Stefan Heidenreich - Libri Cogitati

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Ein mystisches Abenteuer zwischen Gegenwart und Vergangenheit.
Kurzbeschreibung:
Als der Schriftsteller Stefan immer wieder Nachrichten eines Unbekannten bekommt, weiß er noch nicht zu welcher Mission er eines Tages aufbrechen soll.
Was bedeuten die Zeilen: «Sie Narr! Sie wissen nicht was Sie getan haben» ?
Als Urheber dieser Nachrichten macht er den in einer Seniorenresidenz lebenden Heinz ausfindig. Von ihm erfährt Stefan von der Existenz des «Domenico Diarium» (Das Tagebuch des Domenico), dessen Entdeckung Heinz beinah das Leben kostete.
Im Mittelalter geschrieben ist es voller Erkenntnisse, die das Leben, wie wir es kennen, komplett infrage stellen könnte.
Ist Heinz größter Widersacher wirklich dabei die gefährlichen Experimente von damals zu wiederholen oder hat er es nach all den Jahren sogar geschafft das geheime Buch «Libri Cogitati» zu finden?
Mit den Aufzeichnungen von Heinz im Gepäck macht sich Stefan auf die Suche, um zu verhindern was verhindert werden muss.
Doch wie mächtig ist sein Gegner? – Welche alten Rätsel muss er lösen? – …..und wem kann er wirklich vertrauen?
Neben seinem Bestseller «Fünf Tage – bis du stirbst» wieder ein umfangreicher Thriller von Stefan Heidenreich, in dem es diesmal um mysteriöse E-Mails, Anagramme und ein vergessenes Geheimnis aus der Vergangenheit geht.

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Nina Kulagina wurde laut einem anderen Bericht nur von den Wissenschaftlern der UDSSR untersucht. Die westliche Welt war damals ohnehin nicht bereit, irgendetwas aus diesem Land anzuerkennen. Also konnte man auch sie und ihre Fähigkeiten ohne Angabe von Gründen einfach ablehnen.

Es gab noch unzählige dieser Menschen, die entweder Materie durch ihren Geist bewegen, den Herzschlag anderer Lebewesen beeinflussen oder sich sogar ohne fremde Hilfe selbst in die Luft erheben konnten.

Da unsere Physik diese Dinge nicht erklären kann, musste man diesen Phänomenen anders begegnen. Wo kämen wir denn hin, wenn unsere Wissenschaftler zugeben müssten, Dinge nicht zu verstehen? Wenn unsere großen Denker und Vorbilder nicht mehr wären als neugierige Kinder, denen die Antworten auf unsere vielen Fragen einfach fehlten?

Nein, das durfte nicht sein. Was wir nicht verstanden, das gab es nicht. Wir lehnten es einfach ab. Und das taten wir inzwischen schon, seitdem Adam und Eva vom verbotenen Baum der Erkenntnis aßen.

Wir logen und betrogen uns selbst, um unsere eigene Existenz zu schützen. Wir strebten seit Anbeginn unseres Seins danach, im Mittelpunkt der Welt zu stehen. Für die meisten von uns war es schon unvorstellbar, dass alles, einschließlich uns selbst, laut Darwin durch eine Abfolge von Zufällen entstanden sein soll. Da wäre es doch ein viel schöneres Gefühl, an eine Schöpfungstheorie zu glauben, in der wir von einer höheren Macht zum Mittelpunkt des Seins erschaffen worden waren. Wir wären wichtig. Zu diesem Thema teilte sich die Menschheit inzwischen in zwei Lager auf, die ihre Ansichten offen verteidigten. So fand zum Beispiel im Januar 2006 in Harrisburg (Pennsylvania) eine Gerichtsverhandlung der besonderen Art statt. Das Gericht sollte klären, ob ›Intelligent Design‹ kurz ›ID‹ genannt, eine religiöse Vorstellung war oder aber eine Wissenschaft. Also auf Fakten und Versuchen gegründet und experimentell überprüfbar.

Der Grundgedanke dieser neuen Theorie (oder sollte man Religion sagen?) bestand darin, dass eine perfekte Welt wie die unsere nicht zufällig entstanden sein konnte. Der einzige Unterschied zur bisherigen Schöpfungstheorie bestand lediglich darin, dass kein Gott personifiziert und mit einem Namen versehen wurde.

Dass eine solche Gerichtsverhandlung ausgerechnet in den USA stattfand, hing mit Sicherheit damit zusammen, dass sich die amerikanische Verfassung auf den Glauben an Gott stützte. Dieser Glaube fand sich, für alle sichtbar, selbst auf der Ein-Dollarnote wieder, die die Worte „In God we Trust“ zierten. (wir vertrauen auf Gott!)

Dieser Glaube und die Evolutionstheorie standen also im direkten Widerspruch zueinander und führten bei vielen Menschen zu einer Desorientierung, mit der sie nicht mehr umgehen konnten. Solange Menschen eine Religion verfolgten, glaubten sie an eine höhere Macht. An jemanden, der über allem wachte und uns für unsere Verfehlungen zur Rechenschaft ziehen würde. Dabei war es völlig egal, welcher der verschiedenen Religionen man angehörte und an welchen Gott oder welche Götter man glaubte. Früher wurde Menschen während ihrer Kindheit mehr oder weniger der Glaube an Gott und seine Allmächtigkeit vermittelt.

Dieser Glaube geriet allerdings mit Verbreitung der Evolutionstheorie immer mehr ins Abseits. Zunehmende Kriminalität als Folge mangelnder Moralbegriffe war eine Entwicklung, die man immer wieder beobachten konnte.

Es stellte sich die Frage, ob dies auch eine mögliche Ursache für die Ziellosigkeit war, die wir bei nachfolgenden Generationen immer häufiger feststellen konnten, und die so manche Eltern oftmals bis an den Rand der Verzweiflung führte. Kein Wunder also, dass die Anhänger der ID um ihre Anerkennung kämpften. Und vielleicht würde eine solche Anerkennung wenigstens einen Teil der einst vorhandenen Moral in unser Leben zurückbringen. Doch, wie gesagt, machten uns übersinnliche Phänomene, die weder mit dem Glauben noch mit der Wissenschaft im Einklang standen, einfach Angst. In früheren Zeiten löste man bestimmte Probleme auf eine andere Weise. Im Mittelalter wurden Menschen, die nicht in die allgemeine Logik oder Glaubensvorstellung passten, kurzerhand verbrannt. Heute beschränkten wir uns lediglich darauf, sie zu verleugnen. Die Medien dienten uns dabei als geeignetes Werkzeug. Ein kleiner Hinweis hier, eine kurze Verleugnung dort, und schon verlor ein Mensch über Nacht alles, was er war und hatte. Nicht zuletzt sogar seine Ehre.

In jedem Fall jedoch seine Glaubwürdigkeit.

Wem nützte da ein kleines Dementi als Einzeiler auf Seite sieben, wenn der Ruf eines Menschen bereits über mehrere Tage lang in den Schlagzeilen öffentlich hingerichtet wurde?

Nun, wo war er also geblieben, der Unterschied zur Hexenverbrennung?

Es galt die Devise, was wir nicht erklären konnten, das gab es auch nicht. Für sogenannte übersinnliche Dinge diente in unserer Vorstellung der Computer in unseren Köpfen als Energiequelle. Schließlich wussten wir seit der Erfindung der Ätherwellen, dass es möglich war, bestimmte Energien durch die Luft zu transportieren, auch wenn diese für das menschliche Auge nicht sichtbar waren.

Um diese Wellen und die damit transportierten Informationen wie zum Beispiel die neuesten Nachrichten, den Wetterbericht oder auch nur Musik auffangen zu können, bedurfte es teilweise nicht einmal eines Empfangsgerätes. Wenn man nah genug an der Quelle dieser Information wohnte, dann war es oftmals sogar möglich starke Sender in der heimischen Küche zu empfangen, wo die elektrische Herdplatte als Wiedergabegerät fungierte.

Alles bestand also nur aus Physik. Sender und Empfänger.

Doch lagen unsere Wissenschaftler damit wirklich richtig?

Funktionierte unsere Welt wirklich so einfach?

Im Laufe der letzten drei Monate kamen der Gruppe immer mehr Zweifel. Alles begann mit der Frage, wo endet eigentlich unsere Welt. Von der Erde hatten wir uns längst erhoben, und laut einer amerikanischen Fernsehserie sollten wir nun in fremde Welten aufbrechen, die nie zuvor ein Mensch gesehen hatte. Nachdem wir uns selbst über viele Jahrtausende als Zentrum des Seins verstanden, machten wir uns auf einmal ganz klein.

Die Erde wurde in unseren Köpfen, fast über Nacht, kleiner als ein Stecknadelkopf im Heuhaufen. Es gab zu viel zu entdecken. Und auch die Studenten fragten sich, wie wohl jeder von uns, was uns da draußen erwarten würde.

Wo befand sich das Ende? Und wie sah es aus? Befand sich unser Weltall in einer Kuppel? Oder in einer Glaskugel?

Man konnte es mit den kleinen Glaskugeln vergleichen, die einem Schweizer Erfinder zu Reichtum verhalfen. Die Idee dazu hatte er, nachdem er während eines Schneesturms mehrere Stunden in seinem VW-Käfer eingeschlossen war.

Es handelt sich um die Kugeln, in denen sich eine kleine Landschaft, eine Flüssigkeit und ein paar weiße Krümel befanden. Man nahm sie in die Hand, schüttelte sie kurz durch und beobachtete, wie sich der Schnee in der Kugel langsam über die bunte Landschaft in ihrem Inneren legte.

Befanden wir uns in einer ähnlichen Kugel? Gab es jemanden, der uns kurz schüttelte und dann beobachtete, wie wir darauf reagierten?

Nach einiger Zeit erschien den angehenden Philosophen auch diese Vorstellung unglaubwürdig. Denn in welcher Kugel sollte sich derjenige befinden, der unsere Kugel schüttelte, und so weiter.

Für sie wurde es zu einer Frage, auf die es niemals eine Antwort geben konnte. Es musste etwas anderes sein, woraus unser Leben bestand.

Was wäre also, wenn alles nur für uns existierte?

Was wäre, wenn wir uns unsere Welt, wie wir sie kannten, selbst erschaffen hatten, so wie der Buchautor es andeutete?

Wir wären nicht mehr als das Produkt einer geistigen Energie, die weder Raum noch Zeit bräuchte. Alles, was wir erlebten, wäre nur vorhanden, weil wir etwas brauchten, das wir verstehen könnten. Aus jener geistigen Energie erschaffen, die uns selbst ausmachte.

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