Katherina Ushachov - Zarin Saltan

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Ein begehrter Junggeselle – drei Konkurrentinnen – Ein magisches Eichhörnchen //
Als die Slawistikstudentin Anna von ihren besten Freundinnen heimlich bei einer russischen Datingshow angemeldet wird, ahnt sie nicht, dass sie dort dem Kaviarzar Viktor begegnet. Ganz überraschend wählt er sie aus und Anna ist damit nur einen Schritt entfernt von einem Leben wie im Märchen. Doch Neid und Missgunst lassen den Traum bald zum Albtraum werden und sie braucht jede Hilfe, die sie bekommen kann. Selbst wenn diese magisch ist und die Helfer merkwürdig anmuten. //
"Zar Saltan" in neuem Gewand – im 8. Band der Märchenspinnerei erzählt Katherina Ushachov die altbekannte Geschichte von Feindschaft, Eifersucht und Oberflächlichkeiten in einem modernen Setting neu und lässt dabei jene Figur zu Wort kommen, die im Original untergeht: die Zarin.

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»Anna, warte.« Tanja erhob sich ebenfalls und legte ihr eine Hand auf die Schulter. »Ich weiß, dass du gestresst bist. Und dass du eigentlich da nicht hin wolltest. Aber kannst du uns zuliebe mitspielen? Und uns die Sache nicht verderben? Bitte.«

Anna seufzte. »Na gut. Aber ich kann euch nicht dabei helfen, Unterstützer herauszusuchen. Das schafft ihr hoffentlich ohne mich, ich muss mich noch umziehen und duschen. Meine Schicht im Restaurant, ihr wisst schon.«

»Ich muss auch los.« Tanja seufzte. »Die Böden im Aldi schrubben sich nicht von alleine.«

»Blöde Böden.« Anna grinste wieder. »Dann können wir noch gemeinsam bis zur Haltestelle gehen.«

Sie verabschiedeten sich hastig von Sabrina.

Tanja hakte sich bei ihr unter und sie schritten flott zur Bushaltestelle bei der Universität. »Was bereitest du eigentlich für eine Überraschung vor? Ich glaube, ich mache Bauchtanz. In einer Statistik zur Sendung hat die Moderatorin mal gesagt, dass damit 80% der Bewerberinnen Erfolg hatten und ausgewählt wurden.«

Anna erstarrte. »Das hatte ich völlig vergessen.«

»Du hast nichts vorbereitet?«

Sie schüttelte den Kopf.

»Dann musst du dir was einfallen lassen. Was kannst du denn besonders gut?«

»Ja, wenn ich das so genau wüsste.« Sie konnte weder besonders gut backen, noch selbst Kleidung nähen. Sie machte auch keinen besonderen Sport und war nicht wirklich künstlerisch tätig.

Was sollte sie tun? Es musste schon ein kleines Wunder geschehen, damit ihr rechtzeitig etwas einfiel. Oder eine gute Fee musste nachhelfen.

7. Viktor

Er saß in der Maske und spielte mit dem Gedanken, sich schon wieder zu betrinken. Das Einzige, was ihn davon abhielt, war der Gedanke daran, dass ihn die ganze russischsprachige Welt sehen würde.

Seine Geschäftspartner in Moskau, die in Berlin und Amsterdam. Die Familie seiner Sina. Ein Haufen ehemaliger Studienkollegen, Freunde, Verwandte.

Viktor konnte sich nicht die Blöße geben, vor allen diesen Menschen einfach abzustürzen. Das wäre eine zu leichte Flucht und wenn er am Ende erwachte, hatte er mehr verloren, als ein kurzer Augenblick des bitteren Triumphes wettmachen könnte.

Das war es nicht wert. Und außerdem würde die Maskenbildnerin ihn skalpieren, wenn er ihre Arbeit ruinierte. Auch wenn er keine Ahnung hatte, wieso sie ihn mit so vielen Pinseln und Pulvern traktieren musste, aber sie blickte schon jedes Mal böse, wenn er sich nicht an ihre Anweisungen hielt, und so ungern er es zugab – sie schüchterte ihn damit ein.

»Bist du bereit?« Kurschakov saß neben ihm und ließ die Assistentinnen schön um seinen blonden Schnurrbart herumpudern.

»Nein.« Viktor verschränkte die Arme.

»Komm schon, du musst nur da raus und charmant sein. Wie sagte mein Coach immer so schön? Sei einfach du selbst.«

»Ich mag mich selbst aber gerade nicht besonders.« Viktor hörte seine eigenen Worte und stellte fest, dass er wie ein trotziger Schuljunge klang, nicht wie ein millionenschwerer Firmenchef. Lächerlich.

»Musst du ja auch nicht. Hauptsache, die drei Mädels mögen dich. Und vielleicht fällt ja eine für mich ab, wer weiß.« Kurschakov grinste breit.

»Du bist verheiratet!« Viktor schlug mit der Faust auf den Schminktisch.

»Das musst du aber niemandem auf die Nase binden.«

»Und wenn deine Nadja in ein paar Wochen die Sendung sieht?«

»Idiot.« Kurschakov schmollte.

Im nächsten Moment wurde Viktor aus dem Sessel gescheucht. Die Moderatorin Nora trat neben ihn, nahm mit ihren Gelkrallen besitzergreifend seine Hand und zog ihn hinter sich her auf die quietschpinke Bühne.

»Herzlich Willkommen bei ›Liebling, lass uns heiraten‹. Ich bin Nora und unser heutiger Bräutigam heißt Viktor.«

Er wäre so gerne im Boden versunken, aber irgendwie tat sich kein Loch auf, während sämtliche Kameras auf ihn gerichtet waren.

»Um Viktor kämpfen heute die Backfee Tanja, die verführerische Sabrina und die scheue Anna. Aber schauen wir uns erst einmal den Bräutigam an.«

Kurz erzählte eine männliche Stimme aus dem Off etwas über sein Leben, während für die Fernsehzuschauer Fotos von ihm eingeblendet wurden. Er hoffte inständig, dass es keine allzu peinlichen Bilder waren – immerhin hatte Kurschakov sie ausgesucht. Und wo sollte er hinschauen? In die Kameras oder ins Studium, das mit seinen weißen, blauen und goldenen Säulen, den auf Vintage gebürsteten Holztüren und den Rabatten aus künstlichen Blumen auf Brusthöhe unglaublich lächerlich aussah?

»Viktor Sultanov, sechsunddreißig Jahre alt, Witwer. Gründer und Besitzer der Kaviarmanufaktur ›Zar Saltan‹. Seine große Liebe starb vor sechs Jahren und seitdem hat er sich auf keine neue Beziehung eingelassen. In seiner Freizeit spielt er Minigolf und sammelt traditionell bemalte, russische Kochlöffel. Viktor träumt davon, die Welt auf einem Schiff zu umrunden – dafür braucht er allerdings die richtige Partnerin. Er sucht eine freundliche Frau, die nicht an seinen Reichtümern, sondern an ihm als Person interessiert ist.«

Viktor atmete tief durch. Sie hatten Sina erwähnt, als wäre sie etwas Beiläufiges gewesen, etwas Unwichtiges. Aber allein der Gedanke an sie schmerzte auch nach sechs Jahren noch immer.

Nora hielt immer noch seine Hand in ihrer eisernen Umklammerung. »Ich führe durch die Sendung zusammen mit der Heiratsvermittlerin Violetta und der Astrologin Regina!«

Die beiden genannten Damen winkten unter frenetischem Applaus vom Band huldvoll in die Kamera. Violettas rot gefärbte Mähne biss sich furchtbar mit der pinken Dekoration und Regina wirkte wie immer wie eine blonde Eiskönigin.

Sie setzten sich an den runden Tisch und Noras Haifischaugen richteten sich sofort wieder auf ihn.

»Viktor, Sie sind ein erfolgreicher Geschäftsmann und entsprechend reich. Sie besitzen sogar, ungewöhnlich für einen Europäer, einige Immobilien und wohnen darin. Wieso sind Sie noch Single?« Die unausgesprochene Frage dahinter, was wohl mit ihm nicht stimmte.

Viktor seufzte. »Ich hatte meine Sina, wir haben das Ganze mit dem Kaviar zusammen aufgebaut. Als sie gestorben ist, hatte ich viele Angebote, aber das waren alles junge Dinger, die nur mein Geld wollten. Ich war nicht an ihnen interessiert und sie auch nicht wirklich an mir.«

»Und jetzt sind Sie hier und drei junge Dinger werden um Sie kämpfen.« Nora beäugte ihre bemalten Fingernägel und lächelte süffisant.

»Ich hatte nicht in meinem Portfolio angegeben, dass sie jung sein sollen. Das liegt daher nicht an mir, sondern an den Verantwortlichen dieser Sendung.« Viktor lächelte zurück. Das Spiel konnte man auch zu zweit spielen.

»Immerhin haben Sie es nicht mit Onlinedating versucht. Wissen Sie, das Internet hat mir in letzter Zeit so sehr geschadet, diese virtuellen Welten machen alles kaputt und niemand weiß, wer der andere wirklich ist. Da gab es einmal diese amüsante Geschichte in meiner Vergangenheit, als ich …«

»Nora, das möchte kein Mensch hören!«, quäkte Violetta dazwischen und fasste Viktor genauer ins Auge.

»Wir können gerne nach der Sendung über Ihre schlechten Erfahrungen mit dem Internet sprechen, aber ich würde wirklich gerne die drei Frauen kennenlernen.«

Noras Lächeln erstarrte zu einer Maske. »Natürlich. Sehen wir uns die Bräute genauer an.«

Viktor nickte. Vielleicht würde die Sendung doch kein völliges Desaster für ihn werden.

8. Anna

Sie saß nervös in dem kleinen Zimmer für die Kandidaten und kaute auf ihrer Unterlippe herum.

Die Unterlagen, die man ihr in die Hand gedrückt hatte, besagten eindeutig, dass sie in die Kamera schauen und dabei reden sollte, irgendwas davon würde dann auf alle Fälle bei der Fernsehsendung ausgestrahlt werden, da konnte sie nicht stumm mit den Augen am viel zu kleinen Bildschirm kleben. Und zwar am Besten sofort, sobald das rote Lämpchen ihr gegenüber blinkte.

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