Jacques Varicourt - REVOLUTIONÄRE

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Bitte «nicht» lesen, wer: Keinen Sinn für Humor hat, wer noch nie Sex hatte, wer über sich selber nicht lachen kann, und wer alles, was herum um die Demokratie und Hartz 4, mehr oder weniger, in Deutschland passiert, auch nicht lachen kann. – Der ganze Kram behandelt die Zeit von 1967- 2014. Also, bleibt locker Leute. – Übrigens: NUR FÜR ERWACHSENE!!!
Ina Henker ist eine «fiktive» Figur, die es in Wirklichkeit «nicht» gibt.
Ein Flower-Power-Girl verändert sich, Schritt für Schritt, in den Jahren 1967-2014. Aus einer hysterischen, sexsüchtigen Demonstrantin wird eine Künstlerin mit Ansprüchen, sowie mit einem realen Blick, auf das Gegenwärtige.

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Komm, komm, komm, - komm mit mit mir,

weiche nicht von meiner Seite.

Schließ´, schließ´, schließ´, – schließ´ diese Tür,

Und betrachte diese Weite.

Lass dich nicht verzerren,

lass dich nicht wegsperren,

lass dich nicht bewegen,

denn du hast nur dieses eine Leben. - Komm, komm, komm... etc.

Uschi fing nach diesen Worten an zu weinen, denn sie bezog den Text, auf ihre Erfahrung mit dem Polizeibeamten, obwohl das natürlich nur Zufall war. Jimmy hatte den Song schon Tage vorher geschrieben... er war zwar noch nicht fertig mit dem Text und der Komposition, aber die Grundstruktur hat durchaus einen erkennbaren Sinn. Jimmy sagte zu den anderen, die ihn fasziniert ansahen: „Musik und Text, ist auch der Ausdruck einer Lebensform, die sich unangepasst, revolutionär und allen Unkenrufen zum Trotz stetig weiterentwickelt. In Karl Marx seinen Schriften finden ich, und viele andere Künstler, immer wieder antifaschistische Verknüpfungspunkte, die es mir intuitiv ermöglichen der Bourgeoisie entgegen zu treten, sofern eine kommunikative Botschaft, aus dem Kontext, heraus, einen Künstler wie mich, dazu auffordert.“ Heiner, der seinen Kopf nach hinten, auf den oberen Rand des Sessels, gelegt hatte und an die Zimmerdecke starrte, sagte dazu: „Ich habe eine Zeitlang „Sitar“ gespielt, jenes mystische Instrument aus Indien, ich kann dir nur beipflichten, Jimmy. Musik ist nicht nur ein zentraler Wert, der sich mit „Erfahrung“ umschreiben lässt, Musik ist auch eine sexuelle Botschaft. - Das wäre gerade für „dich“ wichtig, Harry!“ Harry reagierte sofort, er sagte zu Heiner: „Ich weiß, was du meinst. Aber, ich muss nicht „unbedingt“ nach Indien, denn, wenn, mir, hier, die alles entscheidende Erleuchtung kommt, dann bleibe ich natürlich, wo ich bin. Der politische Kampf gegen den Kapitalismus, gegen den Faschismus und gegen alle Strömungen, die meiner Auffassung nach kontra-revolutionär sind, die gilt es rigoros zu bekämpfen.“ „Brav, Harry,“ sagte Ina, und gab ihm einen dicken Kuss.

Ina und der Fotograf

Nach endlosen, immer wieder kehrenden, Diskussionen über den Kampf gegen den Kapitalismus, gegen den Faschismus, gegen jede Art von Kontra-Revolution, sagte Heiner gegen Mittag zu Ina: „Du könntest mir, oder uns, mal was zu „fressen“ machen oder holen, denn nach dem Gelaber, brauche ich jetzt was Kräftiges zwischen die Zähne.“ „Darf ich Ina dabei helfen?“ Fragte Penny. „Ja, sicher,“ sagte Heiner. „Ich hätte jetzt Bock auf ein gutes Mahl, auf guten Wein, auf ein kühles Bier, auf besinnliche Musik und vielleicht auf ein bisschen Eis zum Nachtisch.“ Ina nahm, genau wie einen Tag zuvor, das hierfür notwendige Geld aus der Gemeinschaftskasse und ging mit Penny los. Unterwegs fragte Penny: „Warum gibt Heiner eigentlich selber nichts mit hinzu, wenn er schon was „fressen“ will?“ Da sagte Ina: „Geld zu besitzen ist für Heiner faschistisch, kontra-revolutionär und spießig, er hat zu Geld, zu Geld im Allgemeinen, eine sehr politische Einstellung, darum spreche ihn bloß nie darauf an.“ - Auf dem Rückweg vom Einkaufen erblickten beide einen jungen Fotografen, der die gesamte Straße knipste, und die beiden fragte: „Ein Foto gefällig, meine Süßen?“ Ina und Penny willigten ein. Also, schoss der Fotograf die beiden ab, wie es im Fachjargon heißt. Er gab ihnen seine Visitenkarte, und sagte speziell zu Ina: „Wir sollten mal zusammen Essen gehen, du bist herzlich eingeladen – ich zahle natürlich. Na, wie sieht es aus?“ Ina sagte: „Ja, aber nicht heute. Ich ruf dich an. OK?“ „OK!“ Dann schleppten Ina und Penny die eingekauften Sachen nach oben in den vierten Stock. Heiner war bereits ungeduldig, er sagte zu Penny und zu Ina: „Das hat jetzt aber ziemlich lange gedauert. Liegt dafür irgendein Grund vor?“ „Nein, Heiner. Wir haben uns mit einem Fotografen unterhalten.“ „Mit einem Fotografen? - Na, egal,“ sagte Heiner, „bringt mir endlich einen Teller, was zu saufen und dann wird gefressen – ich sterbe fast vor Hunger.“

Gegen Nachmittag verabschiedeten sich Heiner und Uschi. Alle anderen, mit Ausnahme von Ina, saßen im Gemeinschaftsraum und diskutierten über Karl Marx seine Rolle in der Arbeiterschaft, des zu Ende gehenden 19ten Jahrhunderts. Somit hatte Ina Zeit, heimlich den Fotografen anzurufen, der sich mit ihr, für den nächsten Tag, in einem kleinen Café, direkt am Kurfürstendamm verabredete. Tags darauf trafen sich die beiden. Er, Tim Trompete, war Jahrgang 1951, schulterlange schwarz gefärbte Haare, Antifaschist, Abiturient, und er war voller Ideen, außerdem schien Ina ihm außerordentlich gut zu gefallen. Bei Tee, Kuchen, Cognac und 2 Joints kamen sich die beiden näher. „Ich hätte Bock mit dir eine Fotoserie zu machen. Ich und ein Kumpel von mir, haben hier, mitten in Berlin, ein eigenes Fotostudio. Also, wenn du heute noch Zeit hast, dann komm doch einfach mit.“ „Ich habe Zeit, und Lust, habe ich auch.“ „Du bist echt in Ordnung. Aber ich muss dich vorab etwas fragen: Bist du Antifaschistin? Bist du gegen die kontra-revolutionären Strukturen im Kapitalismus? Bist du auch der Meinung, dass die Mauer in Berlin kein Schandmal ist, sondern der antifaschistische Schutzwall?“ „Ich bin in jedem Punkt deiner Meinung, Tim.“ „OK, dann lass uns los.“ Nachdem Tim Trompete bezahlt hatte, fuhren beide mit dem Taxi ins Fotostudio, wo der Kumpel von Tim, Pepe, mit den Kameras, dem Hintergrund und irgendwelchen Scheinwerfern herumhantierte. „Das ist die Ina,“ sagte Tim zu Pepe. Pepe, Jahrgang 1949, mit goldenen Ketten und Schmuck behangen, schulterlange „blond“ gefärbte Haare mit schwarzen Strähnen, Antifaschist, bisexuell, 2 eigene Wohnungen, eine in Berlin und eine in Timmendorf an der Ostsee, fragte Ina, als Tim mal kurz austreten musste: „Ich muss dich vorab etwas fragen, bevor wir zum eigentlichen Shooting kommen: Bist du überzeugte Antifaschistin? Bist du gegen die kontra-revolutionären Strukturen im derzeitigen Kapitalismus? Bist du auch der Meinung, dass die Mauer in Berlin kein Schandmal ist, sondern der antifaschistische Schutzwall, um die, in wirklicher Freiheit lebenden Bürger der DDR, vor den schlechten Einflüssen, der dekadenten westlichen Gesellschaft zu schützen?“ „Ich bin in jedem Punkt mit dir- und natürlich mit Tim einer Meinung.“ „Wieso? Hat Tim dich schon das Gleiche gefragt? Sag mal, Ina: Hat er?“ „Na, ja. So in etwa hat er mich das Gleiche gefragt.“ „Sorry, also, das tut mir jetzt echt leid für dich. Ich wollte dich nicht nerven.“ „Ist schon in Ordnung.“ „Darf ich dir was anbieten, Ina? Wein, Gras, etwas „H“, oder vielleicht ne´ Koks-Line? Sag ruhig, was du möchtest... wir haben nämlich alles da.“ „Ein Joint und ein Glas Wein, das wäre jetzt nicht schlecht.“ Pepe baute in Windeseile 3 Joints, holte 3 Gläser aus der Küche, goss diese mit französischen Rotwein voll, und bald darauf erschien auch schon Tim.

Nachdem alle geraucht und Wein getrunken hatten, musste Ina sich ausziehen, um mit beiden zu bumsen. Tim sagte zu ihr: „Das ist gut für deine fotografische Entwicklung, also nur positiv, denn wir haben große Pläne mit dir vor, Süße.“ Ina zog sich aus, und ließ sich von beiden, in verschiedenen Stellungen heftigst bumsen. Nachdem Tim wie auch Pepe gekommen waren; sich anschließend duschten - zusammen mit Ina, wurde noch ein weiterer Joint geraucht. Dann wurden endlich die Fotos gemacht, vorerst für einen bundesdeutschen Pornoverlag, mit Sitz auf der Reeperbahn in Hamburg. „Du wirst dabei gut verdienen,“ sagte Tim während des Shootings. Ina musste vor einer Palmenkulisse, welche einer karibischen Insel glich, mit einem Dildo in der Hand, oder auch im Mund, nach Absprache, dabei nackend, erotisch posieren; des Weiteren sich das Dildo in den Mund oder in den Arsch stecken. Tim machte unendlich viele Fotos von Ina. Pepe richtete auf Anweisung von Tim, immer wieder die Scheinwerfer neu ein, so dass Ina- und das Dildo, im perfekten Licht erschienen. Und ungefähr nach einer Stunde, sagte Tim: „Das wars! Ich habe alles im Kasten, morgen können wir uns die fertigen Bilder mal etwas genauer betrachten. Du hast doch morgen Zeit, Ina? Oder?“ „Ich könnte nachmittags, gegen 15:00 Uhr, hier sein.“ „Das gefällt mir,“ sagte Tim. Ina zog sich wieder an, trank noch ein Glas Wein, diskutierte mit den beiden über die paradiesischen Zustände in der „DDR“, ja und dann wurde es für sie Zeit zu gehen. - Unterwegs, auf den Weg nach Hause, hörte sie plötzlich furchtbaren Lärm aus einer Seitenstraße. Es war ein Demonstrations-Zug, welcher sich seinen Weg Richtung Berlin Mitte bahnte. Polizeipräsenz war ebenfalls vorhanden, - es kam zu den üblichen Schlägereien, Schreiereien; immer wieder die gleichen Parolen, immer wieder die selben Leute, immer wieder die gleichen Bullen, ja und irgendwie kotzte Ina das alles, von einer, auf die andere Sekunde, nur noch an. Sie drehte durch, sie schlug auf Demonstranten und Polizisten gleichermaßen ein, sie war außer sich. Zwei Beamte nahmen sie in Gewahrsam, Ina wurde in eine Berliner Psychiatrie eingeliefert, - Blut wurde entnommen, Valium verabreicht. Als man sie wieder unter Kontrolle hatte, wurden ihre Personalien aufgenommen. Ein Professor Dr. Dr. Ball (Ende vierzig), nahm sich ihrer Person vorsichtig an. Er diagnostizierte, eine spezifische Art des Erschöpfungssyndroms, sowie eine psychische Störung, in Verbindung mit einer Depression. „Sie brauchen Urlaub, Erholung und eine Aufgabe, sonst kann ich für nichts mehr garantieren. Fürs Erste jedoch, gebe ich Ihnen hier ein paar Tabletten mit.“ Kurz vor Mitternacht wurde Ina, auf eigenen Wunsch entlassen, sie kehrte zurück in die WG. Alle waren noch wach, und diskutierten bei Hasch und Wein über die politische Situation, in welcher sich die Frau, die Frau als solches, nach Ansicht von Karl Marx, Ende des 19ten Jahrhunderts, befunden haben musste, unter dem Aspekt, dass ein Umdenken innerhalb der Gesellschaft stattgefunden haben könnte, wenn man sich, denn, dann, auf historische Fakten berief, die unumgänglich seien. Harry schlug vor, dass dieser besondere Aspekt, auf der nächsten Demo, nicht außer Acht gelassen werden sollte. Penny und Biggi klatschten begeistert in die Hände, bevor sie sich leidenschaftlich küssten; und sich vor den Augen der anderen, untenherum, gegenseitig, dabei laut stöhnend, befriedigten. Ina ihr spätes Erscheinen wurde überhaupt nicht zur Kenntnis genommen. Sie, Ina, schlich vorsichtig in ihr Zimmer, nahm noch eine Valiumtablette ein, und entschwand ins Reich der Träume, wo alles so ganz anders ist, und vielleicht sogar schöner, als die Wirklichkeit.

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