Stefan Heidenreich - Libri Cogitati

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Ein mystisches Abenteuer zwischen Gegenwart und Vergangenheit.
Kurzbeschreibung:
Als der Schriftsteller Stefan immer wieder Nachrichten eines Unbekannten bekommt, weiß er noch nicht zu welcher Mission er eines Tages aufbrechen soll.
Was bedeuten die Zeilen: «Sie Narr! Sie wissen nicht was Sie getan haben» ?
Als Urheber dieser Nachrichten macht er den in einer Seniorenresidenz lebenden Heinz ausfindig. Von ihm erfährt Stefan von der Existenz des «Domenico Diarium» (Das Tagebuch des Domenico), dessen Entdeckung Heinz beinah das Leben kostete.
Im Mittelalter geschrieben ist es voller Erkenntnisse, die das Leben, wie wir es kennen, komplett infrage stellen könnte.
Ist Heinz größter Widersacher wirklich dabei die gefährlichen Experimente von damals zu wiederholen oder hat er es nach all den Jahren sogar geschafft das geheime Buch «Libri Cogitati» zu finden?
Mit den Aufzeichnungen von Heinz im Gepäck macht sich Stefan auf die Suche, um zu verhindern was verhindert werden muss.
Doch wie mächtig ist sein Gegner? – Welche alten Rätsel muss er lösen? – …..und wem kann er wirklich vertrauen?
Neben seinem Bestseller «Fünf Tage – bis du stirbst» wieder ein umfangreicher Thriller von Stefan Heidenreich, in dem es diesmal um mysteriöse E-Mails, Anagramme und ein vergessenes Geheimnis aus der Vergangenheit geht.

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Es schien zwar noch kein akuter Handlungsbedarf zu bestehen, aber Giovanni sollte weiterhin auf der Hut sein.

Von jeder Kleinigkeit, auch wenn sie noch so unscheinbar war, wollte sein Chef informiert werden.

Ein Desaster wie damals durfte nicht noch einmal passieren.

Nachdem es Jahrzehnte lang ruhig in Berlin gewesen war, tat sich zum ersten Mal wieder etwas und das beunruhigte ihn.

Damals, als ganz junger Mann, hatte er seinen Vater nach Berlin begleitet. Es war sein erster Besuch in der zerstörten geteilten Stadt gewesen. Deutschland hatte die Folgen des Krieges hinter sich gelassen, und das viel zitierte Wirtschaftswunder zeigte deutlich seine Erfolge.

Zu gerne hätte er sich damals die ganze Stadt angesehen, aber der Anlass seines Besuchs hatte das nicht zugelassen. Sein Vater hatte etliche Vorbereitungen zu treffen gehabt und dafür jede Menge Beziehungen spielen lassen, während Paolo alleine in einer fremden Wohnung eines ihm Unbekannten gewohnt hatte. Einmal täglich war ein Mitarbeiter der Firma gekommen, um ihn mit Lebensmitteln zu versorgen.

Stand ihnen jetzt wieder Ähnliches bevor? Er hoffte, nicht noch einmal korrigierend in die Geschicke anderer Menschen eingreifen zu müssen.

Natürlich gehörten Eingriffe dieser Art oft genug zum Geschäftsleben der Firma. Aber damals wie auch diesmal ging es um eine rein private Angelegenheit. Um ein Versprechen, das seine Familie einem alten Mann vor langer Zeit gegeben hatte.

Sein Sekretär kam mit dem Telefon ins Büro und teilte ihm mit, dass Giovanni ihn sprechen mochte.

„Hallo Giovanni. Ich lese grad deinen Bericht von gestern. Was ist passiert, dass du dich um diese Uhrzeit schon meldest?“

Eswar erst 10.00 Uhr, als der Anruf von Heider am nächsten Tag auf Stefans Handy eintraf. Er hatte gerade damit begonnen seine Post zu öffnen und Frau Janke die Rechnungen, die zu überweisen waren, in die Hand gedrückt. Sie stand mit dem Stapel Papier in ihren Händen noch im Raum, als Stefan sie leise bat, ihn bitte zu entschuldigen, weil es sich um ein Privatgespräch handelte.

Heiders Stimme vibrierte und selbst die folgende knappe Begrüßung wurde durch seine Kurzatmigkeit immer wieder unterbrochen.

Es war also so weit, dachte Stefan bei sich. Der alte Steinberg hatte es sicher endlich geschafft und seinen Frieden gefunden. Nun würde Stefan allerdings nicht mehr erfahren, was der alte Mann von ihm wollte.

„Geht es um Herrn Steinberg?“, fragte Stefan und hatte plötzlich einen trockenen Hals, obwohl er ihm nur ein einziges Mal begegnet war.

„Sie werden es nicht für möglich halten. Dr. Mangold spricht von einem Wunder.“ Jetzt überschlug sich Heiders Stimme regelrecht und Stefan musste sich auf jedes seiner Worte konzentrieren.

„Ich kam wie immer heute Morgen in das Zimmer von Heinz, um ihn zu wecken. Er saß jedoch schon aufrecht in seinem Bett und verlangte lautstark nach einem Frühstück. Er war bereits selbst aufgestanden und hatte die Jalousien hochgezogen.

Ich dachte, mich trifft der Schlag und stotterte, dass ich ihm sofort etwas zu Essen bringen würde. Doch Heinz lehnte dankend ab. Es wäre an der Zeit, sich endlich den neuen Speisesaal anzusehen und ich sollte ihm lieber eine Kleidung besorgen, die nicht diesen abscheulichen Krankenhausgeruch hätte.

Sofort holte ich Dr. Mangold, dem es nicht viel anders erging als mir. Heinz ist inzwischen der einzige Gesprächsstoff in der gesamten Residenz.

Ein älterer Bewohner aus einer der Privatwohnungen stellte sofort ein paar Kleidungsstücke zur Verfügung. Ein anderer half mit einem Gehstock aus.

Sie hätten unsere Ankunft im Speisesaal erleben müssen. Es war wie im Film. Alle Pfleger und sogar die meisten der alten Menschen standen nacheinander auf und bedachten Heinz mit einem tosenden Applaus.

Dr. Mangold ist seit einer Stunde damit beschäftigt, Heinz zu einer Computertomografie zu bewegen. Doch der wehrt sich vehement. Er hat bereits schon heute früh nach Ihnen verlangt. Sie müssen unbedingt so schnell wie möglich herkommen.“

„Ich werde versuchen es einzurichten, und wahrscheinlich gegen 15.00 Uhr bei Ihnen sein“, erwiderte Stefan nach einem kurzen Blick auf seinen Terminkalender.

An diesem Tag war in der Firma nicht besonders viel los, und ein paar von den Dingen, die er sich eigentlich vorgenommen hatte, würden noch etwas warten müssen. So auch die Geschäftspost, von der er erst ein Drittel abgearbeitet hatte.

Schließlich wollte er endlich wissen, warum und in welcher Angelegenheit ihn Heinz Steinberg so dringend sprechen wollte.

Die Straßen von Berlin waren wie immer vom einsetzenden Feierabendverkehr verstopft, und der Nachrichtensprecher, dessen Stimme sich durch die kleinen Lautsprecher des Autoradios zwängte, berichtete von den jüngsten Selbstmordattentaten in Bagdad sowie über Bin Laden, von dem ein weiteres Video aufgetaucht war, in dem er den Vereinigten Staaten wie immer drohte.

Irgendwo braute sich wieder einmal ein Hurrikan zusammen und nahm Kurs auf Südamerika.

Anschließend wurden noch die neusten Opferzahlen aus dem Indischen Ozean bekannt gegeben. Dann folgte der Wetterbericht und im Anschluss sollte ein Bericht über die derzeit stattfindende Weltklimakonferenz folgen.

Nun, es gab an diesem Tage wieder einmal nichts Erfreuliches auf der Welt außer Steinbergs Genesung. Stefan steuerte seinen Mazda in eine freie Parklücke und machte sich zu Fuß auf den Weg zur Residenz.

Am Tor erwartete ihn bereits eine rundlich wirkende Dame in einem dunkelgrünen Kostüm, während der kräftige Zeitungsleser vom Vortag etwas abseits stand und offensichtlich versuchte, dem nun folgenden Gespräch zu lauschen.

Irgendwie fühlte sich Stefan von diesem Mann beobachtet.

Unmittelbar, nachdem er Stefans Aufmerksamkeit erweckt hatte, machte sich der Fremde schnellen Schrittes schon wieder aus dem Staub. Stefan war bestimmt kein ängstlicher Mensch, spürte aber ein gewisses Unbehagen.

Seine Empfangsdame schien von alledem nichts mitbekommen zu haben und fing sofort zu erzählen an.

„Haben Sie schon gehört?“, fragte sie. „Wir können es alle immer noch nicht fassen. Der alte Steinberg ist heute zum ersten Mal seit über 30 Jahren ein paar Schritte gelaufen. Bislang musste Bernd ihn immer im Rollstuhl schieben. Und heute, wie durch ein Wunder konnte ich mit meinen eigenen Augen mit ansehen, wie er mit Bernds Hilfe die ersten Schritte gehen konnte.

Oh Gott, ich bin so aufgeregt, dass ich mich noch nicht einmal vorgestellt habe. Mein Name ist Gerda. Ich bin hier für die Diät-Kost zuständig. Ich wusste allerdings nicht, dass der alte Mann einen Sohn hat.“ Ihre Stimme überschlug sich regelrecht.

„Einen Sohn?“, fragte Stefan ungläubig „Ich weiß nicht, ob er einen hat. Ich habe ihn selbst erst gestern kennengelernt.“

„Oh, ich glaube, da bin ich jetzt mächtig in ein Fettnäpfchen getreten.“ Gerdas Gesicht verfärbte sich in ein tiefes Rot.

„Aber egal wer Sie auch sind, Bernd und Herr Steinberg sind gerade im Garten. Sie müssen der Besucher sein, den die beiden erwarten. Ich bringe Sie zu ihnen.“

Wieder kamen sie an der Dame vorbei, die bereits mit ihrem Klemmbrett wedelte, auf dem Gerda die nötigen Einträge vornahm, bevor sie in ihren Stöckelschuhen vor Stefan durch die Grünanlage stapfte.

Wenige Augenblicke später fanden sie den alten Steinberg mit geschlossenen Augen inmitten eines gepflegten Gartens vor. Er saß, mit einer für ihn viel zu großen Strickjacke bekleidet, auf einer Bank und ließ sich die warme Herbstsonne ins Gesicht scheinen.

Heider befand sich etwas abseits und war gerade mit einer kleinen Gruppe älterer Bewohner in ein Gespräch vertieft. Immer wieder wurden Hände geschüttelt.

„Ist das sein Sohn?“, hörte Stefan eine weißhaarige Frau im pinkfarbenen Jogginganzug flüstern, die dabei auf ihn deutete.

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