Walter Rupp - Wake up - Gedanken-Wecker

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Täglich werden wir vor immer neue Fragen gestellt, die wir oft ignorieren, weil sie oft unbequem sind, mit denen wir uns aber befassen sollten. Wir sind geneigt, uns den leicht beantwortbaren Fragen zuzuwenden oder versucht, die schon vorhandenen Antworten zu übernehmen. Diese Texte möchten den Leser reizen, Fragen aufzugreifen und weiter zu denken,

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Beweise Beweise Beweise stehen in hohem Ansehen, aber man kann damit nur selten überzeugen. Wer lässt sich durch das Argument, dass die Welt nicht aus dem Nichts entstanden sein kann, vom Dasein Gottes überzeugen? Und welcher Süchtige gibt seine Sucht auf, obwohl er weiß, dass Drogen der Gesundheit schaden? Argumente sind oft ohnmächtig, weil sich der Mensch lieber von seinen Gefühlen leiten lässt und nicht vom Verstand. Auch ein Nichtschwimmer weiß, dass Wasser trägt. Er sieht es ja an den Schwimmern. Aber was hindert ihn, dass auch er sich aufs Wasser legt? Es ist gewiss nicht der Zweifel an den Naturgesetzen, der ihn davon abhält, sondern eine irrationale Angst, dass das, was möglich ist, ihm nicht gelingt. Er misstraut sich selbst, ob er das, was andere können, auch kann. Wenn sich mancher auf die Forderungen der Bergpredigt nicht einlässt, dann stehen dem keine Vernunftgründe entgegen. Die Vernunft weiß sehr wohl: wenn alle bereit wären, ihre Habe mit anderen zu teilen, keine Gewalt anwenden und Feinden verzeihen würden, hätten wir eine bessere Welt. Sein Gefühl sperrt sich dagegen. Er fühlt sich überfordert, er komme dann vielleicht zu kurz und werde an die Wand gedrängt. Entscheidend ist nur selten, was der Kopf denkt, sondern das, was das Gefühl empfindet. Gegen die Gedanken, die ein Hirn ausbrütet, lassen sich immer Argumenten finden. Die Ängste und Bedenken aber, die im Unterbewusstsein sitzen und sich tief in die Seele eingegraben haben, lassen sich nur schwer vertreiben. Auf die von der Bergpredigt geforderte Lebensweise wird sich nur der einlassen, der die Angst überwinden kann, er sei dem nicht gewachsen.

Biblische Geschichten Biblische Geschichten Die Bibel erzählt viele Geschichten nicht zu Ende. Wir wüssten gern, wohin Adam nach seiner Vertreibung ging, und wie Eva mit ihren Schuldgefühlen fertig wurde? Was aus Salome wurde? Ließ Herodes sie - damit sie nicht wieder einen Kopf verlangt - bei Gelagen nie mehr tanzen? Ja, welcher Mann hatte den Mut, mit dieser Frau, die so etwas verlangt, die Ehe einzugehen? Ging die Samariterin, die im Laufe ihres Lebens fünf Männer hatte und doch keinen, nach dem Gespräch mit Jesus noch eine Ehe mit einem dieser Männer ein oder lebte sie mit einem sechsten Mann zusammen? Wann traute Nikodemus sich nicht nur nachts, sondern auch am hellen Tag, Jesus aufzusuchen? Zweifelte Thomas nie wieder, oder äußerte er neue Zweifel: “Wenn ich nicht sehe, wie er auf den Wolken des Himmels wiederkommt, glaube ich nicht“? Wie viele ungerechte Urteile fällte Pilatus noch? Oder quittierte er aus Reue über seine Fehlentscheidung seinen Dienst? Ließ sich der Hauptmann, der unter dem Kreuz ausgerufen hatte: “Wahrhaftig, dieser Mann war Gottes Sohn!“, bald danach taufen? Und wie lange verbreiteten die Wächter, die das Grab Jesu bewacht hatten, die Lüge, sein Leichnam sei gestohlen worden, während sie schliefen? Der Evangelist Johannes erklärt am Ende seines Evangeliums: "Vieles wurde nicht aufgeschrieben, die Welt könnte die Bücher nicht fassen" - Aufgeschrieben wurde nur, was für die Beziehung zu Gott und für die Lebens-Gestaltung wichtig ist, nicht aber, was nur der Befriedigung unserer Neugier dient.

Bibelverständnis Bibelverständnis Jahrhunderte ging man von der naiven Vorstellung aus, die Erschaffung der Welt sei wie ein Protokoll von einem, der dabei war, aufgezeichnet worden. So errechnete der angelsächsische Benediktinermönch Beda Venerabilis (673-735) aus den Angaben der hebräischen und lateinischen Bibel - das Datum der Erschaffung auf den 18. März 3952 vor Christus. Noch 1583 legte der protestantische Humanist Justus Scaliger , der von Papst Gregor XIII. mit der Erstellung einer zuverlässigen Chronologie beauftragt worden war, das Schöpfungsdatum auf das Jahr 3950 fest , und der anglikanische Theologe James Ussher datierte 1650 die Schöpfung der Welt auf das Jahr 4004 vor Christus. Dieses naive Bibelverständnis sitzt noch immer in den Köpfen vieler Menschen. Sie stellen sich Gott wie einen Handwerker oder Künstler vor, der nach Menschenart die Erde formte, aus der Rippe Adams eine Eva knetete und - um wieder zu Kräften zu kommen - nach getaner Arbeit ruht. Mancher Gläubige glaubt wirklich, dass das Paradies ein Garten war, wo die wilden Tiere noch nicht wild waren, die stärkeren nicht über die schwächeren herfielen und sich vegetarisch ernährten. Ja, dass Gott die Naturkatastrophen erst nach dem Sündenfall als Racheakt erfand und es den Tod nicht gäbe, hätten Eva und Adam nicht gesündigt. Die Schöpfungsgeschichte will nicht - wie die Evolutionstheorie - das das ‘Wie ‘ erklären, sondern das ‘Woher‘, und schildert das Werk Gottes in poetischen Bildern. Die Naturwissenschaften haben wohl alle idyllischen Vorstellungen von einem Paradieses-Garten zerstört, aber nicht Gott als den Schöpfer dieses großartigen Werkes widerlegt.

Bildung Bildung Unser Land darf sich heute rühmen, in der glücklichen Lage zu sein, einen Überfluss an Bildungsexperten zu haben, die die Leistungsfähigkeit unserer Bildungsstätten überblicken und genau sagen können, was dem abendländischen Wissensschatz für eine Weiterbildung entnommen werden sollte, und wie leer oder wie vollgestopft die Köpfe heutiger Studenten sind. Die Experten trauen sich sogar zu, das Bildungsniveau der verschiedenen Länder zu vergleichen und zu benoten - obwohl die meisten Lehrer schon mit der Benotung einer Schulklasse Mühe haben und sich überfordert fühlen. Die Bildungsexperten, die sonst nur in wenigen Auffassungen übereinstimmen, stellten einen Mangel fest: dass Kinder aus den unteren Gesellschaftsschichten gegenüber den Kindern aus den oberen Gesellschaftsschichten im Nachteil sind. Aber dieses Niveaugefälle ist nicht durch Kindertausch auszugleichen! So bleibt die Frage: Wie hebt man Bildung an? Bildung kann man nicht allein Bildungsexperten überlassen, die zu wissen meinen, was als wissenswert zu gelten hat. In unserer Zeit, die Bildung nur als Mittel für Ansehen und Vorankommen nützt und weithin auch, damit man höhere Gehaltsansprüche stellen kann, ist eine Einstellungsänderung in den Familien und in der Gesellschaft dringend nötig. Wir brauchen wieder ein Milieu, das die geistigen Werte höher als die materiellen schätzt. Es ist kein Zufall, dass die großen Musiker weithin aus Musikerfamilien kamen. Dort lernten sie die Liebe zur Musik. Und viele große Dichter kamen aus Elternhäusern in denen Kultur und Wissen etwas galten. Ein Kind profitiert – mehr als von Bildungsplänen - von dem Klima, in dem es aufwächst. Kein noch so guter Lehrer und kein noch so guter Lehrplan können dieses Klima – das heute zu schwinden scheint - ersetzen.

Bücher Bücher Wenn Bücher sich über Leser äußern könnten, käme wohl nicht viel Schmeichelhaftes dabei heraus. Vielleicht wären die Unterhaltungsromane mit ihren Lesern, die sich so leicht zerstreuen lassen, zufrieden. Aber die Krimis könnten ihre Verwunderung nicht verbergen, dass die Leute so viel Spaß an Gaunereien haben und davon nicht genug bekommen können. Preisgekrönte Romane würden sich beschweren, dass sie schon oft die ganze Nacht hindurch neben einem Bett lagen, weil der Leser eingeschlafen war. Die Klassiker würden sich entrüsten, dass man mit ihnen oft nicht viel mehr anzufangen weiß, als eine Bücherwand damit zu dekorieren. Und die Lyrik-Bände würden laut aufschreien, weil man ihnen beim Rezitieren jedes Mal von neuem wehe tut. Vielleicht würden Bücher, wenn sie sich äußern könnten, darauf bestehen, dass jeder, der ein Buch benutzen möchte, seine Lese-Tauglichkeit durch einen Führerschein nachweist. Wahrscheinlich würden sie den Lesern den Vorwurf machen, dass sie es stets zu eilig haben und wie beim Joggen, von einem Satz zu einem anderen Satz springen, als ginge es darum, eine Strecke hinter sich zu bringen. Mit Sicherheit würden sie sich beschweren, dass man sie ständig missversteht und jedem raten, Wörter und Gedanken nicht hastig zu schlucken, sondern wie Früchte erst einmal in die Hand zu nehmen, sich an ihrem Anblick zu erfreuen, ehe er sie langsam im Mund zergehen lässt. Viele müssen lesen lernen, obwohl sie keine Analphabeten sind.

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