Annina Boger - Irrfahrt bis Liebe

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Ein einziger Ausrutscher in Sektlaune, und das Angstkarussell beginnt sich bei der jungen, vernunftbetonten Sandra zu drehen: Sie hat nicht verhütet! Ausgerechnet mit ihrem unberechenbaren, verheirateten Juniorchef Alexander und dessen Mischlingshündin Sonny macht sie sich im Urlaub auf die Suche nach dem Mann, dem sie sich für eine Nacht hingegeben hat.
Die Fahrt im Cabrio führt die drei durch die französische Provence bis zur Orangenblütenküste am spanischen Mittelmeer. Ein traumhaftes Erlebnis für Sandra, wären da nicht ihr Seniorchef Eric, der sich als Kontrollfreak herausstellt – und das Wechselbad der Gefühle in ihr. Denn in Spanien kommt es zum Eklat und zu einer unerwarteten Wendung!
Anzahl Wörter E-Book V4: ca. 65'170 (plus Anhang)

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»Deine Figur hat mir schon immer gefallen«, murmelte er mehr zu sich selbst als zu ihr. Mit Daumen und Zeigefinger drehte er ihr Kinn nach allen Seiten. »Aber deine Nase nicht!«

Nadine fuhr zurück, als hätte er sie geschlagen.

Ihre Nase war das einzige, was sie an ihrem durchtrainierten Body beanstandete: sie war zu lang, zu groß, zu dick – und erst noch leicht schief! Zwar behaupteten alle, die sie darauf ansprach, bei ihrer Schönheit würde kein Mensch auf sowas achten, aber sie selbst störte sich trotzdem daran. Als Teenager hatte sie deswegen sogar Minderwertigkeitsgefühle entwickelt. Mehrmals täglich massierte sie ihre Nasenflügel zwischen Daumen und Zeigefinger, damit sie sich weniger blähten. Mit zunehmender Erfahrung erkannte sie, dass ihr Makel längst nicht so störend war, wie sie ihn empfunden hatte.

Seit ihrer Ausbildung zur Kosmetikerin kannte sie genügend Tricks und Kniffe, wie man kleine Fehler der Natur wieder ausglich. Und bald entdeckte sie bei ihren Kundinnen viel Schlimmeres als ihr kleines Nasenübel.

Mit ihren siebenundzwanzig Jahren war Nadine bis zur Chefkosmetikerin eines größeren Hauses aufgestiegen. In diesem Frühjahr hatte sie sich ihren Traum vom eigenen Kosmetikinstitut erfüllt, wofür sie bei Eric mehrere Versicherungen abschloss. So hatten sie beide sich kennen- und lieben gelernt. Und nun sprach ausgerechnet Eric das aus, was immer ein wenig an ihr nagte! Ihre großen, grünbraunen Augen schimmerten verräterisch, als sie über die leichte Schwellung an ihrer Nasenspitze tastete.

Eric, der seine vorschnelle Bemerkung bereits verfluchte, beeilte sich, deren Wirkung abzuschwächen. Er konnte und wollte hier keine Szene heraufbeschwören, sondern nur noch verschwinden.

»Also nur im Profil, von vorn fällt mir nichts auf!« Diese Affäre wurde ihm zu mühsam, er überlegte sich, wie er sie loswerden konnte, ohne sie als Kundin zu verlieren. Nadine begann bereits zu klammern.

Ich will wilden, heißen Sex, sonst nichts. Für alles andere habe ich Mona, die wunderbarste Frau der Welt.

»Also stört dich meine Nase im Profil«, griff Nadine mit ruhiger, wenn auch bebender Stimme das Thema auf und schluckte die aufsteigenden Tränen hinunter.

»Ach das war nur eine Momentaufnahme, ist mir vorher nie aufgefallen«, behauptete er, ohne mit der Wimper zu zucken. »Eine sexy Frau wie du wird meine Bemerkung nicht in den falschen Hals kriegen, oder?«

Nadines Lachen klang etwas schrill, aber offenbar hatte sie es geschluckt. »Nein, natürlich nicht, schließlich zählen die inneren Werte, und mit diesen bist du ganz zufrieden, hatte ich den Eindruck!« Sie kreiste mit den Hüften und sah ihn aus schmalen Augen an.

Ein teuflisches Grinsen flog über Erics Gesicht. Er musste an sich halten, sie nicht gleich in der Küche zu nehmen. Er trat hinter sie, umfasste ihre Brüste, drückte sein Geschlecht an ihr Gesäß und raunte: »Und ob! Du kleines Luder machst mich richtig scharf!« Er versetzte ihr einen Klaps auf den Hintern und schob sie zur Tür hinaus.

»Aber ...«, rief Nadine enttäuscht, doch er rollte die Augen in Richtung der Nachbarstüren und zischte:

»Pst, ich rufe dich in den nächsten Tagen an!« Mit förmlicher Stimme fuhr er halblaut fort: »Auf Wiedersehen, Frau Huber, ich sende Ihnen die Unterlagen zu, sobald ich sie bereit habe.«

Die Tür schloss sich hinter ihr. Sie strich sich wie erwachend über die Stirn. Eric hatte ihr keinen Abschiedskuss gegeben.

Kapitel 4 - Ein faszinierender Mann

Damit es in Bern keine Geschäftsausfälle gab, setzten Sandras Chefs die Öffnungszeiten der Luzerner Filiale auf die Donnerstage und Samstagvormittage fest, wenn die Stammkanzlei geschlossen war.

In der Regel fuhren die Herren ohne Sandra Becker in die Innerschweiz, da sie, nunmehr seit knapp zehn Monaten Assistentin bei Freiburg & Röhricht , an diesen Tagen frei hatte. Nur wenn der Senior verhindert war oder auswärtige Termine wahrnahm, bot er ihr jeweils an, seinen Juniorpartner nach Luzern zu begleiten.

Für Sandra, die erst kürzlich ihre Ausbildung zur Versicherungsfachfrau abgeschlossen hatte, waren dies willkommene Gelegenheiten, ihr Gehalt aufzubessern. Zusätzlich hatte sie Anspruch auf eine freie Mahlzeit und Getränke in einem der exklusiven Speiselokale, in die Herr Röhricht sie an solchen Tagen führte, bevor er sie heimfuhr und vor ihrer Haustür absetzte. Da sie eine Feinschmeckerin war, nutzte sie diese seltenen Gelegenheiten, in Köstlichkeiten zu schwelgen.

An diesem Donnerstag hatte sie Alexander wieder einmal nach Luzern begleitet und tatkräftig unterstützt. Soeben führte er seine letzte Kundin des Tages, die Visagistin Laura Massa, zur Garderobe und half ihr in die schicke Designerjacke.

»Frau Becker, wenn Sie so weit sind, dann können wir gehen. Sicher haben Sie nichts dagegen, dass ich Frau Massa mit eingeladen habe!« Das war keine Frage, sondern eine Anordnung, geäußert mit einem Zwinkern aus seinen tiefblauen Augen und einem arglos sonnigen Lächeln, als er sich ihr zuwandte.

»Nein, natürlich nicht«, murmelte Sandra. Sie fuhr den Rechner herunter, verstaute ihre Dokumente in den Aktenkoffer und schloss den Schreibtisch ab. Seltsamerweise doch, gestand sie sich ein. Sie hatte sich auf die Fortsetzung des kumpelhaften Geplänkels mit ihrem Chef gefreut, und wenn eine fremde Dame dabei war ... Überhaupt, wie kam der verheiratete Mann dazu, eine solche einzuladen? Sandra seufzte innerlich.

Der Junior war ein Charmeur erster Güte, wenn er es darauf anlegte, konnte er wohl jede Frau herumkriegen.

Sie selbst gehörte selbstverständlich nicht dazu, denn sie wusste genau, was sie wollte. Ein frisch verheirateter, chronisch alkoholisierter Mann, der außerdem noch ihr Vorgesetzter war, hatte in ihren Zukunftsplänen nichts verloren. Sie wollte in diesem Jahr Versicherungspraxis sammeln und dabei eisern sparen, danach an der höheren Fachschule Versicherung den Studiengang Diplomierte Versicherungswirtschafterin HF belegen. Aber die drei Semester kosteten ein kleines Vermögen, weshalb sie hoffte, ihre jetzigen oder zukünftigen Vorgesetzten würden sich beteiligen, wenn sie sich tüchtig einsetzte. Schließlich kam die Weiterbildung dem Unternehmen zugute.

Als Einzelkind hatte Sandra sich stets einen älteren Bruder gewünscht, einen starken Kameraden, der ihr auch in brenzligen Situationen beigestanden hätte. In den zehn Monaten Zusammenarbeit wurde der drei Jahre ältere Juniorchef für sie fast zum großen Bruder, wenn auch einem eher leichtsinnigen.

Er verwöhnte sie ab und zu mit Aufmerksamkeiten: hier ein paar Pralinen, dort ein süßes Plüschtier oder einen hübschen Stein mit einem sinnigen Spruch darauf. Das war seine Art, ihr zu zeigen, wie zufrieden er mit ihrer Arbeit war. Herr Röhricht machte offensichtlich gern Geschenke. Seit er herausgefunden hatte, welche Speisen sie am liebsten aß, schob er sogar die eine oder andere Delikatesse von seinem auf ihren Teller rüber: ein Charakterzug, den sie ihm nicht zugetraut hätte.

Dieser Donnerstagabend Ende August sollte jedoch einen unerwarteten Verlauf nehmen.

Alexander Röhricht führte seine beiden Begleiterinnen in ein bekanntes argentinisches Steakhaus, das zu dieser frühen Stunde fast menschenleer war. Er wies ihnen einen der besten und größten Tische zu.

Dem Kellner, der ihnen wild gestikulierend folgte, steckte er einen gefalteten Geldschein in die Brusttasche. Was bewirkte, dass die Redeflut, zu der der Mann angesetzt hatte, diesem im Hals steckenblieb und seine abwehrend erhobenen Hände sich zu einer herzlichen Willkommensgeste ausbreiteten.

»Selbstverständlich ist dieser Tisch noch frei, meine Herrschaften!«, verkündete er stattdessen, deutete eine Verbeugung an und wischte eifrig mit seiner weißen Stoffserviette über das rotweiß karierte Tischtuch.

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