Walter Rupp - Wake up - Gedanken-Wecker

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Dummköpfe Dummköpfe Das Gehirn eines Dummkopfes – meint Bernard Shaw – verdaut Philosophie zu Torheit und Wissenschaft zu Aberglauben. Der Dummkopf produziert Ideologien, Phrasen, Pseudokunst und Pseudowissenschaft. Bei ihm kommt immer nur Unsinn heraus. Es wäre darum für ihn besser, wenn er sich weniger Wissen und Bildung aneignen würde, dann könnte er seine Umwelt weniger verwirren und ihr weniger schaden. Natürlich besitzen auch Dummköpfe Verstand. Sie könnten gescheit sein, wenn sie ihn zu gebrauchen wüssten. Ihre Tragik besteht darin, dass ihnen die Unterscheidungsgabe fehlt: was ist gut und was ist richtig und wie setze ich es sinnvoll ein? Denn es kommt nicht darauf an, wie viel Nahrung einer zu sich nimmt, sondern wie er sie verdaut. Auch Gehirne können unter Verdauungsschwierigkeiten leiden. Wer Eindrücke und Gedanken wahllos und hastig schluckt, muss damit rechnen, dass sie ihm Blähungen bereiten. Christoph Lichtenberg äußerte einmal - in der ihm eigenen Ironie - den Zweifel, ob das Gehirn wirklich das edelste Organ des Menschen ist. Und er sagt zu Recht: Während der Magen alles Verdorbene schon nach wenigen Minuten erbricht, behält das Gehirn verdorbene Nahrung oft bis ans Lebensende. Dummheit ist entmutigend, weil keine Aussicht auf Besserung besteht. Der französische Schriftsteller Dumas wagte deshalb die Behauptung, dass Schlechtigkeit der Dummheit vorzuziehen sei: denn schlechte Menschen können ab und zu gut auch sein, Dumme aber sind immer bloß dumm. Und das ist entmutigend.

Dummheiten Dummheiten Napoleons Äußerung: „Wenn man Dummheiten begeht, sollten sie gelingen“, war – wenn sie nicht scherzhaft gemeint war - ein törichter Ausspruch. Nun, er, seine Majestät der Kaiser, hat selbst wenige Dummheiten ausgelassen und viele sinnlose Feldzüge geführt. Für viele Menschen wäre es ein Glück gewesen, wären ihm seine Dummheiten nicht gelungen, dann wären sie nicht bei einer seiner sinnlosen Schlachten umgekommen. Leider will kaum jemand einsehen, warum nur einige das Privileg haben sollen, Dummheiten zu begehen. Alle wollen diesbezüglich Chancengleichheit und bestehen darauf, das tun zu dürfen, was unsinnig ist und schlimme Folgen hat. Vielleicht unterscheiden sich die Menschen nur dadurch, dass die Dummen immer wieder in dieselben Dummheiten tappen, die Gescheiten es dagegen fertigbringen, immer wieder neue Dummheiten zu erfinden. Mancher fragt sich, angesichts der zahllosen Torheiten, die Tag für Tag überall in der Welt geschehen, ob überhaupt zwischen der Durchschnittsintelligenz des Menschen und dem Schwachsinn ein Unterschied besteht. Wer kann von sich behaupten, er sei vor Dummheiten gefeit? Niemand hat da Grund zur Überheblichkeit. Auch die Intellektuellen sind oft nicht so gescheit wie sie sich geben. Oft zeichnen sie sich nur dadurch aus, dass sie abwegige Ideen als vernünftig darzustellen und mit Geschick sich und anderen etwas vorzumachen verstehen. Es ist gut, dass es den Misserfolg gibt: Denn er entlarvt die Torheit, während der Erfolg ihn zudeckt.

Eigensinn Eigensinn Der Eigensinn wird meist als Sturheit abgetan. Wären wir doch eigensinniger und bereit, den eigenen Standpunkt zu vertreten. So viele geben ihn auf, nur weil die vielen anderen anderer Ansicht sind. Der Eigensinnige lässt sich nicht einschüchtern und hält dem Ansturm von Mehrheitsmeinungen stand. Umfrage-Ergebnisse werfen ihn nicht um. Er beeilt sich nicht täglich nach dem Lesen der Tageszeitung und nach der Abendschau seine Meinung zu wechseln. Er nimmt sich das Recht zu prüfen, ob die Behauptung stimmt: die Wissenschaft habe nachgewiesen…, ein Expertenteam habe festgestellt…, die neuesten Forschungsergebnisse hätten ergeben… Er bleibt solange ein Ungläubiger, bis man ihm überzeugende Beweise liefert, dass da keine Mär verbreitet wurde, weil ein Journalist nicht sorgfältig recherchierte und seine Meinung publizierte. Der Eigensinnige kapituliert nicht gleich vor einer Meinung, weil man sie lautstark oder hartnäckig vertritt. Und schon gar nicht, weil alle sie vertreten. Wenn alle dasselbe sagen, dann hat meist keiner nachgedacht. Meinungen entstehen nicht nach langem Suchen. Sie sind das Ergebnis von Eindrücken, die man gesammelt hat. Man hat etwas gehört oder gelesen oder von einem guten Bekannten, der es wissen muss. Könnte man aus den vielen Meinungen, die wir täglich inhalieren, und die uns die Meinungsforschungs-Institute präsentieren, den Wahrheitsgehalt herausfiltern, es käme wenig Wahrheit dabei heraus. Wann gibt es endlich Überzeugungsforschungs-Institute?

Erfahrung Erfahrung Aldous Huxley meinte: „Die klugen Menschen suchen sich selbst die Erfahrungen aus, die sie zu machen wünschen“. Und Karl Waggerl gab zu Bedenken, dass Erfahrungen nur dann von Wert wären, wenn man sie hätte, ehe man sie machen muss. Die meisten sammeln Erfahrungen wie Souvenirs: wahllos, wie sie gerade feilgeboten werden. Sie tappen hinein und erschrecken, wenn sie merken, welcher Schaden daraus entstehen kann. Oft sind Erfahrungen ein Umweg. Man muss nicht erst einen Unfall erlebt haben, um zur Erkenntnis zu gelangen, dass Vorsicht im Straßenverkehr von Nutzen ist. Viele gieren nach immer neuen Erfahrungen. Sie können nicht genug davon bekommen, weil sie fürchten, sie würden das Leben sonst versäumen. Aber leider fängt man erst mit 60 langsam an, einiges zu ahnen und erfährt wie Andre Gide: dass „Reichtum, Wissen, Erfahrung - alles zu spät kommt, nur die Krankheit stellt sich rechtzeitig ein." Nicht der Weitgereiste oder Vielbelesene, und nicht der, der die meisten Abenteuer bestanden hat, besitzt die größte Lebenserfahrung. Auch der, der seine Heimat nie verlassen oder nur wenige Bücher gelesen hat, kann einen weiten Horizont besitzen und sich Welt- und Menschenkenntnis angeeignet haben. Kant wurde ein weltberühmter Philosoph und Denker, obwohl er sein ganzes Leben nur in Königsberg verbrachte. Und Jesus von Nazareth, der weder die antiken Denker noch die Länder außerhalb Palästinas kannte, ist noch immer der Weisheitslehrer, der alle Weisheitslehrer überragt.

Erfülltes Leben Erfülltes Leben Unsere Zeit hat den Begriff 'Lebensqualität' erfunden, aber nicht beschrieben, was darunter zu verstehen ist. Viele verstehen darunter Wohlstand: das Angebot von Waren, Krankenbetten oder Kindergartenplätzen, Weiterbildung, Studienförderung, bezahlten Urlaub und soziale Sicherheit. Aber trotz Wohlstand und trotz einer hoch entwickelten Vergnügungsindustrie will es nicht gelingen, die Menschen unserer Zeit glücklicher zu machen.- Richtig leben kann eigentlich nur, wer begriffen hat, dass leben dürfen ein Geschenk ist und der größte Wert, den ein Mensch besitzen kann. "Jedes Leben" - notierte Adalbert Stifter in seinem Vermächtnis - "ist ein entzückend Wunderwerk, das nie war und nie mehr sein wird." Selbst wenn noch viele Milliarden Menschen geboren werden, jeder einzelne wird auch dann noch unverwechselbar und einmalig sein. Die Natur wiederholt sich nie. Jeder wird als Original in die Welt geschickt und mit den Eigenschaften ausgestattet, mit denen er seine Lebensgeschichte schreibt. Der Mensch ist schon durch sein Dasein reich. Hellmut Holt- haus ruft denen, die durch ihr Leben hetzen, spöttisch zu: "Lebt schneller, Zeitgenossen!" Er lästert über die, "die so schnell spazieren fahren..., die im Urlaub so viel mitnehmen: noch einen See, noch eine Stadt und noch eine schöne Aussicht..., aber die Kostbarkeiten nicht sehen, deren Anblick nichts kostet, Kinder, Wolken, Vögel, Apfelbäume... " Die Menschen unserer Zeit sollten darauf achten, dass sie ihr Leben nicht mit ihrem Lebensstandard verschlechtern, sondern verbessern.

Erfüllung Erfüllung Wann darf man ein Leben gelungen nennen? Zenon von Kition, der Gründer der Stoa, rief nach dem Verlust seines einzigen Handelsschiffes aus: „Schicksal, du meinst es gut mit mir!“ und beschloss, Philosoph zu werden. Vincent van Gogh malte auch nach seiner Einlieferung in eine Heilanstalt Bilder von erstaunlicher Ausdruckskraft. Ludwig van Beethoven komponierte noch, nachdem er taub geworden war, bedeutende musikalische Werke. Und Papst Coelestin V. ordnete sich nach seinem Rücktritt vom päpstlichen Amt wieder in seine Mönchsgemeinschaft ein. Ein Leben glückt dann, wenn einer an Widerständen nicht zerbricht und es immer wieder wagt, neu anzufangen. Die Selbstverachtung und die Weltverneinung, die mancher Denker der Antike zeigte und mancher Zeitgenosse zeigt, sind für die Lebensbewältigung ein Hindernis. Man muss das Leben lieben, wenn man es bestehen will. Selbstfindungsübungen, bei denen man in die verborgensten Winkel der Seele vorzudringen sucht, um sie gründlich auszuleuchten, helfen dabei nicht weiter. Wer sich selbst beim Leben zuschaut, versäumt das Leben, das jetzt gelebt werden soll. Viele kommen deshalb nicht zum Leben, weil sie Voyeure sind und ihre Zeit mit der Beobachtung verschwenden, wie die anderen leben, ob sie stolpern oder Hürden überspringen. Wer das geglückte Leben will, muss „leben, als müsste er täglich sterben, und arbeiten, als dürfte er ewig leben.“ Max Frisch antwortet auf die Frage nach einem gelungenen Leben: „Wenn einer mit sich selbst identisch ist“ und nicht zwei Leben führt: eines, das er vorzeigt und eines, das er versteckt.

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