Andy Rieth - 60 Days in a Row

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Luca lässt alles hinter sich um die Eine zu erobern. Wen er sich dafür ausgesucht hat ist kaum zu glauben, sein Vorhaben noch kühner als man es sich erträumen könnte. Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Kuriose Zufälle, ein neuer Freund und die reizvollen Schatten seiner Vergangenheit begleiten Luca auf seiner Reise die unfassbar beginnt.
Ausgerechnet der ehemalige König von England sollte alles ins Rollen bringen. Long live the Qu…ähm King!

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Und plötzlich standen wir vor einem nicht unerheblichen Problem. Natürlich war mir sein Wohnort nicht bekannt. Außerdem hielt ich es für unverantwortlich, ihn einfach in ein Taxi zu setzten, selbst wenn ich seine Adresse gewusst hätte. So betrunken wie er war, hätte er es nicht einmal gemerkt, wenn ihn jemand ausgeraubt hätte.

Ich schleppte ihn aus der Bar hinaus in Freie. Die frische, sauerstoffreiche Luft schlug ein wie eine Bombe. »Luca«, stöhnte er vor sich hin und deutete auf seine Jacke. »Luca …«

»Ja, ich bin doch da. Was ist denn los?«

»Moouu…! Mooo-aah …« Erst nach mehreren Anläufen schaffte er mühsam ein »Mobile« zu nuscheln. Nach etwa zwei Minuten intensiver Suche reichte er mir dann sein Handy, welches er in der Innentasche gefunden hatte. Er entsperrte es und ließ sich dann wie ein nasser Sack auf die Treppe vor dem Pub plumpsen.

»Wen soll ich anrufen«, fragte ich, nachdem ich sein Telefonbuch durchforstete hatte. Nirgends stand etwas, das auf ein Familienmitglied hinwies.

Erstaunlicherweise war seine Kontaktliste eher klein. Doch es war vielleicht auch nur ein Handy, welches er mitnahm wenn er ausging. Zur Sicherheit, falls es ihm mal gestohlen werden sollte.

»Ava«, brach es viel zu laut aus ihm heraus. »Ava …«

Ava war die erste Nummer in seiner Liste. Ich zögerte nicht lange und ließ klingeln. Fünfmal. Zehnmal. Fünfzehnmal. Keiner nahm ab. Ich schaute auf die Uhr. Es war erst elf. Um diese Zeit und an einem Samstag würde man doch noch nicht im Bett sein, dachte ich mir und ließ es einfach weiterklingeln.

»Geht sie samstags aus?«, fragte ich Daniel, denn die Vermutung lag nahe, dass Ava ihr Handy einfach nicht hören konnte.

Eine Antwort bekam ich keine mehr – Daniel war eingeschlafen. Innerlich zerriss es mich fast vor Freude und für einen kurzen Moment verfiel ich dem Verlangen, ein Bild von mir und Daniel zu machen, ein Siegesfoto, welches er nie mehr vergessen würde. Doch ich konnte mich zurückhalten.

Als sich wieder Avas Mailbox einschaltete, legte ich auf und versuchte es erneut. Kurz bevor mich die elektronische Bandansage erneut abwürgen konnte, hauchte eine leise Frauenstimme ein »Daniel« in den Hörer.

»Es tut mir leid. Habe ich sie geweckt?«, begann ich höflich, um die offenbar noch verschlafene Frau nicht zu erschrecken.

»Du bist nicht Daniel«, dröhnte es plötzlich hellwach aus dem Lautsprecher. »Wer bist du, woher hast du sein Handy, geht es ihm gut?«

»Ähm … ich …«, stotterte ich, überrascht von der plötzlichen Hektik. »Mein Name ist Luca. Ich hab Daniel im The George getroffen und wir haben zusammen etwas getrunken. Er hat verloren.«

»Was heißt verloren? Hast du ihn etwa verloren? Soll das ein schlechter Scherz sein?« Die Stimme klang aufgebracht, fast böse.

»Nein, er liegt hier auf der Treppe und schläft. Randvoll.« Ich konnte mir einen erfreuten Unterton nicht verkneifen. »Daniel konnte nur noch Ava anrufen sagen, bevor er eingeschlafen ist.«

Für einen Moment war es still am Telefon, dann ein leichtes Grummeln. »Okay, wo seid ihr?«, fragte die Frau etwas freundlicher, »ich hol euch ab.«

»Mich müssen sie nicht abholen. Ich wohne hier ganz in der Nähe in einem kleinen Apartment. Der Heimweg zu Fuß würde mir gut tun. Bis Sie da sind werde ich aber hier warten. Wir stehen vor dem The George , Devereux, gleich zu Beginn der Straße.«

»Okay, wartet da. Es ist zwar kaum Verkehr, aber eine gute Stunde wird es sicher dauern.« Mit diesen Worten legte sie auf.

»Eine Stunde warten«, sagte ich mir laut und schüttelte den Kopf. Ich schaute erst zu beiden Seiten der Straße, dann betrachtete ich das Häufchen Elend auf der Treppe. Kalt war es geworden und draußen zu warten machte nun wirklich keinen Sinn. Ich schnappte mir den nassen, mit Bier gefüllten englischen Patienten und schleifte ihn zurück in den Pub.

Als Frank mich sah kam er sofort zu Hilfe. »Habt ihr eine Kleinigkeit zu Essen und vielleicht Wasser?«

Frank nickte und eilte davon, nachdem wir Daniel auf meinem Thron abgesetzt hatten. Es dauert nur einige Minuten, bis Frank mit einem Teller und einem Pitcher Wasser in der anderen Hand aus der Küche zurückkam. Durch leichtes Schütteln versuchte ich Daniel zu wecken, doch ich erntete nicht mehr als ein haltloses Grunzen und eine abwinkende Handbewegung. Nach mehreren erfolglosen Versuchen, ihn davon zu überzeugen etwas zu essen und ein Glas Wasser zu trinken, fasste ich mir ein Herz, schnappte mir den Pitcher mit eiskaltem Wasser und schüttete es ihm über den Kopf. Ich habe noch nie jemand, der so betrunken war, derart lebhaft aufspringen sehen. Es war faszinierend und gleichzeitig ein riesiger Spaß, nicht nur für mich, sondern auch für all jene, die uns zugeschaut haben. Obwohl die Szene ein Schnappschuss für jede Klatschzeitung gewesen wäre, machte niemand Fotos. Anscheinend gab es tatsächlich noch Menschen, die Respekt vor anderen und deren Privatsphäre hatten.

»Was zum … was soll der … bist du verrückt?«, kreischte Daniel erschrocken, triefnass und immer noch etwas benebelt. »Wieso hast du das gemacht?«

» Sei mir nicht böse, aber die letzte Stunde warst du eigentlich nur noch körperlich anwesend. Du musst was essen und Wasser trinken. Du bist voll wie die Londoner U-Bahn. Außerdem hab ich Ava angerufen. Sie kommt dich abholen.«

»Was? Wieso hast du sie angerufen?«, fragte er und schien zornig zu sein. »Oh Mann, da kann ich mir ja wieder was anhören.«

»Hab ich was falsch gemacht?« Ich war etwas verunsichert und hatte das Gefühl, mich entschuldigen zu müssen. »Du hast es doch selbst gesagt …«

»Schon gut. Halb so wild. Es wird nur eine nervige Heimfahrt.« Er langte nach dem Sandwich auf dem Teller, biss hinein und trank den kleinen, verbliebenen Rest Wasser. Für etwa fünf Minuten war er nicht ansprechbar. Erst als er den letzten Bissen heruntergeschluckt hatte, kam er wieder zu sich. »Was hat sie eigentlich gesagt? War sie böse?«

»Ich glaube schon. Offenbar hatte ich sie geweckt. Sie meinte, es dauere mehr als eine Stunde, bis sie hier wäre«, antwortete ich.

»Oh je, dann ist sie ja nicht einmal in London. Sie wird ganz schön sauer sein, das steht fest.«

Für einen Moment trat Stille ein, doch ich konnte mir die Frage einfach nicht länger verkneifen: »Wer ist Ava? Deine Schwester, Freundin, Tante, Cousine?«

»Eine Freundin«, gab er nur knapp von sich, betonte es aber überdeutlich, als wollte er etwas klarstellen. »Du lernst sie ja gleich kennen.« Er stand auf, ging zur Bar und bestellte bei Frank erneut Wasser – und ein Handtuch.

Es war beeindruckend, was kaltes Wasser und etwas zu Essen mit einem Betrunkenen anstellen können. Jetzt kam sogar ich mir angeschlagener vor als er.

»Ich glaube, du hast gewonnen«, gab Daniel bescheiden zu, als er zurückkam. »Ich geh schnell zu Frank und zahle.«

»Was willst du denn bezahlen?«, fragte ich verwundert und hielt ihn am Arm, »die Rechnung ist beglichen.«

»Ähm, danke, aber …« Offenbar hatte ich ihn mit meiner Vorgehensweise verwirrt. Doch er fing sich schnell wieder. »Nächstes Mal gehtʼs auf mich. Versprochen.«

Es würde also ein nächstes Mal geben. Ich freute mich wirklich darüber. Nach fünf Tagen in London konnte ich endlich einen echten Erfolg verzeichnen. To-do-Liste, Punkt 4: Such dir Freunde. Check!

Es dauerte tatsächlich mehr als eine Stunde, bis Daniels Bekannte, ich nannte sie vorsichtig mal so um keine Verwirrung zu stiften, am Pub ankam. Vorgefahren war ein schwarzer Jeep Grand Cherokee , ein riesiges Auto und eigentlich nicht meine erste Wahl, wenn ich es mit einer Frau in Verbindung bringen sollte. Die Fahrerin lehnte sich über den Beifahrersitz und öffnete die Tür zu unserer Seite von innen. »Steig ein, Vollsuff«, keifte sie nur, lehnte sich gegen ihre Fensterscheibe und schaute zur anderen Straßenseite. Es schien fast so, als wolle sie ihr Gesicht verbergen. Die tief sitzende Kapuze ihres Pullovers hätte es mir jedoch ohnehin nicht möglich gemacht sie zu erkennen.

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