und obwohl er, durch den Lärm des Motors, nicht viel verstanden hatte, ließ der Polizist mit seiner Waffe im Anschlag kaum einen anderen Schluss zu, als dass er stehen bleiben sollte. Vogel schaltete den Motor ab und öffnete das Fenster, die Hündin kam aus dem Kofferraum geklettert und setzte sich auf den Beifahrersitz, den Polizisten freudig anlächelnd. Oder kam die Freude durch die Streicheleinheit, die ihr Vogel zukommen lies? „Darf ich aussteigen?“ fragte Vogel den Polizisten auf deutsch, doch dieser machte ein verlegenes Gesicht. Dann probierte er es auf englisch, aber die Reaktion war dieselbe. Erst als er ein „Pot să cobor?“ 11 hervorbrachte, machte der Polizist ein interessierteres Gesicht das er mit einem: „Da! Cu plăcere!“ 12 und einer auffordernden Handbewegung quittierte. Vogel nahm also die Leine des Hundes, stieg von dem Hund gefolgt aus dem Auto aus und begleitete den Polizisten zum Jagdhaus seines Schwagers. Dort angekommen trat ein höherrangiger Polizist, in Zivil, aus dem Haus heraus und sprach ihn auf deutsch an - er hatte wohl die deutschen Kennzeichen des Wagens erkannt: „Wer sind Sie, was wollen Sie hier?“ „Mein Name ist Hans-Peter Vogel, ich bin hier mit dem Bruder meiner Verlobten zur Jagd verabredet, Stefan Labahn. Er wollte auf Bockjagd gehen und mein Hund hier sollte uns bei der Nachsuche helfen. Ist etwas passiert? Hatte Stefan einen Unfall?“ „Als Unfall würde ich das nicht bezeichnen,“ antwortete ihm der Polizist vielsagend. „Er wurde erschossen.“ „Erschossen? Ein Jagdunfall?“ wollte Vogel wissen, während er die Veranda betrat. „Nein! Mord! Es sei denn man geht seit Neuestem mit der Armbrust auf die Jagd nach Schalenwild 13 .“ „Armbrust? Schalenwild? Nein, Schalenwild wird mit einer Büchse gejagt. Die Jagd mit Bogen oder Armbrust ist doch in Rumänien verboten.“ „Ihr Schwager wurde mit einer Armbrust ’erlegt’. Auf seinem Ansitz! Und wir bekamen einen Anruf in gebrochenem rumänisch.“ Hans-Peter Vogel wurde es schwindelig und er brachte gerade noch ein: „Darf ich mich setzen?“ heraus. Ein anderer Polizist in Zivil schob ihm einen Stuhl hin und er ließ sich auf diesen fallen. Nach einer Weile stöhnte er: „Entschuldigen Sie, aber es war eine lange Fahrt. Ich bin in der Nacht im ungarischen Szentkirály aufgebrochen und habe nicht allzu viele Pausen gemacht.“ „Was machen Sie in Szentkirály?“ „Ich lebe dort mit Stefans Schwester, meiner Verlobten und arbeite von dort aus in meinem eigenen Unternehmen.“ „Ach so!“ kam von dem Polizisten zurück. „Welche Art von Unternehmen haben Sie und weshalb hat Ihr Fahrzeug noch ein deutsches Kennzeichen?“ Vogel lächelte den Polizisten ruhig an: „Ich entwickle Software für Rechtsanwälte und Notare. Meine Kunden sitzen in West- und Osteuropa - auch in Rumänien. Zur Betreuung meiner Kunden in Deutschland habe ich auch noch ein Büro in Nürnberg. Auf diese Adresse läuft das Fahrzeug.“ „Können Sie rumänisch?“ fragte der Polizist. „So gut, wie es mir meine zweite Frau beigebracht hat,“ gestand Vogel auf rumänisch. Pupescus Augen leuchteten: „Sie haben den hiesigen Akzent. Von wo stammte Ihr Frau?“ „Von hier.“ Vogel sah den Polizisten direkt an. „Das heißt Sie kennen sich hier aus?“ Vogel winkte ab: „Einigermaßen, ich war zwei- oder dreimal mit meiner Frau hier zu Verwandtschaftsbesuchen und dann noch drei- oder viermal mit meiner Verlobten. Aber wir waren mehr in der Natur unterwegs, als in der Stadt.“ „Frau? Verlobte?“ Der Polizist ließ die Frage im Raum hängen, ohne wirklich eine Frage gestellt zu haben und Vogel lächelte ihn bitter an: „Diese Frage musste ja kommen. Ich verlor meine erste Frau und unsere Kinder durch einen Unfall, bei dem ich selbst schwer verletzt wurde. Im Krankenhaus lernte ich meine zweite Frau und meine Verlobte kennen. Meine zweite Frau - wie gesagt eine Rumänin - arbeitete im Krankenhaus in der Radiologie. Als wir zwei Jahre verheiratet waren, erkrankte sie unheilbar an Krebs…“ Vogel schluckte und seine Stimme wurde traurig… „Etwa weitere zwei Jahre später traf ich meine Verlobte - die Schwester Stefan Labahns - wieder. Und wir sind zusammen.“ Walter Pupescu nickte dankend. „Können Sie sich hier in der Nähe ein Hotelzimmer nehmen oder vielleicht bei der Verwandtschaft Ihrer zweiten Frau übernachten und sich bis auf Weiteres zu unserer Verfügung halten?“ Vogel winkte ab und schüttelte den Kopf: „Etwas schwierig mit Hund, hier hätte er seine Hütte und einen Zwinger und verschiedene Dinge in dem Haus gehören meiner Verlobten und mir. Teilweise haben wir das Haus gemeinsam mit Stefan bewohnt. Oder würde ich Sie hier stören?“ Walter Pupescu überlegte einen Moment und sah Hans-Peter Vogel fragend an: „Machen Sie so etwas öfter, dass sie mit ihrem Schwager zur Jagd gehen?“ „Wie es sich ergibt, ich habe selbst in Szentkirály eine Jagd gepachtet. Stefan hat mich hauptsächlich dann um Hilfe gebeten, wenn er Jagdgäste hier hatte. Wenn ich es richtig weiß, dann sollten morgen oder übermorgen Amerikaner kommen. Er wollte wohl heute nochmal eine Revierbegehung machen, damit die kapitalen Exemplare in den nächsten Tagen dort hinkommen, wo er seine Jagdgäste hinführen wollte.“ „Also pro Amerikaner ein Zwölfender?“ fragte der Hauptinspektor lächelnd. „So ungefähr!“ Vogel grinste. „Wo waren Sie gegen sieben Uhr?“ Der Hauptinspektor wurde wieder sachlicher. „Auf der Höhe von Sibiu 14 , ich bin ziemlich gut durchgekommen. Ist das wohl die Tatzeit?“ Vogel sah den Hauptinspektor fragend an. „Sagt Ihnen der Name Onu etwas?“ statt der Antwort kam die nächste Frage, offenbar hatte der Hauptinspektor mit den privaten Fragen nur ablenken wollen. „Ciprian Onu?“ fragte Vogel. „Der Mann war einer der Jagdhelfer meines Schwagers. Weshalb?“ „Was meinen Sie mit war?“ Vogel war sichtlich genervt, dass keine seiner Fragen auch nur ansatzweise beantwortet wurde und atmete hörbar ein. „Mein Schwager hat ihn seit ein paar Jahren nicht mehr als Helfer geholt. Weshalb weiß ich nicht. Ich bin gern mit ihm auf die Pirsch gegangen. Man konnte viel von ihm lernen.“ Ein jüngerer Polizist in Uniform betrat aufgeregt die Veranda und gab zackig seine Meldung ab. Der Hauptinspektor dachte einen Moment nach, dann fragte er: „Sie heißen Hans-Peter Vogel? Und Ihre Freundin heißt Silvia Labahn?“ „Ja!“ gab Vogel zögernd zurück. „Das sagte ich doch!“ „Dann habe ich eine unschöne Nachricht für Sie. Wir haben gerade von unseren ungarischen Kollegen, über Europol, eine Meldung bekommen, nach dem ein gewisser Hans-Peter Vogel gesucht wird, weil seine Freundin Silvia Labahn umgebracht wurde.“ „Wie bitte?“ entfuhr es Vogel und er stand senkrecht auf, dabei vergessend, dass er sich hätte erholen sollen, denn es zog ihm die Beine weg. Einer der Polizisten stütze ihn und er ließ sich wieder auf den Stuhl fallen. „Silvia ist tot?“ fragte er entgeistert nach. „So lautete die Meldung. Allem Anschein nach wurde sie gegen 2:00 Uhr von vier Männern überfallen.“ „Kurz vor Zwei Uhr bin ich über die rumänische Grenze gefahren, das können sie bei Ihren Kollegen nachfragen.“ Vogel zwang sich sichtlich zur Ruhe: „Weiß man wie es passiert ist?“ Der rumänische Beamte hob beschwichtigend die Hand: „Sie stehen in keinster Weise unter Verdacht, es ging nur grundsätzlich darum festzustellen, wo Sie sich aufhalten. Allem Anschein nach waren es Ukrainer, einem davon hat sie ein Schwert in den Leib gerammt. Sie selbst wurde mit einer Schrotflinte erschossen. Mehr weiß ich derzeit auch nicht. Die ungarischen Kollegen fahnden auch nach drei Ukrainern.“ Vogel atmete tief durch: „Warum?“ fragte er, „sie hat doch nie jemand etwas zu Leide getan!“ Vogel ließ den Kopf in seine Hände fallen und raufte sich die kurzen Haare. Der Hauptinspektor blickte ihn ruhig an: „Wenn Sie wollen können Sie sich vorläufig hier einrichten, aber wir und die ungarischen Kollegen werden wahrscheinlich noch ein paar Fragen haben. Im Übrigen werden wir einen Teil der Geschäftsunterlagen mitnehmen und durchsehen, vielleicht finden wir hier eine Spur. Oder haben Sie dagegen etwas einzuwenden?“ „Nein, nehmen Sie mit was sie brauchen. Ich halte mich zu Ihrer Verfügung,“ brummte Vogel abwesend durch seine Hände hindurch. Tränen rannen über seine Wangen. Walter Pupescu verabschiedete sich von ihm, indem er Vogel wortlos die Karte mit seiner Telefonnummer gab und winkte seine Kollegen zusammen. Hier würden sie bezüglich des Todes von Stefan Labahn nicht mehr viel erfahren können. Vogel blieb noch eine Weile stumm sitzen, dann löste er den Karabiner der Hundeleine, so dass der Hund sich frei bewegen konnte, aber dieser trauerte mit seinem Herrn und verkroch sich unter dem kleinen Tisch, der auf der Veranda stand.
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