Stefan Heidenreich - Libri Cogitati

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Ein mystisches Abenteuer zwischen Gegenwart und Vergangenheit.
Kurzbeschreibung:
Als der Schriftsteller Stefan immer wieder Nachrichten eines Unbekannten bekommt, weiß er noch nicht zu welcher Mission er eines Tages aufbrechen soll.
Was bedeuten die Zeilen: «Sie Narr! Sie wissen nicht was Sie getan haben» ?
Als Urheber dieser Nachrichten macht er den in einer Seniorenresidenz lebenden Heinz ausfindig. Von ihm erfährt Stefan von der Existenz des «Domenico Diarium» (Das Tagebuch des Domenico), dessen Entdeckung Heinz beinah das Leben kostete.
Im Mittelalter geschrieben ist es voller Erkenntnisse, die das Leben, wie wir es kennen, komplett infrage stellen könnte.
Ist Heinz größter Widersacher wirklich dabei die gefährlichen Experimente von damals zu wiederholen oder hat er es nach all den Jahren sogar geschafft das geheime Buch «Libri Cogitati» zu finden?
Mit den Aufzeichnungen von Heinz im Gepäck macht sich Stefan auf die Suche, um zu verhindern was verhindert werden muss.
Doch wie mächtig ist sein Gegner? – Welche alten Rätsel muss er lösen? – …..und wem kann er wirklich vertrauen?
Neben seinem Bestseller «Fünf Tage – bis du stirbst» wieder ein umfangreicher Thriller von Stefan Heidenreich, in dem es diesmal um mysteriöse E-Mails, Anagramme und ein vergessenes Geheimnis aus der Vergangenheit geht.

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„Auf keinen Fall solltest du zu viel von dir selbst preisgeben und auch keine unnötigen Fragen stellen, die man später gegen dich verwenden könnte.“

Einem Treffen mit Steinberg stünde zunächst einmal nichts im Wege, wenn er sich an ein paar Spielregeln hielte, welche ihm Gerhard alle mit auf den Weg gab. Es war in gewisser Hinsicht ein Kurzseminar für Kriminelle, ohne dass sich Stefan einer Schuld bewusst war.

Über ihrem Gespräch hatten die beiden inzwischen das Billardspiel völlig vergessen und saßen an einem kleinen runden Tisch neben dem immer noch beleuchteten grünen Tuch mit den 16 bunten Kugeln, die danach verlangten, endlich wieder bewegt zu werden.

Anders als Klaus gehörte auch Gerhard, genau wie Stefan, zur aussterbenden Rasse der Raucher, sodass ihm dessen Zigarettenkonsum an diesem Abend nichts ausmachte. Er selbst durfte zu Hause zwar nicht rauchen, nutzte aber jede sich bietende Gelegenheit dazu, bei der seine Frau nicht anwesend war.

Sie sprachen noch viel über ihren gemeinsamen Freund Klaus und seine liebenswerten schrägen Eigenarten, bevor sie um 2.00 Uhr morgens zusammen das Lokal verließen.

Stefan wusste nun was er zu tun hatte, und bereits am nächsten Tag wollte er alle dazu nötigen Schritte unternehmen.

Den folgenden Tag über schloss Stefan sich in seinem Büro ein und versuchte die vielen Erkenntnisse und Hinweise des Vortages zu ordnen und diese stichpunktartig festzuhalten. Wie immer benutzte er dazu einen Computer und sicherte die so entstandenen Notizen anschließend auf seinem Memorystick, um sie jederzeit und an jedem anderen Rechner zur Verfügung zu haben.

Neben seiner anderen Arbeit, die er ebenfalls zum großen Teil an der Computertastatur erledigen konnte, hielt er den ganzen Tag über eine Textdatei offen, in der er alle Dinge notierte, die ihm für das bevorstehende Treffen mit Herrn Steinberg wichtig erschienen. Zum Feierabend nahm er seinen Memorystick mit nach Hause und druckte dort die so entstandene Liste von Stichpunkten aus.

Gerhards viele Warnungen waren unmissverständlich. Er durfte sich auf keinen Fall auf irgendeine Art von Diskussionen einlassen. Die Anweisungen, die ihm Gerhard mit auf den Weg gegeben hatte, betrafen nicht nur das Gespräch, welches er mit dem ihm noch unbekannten Steinberg führen würde, sondern bereits Inhalt und Stil der dazu erforderlichen schriftlichen Verabredung.

So saß er also wieder einmal an seinem Computer und verfasste eine dritte E-Mail an Bernd Heider. – War er nun der Anwalt oder der Mandant? – Selbst nach der von ihm gemachten Erfahrung, ein komplettes Buch zu schreiben, übermannte ihn eine Unsicherheit, wie er sie seit den schriftlichen Aufgaben seiner Schulzeit nicht mehr kannte.

Ein guter Freund, der seinen ersten Roman damals gelesen hatte, fragte ihn eines Tages, ob er das Setzen der vielen Kommas bezahlt bekäme. Entgegen den allgemeinen Regeln, die es für unsere Rechtschreibung gab, ging er nun mal sehr großzügig mit der Verteilung von Kommas um. Er setzte sie einfach gemäß seinem Gefühl, welches sich in diesem Punkt allerdings als ziemlich unzuverlässig erwies. Aber das war nur ein Teil seines eigenwilligen Umgangs mit der deutschen Sprache.

Laut seinem Billard spielenden Rechtsberater hätte er bereits in dieser Phase viele für einen späteren Zivilstreit gravierende Fehler machen können. Gerhard hatte zwar angeboten, ihn beim bevorstehenden Treffen zu begleiten, aber gleichzeitig auch zu bedenken gegeben, dass bereits die Gegenwart eines Juristen als Schuldeingeständnis gewertet werden könnte.

Diesem Rat folgend saß er also vor seiner Tastatur und verfasste den nächsten Brief.

Er entschied sich für einen knappen Text, den er mehrmals korrigierte, bis er ihn schließlich für gut befand.

„Hallo Herr Heider,

bitte teilen Sie mir mit, wann und wo ich mit Herrn Steinberg zusammentreffen kann.

Mit freundlichen Grüßen“

Gerhards Anregungen folgend, verzichtete Stefan darauf, das Schreiben mit seinem Namen zu unterzeichnen. Er sollte sich, einem weiteren Rat zur Folge, generell angewöhnen, immer dann auf eine Unterschrift zu verzichten, wenn es um Dinge ging, die eines Tages gegen ihn verwendet werden könnten.

Stefan drückte auf den Button „Senden“ und schickte seinen Brief elektronisch auf die Reise. Seinen Computer ließ er eingeschaltet und erhöhte die Lautstärke so weit, dass er eine eintreffende E-Mail in jedem Raum seiner Zwei-Zimmerwohnung hören könnte.

Dann setzte er sich im Wohnzimmer auf sein Sofa und schaltete den Fernseher ein. Es lief eine der zahlreichen Quiz-Sendungen und er versuchte, sich auf die gestellten Fragen zu konzentrieren.

Die Kandidatin, eine ca. 35-jährige Frau, die ihr überdimensioniertes Hinterteil erst vor 10 Minuten in den Stuhl gegenüber dem Quizmaster gepresst hatte, war immer noch damit beschäftigt, die erst zweite gestellte Frage zu verstehen. Der Moderator der Sendung hatte sichtbare Schwierigkeiten, seine Empörung darüber mit der erforderlichen Höflichkeit zu überspielen. Gerade als die von Gottes Laune zum molligen Modell erkorene Hausfrau Luft holte, um eine Antwort zu formulieren, meldete der Computer im Nebenraum das Eintreffen einer E-Mail an. Sofort rannte Stefan ins Nebenzimmer und konnte gerade noch hören, wie diese dumme, dicke Frau den Bolero von Ravel Julio Iglesias zuordnete.

Auf dem Monitor blinkte die Nachricht:

„Sie haben Post.“

Eiligst öffnete er die Mail und las ihren Inhalt.

„Herr Steinberg erwartet ihren Besuch morgen um 10.30 Uhr in der Clayallee 52 in Berlin-Zehlendorf.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Heider“

Weil es noch nicht sehr spät war, rief er Frau Janke zu Hause an und bat sie, den für den nächsten Tag erwarteten Kunden für ihn zu übernehmen. Da sie den Kunden, einen der Ersten, seitdem er in der Branche tätig war, sehr gut kannte, erklärte sie sich sofort bereit, ihm diese Gefälligkeit zu erweisen. Irgendwie mochten sich die beiden, und wenn sich Stefan nicht irrte, hatten sie sogar mehr als nur berufliches Interesse aneinander. Und wer weiß?

Vielleicht spielte er mit dieser beruflichen Programmänderung sogar ein bisschen Schicksal für die beiden.

2. Kapitel

Nachdemer alle Pläne des Vormittags kurzfristig gestrichen und einige der anstehenden Aufgaben neu verteilt hatte, saß Stefan also mit seiner ausgedruckten E-Mail und der selbst erstellten Hinweisliste über mögliche taktische Fehler in der Tasche im Auto und fuhr ohne Umwege von seiner Wohnung aus zur genannten Adresse.

Gemäß Gerhards Anweisungen wählte er eine unscheinbare Kleidung, die aus einer einfachen Stoffhose, Oberhemd und Pullover sowie einem leichten Blouson bestand. Sein ursprüngliches Vorhaben, zu diesem Anlass einen Anzug zu tragen, verwarf er, als Gerhard darauf hinwies, dass viele Leute bereits anhand der Kleidung eine zu erwartende Schadenersatzforderung festmachen.

Die Morgenstunden erwiesen sich inzwischen als kühl, aber bereits nach wenigen Kilometern hatte sich die Sonne durch die dünne Wolkendecke gekämpft.

Wie der gesamte Berliner Ortsteil Zehlendorf, in den sein Weg ihn führte, gehört auch die Clayallee zu den vornehmeren Gegenden der Stadt.

Bereits beim Einbiegen in die Straße konnte er erkennen, dass sich die Gehwege und Grünanlagen, die diese säumten, in einem wesentlich besseren Zustand befanden als der größte Teil des restlichen Stadtbildes. Der gesamte Baustil zeigte bis auf nur wenige Ausnahmen ein kostspieliges Niveau. Ein paar Gebäude, die man als Stadtvilla bezeichnen könnte, schmückten sich im Eingangsbereich mit prunkvollen, meist weißen Säulen.

Die Hausnummern, die er passierte, verrieten ihm, dass er sein Ziel jeden Moment erreichen würde, und der schmiedeeiserne Zaun, der das Grundstück mit der Nummer 52 umgab, ließ ihn in Ehrfurcht regelrecht erstarren.

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