Oliver Koob - Zurückspulen nicht vergessen!

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Markus, 48, ist ein typischer Vertreter der Generation X.
Er ist verheiratet, wohnt in der fränkischen Provinz, hat zwei Kinder und hat es auch im Beruf zu etwas gebracht. Sein Leben läuft nach Plan, ohne große Turbulenzen.
Doch dann lernt seine Tochter bei einem Schüleraustausch in Berlin den Sohn seines besten Schulfreundes Martin kennen, den er seit knapp 15 Jahren nicht mehr gesehen hat.
Nun spult sein Kopf ein Feuerwerk an Erinnerungen ab. Er durchlebt nochmal viele Momente seiner wilden Jugendzeit und taucht nochmal ein in die Magie der Zeit Ende der 80er Jahre.
Was ist mit seinem alten Freund Martin? Kommt es zu einem Wiedersehen?
Wenn ja, wird alles wie früher sein?

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„Mein Markus“ säuselte Carola und ging nun auch zu ihm und nahm ihn in den Arm.

„Gleich nach dem Frühstück frage ich bei Pascal nach“ versprach Leonie ihrem Vater.

„Danke“ erwiderte er erleichtert.

„Ich habe mich auch schon bereits bei der Firma für heute abgemeldet. Heute würde ich eh nichts zustande bringen.“

Markus ging zu seiner Tochter und nahm sie einige Minuten in den Arm. Er wollte sie gar nicht mehr loslassen. Er gab ihr einen Kuss auf die Stirn, wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und setzte sich froh und erleichtert an den Küchentisch zurück.

„Wann und wo hast du Martin das letzte Mal gesehen?“ wollte es Leonie genauer wissen.

„Das war im Jahr 2002. Anlässlich unseres 15jährigen Jubiläums der Berlinreise.“

„Mensch, das ist ja langer her“ raunt es aus Leonie raus.

„Da kannte ich auch deine Mutter noch nicht!“ stellte Markus erstaunt fest.

„Und seitdem hattest du kein Kontakt mehr zu ihm?“ hakte Leonie nach.

„Doch. Wir hatten dann noch 2-3 Jahre lang losen telefonischen Kontakt.“

„Er wohnte damals in Köln. Ich war beruflich zu der damaligen Zeit auch ab und an dort. Natürlich habe ich es eine Zeit lang versucht ihn auch zu treffen, wenn ich vor Ort war. Aber immer, wenn wir verabredet waren, hatte er noch spontan kurz vor dem Treffen abgesagt. Nachdem das ein drittes Mal passiert war, habe ich den Kontakt abgebrochen. Er hat sich jedes Mal entschuldigt, dass gerade ein wichtiger Kundentermin oder ein Werbedreh dazwischen kam. Von seiner Seite aus wurde nie ein Versuch gestartet mich zu treffen. Da habe ich gedacht, nicht gut, auch gut.“

„Was hat er denn beruflich gemacht?“

„Er war Inhaber einer Werbeagentur. Und immer auf der Überholspur. Höher, schneller, weiter – das war seine Maxime.

Er hat sich auch immer über Köln beschwert. Das wird ihm zu klein hier. Er braucht eine Metropole, noch mehr Kunden, noch mehr Geld, noch mehr Statussymbole. Der 911er Porsche und das Appartement in Köln-Ehrenfeld genügten ihm nicht mehr.“

„Das war nicht meine Welt.“

„Mich hat unsere stille und schleichende Trennung viele Jahre belastet. Aber ich musste lernen es zu akzeptieren.“

„Meinst du, dass es Martin ähnlich geht wie dir?“ unterbrach ihn Leonie.

„Das weiß ich nicht.“

„Ich hoffe es sehr“

„Es wäre schön, wenn wir die Vergangenheit hinter uns lassen könnten und einen Neuanfang starten würden. Immerhin waren wir viele Jahre die besten Freunde.“

Leonie nahm einen großen Schluck von ihrem Latte Macchiato, räusperte sich kurz und schaute Markus tief in die Augen:

„So Papa, jetzt rufe ich Pascal an.“

Markus erschrak und stand auf.

„Ich muss raus und ein paar Schritte gehen. Das halte ich nervlich nicht aus!“

Er ging zur Garderobe, schnappte ich seine leichte Sommerjacke und ging zur Tür hinaus.

Er war nervös. Seine Knie schlotterten. So ein Gefühl kannte er nur vor Prüfungen.

Da war sie wieder nach so vielen Jahren. Seine gefürchtete Prüfungsangst.

Er sah am Ende der Straße eine Baustelle, an der gerade ein paar Bauarbeiter ihre Frühstückspause machten. Zielstrebig ging er zu einem der Arbeiter, ein älterer, grauhaariger Mann mit Vollbart, der er sich mit seiner Thermoskanne und einem belegten Salamibrötchen auf einem Mauervorsprung gemütlich gemacht hat.

„Hätten Sie eine Zigarette für mich?“ flehte Markus den Mann förmlich an.

„Aber sicher.“ Antwortete der nette Bauarbeiter sanftmütig. Er reichte ihm seine Schachtel West Zigaretten. Markus musste schmunzeln. West – das war doch auch seine Stammmarke in den 80ern. Dann zog er vorsichtig eine Zigarette aus der Schachtel und steckte sie sich in den Mund. Ohne zu fragen wurde ihm auch noch ein Feuerzeug gereicht.

Markus zündete sich die Zigarette an und bedankte sich überschwänglich.

Er nahm einen ersten kräftigen Zug. Ihm wurde sofort schwindelig, so dass er sich an einem Zaun festhalten musste. Tja, das war zu erwarten, denn Markus hatte vor über 5 Jahren das Rauchen aufgegeben. Er ärgerte sich auch darüber, dass er nun wieder rauchte, aber ihm fiel spontan keine andere Lösung ein, um seine Nervosität in den Griff zu kriegen.

Nachdem er sich wieder berappelt hat, ging er in die kleine Bäckerei in der Nebenstraße, die über drei kleine Tische verfügte. Er bestellte sich noch einen großen Kaffee und kaufte eine Tageszeitung und setzte sich an einen drei Tische.

Nach gut einer Stunde kehrte er wieder nach Hause zurück.

Er öffnete die Tür und Leonie stand kreidebleich vor ihm.

„Was ist denn passiert?“ fragte Markus besorgt.

„Ich weiß nicht, wie ich es dir sagen soll…“ stammelte Leonie vor sich hin.

„Nun raus mit der Sprache!“

Markus schrie seine Tochter an. Er hatte seine Nervosität und Neugier nicht mehr im Griff. Zum Glück bemerkte er sein unangemessenes Verhalten sofort und entschuldigte sich bei ihr.

Leonie nahm ihren Vater in den Arm und weinte so stark, dass der Brustbereich seines Hemdes nass wurde. Markus bat seine Frau für Leonie und sich einen Tee mit Honig zuzubereiten.

Nach 5 Minuten kam Carola mit den beiden dampfenden Teetassen in den Flur. Markus nahm ihr sie ab und sie gingen in das Zimmer von Leonie.

„So Schatz, nun mal bitte alles der Reihe nach“ besänftige Markus seine Tochter.

„Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.“ ring Leonie um Worte.

„Versuche es bitte.“ „Ganz langsam.“

Leonie begann langsam und mit einer leicht zittrigen Stimme:

„Also das Wichtigste vorneweg: Pascal ist Martins Sohn.“

„Wir haben deinen Martin gefunden.“

„Das ist doch super!“ „Der absolute Wahnsinn.“

Markus Stimme hellte sich auf und er spürte eine Erleichterung. Freude breitete sich in ihm auf.

Doch inmitten Markus aufkeimender Euphorie hakte Leonie unsanft ein:

„Aber es gibt auch eine schlechte Nachricht.“

„Eine schlechte Nachricht?“ stammelte Markus ganz verwirrt.

Leonie pustete ihre Wangen voller Luft und atmete anschließend ganz tief durch.

„Martin hatte letzte Woche einen Schlaganfall.“

Ihre Worte kamen wie aus einer Pistole geschossen.

„Was“ „Wie bitte?“

Markus sackte in sich zusammen. Es fühlte sich an, als ob jemand ihm den Stecker herausgezogen hätte.

„Er liegt in einer Klinik. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Er ist ansprechbar.“ versuchte Leonie ihren Vater ein wenig aufzuheitern.

Doch das half nichts. Markus fing bitterlich an zu weinen. Leonie nahm ihn in den Arm.

Nun betrat auch Carola das Zimmer. Sie brachte Markus eine Flasche seines Lieblingsbieres sowie einen Schnaps.

„Trink erst einmal.“ ermutigte sie ihren Mann.

Nachdem Markus den Schnaps und zwei Schlücke aus der Bierflasche nahm, atmete er tief durch.

„Was mache ich denn jetzt?“

Er schaute nach unten und zuckte mit seinen Schultern.

„Nicht verzweifeln Schatz.“ Carola streichelte Markus zart über seine rechte Wange.

„Leonie und ich haben schon eine Idee.“

„Eine Idee?“ fuhr es aus Markus erstaunt raus.

„Ja“ kam es aus Carola bestimmend raus.

„Wir werden unseren Mallorca Urlaub stornieren und fahren stattdessen nach Berlin!“

Markus konnte gar nichts mehr sagen. Er schnappte nach Luft, wie ein Karpfen an der Wasseroberfläche.

Carola kam nun richtig in Fahrt:

„Wir haben schon alles mit Pascal besprochen.“

„Er hat uns auch schon ein paar Empfehlungen für eine Unterkunft zugeschickt.“

„Wir schauen uns die Stadt an, gehen an den Wannsee, ins Musical, und, und, und“

„Und du wirst ganz viel Zeit haben, die du mit Martin verbringen kannst.“

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