Mark Twain - Tom Sawyers Abenteuer
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Tom empfing seine Prämie nach einer Rede, in welche der Superintendent soviel wie möglich Schwung zu legen suchte; zu wahrer Herzensergießung konnte er es aber nicht bringen; er war sich instinktmäßig bewusst, dass es in dieser Sache nicht mit rechten Dingen zugegangen sein könne. Er wusste, dass schon zehn Bibelverse für Toms Gedächtnis mehr als zu viel waren; wie er aber deren zweitausend aufzuspeichern imstande gewesen sei, erschien ihm als ein unlösbares Rätsel.
Amy Lawrence fühlte sich froh und stolz; sie suchte die Blicke Toms auf sich zu ziehen – umsonst! Sie wunderte sich, ward bestürzt – dann dämmerte ein Verdacht in ihr auf – verschwand – kam wieder. Sie spähte – ein verstohlener Blick enthüllte ihr alles. Ihr Herz brach. Glühende Eifersucht erfaßte sie, sie ward zornig, weinte und hasste jedermann, Tom am meisten (wie sie meinte).
Tom wurde dem Richter vorgestellt. Seine Zunge war gebunden, sein Atem stockte, sein Herz pochte – einmal vor der furchtbaren Größe des Mannes und dann hauptsächlich, weil er ihr Verwandter war. Wenn es finster gewesen wäre, hätte er sich so gerne vor ihm niedergeworfen und ihn angebetet! Der Richter legte ihm die Hand aufs Haupt, nannte ihn einen feinen, kleinen Mann und begehrte seinen Namen zu wissen. Der Junge stotterte, schnappte nach Luft und würgte heraus: »Tom!«
»O, nicht doch, Tom – es ist –«
»Thomas!«
»So ist's recht. Ich dachte doch, der Name müsse etwas länger sein. Und ich denke, du hast noch einen andern dazu, und wirst ihn mir sagen. Nicht?«
»Nenne dem Herrn deinen andern Namen, Thomas, und sage Herr! Sei nicht unartig!«
»Thomas Sawyer, Herr!«
»Das ist's. Braver Junge! Artiger Junge! Ein braver, mannhafter kleiner Junge! Zweitausend Verse sind viel, sehr viel. Und es wird dich nie gereuen, so viel Mühe an Erlernung derselben gewendet zu haben; denn Kenntnis ist mehr wert, als alles andere. Kenntnisse machen große Männer und gute Männer; du selbst wirst ein großer und ein guter Mann werden, Thomas, und dann wirst du zurücksehen und sagen: ›Das alles verdanke ich dem Glück, in meinen Knabenjahren die Sonntagsschule besucht zu haben, – das alles verdanke ich meinen lieben Lehrern, die mich zum Lernen anhielten, – das alles verdanke ich dem guten Superintendenten, der mich ermutigte, über mir wachte, und der mir eine schöne Bibel gab, eine prachtvolle Bibel, ganz zu eigen für immer! – Das alles verdanke ich meiner guten Erziehung! Das wirst du sagen, Thomas, und du würdest deine zweitausend Verse nicht für alles Geld der Welt hingeben, ganz sicher nicht! Und nun denke ich, wirst du wohl mir und dieser Dame da etwas von deinen Kenntnissen mitteilen wollen, nicht wahr? Wir sind stolz auf solche kleine, lernbegierige Knaben. Du kennst gewiss die Namen der zwölf Jünger. Willst du uns nicht die Namen der beiden Erstberufenen sagen?‹«
Tom zerrte an einem Knopfloch und machte ein Schafsgesicht. Dann errötete er und senkte den Blick. Mr. Walters Herz sank. Er sagte sich, dass der Junge nicht imstande sei, auch die kleinste Frage zu beantworten. Was zum Henker! musste der Richter auch fragen! Indessen ermannte er sich und sagte: »Gib dem Herrn Antwort, Thomas, sei nicht so blöde!«
Tom schwieg.
»Aber mir wirst du es doch sagen?«, sagte die Lady. »Welches waren die zwei erstberufenen Jünger?«
» David und Goliath !«
Werfen wir den Mantel christlicher Liebe über die auf diese Antwort folgende Szene.
Fünftes Kapitel
Ein nützlicher Pfarrer – In der Kirche – Die Steigerung
Gegen halb 11 Uhr begann die zersprungene Glocke der kleinen Dorfkirche zu läuten und die Einwohnerschaft sammelte sich zur Frühpredigt. Die Sonntagsschulkinder zerstreuten sich mit ihren Eltern in die Kirchenstühle. Tante Polly kam und Tom und Sid und Mary setzten sich neben sie; Tom zunächst am Seitenschiff, um dem verlockenden Fenster und der Aussicht in die verführerische Sommerszene nicht zu nahe zu sein. Die Menge strömte dem Chorgang entlang: der alte schäbige Postmeister, der bessere Tage gesehen hatte; der Bürgermeister mit Gattin – denn unter anderem Überflüssigen hatten sie auch einen Bürgermeister –; der Friedensrichter; die Witwe Douglas, eine schöne, alerte Vierzigerin, edelmütig, gutherzig und reich; ihre auf dem Hügel gelegene Wohnung war das einzige palastähnliche Gebäude im Dorf, und die von ihr häufig gegebenen Feste die gastlichsten und freigebigsten, deren Petersburg sich rühmen konnte; der gebückte, ehrwürdige Major und Mistress Ward; Advokat Riverson, neu angekommen und annähernd zu den Honoratioren zählend; dann die Dorfschöne, einen Trupp junger, weißgekleideter, bebänderter Herzbrecherinnen im Gefolge, die wieder einen Schweif junger Commis nachschleppten, nachdem diese in corpore in der Vorhalle versammelt, geckisch an ihren Stockgriffen kauend und nach Parfümerie stinkend, die ganze Mädchenschar im Vorüberziehen gemustert hatten. Zuletzt nach allen erschien der verhasste Musterknabe Willie Mufferson mit seiner Mutter, für die er so große Sorge trug, als wäre sie ganz aus Glas zusammengesetzt. Er begleitete sie immer zur Kirche und war der Stolz aller alten Weiber, dagegen war er bei allen Jungen verhasst. Er war ja so gut! Und dann hatte man ihn ihnen so oft als Muster vorgestellt! Ein weißes Tuch hing ihm, wie gewöhnlich an Feiertagen, zufällig zur Rocktasche heraus. Tom hatte kein Taschentuch und betrachtete die damit Ausgestatteten als Zierbengel.
Die Versammlung war nun vollzählig; die Glocke erklang zum letzten Mal, um Säumige zur Eile zu spornen. Tiefe Stille herrschte, nur hie und da durch Gekicher und Geflüster vom Chor her unterbrochen. Der Chor kicherte und flüsterte regelmäßig während der ganzen Dauer des Gottesdienstes. Ich sah einst einen gesitteten Chor; es ist aber so lange her, dass ich nicht mehr weiß, wo. Wahrscheinlich im Ausland.
Der Prediger gab die Psalmennummer aus und las die Worte mit ganz eigentümlicher damals sehr geschätzter Intonation der Gemeinde vor. In mittlerer Tonlage beginnend, steigerte er seine Stimme stetig bis zu einer gewissen Höhe, verweilte mit starker Emphase auf dem höchsten Wort und fiel dann, wie vom Sprungbrett geschnellt, wieder herab:
»Und wenn die Welt voll Teufel wär',
Und wollt uns gar verschlingen,
So fürchten wir uns nicht so sehr.
Es muss uns doch gelingen!«
Er galt für den bewundernswürdigsten Vorleser. Bei geistlichen Versammlungen musste er immer Gedichte vortragen, und wenn er schloss, hoben die Frauen die Hände empor und ließen sie hilflos in den Schoß zurückfallen, schlossen die Augen und schüttelten den Kopf, als wollten sie sagen: »Worte können es nicht ausdrücken; es ist zu schön, zu schön für diese vergängliche Erde!«
Nach dem Gesang verlas der hochwürdige Mr. Spragne Tagesberichte über Versammlungen, Gesellschaften, Missionen und es schien, als wollte es gar kein Ende nehmen. Ein seltsamer Brauch, der noch vielfach in Amerika, sogar in den Städten herrscht. Aber je weniger ein Brauch gerechtfertigt, desto schwieriger ist es, ihn los zu werden. Nun begann das Gebet. Ein gutes, langes, ins Detail gehendes Gebet. Er betete für die Kirche und ihre jugendlichen Angehörigen; für die anderen Kirchen des Dorfes; für das Dorf selbst; für die Grafschaft; für den Staat; für die Staatsbehörden; für die vereinigten Staaten; für die Kirche der vereinigten Staaten; für den Kongress; für den Präsidenten; für die Regierungsbeamten; für die vom Sturm gepeitschten Seefahrer; für die bedrängten unter dem Druck europäischer Monarchen und orientalischer Despoten ächzenden Millionen; für diejenigen, welche Augen haben, zu sehen, und Ohren, zu hören, und doch nicht sehen und hören wollen; für die Heiden auf den Inseln der weiten See; – und schloss mit dem Wunsch, dass die Worte, die er nun an die Versammlung richten werde, geneigte Hörer finden, wie Saat auf fruchtbares Erdreich fallen und seiner Zeit reiche Ernte gewähren mögen! Amen! – Kleiderrascheln folgte; die bisher stehende Kongregation setzte sich.
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