Jacques Varicourt - REVOLUTIONÄRE

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Bitte «nicht» lesen, wer: Keinen Sinn für Humor hat, wer noch nie Sex hatte, wer über sich selber nicht lachen kann, und wer alles, was herum um die Demokratie und Hartz 4, mehr oder weniger, in Deutschland passiert, auch nicht lachen kann. – Der ganze Kram behandelt die Zeit von 1967- 2014. Also, bleibt locker Leute. – Übrigens: NUR FÜR ERWACHSENE!!!
Ina Henker ist eine «fiktive» Figur, die es in Wirklichkeit «nicht» gibt.
Ein Flower-Power-Girl verändert sich, Schritt für Schritt, in den Jahren 1967-2014. Aus einer hysterischen, sexsüchtigen Demonstrantin wird eine Künstlerin mit Ansprüchen, sowie mit einem realen Blick, auf das Gegenwärtige.

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Und in der Tat, während Heiner, seine Ratschläge, politisch sowie sozialistisch, gut verpackt, zu formulieren wusste, rannte Uschi mit einem Megaphon (und mit mehreren hundert Studenten im Anhang) durch Berlin.

„Könnten wir vielleicht mal eine kleine Pause machen?“ Fragte Sunny. „Ja, gut,“ sagte Heiner, „eine kleine Pause ist OK. Ich hätte jetzt sowieso Lust mit Biggi zu bumsen. Also, erhob sich Biggi und ging zusammen mit Heiner in ihr Zimmer und verschloss die Tür. Nach ungefähr 3 bis 4 Minuten konnten die anderen im Gemeinschaftsraum, Biggi und Heiner ziemlich laut bumsen hören. Biggi schrie wie am Spieß: „Tiefer, fester, hau ihn rein – gibt’s mir, Heiner. Oh, oh, oh... oh mein Gott, ich glaube ich werde wahnsinnig. Heiner! Heiner! Heiner! Oh mein Gott, Heiner!“ Das ging mindestens eine halbe Stunde so, dann spritzte Heiner Lang-Schwanz ganz offensichtlich in Biggi hinein. Er kam laut keuchend, sehr animalisch und fernab jeglichen Anstands. „Vergewaltigt der sie?“ Fragte Sunny in die Runde. Doch keiner traute sich etwas zu sagen. Zu sehr war man über das Triebverhalten von Heiner geschockt, denn nach dem Bums duschten Heiner und Biggi auch noch ausgiebig, bevor beide dann entspannt und gelöst zurück im Gemeinschaftsraum erschienen. Heiner sagte zu Ina: „Du könntest mir, oder uns, mal was zu „fressen“ machen oder holen, denn nach dem Geficke, brauche ich jetzt, was richtig Kräftiges zwischen die Zähne.“ „Darf ich Ina dabei helfen?“ Fragte Penny. „Ja, sicher. Ich hätte jetzt Bock auf ein gutes Mahl, auf guten Wein, besinnliche Musik und vielleicht ein bisschen Gras.“ Augenblicke später verließen Ina sowie Penny die WG, und holten vom Imbiss gegenüber Hähnchen, Pommes Frites, Bier und mehrere Flaschen Wein. Nachdem alle gegessen hatten, wurde Penny, von Heiner, nochmals losgeschickt, um Speiseeis zu kaufen. Heiner bestand beim Nachtisch darauf, dass er auf eine Extra-Portion Eis Anspruch habe. Somit musste einer verzichten – es war Harry, der freiwillig verzichtete.

Nachdem alle (außer Harry) ihren Nachtisch aufgegessen hatten, Heiner hingegen noch seine Porzellan-Schale, mit dem, mittlerweile geschmolzenen Rest-Eis umständlich ausleckte, und bevor er dann die leere Schale samt Löffel, an Penny weiterreichte, sagte zu Harry: „Man muss lernen zu verzichten, auch wenn es einem, wie in deinem Fall, jetzt ganz aktuell, schwer fällt, anderen auch mal den Vorzug zu lassen.“ Daraufhin sagte Harry genervt: „Ich habe doch gar nichts gesagt, oder mich, geschweige denn, in irgendeiner Form, beschwert – Verzicht ist für mich kein Problem.“ „So?“ Sagte Heiner. Und er (Heiner) fügte (ein wenig gehässig) an: „So einfach versuchst du also deinen Verdruss, welcher doch ziemlich offensichtlich ist, zu rechtfertigen, in dem du die These aufstellst, dass du verzichten kannst, ohne Groll gegen mich zu hegen?“ „In bin sowieso auf Diät,“ konterte Harry. „Das wird nicht reichen, um dich aus einem Spektrum zu ziehen, wo du einer Findung zu dir selbst am nächsten bist.“ „Was willst du überhaupt?“ Fragte Harry sichtlich gereizt. Da stand Heiner auf, stellte sich wieder vor das Fenster, ließ von Penny und Ina, zuvor noch den Tisch abräumen (indem er zweimal, unüberhörbar laut, in die Hände klatschte), und sagte dann zu Harry: „Es ist doch klar, wenn du nach Indien gehen willst, dass du auf einer Flucht vor dir selber bist. Ich rate dir hiermit, und selbstverständlich auch den anderen, die politische Bewertung einer Situation als Folge von Frust nicht dazu zu benutzen, um sich selber über andere zu erhöhen. Marx und Engels haben in ihren Werken eindeutig Stellung zum Thema Ausbeutung der Arbeiterklasse bezogen, das kann man nicht so ohne weiteres infrage stellen.“ „Mensch Heiner,“ sagte Sunny mal zur Abwechslung, „das will doch auch niemand. Wir stellen weder Marx, noch Engels, noch dich, noch die Revolution, noch den Kampf gegen den Faschismus, oder was auch immer infrage. Das musst du uns einfach glauben. Was hat das Eine mit dem anderen überhaupt zu tun? Ich verstehe im Moment echt nur Bahnhof.“ Doch Heiner gab sich mit dieser Erklärung nicht zufrieden, er schüttelte seine langen Locken erregt hin und her; ging anschließend vor dem Fenster mehrmals unruhig auf und ab – er wirkte verstimmt. Blieb dann jedoch abrupt stehen, sah zu den anderen, die sich zwischenzeitlich wieder auf den Boden gesetzt hatten, und enorme Mengen Hasch rauchten, ja und dann deutete er mit der linken Hand auf den Schrank. Er sagte: „Dort! Was sehe ich dort?“ Alle drehten sich erschrocken zu dem Schrank um, aber sie konnten nichts entdecken, was für Aufregung hätte sorgen können. Mit schnellen Schritten marschierte Heiner zu dem Schrank, riss die Mitteltür (welche aus Glas bestand) wutentbrannt auf, ergriff eine Bildzeitung, rollte diese zusammen, und nahm anschließend (stehend) erneut seinen Platz vor dem Fenster ein. „Was hat diese reaktionäre, kontra-revolutionäre und faschistische Scheiße hier zu suchen? Seid ihr jetzt völlig durchgedreht, oder was? - Antwortet!“ Biggi sagte: „Das haben wir aufgehoben, weil die Berichterstattung von dem Attentat auf Rudi Dutschke darin steht. Wir wollten dich damit nicht provozieren.“ „Sondern?“ „Sondern,“ sagte Biggi, „wir wollten deren Berichterstattung einfach mal festhalten, für die Zukunft, falls die „Bild“ mal wieder eine Gegendarstellung machen sollte. - Bei denen weiß man ja nie.“ Heiner gab sich nach diesen Worten gnädig. Er schob seine Unterlippe gegen die Oberlippe und nickte mehrmals mit dem Kopf. Sekunden später legte er die Zeitung neben sich auf die Fensterbank, beorderte bei Ina ein Glas Rotwein und einen Joint, bevor er fortfuhr mit seinen Ratschlägen.

Er sagte: „Was bei euch sehr deutlich zum Vorschein kommt, ist eine unterschwellige Form von Aggressivität. Wenn ihr morgens in den Spiegel seht, was seht ihr? - Ihr seht euch im Licht der Badezimmer-Atmosphäre... und dieses Licht, ist nicht unbedingt, das Licht der Erkenntnis. Es ist vielmehr, die Öffnung nach innen, die euch fehlt, weil ihr eure Ziele nicht mit eurem Konsumverhalten im Einklang gebracht habt. Ich habe weder hier im Gemeinschaftsraum, noch in irgendeinem Zimmer eine Büste von Karl Marx gesehen – das beunruhigt mich. Es nimmt eurer WG die politische Resonanz, die messbare Bereitschaft eines politischen Umbruchs und das Signal, dass ihr in einer Aufbruchstimmung seid. Ich werde dafür sorgen, dass euch, und jedem Einzelnen von euch, in absehbarer Zeit eine Büste zur Verfügung steht.“ „Mal abgesehen davon,“ fragte Sunny, „aber du warst doch vor kurzem „mal wieder“ in der „DDR“, nicht wahr? Wie ist das da so?“ Daraufhin lehnte Heiner seinen Kopf zurück gegen das Fenster-, er lächelte in Richtung Zimmerdecke; er schloss für einen Moment die Augen, summte die Nationalhymne vom „anderen Deutschland“ vor sich hin, und begann plötzlich, mit den, so schien es, wohlüberlegten Worten: „Ich war nicht nur in der „DDR“, so wie du das, ziemlich respektlos, daher sagst. Ich, Heiner Lang-Schwanz, war im „wahren Deutschland“. Ich habe die Luft des Sozialismus geatmet, die Errungenschaften dessen in Augenschein genommen; es war geradezu unbeschreiblich. Diese Freiheit, diese Übereinstimmung von Volk und Staatsführung, diese Vielfalt an Kultur und wirklichen Reichtümern, welche an riesigen Plakatwänden sich dahin gehend äußern, dass die demokratischen Staatsrats-Vorsitzenden mit ihrem Volk zufrieden sind. Hinzu kommt die klassenlose Ausdrucksform in den gut organisierten Friedensdemonstrationen der FDJ, das ist mehr als nur ein schöner Anblick, das macht ergriffen, das macht in jeder Hinsicht Lust auf mehr – ich habe geweint. Zu gerne wäre ich dort geblieben-, dort, wo Coca Cola keine Chance hat jemals Fuß zu fassen, wo es keine amerikanischen Einflüsse gibt, wo man lediglich vor der Vollendung der literarischen Werke von Marx und Engels steht, im Zusammenhang: Mit einem politischen Hauch von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, nicht zu vergessen all die anderen Helden der Arbeit. Wer noch nie da war, derjenige kann eigentlich gar nicht mitreden. Es war, alles in alles allem, eine Erfahrung, eine kulturpolitische Erfahrung, die ich niemals missen möchte.“ „Hast du irgendetwas, also irgendetwas Handliches eingekauft in Ostdeutschland?“ Fragte Penny. „Ja,“ sagte Heiner, „ich habe eine echte ostdeutsche DDR-Flagge eingekauft, die sind dort viel besser, und einwandfreier, zu bekommen, als die unsrigen, hier, im Westen. Uschi hat sich sehr darüber gefreut. Sie hat mir, „mir ganz allein“ nachdem ihr bewusst war, was ich ihr, und unserer Kommune, da zum Geschenk machen würde, spontan einen geblasen. - Es war somit, durchaus, ein revolutionärer Akt der Hingabe ihrerseits.“ „Aus politischer Sicht?“ Fragte Jimmy etwas ironisch. Heiner beantwortete die Frage mit gleichwertiger Ironie: „Uschi muss nur ab und zu richtig durchgenagelt werden – und, wie du schon sehr gut erkannt hast, Jimmy, - aus politischer Sicht, nur aus politischer Sicht. Uschi möchte nämlich nicht mit irgendwelchen faschistischen Träumereien in einen Topf geworfen werden. Sie hat ihre eigenen Ziele.“

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