Annina Boger - Irrfahrt bis Liebe

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Ein einziger Ausrutscher in Sektlaune, und das Angstkarussell beginnt sich bei der jungen, vernunftbetonten Sandra zu drehen: Sie hat nicht verhütet! Ausgerechnet mit ihrem unberechenbaren, verheirateten Juniorchef Alexander und dessen Mischlingshündin Sonny macht sie sich im Urlaub auf die Suche nach dem Mann, dem sie sich für eine Nacht hingegeben hat.
Die Fahrt im Cabrio führt die drei durch die französische Provence bis zur Orangenblütenküste am spanischen Mittelmeer. Ein traumhaftes Erlebnis für Sandra, wären da nicht ihr Seniorchef Eric, der sich als Kontrollfreak herausstellt – und das Wechselbad der Gefühle in ihr. Denn in Spanien kommt es zum Eklat und zu einer unerwarteten Wendung!
Anzahl Wörter E-Book V4: ca. 65'170 (plus Anhang)

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Nicht böse sein, Carmencita! Ab sofort werde ich wieder dein braver, treuer Ehemann sein, ich schwöre es: ein ganzes Jahr lang! Bei dieser Vorstellung wurde ihm doch etwas mulmig zumute, doch er nahm sich tapfer vor, das sich selbst, dem Himmel und seiner Frau gegebene Versprechen einzuhalten. Ein wenig sühnen konnte nicht schaden, er wollte das Schicksal nicht zu sehr herausfordern, das es bisher gut mit ihm gemeint hatte.

Ramón genoss die Auslandaufenthalte mit seiner Flamencogruppe, die ihnen oft unvorhergesehene Abenteuer bescherten. Mal waren sie unerwünscht, mal wurden sie gefeiert wie die Superstars. Mal hatten sie eine Reifenpanne oder landeten in der falschen Stadt mit ähnlichem Namen; mal hinderte sie ein Unwetter daran, rechtzeitig am vereinbarten Ort aufzutreten – oder der Lokalbesitzer wollte nichts mehr wissen von ihrem geplanten Auftritt.

Das Winterhalbjahr verbrachten sie in Spanien. Ramón kehrte stets im Laufe des Septembers auf den Familienbesitz mit den angrenzenden Gemüse- und Obstplantagen zurück. Es gab immer viel zu tun, nach seiner langen Abwesenheit wollten seine Mutter ihren Sohn, seine Frau ihren Gatten und seine drei Kinder ihren Papa wieder für sich haben. Seine Sehnsucht nach ihnen wurde so heftig, dass es ihn schmerzte. Er legte die Rechte an sein Herz und gelobte seiner Carmencita:

Bald bin ich bei dir und den niños, mi amor!

Frierend zog er die graue Strickjacke über der Brust zusammen, die Sandra ihm geliehen hatte, weil er nur sein Hemd und die leichte Bolero Jacke trug. Natürlich hatte sie angenommen, er würde sie ihr zurückgeben, wenn sie sich wiedersahen. Mit leichtem Bedauern schüttelte er den Kopf.

Lo siento, querida Sandra, aber du und ich, wir werden uns nicht widersehen, waren seine letzten Gedanken, bevor er einnickte.

Kapitel 7 – Wunden lecken

Mit sanften Händen verteilte Nadine Huber eine großzügige Portion Pflegemaske für reife Haut auf das sorgfältig gereinigte Gesicht und das Dekolleté ihrer Stammkundin.

»So, Frau Schmidt, nun denken Sie an etwas Schönes und entspannen Sie sich, während die Maske einwirkt.«

Dora Schmidt seufzte und bewegte sich unruhig auf der Kosmetikliege. »Ach, Nadine, wenn ich mich doch bloß entspannen könnt, aber Sie wissen ja, mein Mann bespricht gerade nochmal seine Geschäftspläne mit dem Versicherungsagenten, den Sie mir empfohlen haben. Diesmal geht’s ums Eingemachte. Wenn das man gut kommt ...«

»Machen Sie sich deswegen keinen Kopf, Frau Schmidt! Ich bin überzeugt, dass Freiburg & Röhricht Ihren Mann ebenso sachkundig beraten werden wie mich.« Während sie leise auf ihre Kundin einsprach, strichen Nadines Finger mit leichtem Druck über deren sorgenvolle Miene und die verspannten Schultern, bis sie an den regelmäßigen Atemzügen erkannte, dass Frau Schmidt eingeschlummert war.

Nadine stellte die Lampe auf Dämmerlicht, erhob sich aus dem Drehstuhl und ging zum Spiegel an der Wand gegenüber. Sie wusste nicht, wie oft sie heute schon nach dem Handspiegel gegriffen und ihr Profil von allen möglichen Blickwinkeln aus betrachtet hatte.

» Aber deine Nase gefällt mir nicht! «, Erics kalte Stimme hallte in ihren Ohren nach und verfolgte sie selbst im Traum noch.

Nie sollte er erfahren, wie sehr diese Bemerkung sie verletzt hatte. Sie war wie in Trance nach Hause gefahren, hatte sich ausgezogen und splitternackt vor den Spiegel gestellt. So kritisch wie seit der Pubertätszeit nicht mehr prüfte sie jeden Zentimeter ihres Gesichts und ihres Bodys. Was sie sah, war eine ausgesprochen attraktive junge Frau: hochgewachsen, schlank, mit einem flachen Bauch, festen Brüsten und Rundungen an den richtigen Stellen. Sie warf ihr langes, goldblondes Haar nach hinten und trat näher an den Spiegel heran.

Ihr forschender Blick begegnete ihren hellbraunen, grün gesprenkelten Augen, deren äußere Winkel leicht schräggestellt waren, was ihr – zusammen mit etwas breiteren Wangenknochen und dem geschmeidigen Gang – eine katzenhafte Ausstrahlung verlieh. Sie hob das Kinn und verzog die vollen, sanft geschwungenen Lippen zum Kussmund.

Na also, alles okay an ihr, mit siebenundzwanzig konnte sie es mit einer Reihe prominenter Schönheiten aufnehmen, oder etwa nicht? Einzig ... einzig die doofe Nase hatte sie bisher bewusst ausgeklammert. Jetzt mutig der Wahrheit ins Gesicht sehen, Nadine, schau hin auf deinen schwachen Punkt , redete sie sich zu.

»Okay, Eric, ich stelle mich den Tatsachen!«

Nase von unten, Nase von oben, von den Seiten und von vorne ... Na ja, nicht gerade die perfekte Form, aber sooo auffällig war sie nun auch nicht.

»Ist ja gar nicht so schlimm, du Blödmann!«, rief sie in die Nacht hinaus. Wenn Eric sie bloß hören könnte. Trotzdem hatte sie seither widerstrebend, wie angezogen von einer magischen Kraft, ihr Profil betrachtet, sobald sie an einem Spiegel vorbeigekommen war.

Ein Blick auf die Uhr brachte sie ins Hier und Jetzt zurück. Sie sollte Frau Schmidt die Maske abnehmen und das Tages-Make-up auftragen. Flink legte sie frische Tücher bereit, goss heißes Wasser in ein Becken und berührte die Schulter ihrer Kundin.

»Na, Frau Schmidt, haben Sie die Maske genossen?«

Die Dame seufzte entrückt, als sei sie soeben aus zauberhaften Träumen erwacht, und sah sie glückselig an. »O ja, es war wundervoll!«, lächelte sie.

Was sie wohl geträumt haben mag? , fragte sich Nadine verwundert. Vielleicht hat sie sich an schöne Erlebnisse aus der Vergangenheit erinnert.

Eine halbe Stunde später reichte sie ihrer Kundin den Handspiegel. »Was meinen Sie, darf der Lippenstift noch etwas stärker aufgetragen werden, oder mögen Sie es heute dezent?«

»Es ist perfekt so, vielen Dank, meine Liebe!«

Nadine nahm der Dame soeben das Kosmetikband ab und lockerte ihr die zerdrückten Haare, als die Türglocke ging. Elastische Schritte näherten sich dem Behandlungszimmer.

»Hallo, ist da jemand? Ich soll Frau Dora Schmidt hier abholen!«, vernahm sie eine dunkle Männerstimme, als auch schon ein anziehendes Gesicht zwischen den Trennvorhängen hervorguckte. Der fragende Ausdruck der stahlblauen Augen wich einem schwärmerischen Funkeln, als sie Nadines erstauntem Blick begegneten.

»Ach, mein Sohn kommt mich ja heute abholen, wir wollen in der Stadt Mittagessen.« Mit jugendlichem Elan schwang sich Dora Schmidt von der Kosmetikliege und übernahm die Vorstellung. »Mein Sohn Bernhard – Nadine Huber, meine liebe, langjährige Kosmetikerin!«

Der junge Mann ergriff Nadines Rechte, schüttelte sie kurz und behielt sie mit sanftem Druck in seiner, während er sprach:

»Bernie für Sie, ich freue mich, Frau Huber! Oder darf ich Sie Nadine nennen? Meine Mutter hat sie öfter lobend erwähnt, Sie sind mir also nicht unbekannt!« Wenn er lachte, bildete sich ein charmantes Grübchen in seinem kantigen Kinn.

Dora lächelte entzückt. Sie hatte sich bereits ausgemalt, dass Bernie Nadines Liebreiz und Schönheit gegenüber nicht gleichgültig bleiben würde. Offenbar war er hin und weg und, wie ein kurzer Seitenblick ihr bestätigte: Auch die junge Frau schien beeindruckt von ihrem Sohn, denn sie dachte gar nicht daran, ihre Finger aus seiner zupackenden Hand zurückzuziehen.

»Bestimmt darfst du sie beim Vornamen nennen, mein Lieber«, mischte Dora sich nun ein. »Wie steht's, kriege ich heute keinen Kuss von dir?« Sie mimte die Gekränkte.

Bernies jungenhaftes Gesicht rötete sich verlegen, was er mit einem fröhlichen Lachen überspielte. Er beugte sich über die Wangen seiner Mutter. »Och Muttchen, beinah wärst du zu kurz gekommen, so ein schlechter Junge bin ich. Hm, du duftest gut!«

»He, nenn mich nicht immer Muttchen, so alt bin ich nun auch nicht«, wehrte Frau Schmidt sich in gespielter Entrüstung.

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