Mark Twain - Tom Sawyers Abenteuer

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Die Abenteuer von Tom Sawyer, eins der berühmtesten Kinderbücher der Weltliteratur. Waisenjunge Tom lebt bei seiner Tante Polly mit seinem Halbbruder Sid, Cousine Mary und dem schwarzen Sklaven Jim. Tom prügelt sich gern, schwänzt die Schule und hat nichts als Unsinn im Kopf. Sein bester Freund ist der heimatlose Herumtreiber Huckleberry Finn. Als die beiden Zeuge eines Mordes werden, fliehen sie auf eine abgelegen Insel auf dem Mississippi.

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Der Junge, dessen Geschichte unser Buch beschreibt, hatte keine große Freude am Gebet gehabt. Er hatte es ausgehalten, wenn auch mit Mühe und Starrsinn. Er zählte alle Einzelheiten des Gebetes nach, unbewusst, denn er merkte nicht darauf; aber er kannte die Art und Weise des Predigers von alters her; und wenn dieser etwas Neues einflickte, erfaßte es sein Ohr, und erfüllte ihn mit Widerwillen. Er betrachtete jede Zutat als unbillig und niederträchtig. In der Mitte des Gebetes hatte sich eine Fliege auf die Lehne des vor Tom stehenden Kirchenstuhles niedergelassen. Tom saß auf Kohlen, während sie ruhig die Hände rieb, den Kopf mit den Armen umfaßte und so kräftig polierte, dass er abzureißen drohte und der haardünne Hals sichtbar wurde; dann mit den Hinterfüßen über die Flügel fuhr und sie so an den Körper anglättete, als wären es Frackschöße, und alles dieses mit einer Gemütsruhe, als wäre sie in vollkommenster Sicherheit. Und das war sie auch. Denn so sehr es auch Tom juckte, er durfte sie nicht haschen; er hätte sich für ewig verloren gehalten, wenn er eine solche Missetat während des Gebetes auf sich geladen hätte. Mit dem Schluß des Gebets aber krümmten sich seine Finger, die Hand stahl sich vorwärts und mit dem »Amen« befand sich die Fliege in Kriegsgefangenschaft. Tante Polly entdeckte den Frevel und befreite die Gefangene. Der Prediger verlas den Text, und begann ein an und für sich schon äußerst prosaisches Thema, so langweilig und monoton zu bearbeiten, dass nach und nach der Schlummer manches Auge schloss, obgleich es sich um Feuer und Schwefel handelte, und die Schar der prädestinierten Auserwählten zu einem solch' kleinen Häufchen zusammenschmolz, dass es kaum der Mühe lohnte, sie zu retten.

Tom zählte die Blattseiten der Predigt. Nach der Kirche wusste er immer die Anzahl derselben, wenn auch sonst nichts. Diesmal aber merkte er eine Zeitlang auf. Der Prediger entwarf ein packendes Gemälde von der Zusammenkunft der Heerscharen der Welt im tausendjährigen Reich, wo das Lamm und der Löwe friedlich neben einander ruhen und ein Kind sie leiten werde. Aber das Pathos, die Lektion und die Moral dieses großen Schauspiels waren an dem Jungen verloren. Er dachte nur an die Erhabenheit der Hauptfigur vor all' diesen zuschauenden Nationen; sein Gesicht erglühte bei dem Gedanken, selbst dieses Kind zu sein, – aber mit einem zahmen Löwen. Sowie der Prediger aber wieder in seine vorherige trockene Manier verfiel, hatte auch die Aufmerksamkeit Toms ein Ende. Auf einmal erinnerte er sich eines Schatzes und zog ihn aus der Tasche. Es war ein großer schwarzer Käfer mit mächtigen Fresszangen, ein Hirschkäfer, wie Tom ihn nannte, und den er in eine Zündhütchenschachtel gesperrt hatte. Kaum hatte er sie geöffnet, als der Käfer ihn am Finger packte. Tom schlenkerte ihn weg, der Käfer fuhr mitten ins Seitenschiff und der lädierte Finger in Toms Mund. Auf dem Rücken liegend, arbeitete sich der Käfer mit seinen hilflosen Füßen ab, ohne sich umwenden zu können. Tom verschlang ihn mit den Blicken und hätte ihn zwar gern wiedergehabt, aber er lag außer seinem Bereich. Bald bemerkten ihn auch andere, denen die Predigt ebenfalls nicht zusagte, und hatten ihren Spaß daran. – Ein herrenloser Pudel trippelte herbei, traurig, abgemattet, von der Sommerhitze gequält, nach Zerstreuung lechzend. Er erblickte den Käfer; der gesenkte Schwanz erhob sich wedelnd. Er maß die Beute, umkreiste sie und beschnüffelte sie aus sicherer Entfernung, umkreiste sie wieder, wurde kühner und beschnüffelte sie näher; dann zeigte er die Zähne und schnappte daran vorbei, schnappte wieder und wieder und begann Vergnügen an diesem Sport zu finden; er streckte sich, den Käfer zwischen den Pfoten, auf den Bauch aus und setzte seine Experimente fort. Endlich wurde er müde, gleichgültig und unachtsam. Sein Kopf nickte, nach und nach sank sein Kinn tiefer, dann bis auf die Pfoten und berührte den Käfer, der ihn daran faßte. Ein scharfer Schrei, ein heftiges Schütteln und der Käfer lag wieder auf dem Rücken. Die benachbarten Zuschauer kicherten vor unterdrückter Freude, und bedeckten das Gesicht mit Taschentüchern und Fächern. Tom war über alle Maßen glücklich. Der Hund sah verwirrt darein, sann aber auf Rache. Er näherte sich dem Käfer und begann sein voriges Spiel; wurde bald wieder müde, vergaß ihn gänzlich und kauerte endlich auf ihn nieder. Dann erscholl ein wildes Geheul, der Pudel flog das Schiff auf und nieder; das Geheul wurde immer stärker, und immer wütender raste der Hund quer durch die Kirche, hart am Altar vorüber, durch das Hauptschiff, an den Türen vorbei, immer schneller die Kreuz und Quer, bis er einem welligen, seine Bahn mit Blitzesschnelle durchlaufenden Kometen glich. Zuletzt that der Leidende einen gewaltigen Satz in seines Herrn Schoß; dieser warf ihn durch das Fenster, und das Geheul verlor sich bald in der Ferne.

Inzwischen hatten sich die Gesichter sämtlicher Anwesenden von unterdrücktem Lachen gerötet und der Prediger hatte innehalten müssen. Er fuhr zwar fort, aber aller Eindruck auf seine Zuhörer war verloren. Selbst die heiligsten Ergüsse wurden mit unheiliger Heiterkeit hingenommen, wie wenn der Prediger eben einen pikanten Witz gerissen hätte. Alles fühlte sich erleichtert, als die Predigt ausgestanden und der Segen gesprochen war.

Hochgemut ging Tom Sawyer nach Hause, mit sich selbst im Klaren, dass es doch nicht so böse sei mit dem Gottesdienst, wenn einige Abwechslung dabei stattfinde. Nur eines ärgerte ihn. Er hätte den Pudel wohl gerne mit seinem Käfer spielen lassen, aber ihn fortzuschleppen, das hatte er ihm nicht erlaubt, und es war unrecht von ihm gehandelt.

Sechstes Kapitel

Selbstprüfung – Zahnkunde – Der mitternächtige Zauber – Hexen und Teufel – Vorsichtiges Nähern – Glückselige Stunden

Montag-Morgen kam und mit ihm Toms Elend. Tom fühlte sich an jedem Montag-Morgen elend, denn mit ihm begann ein wochenlanges Leiden in der Schule. Regelmäßig wünschte er, dass es keinen Sonntag gebe, denn nach fröhlich durchlebtem Feiertag wieder in Bande und Fesseln zurückkehren, erschien ihm doppelt hart.

Sinnend lag er im Bette. Wenn er nur krank wäre, dann müßte er nicht zur Schule. Er sah eine Möglichkeit und entwarf seinen Plan. Wiederholte Untersuchungen seiner Körperbeschaffenheit blieben ohne passendes Resultat. Nur glaubte er Symptome von Kolik geltend machen zu können und strengte sich an, sie zu vergrößern; bald aber verminderten sie sich und verschwanden endlich ganz. – Also etwas anderes. Er entdeckte es. Einer seiner oberen Schneidezähne wackelte. Das war ein Glück, und er war eben im Begriff, als »Fühler« einen Seufzer auszustoßen, als ihm noch rechtzeitig einfiel, dass, wenn er mit diesem Argument vor seine Tante käme, sie ihm den Zahn einfach ausziehen würde, und das schmerzt. Somit hielt er den Zahn in Reserve und suchte weiter. Da erinnerte er sich, von einem Übel gehört zu haben, das einen zwei bis drei Wochen ans Bett fesseln und den Verlust eines Fingers herbeiführen könne. Eifrig zog er seine kranke Zehe unter dem Bettuch hervor, und untersuchte sie. Aber die gefahrdrohenden Symptome waren ihm unbekannt. Doch meinte er, einen Versuch wagen zu können, und fing auf gut Glück zu ächzen an.

Sid schlief ruhig fort.

Tom ächzte stärker und begann sich einzubilden, dass ihm die Zehe wirklich weh tue.

Sid blieb still.

Die seitherigen Anstrengungen hatten Tom den Atem benommen. Er gönnte sich einen Augenblick Ruhe, blies sich auf und stieß eine Reihe schallender Seufzer aus.

Sid schnarchte weiter.

Tom ward ärgerlich, rüttelte ihn und rief: »Sid! Sid!« Das wirkte, Sid gähnte, streckte sich, stützte sich auf die Ellbogen und begann Tom anzustieren. Tom ächzte weiter. Sid rief: »Tom, was ist's, Tom?« (Keine Antwort.) »Höre doch, Tom, was fehlt dir?« Und er schüttelte ihn und sah ihn angstvoll an. Tom winselte: »O lass mich, Sid! Stoße mich nicht!«

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