Helmut H. Schulz - ÜB IMMER TREU UND REDLICHKEIT

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Das Bild eines weißmarmornen Sarkophags im klassizistischen Stil: Eine nackte Männerfigur mit ausgestrecktem Arm und gesenktem Kopf. Der Sarkophag ist von Fahnen aus friderizianischer Zeit umrahmt. Das Glockenspiel der Potsdamer Garnisonkirche setzt ein, «Üb immer Treu und Redlichkeit…» Trommelwirbel und ein Trompetensignal, das in die ersten Takte der Marseillaise übergeht. Marschschritte. Auf dem weißen Marmor werden geisterhaft Stiefelabdrücke sichtbar. Die Fahnen zerreißen. Zeitlupenhaft zerfällt die Männerfigur, zuletzt stürzt der Kopf, rollt über den Boden, bleibt liegen.
Schrift darüber:
"Der Zustand moralischer Zerrüttung und Verwesung, der Preußens Niederlage möglich machte, seiner Erhebung voranging, wird erst verständlich, wenn wir die damaligen sozialen Zustände unverhüllt ins Auge fassen."
Willibald Alexis 1852

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Bovillard: Exzellenz! Au fond hat Wandel recht. Lupinus ist ein Opfer.

Haugwitz: Bovillard, wozu sich aufregen? Um einen Menschen zu retten, der sein Schicksal verdient hat? Seine Diners sind doch entbehrlich. Sie haben es nicht zu vertreten, wenn es heißt, wieder einer von der Lombard'schen Clique. Gerade wenn wir Lupinus springen lassen, festigen wir unseren Ruf.

Haugwitz geht auf und ab.

Louis kommt die die Terrasse hinauf, er trägt ebenfalls Hofuniform mit Perücke und Degen, erblickt seinen Vater und bleibt respektvoll stehen.

Haugwitz:Ah, ihr Filius, der Stein des Anstoßes. Treten sie näher, junger Mann. Was haben sie angerichtet, unbedachter junger Brausekopf?

Louis: Exzellenz, ich… ich versichere sie…

Haugwitz: Majestät ist sehr aufgebracht über diesen Unfug.

Haugwitz geht auf und ab.

Louis steht schweigend und schuldbewusst vor ihm.

Haugwitz: Kommen sie mir nicht mit dem Märchen, das uns der Legationsrat auftischen will.

Bovillard: Wandel hat allerdings den Nagel auf den Kopf getroffen.

Haugwitz: Da bin ich nicht sicher, Monsieur de Bovillard, durchaus nicht. Haben Sie wenigstens dafür gesorgt, dass sich die Gazetten zurückhalten?

Bovillard: Der loyalen Presse bin ich sicher.

Haugwitz: Das wäre noch schöner, wollte uns die treue Presse in den Rücken fallen. Auf die ausländische Presse haben wir ja leider keinen Einfluss.

Bovillard: Wir können dementieren, eine Gegendarstellung bringen lassen.

Haugwitz: Dem Skandal die Lächerlichkeit hinzufügen?

Walter kommt, sieht Louis und eilt auf ihn zu.

Walter: Louis! Endlich, Stein ist da. Ich habe mit ihm gesprochen.

Louis: Ich bitte um Verzeihung.

Er und Walter gehen in den Saal.

Haugwitz: Stein hier? Was hat das zu bedeuten? Gelungene Überraschung.

Bovillard: Die Fürstin ist eine Frau mit Einfällen, Exzellenz.

Haugwitz: In der Tat. Gehen wir auch hinein.

5

Jüllis Zimmer. Es ist spät abends. Kerzen brennen. Jülli sitzt im Lehnstuhl. Louis kommt vom Salon der Fürstin, er trägt noch Hofuniform und Degen. Jülli empfängt ihn zärtlich.

Jülli: Endlich!

Sie, umarmt ihn stürmisch, er hebt sie hoch und setzt sich auf den Lehnstuhl, Jülli auf dem Schoß.

Louis: warum bist du nicht zu Bett gegangen?

Jülli: Ich hatte doch nicht schlafen können. Hast du deinen Vater gesehen?

Louis: Ja.

Jülli: Und gesprochen?

Louis: Kurz. Auf dem jour fix der Fürstin war kaum Gelegenheit sich auszusprechen.

Jülli: Und was wird mit dir?

Louis: Mit mir? Nichts. Um mich geht es längst nicht mehr, glaube ich. Stein ist da gewesen. Ein großer Mann.

Jülli: Stein? Du bist merkwürdig, Louis.

Er lacht, schiebt sie von seinem Schoß. Sie hockt sich auf den Boden.

Louis: Ich merkwürdig? Merkwürdig ist was ich heute gesehen habe, Jülli. Dieser Salon… Und solche Salons gibt es viele in Berlin. Dort trifft man sich, spricht miteinander, ist verbindlich-unverbindlich und doch werden die wichtigeren Dinge so nebenbei erledigt. Ist das Politik? Ich? Wer bin ich mit meinen kleinen Affären? Wäre ich nicht zufällig der Sohn eines bedeutenden Mannes, würde sich kein Mensch um die Geschichte in der Vogtei kümmern. So wie es steht, kann ein Minister darüber stürzen Haugwitz, Lombard, mein Vater?

Er steigert sich bei seiner Erzählung selbstgefällig.

Louis: Lässt man mich fallen, ziehe ich eine Reihe anderer nach.

Es klopft.

Jülli: Wer kann das sein?

Louis: Das ist Walter. Er ist später als ich weggegangen.

Walter tritt ein. Er umarmt Louis und gibt Jülli die Hand. Dann zieht er einen Stuhl heran und setzt sich.

Louis: Nun? Rede, was hat es Wichtiges gegeben?

Walter: Steins Aufenthalt wird dieses Mal nicht ohne Konsequenz bleiben.

Louis: Das heißt…?

Walter: Er könnte ins Kabinett berufen werden.

Louis: Könnte. Nicht so lange mein Vater, Haugwitz, Schulenburg, Lombard und wer sonst noch in den Kulissen agieren.

Walter: Immerhin, er hat eine Unterredung mit dem König.

Louis: Wann?

Walter: Keine Ahnung, ich konnte Stein ja nicht direkt fragen.

Louis: Warten wir es ab. Was sagst du zu dieser Russin?

Walter: Manchmal habe ich das Gefühl, über Berlin ist ein unsichtbares Netz geworfen mit vielen geheimen Fäden und Verbindungen.

Louis: Ohne Absicht ist die Gargazin nicht hier.

Walter: Sicher nicht, Louis. Sie ist es ebenso wenig wie dieser Wandel, der sich überall aufdrängt.

Louis: Vielleicht wird er überschätzt.

Walter: Ehe ich gehe, wie steht deine Angelegenheit?

Louis: Unverändert.

Walter: Schön, halte mich auf dem Laufenden. Gute Nacht.

Er geht.

Jülli: Und wozu das alles? Was habt ihr mit diesem Spuk zu tun? Du und Walter?

Louis: Wir gehören eben dazu, mon enfant. Wir sind Figuren, die andere aufgestellt haben.

Er gähnt.

Eh bien, morgen ist auch noch ein Tag. Gehen wir schlafen. Königsgeburtstage sind anstrengender als gewöhnliche Tage.

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