Annina Boger - Irrfahrt bis Liebe

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Ein einziger Ausrutscher in Sektlaune, und das Angstkarussell beginnt sich bei der jungen, vernunftbetonten Sandra zu drehen: Sie hat nicht verhütet! Ausgerechnet mit ihrem unberechenbaren, verheirateten Juniorchef Alexander und dessen Mischlingshündin Sonny macht sie sich im Urlaub auf die Suche nach dem Mann, dem sie sich für eine Nacht hingegeben hat.
Die Fahrt im Cabrio führt die drei durch die französische Provence bis zur Orangenblütenküste am spanischen Mittelmeer. Ein traumhaftes Erlebnis für Sandra, wären da nicht ihr Seniorchef Eric, der sich als Kontrollfreak herausstellt – und das Wechselbad der Gefühle in ihr. Denn in Spanien kommt es zum Eklat und zu einer unerwarteten Wendung!
Anzahl Wörter E-Book V4: ca. 65'170 (plus Anhang)

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Sollte wieder mal mein Frauchen zum Tanzen ausführen, sonst wird sie noch zickiger.

Während er in die Garageneinfahrt des Wohnblocks fuhr, in dem sich das Versicherungsmakler-Büro Freiburg & Röhricht eingemietet hatte, erhaschte Alexander einen Blick auf den schwingenden Rocksaum und die Beine seiner Assistentin Sandra Becker, die soeben im Hauseingang verschwand. Ein anerkennendes Grinsen glitt über sein Gesicht. Minuten später stieß er die Bürotür auf.

»Morgen allerseits!«, grüßte er beschwingter, als ihm zumute war.

Sandra und sein Seniorpartner Eric Freiburg sahen ihn forschend an. Beide registrierten sein schlechtes Aussehen, die störrischen halblangen Haare mit dem dunkelblonden Vollbart und die Schatten unter seinen geröteten Augen.

Er sollte nicht so viel trinken , dachte die vierundzwanzigjährige Sandra betroffen und schüttelte sich innerlich. Der Mann ist drei Jahre älter als ich und sieht aus wie fünfzig.

»Hast du deinen Rausch noch nicht ausgeschlafen?«, vernahm sie da Eric Freiburgs kalte Stimme. »Geh wasch dir die Augen mit kaltem Wasser aus. Der Josef Schmidt kommt jeden Moment, es geht um ein größeres Projekt.« Der Seniorchef rieb sich die Hände, ein zufriedenes Lächeln erhellte seine strengen Züge. »Da liegt einiges für uns drin, verpatze uns diesen Auftrag nicht!«

Während Herr Röhricht sich im Bad prustend einen Schwall kalten Wassers ins Gesicht spritzte, richtete Herr Freiburg – zum Glück war wenigstens er seriös – freundlich das Wort an Sandra:

»Frau Becker, bringen Sie uns zwei Tassen starken Kaffee ins Gesprächszimmer. Wenn der Schmidt kommt, empfangen Sie ihn bitte recht charmant und protokollieren Sie danach unser Gespräch. Wir sollten jedes Wort aufzeichnen, damit wir ihm ein umfassendes Angebot machen können. Schalten Sie solange den Anrufbeantworter ein.«

»Selbstverständlich, Herr Freiburg!« Sandra eilte in die Küche. Was war der Senior doch für ein patenter Chef! Stets gleichbleibend freundlich, handelte er klug überlegend und vorausschauend, und behandelte sie selbst mit ausgesuchter Höflichkeit. Dabei sah er recht passabel aus für seine neununddreißig Jahre: Ein sehr korrekter, sehr distanzierter, drahtiger Mann mittlerer Größe im schicken Maßanzug, mit schwarzen Locken und einem kurzen, gepflegten, Ziegenbärtchen.

Ganz anders als sein Juniorpartner Alexander Röhricht, der sie manchmal richtig frech anmachte, dann aus heiterem Himmel zusammenstauchte, aber auch total lustig sein konnte, dass sie sich vor Lachen kugelte. Mit diesem Mann war jeder Tag ein kleines Abenteuer, bei dem man nie genau wusste, wie es enden würde. Er war für sie eher ein Freizeitkumpel als ein disziplinierter, vertrauenerweckender Vorgesetzter.

Sie fragte sich, weshalb der Senior und Hauptteilhaber des unabhängigen Versicherungsunternehmens sich ausgerechnet jemanden wie Alexander Röhricht zum Juniorpartner ausgesucht hatte. Die beiden passten doch zusammen wie Katz und Hund. Durch die angelehnte Küchentür hörte sie Herrn Freiburgs Worte mit, die nicht für ihre Ohren bestimmt waren:

»Vergiss nicht, dass ich dich aus der Gosse geholt habe. Hätte ich damals deine Schulden nicht bezahlt, würdest du heute noch tiefer drin stecken!«

Vor Schreck wären ihr fast die Tassen entglitten, die sie unter den Kolben der Kaffeemaschine stellen wollte. Sie schlug die Hand vor den Mund, um ihren entsetzten Ausruf zu unterdrücken. Alexander Röhricht in der Gosse? Das hatte sie nicht erwartet, trotz ihrer Erfahrungen mit dem Junior.

»Denk an unsere Vertragsklausel: Du riskierst, deine Anteile und damit dein sorgloses Leben zu verlieren, wenn du so weitermachst. Was würde Emma wohl dazu sagen?«, fuhr der Senior eindringlich fort.

Alexander Röhrichts Ehefrau Emma mit der schokoladefarbenen Haut, den riesigen Kirschenaugen und den vollen, sinnlichen Lippen (garantiert hyaluronfrei), deren Mutter aus Afrika stammte, war drei Jahre jünger als Sandra selbst. Nicht zum ersten Mal fragte sie sich, wie es sein musste, mit einem solchen Mann verheiratet zu sein. Unverbindlich mit ihm herumzualbern und sogar ein wenig mit ihm zu flirten waren ja ganz okay. Aber ihn Tag und Nacht ertragen zu müssen?

Das muss der reinste Alptraum sein!

»Lass mich mit Emma in Ruhe. Und keine Sorge, ich halte mich an unsere Abmachung, habe keine Drogen mehr angerührt seither. Und saufen tust du doch selber!«, presste Alexander hervor, bevor er die Tür zum Besprechungszimmer hinter sich zuschlug.

Drogen? Bestürzt wandte Sandra sich ab, sie musste das Gehörte erst verdauen. Was war heute bloß los? Ob das stimmte, dass der Senior sich auch betrank? Sie hatte ihn bisher nur geschäftsmäßig und stets korrekt gekleidet erlebt. Er lachte eigentlich nie, im Gegensatz zu ihr und Herrn Röhricht, doch auf sein Wort konnte sie sich hundertprozentig verlassen. Sie versuchte, ihn sich so betrunken vorzustellen wie den Junior, was ihr nicht gelingen wollte. Ach was, der hatte bestimmt nur gestichelt, um von der heftigen Standpauke abzulenken!

Sie rief sich in Erinnerung, was sie von Alexander über das Unternehmen erfahren hatte: Vor fünf Jahren habe Herrn Freiburgs ehemaliger Geschäftspartner, Heiner Winter, einen Motorradunfall erlitten und sei kurz darauf seinen Verletzungen erlegen. Einige Wochen später habe der Senior ihn, Alexander Röhricht, eingestellt. Mit seinem überdurchschnittlichen Einsatz habe er sich zum Juniorpartner hochgearbeitet. So sei schließlich Freiburg & Röhricht entstanden .

Im Laufe der Zeit spezialisierten sich die beiden recht unterschiedlichen Männer vorwiegend auf den Versicherungsbedarf weiblich geführter Unternehmen: Denn hier gaben sich Inhaberinnen von Kosmetik-, Mode- und Frisiersalons, Nagelstudios, Physiotherapie-, Tierarzt- und Massagepraxen die Klinke in die Hand. Diese Damen hatten offenkundig reichlich Bedarf an intensiven Beratungsleistungen der Herren Freiburg und Röhricht. Und ihre Chefs ließen sich dafür fürstlich honorieren, wie Sandra immer wieder verblüfft aus den Akten entnehmen konnte.

Mit einem sonnigen Lächeln und festem Händedruck begrüßte sie den angekündigten Großauftrag Josef Schmidt, der soeben eintrat, und dirigierte ihn plaudernd zum Besprechungsraum hinüber, wo die Herren ihn übernahmen. Sie deutete auf das Tablett mit Getränkeflaschen, kleinen Snacks und Gläsern.

»Was darf ich Ihnen anbieten, Herr Schmidt, oder hätten Sie lieber einen Kaffee?«, fragte sie.

Der ältere Kunde bedachte sie mit wohlwollenden Blicken, als sie anschließend das Beratungsgespräch in Echtzeit auf dem Notebook eintippte.

Kapitel 2 – Rosenkrieg

Als Alexander Röhricht gegen dreizehn Uhr die Tür zu seiner Wohnung aufschloss, schnupperte er vergeblich nach dem würzigen Küchenduft. Er war hungrig wie ein Wolf, die Besprechung mit Josef Schmidt hatte sich länger hingezogen als erwartet, wodurch die folgenden Termine sich verzögerten. Alexanders Brauen zogen sich zusammen. Er schob Sonny beiseite, die freudig hechelnd an ihm hochsprang und sein Gesicht lecken wollte.

Aus dem Wohnzimmer drangen die Stimmen von Emmas Lieblings-Serie. Hatte seine Frau es nicht fertiggebracht, wenigstens das Mittagessen zu kochen? Wozu hatte er diese phlegmatische Kuh eigentlich geheiratet, fragte er sich nicht zum ersten Mal. Kalte Wut stieg in ihm hoch, während er durch den Flur marschierte, um Emma zur Rede zu stellen.

»Kannst du mir mal sagen, was hier gespielt wird?«

Seine eisige Stimme trieb Emma eine Gänsehaut über den Rücken. Sie robbte tiefer in die Polster der Wohnlandschaft. »Was wohl«, sagte sie schnippisch. »Glaubt der Herr Pascha, ich sei seine Sklavin? Stets zu Diensten, wenn es ihm gerade passt?«

Winselnd sah Sonny zwischen den beiden Streithähnen hin und her. Waren sie schon wieder böse auf sie?

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