Katherina Ushachov - Zarin Saltan

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Ein begehrter Junggeselle – drei Konkurrentinnen – Ein magisches Eichhörnchen //
Als die Slawistikstudentin Anna von ihren besten Freundinnen heimlich bei einer russischen Datingshow angemeldet wird, ahnt sie nicht, dass sie dort dem Kaviarzar Viktor begegnet. Ganz überraschend wählt er sie aus und Anna ist damit nur einen Schritt entfernt von einem Leben wie im Märchen. Doch Neid und Missgunst lassen den Traum bald zum Albtraum werden und sie braucht jede Hilfe, die sie bekommen kann. Selbst wenn diese magisch ist und die Helfer merkwürdig anmuten. //
"Zar Saltan" in neuem Gewand – im 8. Band der Märchenspinnerei erzählt Katherina Ushachov die altbekannte Geschichte von Feindschaft, Eifersucht und Oberflächlichkeiten in einem modernen Setting neu und lässt dabei jene Figur zu Wort kommen, die im Original untergeht: die Zarin.

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»Du willst, dass ich sterbe, bevor ich Oma werden kann, oder?«

»Es geht doch nicht immer um Kinder!« Anna würgte ihre melodramatische Mutter kurze Zeit später ab. Da wollte sie einmal von sich aus etwas Privates erzählen und ihre Mutter kam ihr mit sowas. Sie war müde und wollte eigentlich nur noch ins Bett. So eine Abendschicht hatte es in sich.

Wenn sie nur auch in der Lage gewesen wäre, abzuschalten und einzuschlafen. Ruhelos wälzte sie sich im Bett, bis sie endlich in einen erschöpften Schlaf fiel.

Am nächsten Morgen eilte sie mit einem Thermobecher voll Kaffee die drei Straßenblocks von ihrem Studentenwohnheim zum Campus. Wieso hatte sie sich nach so einem langen Tag eigentlich so früh zum Referatstreffen mit ihren Freundinnen verabredet? Ausschlafen wäre eigentlich eine ganz nette Option gewesen.

Beinahe wäre sie über ein Eichhörnchen gestolpert, das direkt vor ihr zwischen einem Gartenzaun und dem nächsten Baum vorbeiflitzte. Waren diese Tiere nicht eigentlich scheu?

Tanja und Sabrina saßen bereits an ihrem Stammplatz, an einem der Tische neben dem Eingang zur Institutsbibliothek. Sabrina balancierte ihr Smartphone und ihre Handtasche gleichzeitig auf ihrem Schoß, während sie einhändig auf einem Netbook herumtippte. Tanja nippte an ihrem Soja-Latte.

»Warum so spät?« Tanja zog ihre Handtasche vom Stuhl neben sich und ließ sie unter ihren Stuhl plumpsen. »Die Muffins sind schon fast kalt.« Sie holte eine Papiertüte mit selbstgemachten Schokokaramellmuffins heraus und verteilte das Gebäck an die Freundinnen.

Anna ließ sich auf die so frei gewordene Sitzfläche fallen und atmete erst einmal tief durch. »Sorry, Mädels. Das war eine wirklich lange Schicht gestern und ich bin noch ganz durcheinander …« Sie fuhr sich durch die Haare.

»Meine Schicht war genauso lang wie deine!« Sabrina verzog das Gesicht.

»Durcheinander?« Tanja beugte sich interessiert vor.

Anna winkte ab. »Nicht so wichtig. Sabrina, du hast den Märchenfilm auf Youtube und ich habe das Buch.« Sie holte eine etwas abgegriffene Ausgabe von ›Puschkins Kunstmärchen‹ heraus. »Und du, Tanja, hast du die biografischen Informationen zu Puschkin?«

Beide nickten.

»Dann können wir ja mit dem Referat anfangen.« Anna schlug demonstrativ das Buch auf. »Findet ihr nicht auch, dass die Referate und Hausarbeiten immer die Freude an der eigentlich total schönen Geschichte nehmen? Ich meine, hört euch das an …« Sie begann, aus ›Zar Saltan‹ vorzulesen.

Ein bisschen Magie konnte schließlich nicht schaden.

3. Viktor

Geradezu verboten gut gelaunt, ließ Kurschakov einen Packen Briefe auf seinen Schreibtisch fallen. »Da, Eure Majestät. Die morgendlichen Depeschen.« Er deutete eine spöttische Verbeugung an, ehe er sich an seinem eigenen Arbeitsplatz auf den Bürostuhl fallen ließ.

Und mittendrin der knallpinke Umschlag einer beliebten russischen Datingshow. An ihn adressiert und mehr als ausreichend frankiert, sein Name sogar vollkommen richtig geschrieben.

»Kurschakov, was ist DAS?« Er wedelte damit in der Luft und drehte sich zu seinem Assistenten um. Die zu hastige Bewegung ließ Blitze durch sein Hirn schießen und er griff sich mit der freien Hand an den Kopf.

»Lass mich sehen.« Kurschakov pflückte den Umschlag aus seiner Hand und riss ihn an der Seite auf. »Das sind Unterlagen für deinen Sendetermin in Frankfurt. Man freut sich über deine Anmeldung und darauf, dich während der Sendung im Studio zu haben.«

»Man freut sich über meine … was?«

»Über deine Anmeldung. Für ›Liebling, lass uns heiraten‹.« Kurschakov hob eine Augenbraue. »Stimmt etwas nicht?«

»Nein, ich … Ich kann mich da unmöglich angemeldet haben. Das … Also … Wer. . Ich meine … So verzweifelt bin ich nicht!« Viktor hatte das Gefühl, jedes einzelne Glas Wodka vom Vortag würde nun von innen gegen seine Schläfen pochen. Nicht einmal die doppelte Menge ungewöhnlich starken Kaffees machte das Ganze wesentlich erträglicher und nun musste er auch noch erfahren, dass er irgendwann so dicht gewesen war, dass er sich bei einer Datingshow angemeldet hatte?

Ausgerechnet er?

Langsam wurde es wirklich zu einem Problem, wie viel er trank.

Kurschakov lehnte sich vor und blickte ihn an. »Beruhige dich. Es wird dir guttun. Mal ein bisschen Abwechslung. Ins Fernsehstudio fahren, endlich die drei Promifrauen Nora, Violetta und Regina live sehen, die das immer moderieren, vielleicht tatsächlich am Ende jemanden kennenlernen. Vielleicht sind die drei Damen, die um dich kämpfen, ja heiß.«

»Kann ich mich da nicht vielleicht wieder abmelden?« Viktor schüttelte verzweifelt den Kopf, doch das war keine gute Idee. Schwindel erfasste ihn und er musste sich an der Tischplatte festhalten. Er brauchte dringend eine Aspirin.

»Nein. Die Anmeldung ist verbindlich und die Gebühr hast du auch schon bezahlt.« Kurschakov blätterte in den Briefbögen. »Vor zwei Monaten schon.«

Viktor seufzte. »Ich habe für diesen pinken Unfug auch noch Geld ausgegeben?«

Sein bester Freund grinste. »Aber hallo. Wusste gar nicht, dass das so teuer ist.«

»Und ich kann es mir nicht zurückholen?«

»Nein.«

Viktor fluchte.

»Kein Grund, sich gleich so auszudrücken!« Kurschakov seufzte.

»Raus aus meinem Büro, du bist nicht mein Kindermädchen!« Viktor drohte ihm mit der leeren Kaffeetasse.

»Ich verschwinde ja schon. Aber du gehst doch zur Show, ja? Ich komme auch als dein Wingman mit.« Kurschakov machte ein Kleinjungengesicht, als könnte er kein Wässerchen trüben.

»Ist ja gut. Wenn es dich so unglaublich glücklich macht, spiele ich mit. Und jetzt hau ab.« Viktor fuchtelte mit der Kaffeetasse, bis Kurschakov lachend rausging. An die Sache mit den Wingmen hatte er gar nicht gedacht. Jeder Kandidat durfte bis zu zwei Leute als Unterstützung mitnehmen, er musste da also zumindest theoretisch nicht allein durch.

Und ihm fiel außer Kurschakov beim besten Willen niemand ein, den er mit ins Studio nehmen konnte. Großartig.

Single, frustriert und ohne Freunde. So einen suchte bestimmt jede Frau!

4. Anna

Fassungslos hielt Anna den knallpinken, an ›Anna Edmundovna Schlee‹ Umschlag mit spitzen Fingern so weit wie möglich von sich, als wäre er vergiftet. Das Logo einer der bekanntesten russischen TV-Sendungen prangte darauf und glitzerte im Licht der Lampen ein wenig. »Ihr habt was getan?«

»Du wirktest bei dem Referatstreffen so trübsinnig, weißt du? Und so geheimniskrämerisch, wie du nach der Arbeit getan hast, dachten wir, du hast Liebeskummer.« Tanja schlug ihr auf die Schulter und grinste breit. »Da dachten wir, du brauchst ein bisschen Abwechslung. Erst dachte ich, ein Kuchen würde es tun, aber dann hatte Sabrina eine viel bessere Idee.«

»Und da meldet ihr mich ausgerechnet für ›Liebling, lass uns heiraten‹ an? Weil ihr dachtet, ich habe vielleicht Liebeskummer?« Anna starrte ihre Freundinnen fassungslos an.

»Na ja, wir haben nicht nur dich, sondern auch uns angemeldet. Zu dritt wird das sicher lustig, Anna.« Sabrina lächelte aufmunternd.

»Aber ich will nicht!« Anna dachte an den Mann aus dem Restaurant und errötete. »Ich will niemanden kennenlernen. Nicht jetzt.« Der Gedanke, dass sie ihn nie wiedersehen würde und vermutlich ohnehin nicht in seiner Liga spielte, tat weh. Vermutlich wartete in seiner aufgemotzten Oligarchenvilla eine neunzehnjährige Blondine mit Silikonbrüsten auf ihn. Jemanden, der so gewöhnlich aussah wie sie, konnte der Mann gar nicht bemerkt haben.

»Anna, sei keine Spielverderberin.« Tanja rückte näher an sie heran. »Wenn wir auch hingehen, kannst du schlecht zu Hause bleiben und schmollen.«

»Kann ich wohl.« Sie verschränkte die Arme. Noch eine ganze halbe Stunde bis zur nächsten Lehrveranstaltung und die würde sich ziehen wie Kaugummi. Wenn sie außerdem bedachte, dass sie gleich gemeinsam in einer Vorlesung zum russischen Formalismus sitzen würden, war die Wahrscheinlichkeit erst recht gering, von ihren zwei Freundinnen in Ruhe gelassen zu werden. Dafür war das Thema zu trocken.

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