Andrea Länger - Das Lebenslust-Prinzip

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Der Überlebenshelfer für Frauen mit Krebs vermittelt eine innere Haltung, einen praktischen Umgang und eine Perspektive für das Leben während und nach der Krebserkrankung. Aus eigener Erfahrung bezieht die Autorin ihre Übungen, Tipps und Rituale direkt auf die täglich zu bestehenden Situationen und Gefühle: sie wirken sofort und aktivieren die positiven Ressourcen und Selbstheilungskräfte. Ein Tagesbegleiter während und nach einer Krebserkrankung, der die psycho-soziale Gesundheit stärkt. Mit über 70 Lebenslust-Strategien können Frauen jeden Tag Lebenslust erleben und so auf dem Weg der Genesung weiter kommen.

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Auf diese Fragen finden Sie in diesem Buch Antworten und Anregungen.

Heilung ist das Ziel. Doch was ist Heilung? Wann sind wir geheilt? Jede Frau hat ihre eigene Geschichte und geht ihren individuellen Weg. Heilung benötigt über die körperliche Gesundheit hinaus auch eine Seelenbehandlung. Achtsam und selbstverantwortlich das eigene Leben in der Zukunft gestalten – unabhängig davon wie diese Zukunft aussieht und wie lange sie dauert – ist der Anfang. Heilung bedeutet zu vertrauen lernen, sich über sich selbst bewusst zu werden und die Verantwortung für das eigene Leben voll und ganz zu übernehmen. Dies gilt für mich noch immer, auch zehn Jahre nach meiner eigenen Erkrankung.

Dieses Buch zeigt Ihnen, was Sie für Ihre Selbstheilung tun können, was in Ihnen steckt, welche Stärken Sie besitzen, welche Ressourcen Sie aus Ihrem Umfeld nutzen können und wie Sie Ihr Leben neu gestalten können. In der Praxis erprobte Strategien, Übungen, Rituale und Tipps, die den am häufigsten auftretenden Situationen, Gefühlen und Herausforderungen zugeordnet sind, helfen Ihnen Ihre Lebenslust (wieder) zu gewinnen. Sie können das Buch von vorne nach hinten, Seite für Seite, lesen. Oder gehen Sie mithilfe des Inhaltsverzeichnisses zu dem Gefühl, mit dem Sie sich gerade befassen möchten. Oder schlagen Sie es einfach irgendwo auf und lassen Sie sich nach dem Zufallsprinzip einen Lebenslust-Impuls für den Moment geben.

Lebenslust ist das Rezept. Die über 70 Lebenslust-Strategien in diesem Buch sind die Medizin. Finden Sie Ihre eigenen Lebenslust-Helfer und beginnen Sie, Ihr Leben neu zu gestalten. Lebenslust und Krebs – das passt zusammen, das ist lebenswichtig.

Alles Gute für Ihre Eigenheilung wünscht Ihnen

Ihre

Andrea Länger

1. Einführung

Immer mehr Menschen erkranken an Krebs, müssen damit leben und überleben eine Krebserkrankung. Die Gründe sind: Krebs wird heute durch verbesserte Untersuchungsmethoden früher erkannt. Die Menschen werden immer älter und Krebs betrifft viele ältere Menschen. Moderne Therapiemöglichkeiten tragen zu steigenden Überlebenschancen bei.

In Deutschland erhalten jährlich etwa 210.000 Frauen eine Krebsdiagnose, in der Schweiz und in Österreich sind es jeweils annähernd 17.000 Frauen. Eine viertel Million Frauen sind also pro Jahr in Deutschland, Österreich und der Schweiz neu von Krebs betroffen. Hochgerechnet auf zehn Jahre müssen sich 2,5 Millionen Frauen der Diagnose Krebs stellen; sie lernen mit dem Krebs zu leben und hoffen auf ein Überleben.

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Jährlich erkranken daran in Deutschland 60.000 Frauen. An zweiter Stelle liegt Darmkrebs mit etwa 36.000 Neuerkrankungen, an dritter Lungenkrebs mit über 13.000 Frauen pro Jahr. In der Reihenfolge der Erkrankungszahlen in Deutschland folgen Gebärmutterkörper-, Eierstock-, Haut-, Magen-, Harnblasen-, Bauchspeicheldrüsen-, Nieren- und Gebärmutterhalskrebs. Zu den selteneren Krebsarten bei Frauen gehören Non-Hodgkin-Lymphome, Leukämien und Schilddrüsenkrebs.

Moderne Früherkennungsuntersuchungen führen zu einem Anstieg der Krebsdiagnosen. Durch das flächendeckende Mammografie-Screening werden in Deutschland beispiels-weise mehr Brustkrebstumore entdeckt als noch vor einigen Jahren. Gleichzeitig wird dadurch das Überleben vieler Frauen gesichert. Je früher ein Tumor entdeckt wird, desto höher sind die Überlebenschancen. Dies gilt für alle Tumorarten.

Die steigende Lebenserwartung erhöht zudem die Anzahl von Frauen mit Krebs. Im Alter über 60 Jahre steigt die Zahl der Neuerkrankungen bei Frauen rapide an. Krebs jedoch nur als Alterskrankheit zu sehen wäre fatal und wird der persönlich erlebten Dramatik einer Krebserkrankung als junge oder jüngere Frau nicht gerecht. Wer mit 50 oder 60 Jahren an Krebs erkrankt und den Krebs überlebt, hat noch Jahrzehnte mit dieser Erfahrung und möglichen Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele zu leben.

Nicht wenige Frauen erkranken sogar doppelt oder mehrfach an Krebs – wohl auch, weil wir immer älter werden. Sie sind mehrfach mit der Diagnose, mit Fragen zur Lebensgestaltung und zur Lebensqualität konfrontiert. Krebsrückfälle und Metastasen fordern Frauen heraus, sich oftmals über mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte mit dem Krebs zu beschäftigen und so ganze Phasen des Lebens unter dem Eindruck dieser Krankheit zu erleben. Neben den körperlichen Herausforderungen sind auch die emotionalen Belastungen enorm. Krebs lässt sich nicht in einigen Wochen oder Monaten abhaken. Krebs ist immer ein einschneidendes Lebensereignis und erfordert auch eine seelische Bewältigung dieser Krise.

Die Verbesserung der Therapiemöglichkeiten in den letzten Jahrzehnten haben die Überlebensraten von Frauen mit Krebs wesentlich erhöht. Chemo-, Strahlen- und Hormontherapie sind heute Standard und sichern das Überleben vieler Betroffener. Auch setzen Frauen mit Krebs auf ein breites, nicht nur schulmedizinisches Wissen. Sie nutzen alternative Behandlungsmöglichkeiten und verfolgen Wege zur Stärkung Ihrer Selbstheilungskräfte. Psychoonkologische, biologische, psycho-soziale, naturheilkundliche und ganzheitliche Therapieansätze werden von Frauen mit Krebs für ihr Gesundwerden und ihre Heilung ergänzend in Anspruch genommen.

Immer mehr Frauen sind in unterschiedlichen Lebensaltern und in verschiedenen Stadien von einer Krebserkrankung betroffen. Sie müssen sich mit Fragen zu ihrer Lebensgestaltung während der Behandlung und der Integration dieser Krise in ihr Leben „danach“ auseinander setzen. Frauen mit Krebs tun dies aktiv. Sie sind quasi Vorreiterinnen, was die Beschäftigung mit Sinn- und Lebensfragen betrifft. In Selbsthilfegruppen und geleiteten Gruppen, in Seminaren und Beratungsgesprächen sind Frauen in der Überzahl. Zahlreiche Initiativen, Vereine, Stiftungen und Organisationen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz sowie weltweit wurden von Frauen (mit Krebs) gegründet. Die Palette ihres Engagements umspannt Forschung, Fortbildung, Beratung, Begleitung, Unterstützung für Familien und Kinder, Vorsorge, Nachsorge, Existenzsicherung, Leben mit Krebs, Sport, Bewegung, Ernährung, Selbstheilung, alternative Behandlungsmethoden bis zur Sterbebegleitung und Hospizbewegung. Verantwortungsbewusst und mitunter kritisch stellen sich Frauen ihrer Erkrankung und den Folgen für ihr Leben. Sie fordern Verbesserungen im Umgang mit Patientinnen sowie in der Kommunikation und der Wahrnehmung von Patientinnen. Frauen mit Krebs sehen sich selbst nicht als Opfer. Selbstbewusst und meist ehrenamtlich verbessern sie Therapiebedingungen, Früherkennung und Nachsorge sowie die psycho-sozialen Bedingungen für nachfolgende Krebspatientinnen.

Wenn sich immer mehr Menschen mit der Endlichkeit des Lebens auseinander setzen (müssen), dann können wir alle daran wachsen und reifen. Wir können uns bewusst werden, was für unser individuelles Leben und unser Zusammenleben in der Gesellschaft wertvoll ist. Krebs ist die Chance, Themen wie Krankheit, Sterben und Tod zu integrieren, mit dem Ziel einer lebenswerten und sozialeren Gesellschaft, in der ein bewusstes Leben vor Krankheiten und vor dem Tod möglich ist. Wertediskussionen, Fragen zu Nachhaltigkeit, zum Umgang miteinander und mit unserer Umwelt sowie zur Erhaltung der Lebensqualität insgesamt, nicht nur bezogen auf die Krankheit, haben sich Frauen mit Krebs längst gestellt. Schneller, höher, weiter sind für uns keine Werte mehr. Dieses Bewusstsein haben Frauen durch den Krebs entwickelt. Der Krebs hält auch für unsere Gesellschaft ein Geschenk bereit.

Die Frage nach dem Nutzen und die Frage „Was würde fehlen?“ wird in Therapiesitzungen und in Seminaren zur Persönlichkeitsentwicklung häufig gestellt. Was ist der Nutzen von Krebs? Was würde fehlen, wenn es die Krankheit Krebs nicht gäbe?

Fehlen würde vor allem der finanzielle Nutzen für die Pharma- und Medizinindustrie. Die Pharmaindustrie verdient mit Krebstherapien eine Menge Geld. Doch ist wirklich jede Chemotherapie, Bestrahlung oder Hormontherapie bei der einzelnen Frau notwendig? Oder ist der Einsatz dieser Therapien, bei denen der individuelle Nutzen für jede einzelne Frau nie hundertprozentig sichergestellt ist, nur der Versuch, die kollektive Angst vor Krankheit und Tod zu verdrängen? Die Pharmaindustrie verfügt bereits über Tests, mit denen vor der Therapie deren Wirksamkeit festgestellt werden könnte. Werden die Tests nicht eingesetzt, weil die Krankenkassen sie nicht bezahlen oder weil die Pharmaindustrie kein Interesse daran hat? Womöglich würde deutlich werden, dass viel weniger Frauen von einer Chemo-, Strahlen- oder Hormontherapie profitieren als bisher angenommen. Damit wäre auch eine Einnahmequelle für die Pharmaindustrie zerstört.

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