Kiara Borini - Aliens im Nachbarhaus

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Was soll man machen, wenn man mit fünfzehn die Sommerferien in Brandenburg statt am Mittelmeer verbringt.
Die beste Freundin ist verreist. Öde auf der Terrasse sitzen und auf die kleine Schwester aufpassen, ist doch nichts, für das es im neuen Schuljahr in den Pausengesprächen Punkte gibt. Und den neuen Bikini kann sie auch nicht richtig einweihen.
Pa vertreibt sich die Zeit im Regierungsviertel und ist dort unersetzlich. Ma ist abwechselnd beim Yoga oder beim Heilfasten!
Der doofe Zwillingsbruder hat nur Zeit für seine Computerspiele. Zerplatzende Aliens – auch eher umspannend. Zumal Dennis nicht gleichzeitig seinen Mauszeiger bewegen und reden kann.
Öde, diese Ferien! Öde!
Doch dann ziehen ins Haus gegenüber Nachbarn vom anderen Ende der Milchstraße ein und benötigen Annikas Hilfe.

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Natürlich hatte er auch keine Erklärung dafür, warum der Lieferwagen nicht beschriftet war. Vielleicht war ja die Lotusfarbe noch nicht trocken, oder was? Und warum sollten Leute ihre Umzugskisten besonders kühlen wollen? Dreieinhalb Tonnen Tiramisu kurz vor dem Umzug noch fertig geworden vielleicht? Eiervorräte für die nächsten hundert Jahre? So schön Dennis’ Erklärungsversuche auch immer sind, sie treffen die Kernfragen fast nie. Was sind das für Leute, die seit heute unsere neuen Nachbarn sind? Das ist doch mal eine spannende Frage, die man diskutieren könnte. Warum ziehen die so komisch um, in einem merkwürdigen Lieferwagen und mit sonderbaren Kisten und ohne Möbel und Lampenschirme.

Bei diesen Gedanken war ich dann schon an meinem Zimmer vorbei gelaufen und fast auf der Terrasse angekommen. Die Akkus hatte ich natürlich inzwischen völlig vergessen.

Und am Allerwichtigsten: Ist deren Tochter halbwegs nett? Und ist es überhaupt eine Tochter, oder muss ich befürchten, dass mich demnächst noch ein nanotechnologisch gebildeter Alien-Jäger mit Info-Müll zutextet?

Draußen quiekte Naike. Der Umzugswagen warweg. Ohne Motorengeräusch, einfach verschwunden. Wie in Luft aufgelöst.

Willkommen Tristesse.

Nachbarn

Ich hatte mich in den letzten drei Tagen komplett zum Affen gemacht. Neugier war eine meiner herausragenden Charaktereigenschaften geworden. Was hatte ich nicht alles angestellt, nur um endlich zu erfahren, was wir für neue Nachbarn haben.

Dummerweise konnte man aus meinem Zimmer nur auf unseren Garten blicken. Das Haus unserer neuen Nachbarn lag genau auf der gegenüberliegenden Seite. Dennis war da im Vorteil, denn sein Spitzboden hat zwei Dachfenster; eines davon genau in der benötigten Richtung. Dabei konnte er alles durch seine Webcam beobachten, ohne auch nur von seinem Schreibtischstuhl aufzustehen. Ich hingegen hatte mir jeden erdenklichen Grund ausgedacht, nur um aus diesem Fenster zu blicken. Gestern hatte ich mich sogar nicht entblödet, ihm anzubieten, sein Zimmer zu saugen.

Der aufgewirbelte Staub würde seinen empfindlichen Geräten nicht gut tun. Ich stand echt total doof da, wie eine Putzwütige, dabei wollte ich doch nur sehen, was dort drüben vor sich geht. Vorgestern habe ich mein Fahrrad nach vorn auf die Straße geholt und ausführlich angefangen zu putzen. Ich und Fahrrad putzen! Aber so konnte ich wenigsten ab und zu einen Blick auf das Nachbarhaus erhaschen. - Nichts. Gar nichts!

Wenn ich nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, wie dort Kisten hineingetragen wurden, ich hätte schwören können, dass dort kein Mensch wohnt.

Mit Dennis hatte ich kaum ein paar Worte gewechselt, seit ich oben bei ihm war, als der Umzugswagen kam. Mit Ma und Pa war das Thema auch nach wenigen Sätzen durch. Etwa in dem Stil: „So, neue Nachbarn – na, hoffentlich sind die ausdauernder als die letzten. Ist doch gar nicht gut für so eine Immobilie, wenn die Leute ständig kommen und gehen. Aber die scheinen in Ordnung zu sein, sonst hätte ich schon längst ein Memo auf dem Schreibtisch liegen.”

„Ach Engländer. Kinder, da könntet ihr endlich mal was für eure Sprache tun. Freundet euch mit denen an. Die wollen doch auch bestimmt unsere Sprache lernen. Ich sollte sie mal fragen, ob sie Tennis spielt.”

Dann war das Thema abgehakt. Ma war auch viel zu beschäftigt. Ihr Yoga-Kurs hatte gerade Heil-Fasten. Da musste sie pünktlich zu den ausgelassenen Mahlzeiten bei der Gruppe sein. Vielleicht bildete ich es mir nur ein, aber Pa schien noch seltener zu Hause zu sein als sonst. Wegen irgendeiner Sicherheitslage mussten die Gullydeckel der Stadt mal wieder verschweißt werden, und da durfte er natürlich nicht fehlen. Irgendeiner musste schließlich die Kontrolle haben.

Langsam begann ich an mir zu zweifeln. Die Trostlosigkeit dieser Sommerferien schien meinem Hirn einen Streich zu spielen. Sicherlich war alles ganz anders, als ich es mir einbildete. Nur wie? Wie anders? Dennis war auf jeden Fall anders! Natürlich hatte er früher auch ganze Nächte lang an seinem Computer gesessen und auf Pixelmonster geschossen. Aber seit dem bewussten Nachmittag war er irgendwie verbissener. So als ob er in seiner Ehre gekränkt wäre und nun verzweifelt versuchte, seine Reputation wiederzuerlangen. Große Worte für das Ego eines fünfzehnjährigen Bruders, ich weiß, aber irgendwie wirkte er auf mich verkniffen und noch unnahbarer als früher.

Blieb mir nur, mich in Geduld zu üben und mich so oft und so unauffällig wie möglich vor dem Nachbargrundstück herumzutreiben. Spülmaschine ausräumen war so eine Aktion. Man konnte prima aus den Küchenfenster sehen dabei. Nur, es gab nichts zu sehen. Nichts!

Tisch decken – das gleiche Problem. Müll rausbringen. Briefkasten leeren. Einkaufen. Irgendwann hätten sie mir bestimmt noch einen Orden spendiert, wenn sie nicht plötzlich auf dem Rasen gestanden hätte, als ich gerade mal wieder zum nahegelegenen Supermarkt wollte, um etwas eigentlich völlig Belangloses zu besorgen. Wir sahen uns schweigend eine Zeit an. Sie hatte ungefähr die gleiche Größe wie ich, war vielleicht ein paar Zentimeter größer und sehr schlank. Das Haar war relativ kurz geschnitten und leuchtete in einem goldenen Blond. Ihre Augen waren blau und strahlten. Ihre Gesichtsfarbe war blass mit einem Hauch rosé an den Wangen, wirkte aber auch ungeschminkt sehr klar und rein. Genauso, wie ihr weißer Overall auf eine unglaubliche Weise blütenrein schien. In dieser Kleidung wirkte sie sehr zierlich.

Wenn ich Weiß trage, habe ich meist schon beim Frühstück den ersten kleinen Fleck auf der Kleidung. Das sind zwar meist nur winzige Spritzer, die außer mir niemand sieht, aber ich bin da sehr pingelig.

Keine von uns schien den Anfang für ein Gespräch machen zu wollen. Doch ich konnte die Augen nicht von ihr lassen und spürte gleichzeitig einen mächtigen Sog, der von ihrem Blick ausging. Irgendetwas hinderte mich daran, den Blick abzuwenden.

‘75A, so nennst Du mich. Du sagst, du bist 75B.

Nein, das ist kein Name, das scheint ein Vergleich zu sein. Was von beiden ist besser?’

Ich drehte mich erschrocken um. Ich hatte keine Stimme gehört. Es war sie! Ihre Gedanken entstanden einfach so in meinem Kopf. Ich konnte sogar sagen, wo in meinem Kopf sich diese Worte gebildet hatten. Rechts und links hinter meinen Schläfen. Das war so, als ob man einen Kopfhörer für Gedanken tragen würde, so klar und dreidimensional waren die Gedanken zu hören. - Obwohl sie doch nicht gesagt worden waren.

‘Ich weiß, ich sollte euch keine Gedanken spenden. Aber ist 75A besser oder schlechter als 75B? Ich kenne mich mit eurem System noch nicht aus?’

Mein Lieblingsteddy war früher aus Frottee gewesen. Bloß, als ich eines Tages mein Lieblingsessen nicht in meinem Bauch behalten hatte und es mit besagtem Lieblingsteddy geteilt hatte, beschloss Ma, dass es Zeit für den Teddy wäre, ein Bad zu nehmen. Also wurde er in die Waschmaschine gesteckt und einer gründlichen Hygienemaßnahme unterzogen. Als es ans Schleudern ging, da wollte es der Zufall, dass er genau vor dem Bullauge der Waschmaschine lag und mich mit großen weit aufgerissenen ängstlichen Augen aus dem Bauch der Waschmaschine heraus anstarrte. Ich habe diesen Blick nie vergessen.

So muss ich nun ebenfalls ausgesehen haben.

„Eigentlich beginnt man mit ‘Hallo’„,

versuchte ich meine Fassung wieder zu gewinnen. Dann wurde ich rot, weil mir klar wurde, dass ich ertappt worden war, wie ich sie offensichtlich zu auffällig gemustert hatte und insgeheim wohl mit Genugtuung festgestellt hatte, dass ich inzwischen besser entwickelt war als sie.

Das war noch eine relativ neue Erfahrung im letzten Jahr gewesen. Jahrelang hatte ich mit wechselnden Gefühlen versucht, die Tatsache, dass meine Freundinnen weiter waren als ich, zu ignorieren, unwichtig zu finden, damit nur heimlich zu hadern, es ganz praktisch beim Sport zu finden, zu ignorieren und schlicht und ergreifend zu verdrängen und aus meinem Leben zu verbannen. Nun war es seit ein paar Monaten jedoch einfach wunderbar und ich war glücklich darüber. - Wäre richtig glücklich gewesen, wenn wir uns in diesem Jahr vielleicht doch ein kleines bisschen Mittelmeer gegönnt hätten, mit Strand, Oben-Ohne und allem, was dazugehört.

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