Walter Rupp - Wake up - Gedanken-Wecker
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Christlich Christlich Der Kirchenlehrer Tertullian vertrat die Ansicht, die menschliche Seele sei von Natur aus christlich, das Christliche in uns müsse nur zur Entfaltung gebracht werden. Wir machen jedoch die Erfahrung, dass in jedem - auch wenn er sich taufen ließ - ein kleiner Heide steckt, der sich nicht vertreiben lässt und uns einredet, der Glaube sei ein Hindernis für die Entfaltung der Persönlichkeit, weil er verbietet oder fordert, und so unsere Freiheit einschränkt. Wir sind deshalb versucht, die markierten Wege zu verlassen und einen bequemen Pfad zu gehen. In Wahrheit ist jedoch, wer nach den Maßstäben des Evangeliums lebt, mehr Mensch und wäre der bessere Mensch, wenn er ein besserer Christ wäre. – Der Heide in uns redet uns auch ein, Gott, der die Welt vielleicht geschaffen habe, habe sich dann hinter die Milchstraße zurückgezogen, und führe dort ein Eigenleben. Diese Sicht, Gott sei weit weg, verführt dazu, den Kontakt mit Gott nicht zu suchen. Die Bibel beteuert das Gegenteil, dass Gott dem Menschen nahe ist und nahe bleibt, ja in uns lebt. – Der kleine Heide in uns souffliert uns gern, Gott sei stumm, er antworte auf Gebete nicht und lasse uns allein mit unseren Fragen. So verführt er uns, dass wir den Dialog mit Gott nicht suchen und ihm gegenüber verstummen. Aber Gott ist nicht stumm. Was er uns sagen wollte, hat er gesagt, es ist im Wort Gottes, in der Bibel festgehalten. Der Mensch kann nur eine lebendige Beziehung zu Gott haben, wenn er nicht verstummt.
Dahinter stehen Dahinter stehen Wenn uns jemand begegnen würde, der pausenlos den Satz vor sich hinspricht: „Die Welt ist rund!“, „Die Welt ist rund!“, wir würden kopfschüttelnd an ihm vorübergehen und ihn für verwirrt und nicht zurechnungsfähig halten, obwohl seine Aussage, stimmt. Die Welt ist wirklich rund. Aber wir würden uns fragen: Warum sagt er überhaupt etwas, was niemand bezweifelt? Was uns stört, ist dieses monotone Wiederholen eines Satzes und der Eindruck: dass da jemand über etwas redet, was er nicht begriffen hat und was ihn nicht berührt. Kinder sprechen öfter Wahrheiten aus, die sie gar nicht verstanden haben können. Und Irre sind zuweilen zu verblüffenden Erkenntnissen fähig. Sie äußern nicht selten die vernünftigsten Einsichten, aber so teilnahmslos und kühl, wie das nur einer tun kann, der davon nicht berührt wird und nichts damit zu tun hat. Einer, der sich nicht hinter seine Aussage stellt und nicht dahinter stehen will, gleicht einem Irren. Man darf Wahrheiten nicht einfach isoliert und nackt hinstellen. Eine Person und ihre Aussage gehören immer zusammen. Wir erwarten von einem Professor – der ja, wie sein Name sagt, ein Zeugnis ablegen soll – dass er sich zu seinen Aussagen bekennt. Das gilt für den Prediger, den Politiker und Redner: Er soll nicht Wahrheiten aussprechen, die für andere gelten, aber nicht für ihn. Er sollte, ehe er zu reden beginnt, sich den Inhalt zu Eigen gemacht haben. So wie es die Angst des Tormanns beim Elfmeter gibt, gibt es die Angst des Redners vor der Aussage: Er könnte mit einem Wort verraten, was er wirklich denkt und fühlt. Die Angst, man könnte ihm beim Wort nehmen und ihn an seiner Aussage messen. Jeder, der nicht zu seiner Überzeugung steht, verdient es nicht, dass man ihm zuhört.
Demokratie Demokratie Demokratische Gesellschaften kommen – wenn überhaupt – immer nur in Torkelbewegungen voran, weil man von ihnen erwartet, dass sie in jede Richtung einen Schritt tun. Möchte ein Politiker das Gesundheitssystem reformieren, fügt ein anderer hinzu: Aber die medizinischen Leistungen dürfen dabei auf keinen Fall verringert werden. Ein Dritter wird daraufhin erklären, er werde nur zustimmen, wenn der Beitragszahler spürbar entlastet werde. Ein Vierter wird sich dann veranlasst sehen, darauf hinzuweisen, dass man den Blick nicht allein auf das Gesundheitswesen – so wichtig es auch sei - richten dürfe, die Erweiterung des Kindergartenangebotes sei noch dringlicher. Ein Abgeordneter einer anderen Partei wird dagegen einwenden: Man versuche da, an der verkehrten Stelle etwas zu verbessern. Die Erweiterung der Plätze bringe nichts, wenn nicht auch mehr Kindergärtnerinnen eingestellt werden. Ein Fünfter wird ihm sofort ins Wort fallen und ihn belehren: dass nicht die Zahl der Kindergärtnerinnen entscheidend sei, sondern wie gut sie ausgebildet sind. Daraufhin wird einer aus den Reihen der Opposition über ihn herfallen: ob er denn nicht wisse, dass für jedes Kind einmal die Zeit komme, wo es den Kindergarten verlasse, um eingeschult zu werden. Eine gute Schulausbildung, die seine Partei schon seit Jahren fordere, sei weitaus wichtiger. Einer wird ihm dann den Rat geben, einmal die Augen aufzumachen, dann müsse er bemerken, wie dringend kleinere Klassen sind. Er wäre sogar dafür, jedem Kind das Recht einzuräumen, sich seine Lehrer zu wählen, so würde die Lust am Lernen gesteigert. Dem wird ein Parlamentarier zynisch entgegenhalten, dass die beste Ausbildung nichts nütze, wenn Jugendliche am Ende keine Lehrstelle fänden. Ein Parteifreund wird ihm zu Hilfe eilen und diese Forderung mit der Forderung überbieten: Man müsse das Lehrstellenangebot erweitern, damit jeder Jugendliche, je nach seiner Begabung, den Beruf ergreifen kann, der seinen Begabungen und Neigungen entspricht. In demokratischen Parlamenten ist es üblich, jede Forderung durch Einwände zu blockieren, durch Einschränkungen abzumildern oder durch noch radikalere Forderungen zu überbieten, und Anträge durch Gegenanträge zu entkräften. Jeder versucht zu beweisen, dass das, was ein anderer eben gefordert hat, von ihm schon seit Jahren gefordert wird, und dass die Probleme, von denen jetzt gesprochen wird, längst gelöst wären, wenn man seine Vorschläge nicht verworfen hätte. Regierungen beteuern stets, dass man auf die Leistungen, Oppositionen dagegen, dass man auf das, was verhindert werden konnte, stolz sein könne.
Denken Denken Was einer denkt, ist längst nicht mehr nur seine Sache. Die Umwelt giert danach, es zu erfahren. Jeder soll sich äußern: Der Bankkaufmann, der Gymnasiast, das Model und der Unternehmer. Die Raumpflegerin genauso wie der Herr Professor. Jede Meinung gilt gleich viel. Am Ende heißt es dann: 27,7 Prozent würden, wenn…; 46,3 Prozent hielten es für total, für nur teilweise oder nicht verkehrt…; und 32,2 Prozent besuchen regelmäßig, selten oder nie eine Kirche oder ein Konzert. Meinungen werden heute - auch wenn sie wie die Mode launisch sind - mit großem Ernst gehört, mit penibler Sorgfalt registriert, in dicken Lettern publiziert und sklavisch servil hofiert. Weil sie sich aufgeschlossen geben. Überzeugungen gelten als geistiger Stillstand. Aber spiegeln demoskopische Umfragen wider, was in den Köpfen oder Herzen der Menschen vor sich geht? Braucht man nur drauflos zu fragen, wenn man die Wahrheit wissen will? Mit Zahlen und Prozenten kann man imponieren, sie suggerieren Objektivität und Wissenschaftlichkeit. Zahlenmaterial schüchtert ein: „Wie kannst du es wagen, dich gegen eine Mehrheit zu stellen?“ Eine neue Wahrheit ist im Kommen, die sich nicht mehr auf tragfähige Argumente stützt, sondern auf das, was die vielen sagen oder denken. Und eine neue Ethik bildet sich heraus: die Ethik der Statistik, die sich nicht mehr am Gewissen orientiert. Bald gilt der als gut, der sich der Mehrheitsmeinung beugt, und böse, wer sich weigert, ein Schaf zu sein in einer großen Herde.
Dichter Dichter Der griechische Dichter Homer soll blind gewesen sein. Es ist ein Rätsel, wie er, der sich nur tastend durch die Welt bewegen konnte, die Welt, die er nie gesehen hat, so wirklichkeitsgetreu beschreiben kann. Dass ihm ein so großartiges, erzählerisches Werk wie die Ilias gelang, kann man nur bewundern! Vielleicht muss ein Dichter blind sein, wenn er die Wirklichkeit beschreiben will und darf sich nicht von den schillernden Eindrücken und den Reizen ablenken lassen, die seinen Blick trüben und eine Scheinwelt vorgaukeln. Die Fähigkeit zu sehen ist noch keine Garantie, dass man klar sieht. Mancher Schriftsteller wird heute Schriftsteller, weil ihm beim Erzählen niemand zuhört. Und ein Heer von Schriftstellern, die schon in der Schule schlechte Aufsätze geschrieben haben, schreiben aus Rache. Sie möchten nachträglich beweisen, dass ihre Lehrer ihr schriftstellerisches Talent nicht erkannten. Die vielen Nebenbei-Schriftsteller schreiben heute nur, weil ihr Beruf sie langweilt und nicht ausfüllt. Es sollte jedoch nur schreiben, wer an seinen brodelnden Gefühlen und sprudelnden Gedanken ersticken würde, ließe er sie nicht heraus. Dass in unserer Zeit auch Analphabeten, die man sonst nicht beachten würde, schreiben, weil sie sich einen Ghostwriter leisten können, ist gewiss kein Fortschritt. Die Fabeldichter der Vergangenheit, ließen Tiere sprechen, wenn sie die Menschen belehren wollten. Die heutigen Fabeldichter ziehen es vor, uns auf dem Umweg über den Bildschirm zu belehren.
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