Lin Hendus - Michele

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Der Leser wird eine faszinierende Reise ins mittelalterliche Florenz unternehmen, die ihn mit der geheimen politischen Küche des Vatikans vertraut macht. Aber nicht nur das! Die Autorin berührt das Leben einflussreicher Kräfte von Palermo, gibt Eindrücke von den Straßen in St. Petersburg und Frankfurt.
Wer Spaß haben will – muss etwas Geduld haben!
Treffen eine sizilianische Studentin mit einem russischen Geschäftsmann auf einer fernen Insel. Was ist wichtiger – gegenseitige Sympathie oder die Suche nach dem Geheimnis?
Das Rätsel Michelangelos führt den Leser von der Toskana zur Insel Sri Lanka, auf der viele unentdeckte Geheimnisse liegen. Die Nähe des Mysteriums und der seltsame Tod. Wie eng sind beide miteinander?
Lesen Sie lieber das Buch, als den Vorspann!

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„Was machst du, Sascha?! Alle russischen Geldsäcke haben ihren Sitz in London, du musst unbedingt auch dorthin! Wieso verteidigst du ausgerechnet Deutschland? Nach Ansicht derjenigen, die Geld haben, ist es nur ein großes, langweiliges Dorf. Dort gibt es nichts zu fangen.“

Sascha hatte über die Naivität der Freunde gelächelt. Sie sahen nur seine heutigen Erfolge, aber er schaute weiter, in die Zukunft. Und zu den Vorstellungen eines jungen Pragmatikers von weiterreichenden Investitionen passte der Inselstaat nun einmal überhaupt nicht.

„Freunde, ihr wollt die heutige politische Situation einfach nicht verstehen“, sagte er in leicht herablassendem Ton.

Deutschland ist das stärkste und reichste Land Europas.

England hängt noch an seinem Pfund, das es nicht verlieren möchte. Wer bitte hat heute noch diese Währung? Ein paar unbedeutende Inseln – und sonst kein Land mehr! In dem Fall, dass Großbritannien wieder autonom wird, wird Europa nicht verschwinden. Es bleibt so oder so am Leben. Ich weiß nicht, wie lange die Europäische Union noch bestehen wird, aber eine schwache Faust ist immer noch stärker als ein kräftiger Finger. Und vergesst nicht: die Europäische Bank befindet sich nicht in London, sondern in Frankfurt. Und genau dort konzentriert sich das gesamte Bankensystem Deutschlands – und Europas!

Wo die Bankiers sitzen, dort sind die Gelder und die Macht.

Und dann: Wer weiß denn, welches Schicksal die russischen Oligarchen erwartet, die die Hälfte der Hauptstadt von England schon gekauft haben. Für London waren und bleiben sie nur Migranten. Ja, mit viel halb-legalem oder sogar illegalem Geld, obwohl sie Fremde sind. Frankfurt ist anders. Diese Stadt ist nicht durch halbkriminelle Betrüger aus Russland reich geworden.

Dort lebt die reiche deutsche Geschichte!“

Weder seine Freunde noch seine Geschäftspartner hatten Sascha überzeugen können. Und so beschloss er, bereits bei seinem nächsten Besuch in Deutschland eine Wohnung zu kaufen, um das Geld für teure Hotelaufenthalte zu sparen.

Mit dem Makler, den er schließlich traf, hatte Sascha großes Glück: er war nicht nur kompetent, sondern unterbreitete dem lukrativen Kunden sofort mehrere Angebote. Am zweiten Tag seines Aufenthaltes, nach der Besichtigung fünf angebotener Wohnungen, zog Sascha aus der Mappe des Maklers das Foto eines besonderen Objekts.

„Dieses hier sieht gut aus, diese Wohnung gefällt mir am besten. Das Haus steht auf einem Hügel und hat Glaswände.

Viel Grün.

Ruhig, leise und sicher.

Bereiten Sie bitte einen Kaufvertrag vor und überlassen Sie ihn mir über meine digitale Adresse. Zu Hause werde ich ihn übersetzen lassen, und innerhalb von zwei Tagen erhalten Sie meine Antwort. Dann können wir ein Treffen beim Notar vereinbaren.“

„Aber Sie sprechen doch gut Deutsch“, wandte der Makler ein. Ihm lag viel daran, alle Formalitäten sofort zu erledigen: russische Käufer behandelte er mit Vorsicht.

„Das mag sein, aber ein juristisches Dokument möchte ich doch lieber gründlich prüfen lassen, dafür reichen meine Kenntnisse einfach nicht aus. Haben Sie ein Problem damit?“

„Nein, nein, alles ist in Ordnung. Ich werde diese Wohnung für zehn Tage auf Ihren Namen reservieren lassen. Länger geht es leider nicht.“

„Das wird auch nicht nötig sein. In zehn Tagen bin ich wieder da. Das Treffen beim Notar können wir auch telefonisch abstimmen.“

Tatsächlich waren beim nächsten Besuch alle Formalitäten erledigt und Sascha wurde Eigentümer der Wohnung. Sie besaß eine eingebaute Küche und ein Schlafzimmer, eine Ausstattung, mit der der junge Russe sich zunächst begnügte.

Zu seiner Einweihungsfeier lud Sascha einige Geschäftsfreunde ein, so dass sich sämtliche Gespräche auf Berufliches beschränkten. Spät in der Nacht fuhr er seine Gäste mit dem Auto zur U-Bahn und kehrte anschließend in die Wohnung zurück, die nun einem kleinen Schachtfeld glich: morgen Vormittag würde eine Aushilfe kommen und alles in Ordnung bringen. Die ihm noch unbekannte Frau sollte zweimal in der Woche seinen Junggesellensitz sauber halten, so hatten sie es am Telefon besprochen. Dankbar, sich um nichts kümmern zu müssen, trank der Herr des Hauses ein letztes Glas Bier und legte sich erschöpft schlafen.

Am nächsten Morgen wurde er von einer lauten Türklingel geweckt. Sascha öffnete die Augen, schaute auf die Uhr und verzog unzufrieden das Gesicht:

„Wer ist das so früh? Es ist erst neun Uhr!“

Der junge Mann zog einen dunklen Bademantel an und ging in den Flur. Er wusste, dass man die Menschen in diesem Teil der Stadt nicht ohne Grund weckte. Die Tür schwang auf und er sah sich einer sehr schlanken, älteren Dame gegenüberstehen, deren genaues Alter sich schwer schätzen ließ.

„Entschuldigen Sie die frühe Invasion, Herr Glebow“, sagte sie. „Ich heiße Andrea Kantor und bin Ihre Nachbarin aus dem Erdgeschoss.“

„Kommen Sie doch herein!“ Der gastfreundliche junge Mann machte eine einladende Geste, während er innerlich fluchte: ihm fiel ein, dass sich seine Wohnung nach der gestrigen Feier immer noch in einem chaotischen Zustand befand.

„Bitte, nennen Sie mich beim Vornamen, so können wir viel einfacher miteinander reden. Ich bin einfach Sascha. Aber erzählen Sie, was führt Sie zu mir? Tropft es aus meinem Badezimmer auf Ihren Kopf?“

„Nein, nein, es tropft nichts auf meinen Kopf.“ Die Frau schüttelte energisch ihren Kopf, so dass Sascha erleichtert aufatmete. „Ich schätze Ihren Humor, aber gestern haben Ihre Gäste in der Loggia ausgiebig geraucht und ihre Zigarettenkippen nach unten geworfen. Natürlich sind ein paar Zigarettenstummel auf meiner grünen Veranda keine tödliche Gefahr, aber ich möchte Sie doch bitten, Ihren Gästen beim nächsten Mal einen Aschenbecher anzubieten. Schließlich möchte ich nicht, dass mir demnächst eine brennende Zigarettenkippe auf den Kopf oder in meine Tasse fällt.“

Sascha lächelte. „Frau Kantor, für das schlechte Benehmen meiner Gäste bitte ich um Verzeihung. Ich verspreche Ihnen, dass so etwas nie wieder vorkommen wird.“ Das Lächeln verschwand von den Lippen des jungen Mannes und wich einem besorgten Gesichtsausdruck. „Kann ich denn etwas tun, um alles wiedergutzumachen? Soll ich meine Haushälterin zu Ihnen schicken, damit sie dort alles beseitigt?“

Frau Kantor schüttelte freundlich den Kopf. „Nein, nein, ich habe schon alles in Ordnung gebracht. Aber ich danke Ihnen für das Angebot.“

„Nun, wenn Ihre Terrasse wieder sauber glänzt, müssen wir das feiern. Ich lade Sie in das Café in unserem Einkaufszentrum ein. Heute gegen fünfzehn Uhr. Bitte, sagen Sie Ja – dieses Café hat die besten Kuchen der Umgebung.“

Nachdem Frau Kantor eingewilligt hatte und gegangen war, schloss Sascha gut gelaunt die Tür. Er lobte sich für sein Gesprächsgeschick und die Einladung, die er zur rechten Zeit ausgesprochen hatte.

„Eine gute Nachbarschaft ist heutzutage eine Seltenheit. Ich habe Glück, dass diese Frau Kantor nicht nur intelligent ist, sondern auch ein Gefühl für Humor hat. Solche Menschen muss man schätzen und schützen.“

Pfeifend ging er ins Schlafzimmer, entledigte sich seines Bademantels und betrat das Bad. Der heutige Tag versprach, ein guter zu werden.

Kapitel 2

Florenz, 1489

Die toskanische Septembersonne stand im Zenit. Alle Lebewesen suchten Schutz vor den unbarmherzig auf sie niederbrennenden Strahlen. Die Stadt lag da, als sei sie in einen tiefen Schlaf gefallen.

Auf dem Gelände des Klosters von Santo Marco würde der Herrscher von Florenz, Herzog Lorenzo di Piero de‘ Medici, heute einen lang gehegten Traum zum Leben erwecken und eine Kunstschule eröffnen. Seit langer Zeit plante er, junge toskanische Talente unter einem Dach zu versammeln.

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