Quark-Uwe Klingeling - Die Elefanten-Epen

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Die Elefanten-Epen: краткое содержание, описание и аннотация

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"Ich wollte gerade Eierkuchen machen", sagt der Elefant, «aber da ist mir eingefallen, dass ich weder Eier noch Kuchen habe.» Quark-Uwe, ein selbsternannter Großkünstler, bekommt überraschend Besuch von seinem neuen Nachbarn. Der stellt sich nicht nur als Elefant heraus, sondern auch als echter Aluhut: Der Dickhäuter glaubt an Verschwörungstheorien, liebt Xavier Naidoo, futtert gerne Rumkugeln und trauert dem Kaiserreich hinterher.
Ein Buch über Benjamin-Blümchen-Rollenspiele, Darm-Downloads, Dumbos Mutter, Chemtrails, genderkritische Performances, Kaiser Georg Friedrich von Hohenzollern, Sarah Kuttner und Würstchen mit Selbstmordplänen. Und sehr, sehr viel ganz, ganz anderes.
Skurril, ironisch, verblüffend, absurd und ein großer Satire-Spaß. Auch für die, die das Original nicht kennen.
Lodhudelei für «Die Elefanten-Epen»
"Das ist so gut, das könnte von mir sein! Vielleicht ist es das sogar?" (Marc-Uwe Kling zugeschrieben)
"Lieber'n klasse Feind als'n Klassenfeind." (Das Känguru)
"Ich muss gestehen, dass ich nicht gedacht hätte, dass man ein sehr, sehr lustiges Buch noch lustiger machen kann." (Horst Evers zu etwas ganz anderem)
"Klasse Urlaubsschmöker für den Balkon!" (Corona Weekly)
"Das Tolle am Internet ist, dass endlich jeder sein eigenes Buch veröffentlichen kann. Das Furchtbare ist, dass es auch jeder tut." (Oscar-Gina Wilde)
"Ich hatte nichts erwartet und wurde nicht enttäuscht." (Eine echte Leserin, zur Abwechslung)

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»Keine Ahnung«, sage ich und zucke mit den Schultern. »Ich komm aus Stuttgart. Da gibt’s nur Eierspätzle.«

»Hm«, macht der Elefant. »Und wenn man die Eier und den Kuchen einfach getrennt voneinander isst? Nur vielleicht die Eier weglässt?«

»Hab keinen Kuchen«, sage ich.

»Hm«, macht der Elefant erneut. »Man könnte den Kuchen zur Not auch durch was anderes ersetzen. Flasche Pommes? Saitan-Bacher?«

Stumm zeige ich in Richtung Küche. Der Elefant setzt sich wie eine enthusiastische Scheune in Bewegung. Ich höre, dass sich der Kühlschrank öffnet und ein paar Dinge zerbrechen.

»Die Rohre im Haus müssen ziemlich alt sein«, sagt der Elefant aus der Küche. »Ihr Klo ist nämlich auch irgendwie verstopft.«

Der Querufant

Kaum ist die Tür hinter dem Elefanten zugefallen, atme ich auf.

Hat da gerade ein polizeigesuchter Ausbrecher mein Badezimmer bestuhlt und meinen Kühlschrank geplündert?

Ich öffne den Laptop und rufe den ›Paderborner Postboten‹ auf.

»Der Elefant ist los«, steht da, darunter ein Bild von einer Überwachungskamera. Darauf eine unscharfe Riesenrosine. Ob es meine ist?

Ich erfahre, dass der ausgebrochene Elefant eigentlich ein paar Monate im Heim für schwer erziehbare Rüsseltiere absitzen sollte. Zu denen er verknackt worden war wegen, Moment, »notorischer Obstruktion von Amtsangelegenheiten«.

Was das wieder heißt?

»Die Richter sahen es als erwiesen an«, lese ich, »dass der Elefantgeklagte der Verwaltung im letzten Jahr 3.500 Stunden unnötige Arbeit verursacht hatte, zusätzlich zu den 3.500 Stunden unnötiger Arbeit, die die Verwaltung sich selbst verursacht hatte.«

Ich erfahre, dass der Elefant jedes offizielle Schreiben, das er bekam – Spoiler Alert: Es waren viele – eingeweicht und zu handgeschöpftem Klopapier verarbeitet hatte. Um es der Behörde anschließend als »Spezialwisch für Sesselfurzer und Amtsärsche« zurückzuschicken.

Da steht, dass er im Schlosspark neben den Hundebeutel-Spendern verbotenerweise eigene Spender für Elefanten aufgestellt hatte. Mit 5-kg-Müllsäcken.

Er hatte zeremoniell seinen Personalausweis verbrannt. Auf dem Marktplatz. In einer Grillschale, die er aus einem Aluhut gebastelt hatte.

Er hatte jedem Mitarbeiter des Ordnungsamts »im Namen König Babars« den gefälschten Adelstitel »Comte von Celesteville« verliehen. Und der Stadt dafür 150.000 Euro in Rechnung gestellt.

Er hatte sich in einer braunen Fantasieuniform als »Klolizei« verkleidet, Autofahrer angehalten und sie in seinen Rüssel blasen lassen.

Er hatte dem Rathaus ein Fax geschickt. In Schriftgröße 256.000. Sodass stundenlang nur schwarze Seiten ankamen. Für den ersten Buchstaben, ein F. Als sich der zweite Buchstabe nach weiteren Stunden als ein I herausstellte, hatte das Amt das Faxen dicke und zog das Kabel.

Er schickte dem Rathaus ein Rolle De-Motivationsposter, auf denen Menschen zu sehen waren, die sich einen Tacker an den Hals hielten, mit Brieföffnern fochten oder sich gegenseitig das Gesicht ins Stempelkissen drückten. Unter den Bildern standen demotivierende Sprüche wie »Gott hasst dich bis ins fünfte Glied«, »Buddha sagt: Du sollst jeden Tag leben, als wärst du das Letzte«, »Hinter deinem Rücken nennen sie dich Karlheinze« oder einfach »Versagen«.

Er beantragte Kindergeld für »den Hurensohn von Bürgermeister«, Hartz IV für eine faule Socke (an den Antrag getackert), Rente für die Alte Brauerei und einen Reisepass für einen Wanderhoden.

Er brachte ein »Hitzefrei«-Schild am Rathaus an, das die Verwaltung für einen Tag lahmlegte. Am 18. Dezember.

Der Artikel nennt ihn »einen notorischen Querufant«.

Ich klappe den Rechner zu. Dann ziehe ich Gummistiefel an.

Ich muss nämlich ins Bad.

Xaviers Alu-Club

Bumm.

Bumm!

Bumm!!

Es klopft an der Tür. Mit einem Tatsachenhammer. Wer mag das sein?

Ich habe einen Verdacht. Eine Befürchtung. Angst?

Vorsichtig öffne ich die Tür.

»Guten Morgen«, sage ich durch den Spalt.

»Es ist halb vier. Nachmittags«, sagt der Spalt mit der Stimme des Elefanten. »Kann ich reinkommen?«

Ungern, denke ich. Bei seinem letzten Besuch vor zwei Tagen hat der Elefant meinen Kühlschrank gründlicher geplündert als ein Hamsterkäufer das Klopapier-Regal. Und natürlich die Schlammschlacht von Woodstock historisch korrekt wiederaufgeführt. Als Symphonie für einen Verdauungstrakt und mein Badezimmer.

»Eigentlich gerne, aber ich bin gerade mitten …«, fange ich an.

»Im Pyjama?«, unterbricht mich der Elefant. »Kommen Sie schon«, mault er, »mir ist langweilig. Ich kann aber gerade nicht aus dem Haus.«

Weil ich von der Polizei gesucht werde?, ergänze ich in Gedanken. Als Ausbrecherkönig aus dem Heim für schwer erziehbare Rüsseltiere? Weil ich zwar ›angeblich harmlos‹ bin, aber in Wirklichkeit nur das Vertrauen meines Nachbarn erschleichen will, um ihn in einem unbeobachteten Moment mit dem Tatsachenhammer …

»Draußen ist nicht safe«, sagt der Elefant, »zu viele Chemtrails im Moment.« Ich sehe durch den Spalt, dass er den Rüssel unter der Flurdecke hin und her schwenkt, als würde er Linien in den Himmel ziehen. »Alles voll mit Brainwash-Partikeln da draußen.«

Brain-was-Partikel? Spinnt der? Ja, der spinnt, fällt mir wieder ein. Stand ja alles in der Zeitung.

»Ich hab auch was Hübsches mitgebracht«, sagt der Elefant. Er hält eine Plastiktüte hoch, in der sich eine CD abzeichnet. Dürfte dauern, mich damit zu ermorden, denke ich. Es sei denn, man verwendet die CD als Pizzaschneider. Für Gliedmaßen.

»Also gut«, sage ich und öffne die Tür, »aber nur eine Viertelstunde.«

»Laser!«, freut sich der Elefant und gleitet so sanft an mir vorbei wie zwei Möbelpacker und ein Klavier an einem Treppenhaus.

Im Wohnzimmer lässt sich der Elefant aufs Sofa fallen. Die Federn kreischen entsetzt, und aus der Seite des Möbels quillt Schaumstoff wie Marmelade aus einem Krapfen.

»Hübsche Billo-Regale«, sagt der Elefant und deutet auf die Wand hinter mir.

»Die heißen Billy-Regale«, sage ich.

»Nein, nein, schon Billo«, sagt der Elefant. »Billo wie billig.«

Ich sage erst mal nichts, sondern rücke nur unauffällig den Retro-Armleuchter aus der Dieter-Nuhr-Edition in die rechte Ecke, um ihn vor dem Elefanten in Sicherheit zu bringen.

»Mögen Sie eigentlich Xavier Naidoo?«, fragt der Elefant.

Xavier Kurt Naidoo? Dessen Zweitname mir überflüssigerweise sofort einfällt? Lieber würde ich mir die Ohren abschneiden. Das sage ich aber nicht, denn der Elefant starrt mich aus kleinen, gelben Augen an.

»Hat früher mal ganz schöne Sachen gemacht«, antworte ich vorsichtig und lasse den Satz ein wenig wie eine Frage klingen.

»Hab ich mir gleich gedacht, dass Sie das auch so sehen. Toller Künstler. So engagiert. Mutig. Und dabei tiefgründig. Wollen Sie was Neues hören?« Mit seinem Rüssel zieht der Elefant die CD aus der Tüte. Der Titel lautet: ›Marionetta Slomka‹. Ich bin ziemlich sicher, dass ich das nicht hören will.

»Bestimmt interessant«, höre ich mich stattdessen sagen, aber der Elefant hat die Glitzerscheibe schon von meinem CD-Player einsaugen lassen. Erstaunlich, wie ein Elefant das ohne Daumen hinkriegt, denke ich, während der CD-Player kurz auf dem Album herumkaut. Sogar ohne Finger, um genau zu sein.

Aber da dringt schon Xavier Kurts Stimme aus den Boxen.

»Wenn es vorbeiweht, sieht’s harmlos aus wie Feuerwerk«, singt der Mannheimer Pop-Erlöser. »Doch dort am Himmel streun sie Gift, ganz unbemerkt.«

Nanu? Das Lied kenne ich. Also zumindest die Melodie.

»Unsre kollektive Blindheit ist eines Sklaven wert«, näselt Naidoo weiter. »Doch ich bin wenig kriecherisch. Ihr verseucht mich so leicht nicht.«

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