Stefan Heidenreich - Libri Cogitati

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Ein mystisches Abenteuer zwischen Gegenwart und Vergangenheit.
Kurzbeschreibung:
Als der Schriftsteller Stefan immer wieder Nachrichten eines Unbekannten bekommt, weiß er noch nicht zu welcher Mission er eines Tages aufbrechen soll.
Was bedeuten die Zeilen: «Sie Narr! Sie wissen nicht was Sie getan haben» ?
Als Urheber dieser Nachrichten macht er den in einer Seniorenresidenz lebenden Heinz ausfindig. Von ihm erfährt Stefan von der Existenz des «Domenico Diarium» (Das Tagebuch des Domenico), dessen Entdeckung Heinz beinah das Leben kostete.
Im Mittelalter geschrieben ist es voller Erkenntnisse, die das Leben, wie wir es kennen, komplett infrage stellen könnte.
Ist Heinz größter Widersacher wirklich dabei die gefährlichen Experimente von damals zu wiederholen oder hat er es nach all den Jahren sogar geschafft das geheime Buch «Libri Cogitati» zu finden?
Mit den Aufzeichnungen von Heinz im Gepäck macht sich Stefan auf die Suche, um zu verhindern was verhindert werden muss.
Doch wie mächtig ist sein Gegner? – Welche alten Rätsel muss er lösen? – …..und wem kann er wirklich vertrauen?
Neben seinem Bestseller «Fünf Tage – bis du stirbst» wieder ein umfangreicher Thriller von Stefan Heidenreich, in dem es diesmal um mysteriöse E-Mails, Anagramme und ein vergessenes Geheimnis aus der Vergangenheit geht.

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Waren diese Gedanken vielleicht der nächste logische Schritt?

Dachten wir einmal zurück. Versetzten wir uns zurück in unsere Kindheit. Lange bevor man uns die Welt, wie wir sie kannten, erklärt hatte. Damals war etwas anders.

Das Stichwort hieß Fantasie. Das größte Gut, welches wir besaßen. Nur in der Fantasie waren wir frei von sämtlichen Zwängen des Lebens.

Man sprach dabei oft von dem schlichten Gemüt eines Kindes. Man konnte behaupten, dass Kinder freier waren als Erwachsene. Kinder konnten in ihren Träumen über unsere Welt fliegen. Sie frei von allen Regeln erfassen. Vielleicht konnten sie unsere Welt sogar neu entstehen lassen. Michael Ende versuchte genau das in seiner unendlichen Geschichte zu beschreiben. Ich denke, also bin ich.

Es gab unzählige Seiten, die die sieben jungen Leute zusammengetragen und für sich ausgewertet hatten.

Sie sprachen den ganzen Abend über die verschiedensten Für und Wider ihrer Arbeit.

Was der Professor wohl dazu sagen würde?

Es war inzwischen 22.00 Uhr und er schon drei Stunden überfällig.

Gerhardsaß gerade mit seiner Tochter Julia am Tisch und wartete auf das warme Abendessen, welches Marlis seit einer Stunde in der Küche vorbereitete. Er hatte Julia, nachdem sie ihn wieder einmal in ihrem Lieblingsspiel an der Playstation besiegt hatte, ins Badezimmer geschickt, damit sie sich vor dem Essen noch die Hände wusch.

Marlis hatte inzwischen den Tisch gedeckt und der aus der Küche strömende Duft bestätigte ihm wieder einmal, dass er eine Köchin der Extraklasse geheiratet hatte. Eigentlich hatte er seit damals ein schlechtes Gewissen. Für ihn hatte sie ihr Studium aufgegeben und sich, seitdem sie damals schwanger geworden war, völlig ihren häuslichen Aufgaben hingegeben. Sie war einfach eine fantastische Mutter und Ehefrau. Seit einigen Jahren die Ehefrau eines Anwalts, der oftmals bis in die späten Abendstunden arbeitete.

Marlis war gerade wieder auf den Weg in die Küche, als das Telefon klingelte.

„Bleib sitzen Schatz, ich werde mal hören, wer uns heute stört“, rief sie ihrem Mann zu.

Nach einem kurzen Wortwechsel, in dem sie dem Anrufer versicherte, dass Gerhard ihn gleich nach dem Essen zurückrufen würde, beendete sie das Gespräch und widmete sich wieder ihrer Familie.

Gerhard war ein Freund von Klaus, der ihn und Stefan vor einigen Jahren anlässlich einer kleinen Firmenparty, die er damals veranstaltet hatte, miteinander bekannt machte.

Stefan wusste nicht besonders viel über Gerhard. Er war der Anwalt, dem Klaus sein Vertrauen schenkte, und gegen den sich Stefan bei einem weiteren Treffen nur mit Mühe im Billard zur Wehr setzen konnte. Er erledigte noch zwei Mahnsachen für Stefan und war die Adresse, an die auch er inzwischen sämtliche Strafmandate schickte, die er im Laufe der Zeit erhielt.

Drei Stunden und, aus Stefans Sicht, genau vier verlorene Billardpartien später stand er mit Gerhard am grünen Tisch und baute gerade wieder die Kugeln für die nächste Runde auf.

„Der Verlierer muss die Kugeln neu aufbauen, vorher aber noch die nächsten Drinks bestellen“, waren die letzten Worte von Gerhard. Dass er dabei schelmisch grinste, ärgerte Stefan etwas, aber das würde er sich niemals anmerken lassen.

Gerhard hatte sich an diesem Abend nach dem Essen im Kreise seiner Familie sofort bereit erklärt, sich mit Stefan auf ein paar Spielchen zu treffen. Zwar hatte ihn Stefan bereits am Telefon vorgewarnt, dass er bei dieser Gelegenheit auch gern Gerhards Meinung zu einem Rechtsthema hören wollte, aber das machte ihm überhaupt nichts aus. Schließlich war Stefan bei dieser Begegnung ein willkommenes Opfer am Billardtisch, und das sollte für den Queue schwenkenden Juristen Lohn genug sein.

Gerhard war wesentlich kleiner und auch schlanker als ihr gemeinsamer Freund Klaus. Anwalt wurde er auf dem zweiten Bildungsweg, was wahrscheinlich zur Wirkung hatte, dass er als Jurist nie seine gesellschaftliche Bodenständigkeit aufgegeben hatte. Seine Oberlippe zierte ein kleiner Schnauzbart, den alle als optimale Ergänzung zu seiner schwarzen, immer perfekt gestylten Haarpracht empfanden. Rein optisch war Gerhard der Inbegriff eines Südländers, was ihm, im Gegensatz zu Stefan und natürlich auch zu Klaus, erhebliche Pluspunkte in der Gunst der Damenwelt einbrachte.

Selbst die damals noch neue Bedienung seines italienischen Stammlokals soll ihn, bei seinem ersten Besuch, für einen Landsmann gehalten und ihn in der vermeintlich gemeinsamen Landessprache angesprochen haben.

Gerhard nutzte diesen Umstand nur zu gern schamlos aus, wenn er wieder einmal mit Freunden und ohne Ehefrau am Arm unterwegs war. Seine Wortgewandtheit beim Flirten verfehlte nie ihr Ziel. Er machte sich einen Spaß daraus, die Auserwählte erst im letzten Moment mit Bildern von Frau und Kind zu schockieren.

Während die beiden an diesem Abend auf die vom Verlierer bestellten Getränke warteten, fragte Gerhard, was er denn juristisch für seinen Gegenspieler tun könnte. Es war gerade eine günstige Zeit, kurz über Stefans Anliegen zu sprechen, denn das Lokal hatte sich inzwischen gut gefüllt, was mit einer verlängerten Wartezeit einherging. Schließlich vertrat Gerhard die Auffassung, dass sie ohne die, wie er es nannte, Beute aus Stefans letzter Niederlage unmöglich das nächste Spiel beginnen könnten.

Also erzählte Stefan ihm von den E-Mails und seinem Verdacht, dass ein Anwalt dahinter stecken könnte. Jetzt war Gerhard in seinem zweiten Element, welches er neben dem Billardspiel über alles liebte.

Er war zwar mit Leib und Seele Jurist, aber da er zuvor als Polizist gearbeitet hatte, betrieb er zugleich leidenschaftlich gern Recherchen jeglicher Art. Schließlich hatte er früher als Polizeibeamter eine Karriere als Ermittler bei der Kriminalpolizei angestrebt, bis er eines Tages mit ansehen musste, dass Recht zu haben und Recht zu bekommen in Deutschland nicht immer dieselbe Bedeutung hat. So musste er als Zeuge einer Gerichtsverhandlung beiwohnen, in deren Verlauf ein eindeutig Schuldiger wegen eines Formfehlers, den er selbst bei der Verhaftung begangen hatte, ohne Bestrafung die heiligen Hallen von Justitia verlassen durfte.

Nur zwei Wochen später wurde derselbe Mann wegen Totschlags an drei Menschen verhaftet, wobei er unter Drogeneinfluss zwei Polizisten so schwer verletzte, dass einer der beiden noch in derselben Nacht verstarb, und der zweite, ein persönlicher Freund und Kollege von Gerhard, seit diesem Tag im Rollstuhl saß.

Seitdem versuchte Gerhard auf seine Art der blinden Justitia wenigstens zeitweilig das Sehen zu ermöglichen.

Kurz vor Mitternacht saßen die beiden immer noch mit leeren Gläsern vor sich am Tisch. Die beiden Namen, die Stefan dem Anwalt nannte, so erklärte Gerhard, seien ihm zwar noch nicht beruflich untergekommen, aber das habe absolut nichts zu bedeuten. Schließlich wusste man nicht einmal, ob es sich um einen in Berlin zugelassenen Juristen handelte. Er warf noch mit ein paar lateinischen Redewendungen um sich, um keinerlei Zweifel an seiner Reputation als Anwalt und Detektiv aufkommen zu lassen.

So ziemlich der einzige lateinische Begriff, den Stefan damals kannte, war die scherzhaft gemeinte Abstammung des Wortes „EHE“. Errare humanum est. Was so viel bedeutet wie „irren ist menschlich“.

Zwar brachte ihm das auf Partys einige Lacher ein, aber an diesem Abend hatte er ganz andere Sorgen.

„Hast du es schon mal im Internet versucht?“, fragte Gerhard. „Dort findet man häufig Namen, Daten und Fakten viel schneller als in unseren Bibliotheken.“

Stefan unterrichtete ihn von seinen erfolglosen Versuchen, die er bereits auf diesem Gebiet unternommen hatte und fragte bei dieser Gelegenheit, wie er sich in der bevorstehenden Angelegenheit am besten verhalten sollte.

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