Quark-Uwe Klingeling - Die Elefanten-Epen

Здесь есть возможность читать онлайн «Quark-Uwe Klingeling - Die Elefanten-Epen» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Elefanten-Epen: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Elefanten-Epen»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

"Ich wollte gerade Eierkuchen machen", sagt der Elefant, «aber da ist mir eingefallen, dass ich weder Eier noch Kuchen habe.» Quark-Uwe, ein selbsternannter Großkünstler, bekommt überraschend Besuch von seinem neuen Nachbarn. Der stellt sich nicht nur als Elefant heraus, sondern auch als echter Aluhut: Der Dickhäuter glaubt an Verschwörungstheorien, liebt Xavier Naidoo, futtert gerne Rumkugeln und trauert dem Kaiserreich hinterher.
Ein Buch über Benjamin-Blümchen-Rollenspiele, Darm-Downloads, Dumbos Mutter, Chemtrails, genderkritische Performances, Kaiser Georg Friedrich von Hohenzollern, Sarah Kuttner und Würstchen mit Selbstmordplänen. Und sehr, sehr viel ganz, ganz anderes.
Skurril, ironisch, verblüffend, absurd und ein großer Satire-Spaß. Auch für die, die das Original nicht kennen.
Lodhudelei für «Die Elefanten-Epen»
"Das ist so gut, das könnte von mir sein! Vielleicht ist es das sogar?" (Marc-Uwe Kling zugeschrieben)
"Lieber'n klasse Feind als'n Klassenfeind." (Das Känguru)
"Ich muss gestehen, dass ich nicht gedacht hätte, dass man ein sehr, sehr lustiges Buch noch lustiger machen kann." (Horst Evers zu etwas ganz anderem)
"Klasse Urlaubsschmöker für den Balkon!" (Corona Weekly)
"Das Tolle am Internet ist, dass endlich jeder sein eigenes Buch veröffentlichen kann. Das Furchtbare ist, dass es auch jeder tut." (Oscar-Gina Wilde)
"Ich hatte nichts erwartet und wurde nicht enttäuscht." (Eine echte Leserin, zur Abwechslung)

Die Elefanten-Epen — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Elefanten-Epen», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Jetzt fällt es mir ein: Das ist das Lied aus der Asterix-Verfilmung. Mit Gerard Depardieu als Obelix. Muss bald 20 Jahre auf dem Buckel haben. Ich hatte nur den Text irgendwie anders in Erinnerung.

»Je mehr ihr mich vergiftet, desto unbeugsamer werd ich«, naidoot es weiter. »Meinen Körper, meine Stimme kriegt ihr nicht. Es gibt Grenzen, die ihr mit Millionen von Untaten verwischt. Aber meine Rübe brainwasht ihr nicht.«

Aus dem Augenwinkel sehe ich, wie der Elefant mit dem Rüssel ein imaginäres Orchester dirigiert. Mir läuft es kalt den Rücken runter.

»Das ist aber nicht die Originalversion?«, frage ich sehr laut, um die Musik zu übertönen.

Der Elefant blickt auf, schüttelt nur den Kopf und tippt dann mit dem Rüssel die Anlage an, um einen Track weiterzuspringen. Kurzes Intro, dann wieder Kurt.

»Dieses Land ist keine Republik«, nudelt Naidoo nun, »dieses Land ist ne GmbH.«

Auch dieses Lied kenne ich. Aber auch hier stimmt der Text nicht. In meiner Erinnerung lauten die Lyrics: ›Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer.‹ Der Elefant hat es doch nicht geschafft, die Balla-Balla-Balladen des Reichsbarden in einer noch bekloppteren Version aufzutreiben?

»Der Ami lenkt, sind nicht selbstbestimmt«, singt Xavier seinen Weg weiter, »nur’n Satellit von den US und A.«

Ich muss etwas tun, damit das aufhört. Kurt, Schluss!

»Woher kommt denn der neue Text?«, frage ich ziemlich laut, und dann gleich noch mal: »Der Text, das ist doch nicht das Original?«

Der Elefant ist so gnädig, die Lautstärke runterzuregeln.

»Ist ne Sonderpressung«, erklärt der Dickhäuter, »die kriegen nur Members von Xaviers Alu-Club.« Er lächelt, offensichtlich, um mich wissen zu lassen, dass er ein Member ist.

»Was ist ein Alu-Club?«, frage ich.

»Ist wie Gold-Club«, sagt der Elefant. »Nur ne Stufe besser. Hier, gibt’s als Willkommensgeschenk.« Er greift noch mal in die Plastiktüte, aus der er jetzt eine Schiebermütze holt, wie sie der Mannheimer Sänger trägt. Mit dem Unterschied, dass die Schiebermütze im Rüssel des Elefanten ganz mit Alufolie umwickelt ist.

»Schützt vor Strahlen aus dem All. Und man hat besseren Handyempfang. Darf nur nicht zu nah an die Mikrowelle damit«, sagt der Elefant und hält mir die glitzernde Batschkapp hin, »wollen Sie mal? Is safe.«

»Nicht nötig«, wehre ich ab. »Aber sagen Sie mal: Was soll denn das mit den USA und Chemtrails und der BRD GmbH?«, frage ich. »Das ist doch alles reichlich … wirr.«

Das hätte ich nicht tun sollen. Der Elefant schaut mich mit großen Augen an.

»Leben Sie hinterm Mond?«, fragt er entsetzt. Er drückt sich die Vorderfüße in die Wangen und macht das Scream-Emoji mit Rüssel.

»Hinterm Mond halten sich doch schon die Nazis versteckt«, wage ich vorsichtig einen Witz, aber der Elefant murmelt nur: »Dacht ich’s mir doch.«

Dann setzt er zu einem Monolog an. Einem langen Monolog. Schwer zu folgen. Und lang. Und schwer zu folgen. Der dadurch nicht besser wird, dass Xavier im Hintergrund weiter vor sich hin stöhnt. Nach einer Viertelstunde versuche ich, zusammenzufassen.

»Wir leben verfassungsrechtlich noch im Deutschen Reich?«, sage ich. »Weil die BRD eine Privatorganisation ist? Die aber von den USA besetzt gehalten wird?«

»Klo-rrekt«, nickt der Elefant ernst. »Aber wir wissen das. Das Problem ist, dass die wissen, dass wir wissen. Natürlich wissen wir wieder, dass die wissen. Das wissen die aber auch! Deshalb wollen die uns das Gehirn weichkochen.«

»Mit Chemtrails?«, rate ich.

»Voll! Mit Brainwash-Partikeln! Und Allstrahlen! Damit wir nicht aufwachen!«, blubbert der Elefant. Dann senkt er die Stimme. »Jetzt verrate ich Ihnen mal was, was nur die Allereingeweihtesten wissen.«

»Da bin ich aber gespannt«, sage ich so unironisch wie möglich.

»Hinter den USA stecken gar nicht die Amis.«

»Wer denn dann?«

»Die geheime Weltregierung der Echsenmenschen«, flüstert der Elefant hinter vorgehaltenem Rüssel, »aus dem Sternbild des Drachen.«

»Geheime. Weltregierung. Der. Echsenmenschen«, wiederhole ich Wort für Wort.

»Ist das nicht Wahnsinn?«, sagt der Elefant.

»Völlig wahnsinnig«, bestätige ich. »Supergaga. Sockenschuss. Crank 3. Vollmeise eleven.«

»Eben. Deshalb ist Selbstschutz erste Reichsbürgerpflicht.« Der Elefant deutet auf seinen Aluhut. »Wenn Sie wollen, besorge ich Ihnen auch einen.«

»Das ist nett«, improvisiere ich, »aber ich hab mir grad erst diesen Anti-Strahlen-Spiralograph besorgt«, sage ich und zeige auf eins der Kunstwerke, an dem ich gerade arbeite. Es ist eine Art verbogenes Staubsaugerrohr, das mit Blattgold beklebt ist. Eigentlich ein kontroverser Kommentar zur Geschlechtergerechtigkeit, könnte aber auch ein Anti-Strahlen-Spiralograph sein. »Bin also erst mal versorgt«, ergänze ich.

»Sweet«, sagt der Elefant und furzt anerkennend mit dem Rüssel.

Einen Moment herrscht Stille. Nur der Elefant furzt noch mal.

Diesmal nicht mit dem Rüssel.

»Wo wir vorhin von ner Sonderpressung sprachen«, sagt er, »kann ich noch mal den Kackschlitten reiten?« Er zeigt in Richtung Bad. »Immer noch verstopft bei mir.«

Ich zwinge mich zu lächeln. Ich musste das Bad mit einem Schlauch ausspritzen, um es wieder in einen Zustand zu bringen, der nicht mehr gegen die Menschenrechte verstieß. Auch die Decke. Ich habe große Lust, dem Elefant einen heißen Tipp gegen ein verstopftes Klo zu geben. Selber pümpeln. Mit dem Rüssel.

»Natürlich«, sage ich stattdessen, weil ich feige bin.

»Klasse-Molasse«, sagt der Elefant und verschwindet im Bad. War da echte Vorfreude in seiner Stimme?

Wenigstens kann ich endlich die musikalische Sondermüllpressung abstellen. Mich schaudert. Was, wenn der Dickhäuter jetzt jeden Tag vor der Tür steht, um nicht nur seine realen, sondern auch seine mentalen Ausscheidungen bei mir zu dumpen?

Als der Elefant nach einer langen Viertelstunde zurückkommt, sieht er aus, als hätte er ein paar Kilo abgenommen. Ich schaue demonstrativ auf die Uhr, aber er lässt sich wieder aufs Sofa fallen. Schaumstoff quillt heraus wie der letzte Zahnpasta-Rest aus einer Tube. Weil mir nichts mehr einfällt, frage ich: »Was machen Sie eigentlich beruflich?«

»Ich bin Selbstverwalter«, sagt der Elefant. »CEE der Freien Republik Elefantistan.«

»CEE?«

»Chief Executive Elephant.«

»Ist das ein Beruf?«

»Ist es ein Beruf«, fragt der Elefant zurück, »jeden Tag als unbezahlter Sklave bei der BRD GmbH anzuschaffen? Unter der Konzernleitung von Angela Mehrkill und ihrer ReGIERung?«

Ich antworte lieber nicht. Gleichzeitig bin ich beeindruckt, dass er es geschafft hat, die mittleren Buchstaben GROSS auszusprechen.

»Schon mal drüber nachgedacht, warum es Personalausweis heißt, Amigo?«, fragt der Elefant. »Weil wir nur Angestellte sind in diesem Marionettenstaat. ›Personal‹, verstehen Sie?«

Ich verstehe, dass es höchste Zeit ist, die bekloppte Riesenrunzel aus meiner Wohnung zu bekommen. Mir kommt eine Idee.

»Sie verzeihen, Herr Nachbar, ich muss leider wieder an die Arbeit«, sage ich und stehe auf, »der Anti-Strahlen-Spiralograph hat noch ein Funkloch, das dringend gestopft werden muss.« Ich zeige auf das vergoldete Staubsaugerrohr, das tatsächlich, wie es sich für ein Rohr gehört, zwei Löcher aufweist. »Immer diese Allstrahlen«, füge ich entschuldigend hinzu.

»Okäse, Majonäse«, sagt der Elefant und nickt. Er steht tatsächlich auf und bewegt sich, grazil wie ein Betonmischer, in Richtung Flur. Der Dieter-Nuhr-Armleuchter kippt nach rechts um und holt sich einen Riss an der Birne.

Schon im Hausflur, dreht sich der Elefant noch mal um.

»Wollen wir uns nicht in Zukunft duzen, Nachbarmigo?«, fragt der Elefant.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Elefanten-Epen»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Elefanten-Epen» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Die Elefanten-Epen»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Elefanten-Epen» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x