Kiara Borini - Aliens im Nachbarhaus

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Was soll man machen, wenn man mit fünfzehn die Sommerferien in Brandenburg statt am Mittelmeer verbringt.
Die beste Freundin ist verreist. Öde auf der Terrasse sitzen und auf die kleine Schwester aufpassen, ist doch nichts, für das es im neuen Schuljahr in den Pausengesprächen Punkte gibt. Und den neuen Bikini kann sie auch nicht richtig einweihen.
Pa vertreibt sich die Zeit im Regierungsviertel und ist dort unersetzlich. Ma ist abwechselnd beim Yoga oder beim Heilfasten!
Der doofe Zwillingsbruder hat nur Zeit für seine Computerspiele. Zerplatzende Aliens – auch eher umspannend. Zumal Dennis nicht gleichzeitig seinen Mauszeiger bewegen und reden kann.
Öde, diese Ferien! Öde!
Doch dann ziehen ins Haus gegenüber Nachbarn vom anderen Ende der Milchstraße ein und benötigen Annikas Hilfe.

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Peters Vater hatte einen Trecker. Da waren die Jungen natürlich gar nicht mehr von runter zu kriegen. In seiner Not hat der dann alle zum Gülle ausfahren mitgenommen. Danach waren sie wohl etwas weniger begeistert von Traktoren, denke ich.

Mich hat das kleine Kälbchen besonders fasziniert, das am Tag zuvor geboren war. So süß, wirklich, mit diesen langen staksigen Beinen. Und wenn es den Kopf gereckt hat, war es schon größer als ich! Erst einen Tag alt und schon groß genug für die vierte Klasse!

Pa hat sich auch nicht lumpen lassen und alle in sein streng geheimes Ministerium eingeladen. Mir war das so peinlich! Nichts als Aktenordner. Ein Zimmer sah aus wie das andere, und überall waren Ordner, die mit seltsamen Zahlen beschriftet waren. Die Klassenkameraden haben mich noch lange Zeit gefragt: Wenn dein Pa zur Arbeit geht, was macht er dann eigentlich?”

Ganz egal, was er macht. Es ist dafür verantwortlich, dass ich hier bin. Diesen Sommer in diesem öden Neubaugebiet. Seit zwei Jahren, sind wir hier. Überall in der Nachbarschaft ziehen die Leute nach kurzer Zeit wieder aus. Weil sie versetzt werden, oder weil sie ihren Job verlieren. Aber nicht so Pa, nein, er und sein Ministerium sind wie der Fels in der Brandung. Bei uns gegenüber ist die Familie auch schon vor vielen Monaten ausgezogen.

War nicht so richtig schlimm für mich, weil die nur zwei kleine Kinder hatten, so im Alter von Naike und etwas älter. Niemand also, den ich extrem vermisse. Bei Jessica wäre das anders. Die vermisse ich schon, wenn sie im Urlaub ist, und ich nicht.

Habe ich euch schon erzählt, dass wir dieses Jahr nicht in Urlaub fahren? Wir sind da, wo wir auch letztes Jahr waren. Nicht am Mittelmeer! Keine nahtlose Bräune, keine interessanten Erlebnisse, von denen man erzählen kann, wenn die Schule wieder anfängt. Schließlich ist Naike-Hüten nichts, wofür es Punkte gibt in den Pausengesprächen.

So sitze ich ganz gesittet mit Top und Shorts auf unserer gut einsehbaren Terrasse und schmelze in der Sonne. Es ist bereits Mittag, aber Ma hat schon signalisiert, dass es erst am Abend etwas Warmes gibt. Ihr Yoga-Kreis ist irgendwo in der Hauptstadt zu einer Ayurveda-Konferenz gefahren, weil ihr Trainer dort einen Vortrag hält. Dennis ist oben in seinem Zimmer und tötet gerade irgendwelche Aliens an seinem Computer. Ich kann sie durch das geöffnete Dachfenster platzen hören.

Naike planscht in ihrem Swimmingpool aus bunten Gummiwürsten, das auf dem Rasen steht. Sie quiekt laut und vergnüglich und hält das auch sicher noch ein paar Stunden aus. Ganz anders als mein MP3-Player. Der Akku macht schon wieder schlapp...

Bewohner von Doppelhaushälften haben einen 75 Prozent Horizont, denn man kann aus ihnen nur nach drei Seiten raus schauen. Ist zwar eigentlich logisch, aber ich habe am Anfang echt überlegt, aus welchem Zimmer man das Haus von Jessica sehen kann. Das Problem ist, man kann es nicht.

Dafür kann man von der Terrassentür durchs Wohnzimmer, durch den Flur mit der Essecke und die Küche durch das Küchenfenster bis auf die Straße sehen und in den Garten des unbewohnten Nachbarhauses gucken. Normalerweise.

Während ich durch die Terrassentür ins Haus gehe, um meinen Ohren einen neuen Satz Batterien zu gönnen, sehe ich also durch unser Haus hindurch und sehe völlig überraschend - einen Möbelwagen. Er ist wohl gerade angekommen, denn ich sehe Leute, die dessen hintere Türen öffnen und das Entladen vorbereiten.

Also vergesse ich den MP3-Player und die Akkus und laufe an meinem Zimmer vorbei einen Stock weiter in den Spitzboden, wo Dennis sein Unwesen treibt. Als ich durch die Tür komme sehe ich, wie er sich gerade einen neuen ChubbaChup in den Mund schiebt. Der Berg an Einwickelpapier unter seinem Schreibtisch verrät mir, dass es nicht die erste Kalorienbombe ist, die er heute seinem Organismus zuführt.

„Hast du den Lieferwagen gesehen?” rufe ich leicht außer Atem vom Treppe steigen.

„Jo” entgegnet Dennis knapp, um dann zu ergänzen: „Sprinter-Klasse, Hochdach, langer Radstand, Common-Rail-Diesel, Sechszylinder.”

Ich sehe durch das gekippte Dachfenster. Der Lieferwagen glänzt merkwürdig in der Sonne. Irgendwie perlmuttfarben und gänzlich ohne irgendeinen Schriftzug, wie „Karls LKW-Vermietung” oder „Robert Wientje, Lieferwagen ab 5 Euro die Stunde” oder so.

„Merkwürdige Farbe” höre ich mich sagen. Im Hintergrund platzen weiter Aliens und ich weiß auch ohne Dennis anzusehen, dass es mir bisher noch nicht gelungen ist, seine Aufmerksamkeit über einem Grundrauschen zu fesseln.

„Ist keine Serienfarbe”, lautet sein Kommentar nach einer gewissen Zeit, in der offensichtlich sein taktischer Hirnbereich Teile des Sprachzentrums mit Beschlag belegt hatte. Übertriebene Mausaktivität blockiert Zungenfertigkeit. Irgendwann in der Evolution werden fünfzehnjährige Jungen einen eigenen Gehirnbereich angedockt bekommen, um ihren rechten Zeigefinger zu steuern, und dann klappt es auch wieder mit dem Sprechen beim Spielen.

Drei Leute zähle ich, die den Lieferwagen entladen. Zwei von Ihnen sind offensichtlich die Eltern. Der oder die Dritte ist der Größe nach zu urteilen, etwa in unserem Alter. Alle tragen Sie einfarbig weiße Overalls. Kleidsam, aber irgendwie doch auch unpraktisch bei einem Umzug, meine ich.

„Wo die wohl herkommen?”

Ich kann mich gar nicht satt sehen. Es fehlt gerade noch, dass ich mir ein Kissen für die Ellenbogen hole! Aber - endlich passiert hier mal was in unserer Straße. Vielleicht werden die Ferien ja doch gar nicht so öde, wie ich vorhin gedacht hatte. Vielleicht ist deren Tochter ja ganz nett und man kann sich mit ihr unterhalten. Momentan sind sie alle drei allerdings damit beschäftigt, Umzugskartons über den Garten und die Terrassentür ins Haus zu tragen.

„Holland oder Großbritannien!” erhalte ich zur Antwort, ohne dass Dennis auch nur einen Blick von seinem Monitor genommen hatte. Seine verdammte Webcam, schießt es mir durch den Kopf. Was er wohl mit seiner Elektronik noch alles im Blick hat? In dem Moment erhalte ich auch schon die Erklärung, dass die Kombination schwarz-gelb bei den Kennzeichen innerhalb der EU insbesondere für die beiden genannten Länder spräche.

Die Leute sind fleißig wie die Ameisen. Ein Karton nach dem anderen wird über den Rasen, die Terrasse ins Haus getragen und schon ist der Träger wieder beim Lieferwagen und holt den nächsten. Wie eine Ameisenarmee – alles wirkt geplant und präzise. Und alle Kisten sehen gleich aus. Keine Tüten oder Lampenschirme. Ist doch merkwürdig, oder? Sitzen die dann später auf den Kisten? Wo sind die Stühle, Sofas, Betten?

„Wie merkwürdig die Kartons schimmern! Gar nicht so wie Wellpappe. Irgendwie glänzend.” Ich muss wohl laut gedacht haben. Für Dennis war es dennoch ein hinreichender Grund, mir einen Vortrag über Nanotechnologie zu halten. Winzig kleine, sich selbst reproduzierende Kristalle bilden eine riesige Oberfläche, die dadurch eine besondere Kühlwirkung entfaltet. So heizen sich die Gegenstände in den Kisten weniger auf, und man kann die Energie bei der Lagerung reduzieren, was im Sinne von Kyoto durchaus sinnvoll sei.

„Kyoto?”

„Die Selbstverpflichtung einer Vielzahl von Staaten, die so genannten Treibhausgase zu reduzieren.”

Der Perlmutteffekt deute auf einen Selbstreinigungseffekt des Lackes hin, den sich Chemiker vor einiger Zeit von der Lotuspflanze ab geguckt haben, und der ebenfalls ganz im Sinne Umwelt verträglicher Hightech stünde. Wenn man ihn einmal an gestachelt hat, ist mein kleiner Bruder einfach nicht zu bremsen. Er saugt Wissen auf wie ein Schwamm und wenn er wieder ausgedrückt wird, gibt es eine Informationsüberschwemmung! Als es dann um die Bedeutung der Nanotechnologie für das 21. Jahrhundert ging, habe ich mich leise zurückgezogen.

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