Katja Brandis - Feuerblüte III

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Feuerblüte III: краткое содержание, описание и аннотация

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Wer in Daresh keiner der vier Gilden – Feuer, Wasser, Erde oder Luft – angehört, ist ein Ausgestoßener. Ausgerechnet in Jorak, einen der Gildenlosen, hat sich die rebellische junge Schwertkämpferin Alena verliebt. Sie hilft ihm bei seinem Kampf, anerkannt zu werden. Doch Luft- und Feuer-Gilde stellen Jorak zwei fast unlösbare Aufgaben, und Alena muss um ihr Leben fürchten, als sie durch eine Prophezeiung des Mond-Orakels ins Visier der Mächtigen gerät …

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Kilian seufzte tief, als er die Neuigkeiten hörte. „Ich würden auch gerne nach Carradan ziehen“, sagte er. „Da ist wenigstens was los! Aber ich fürchte, wir gehen erstmal nirgendwo hin, bis wir selbst Meister sind.“

„Ganz schön gemein, dass du uns hier alleine in Gilmor zurücklässt.“ Jelica tat, als würde sie schmollen. „Nein, im Ernst, wir werden dich vermissen.“

„Ja, allerdings“, schob Kilian nach. „Aber irgendwie war mir immer klar, dass du nicht lange in diesem mickrigen Dorf bleiben würdest. Du passt einfach nicht hierher.“

„Kann sein“, sagte Alena. „Aber ihr werdet mir fehlen!“

In den nächsten Tagen war sie düsterer Stimmung, sie vermisste Jorak und es half auch nicht, dass Sukie und sie nun verkrampft und vorsichtig miteinander umgingen. Schade eigentlich, dachte Alena. Wir hätten Freundinnen werden können. Habe ich das jetzt kaputtgemacht? Sie hoffte fast darauf, dass Sukie wieder in die Schmiede kommen und ihr helfen würde, vielleicht konnte Alena sich dann ... entschuldigen oder so etwas. Oder sie könnten einfach Seite an Seite miteinander arbeiten, ab und zu etwas reden, bis alles wieder in Ordnung war. Doch Sukie kam nicht.

Nur einen Tag darauf nahm ihr Vater sie beiseite. „Vielleicht ist es besser, wenn du schon morgen reist.“

Alena spürte, wie sich alles in ihr zusammenzog. Was sollte das – wollte er lieber mit Sukie allein sein? Oder hatte Sukie sich über sie beklagt? Heiße Wut auf Sukie, auf ihren Vater, auf die Welt brodelte in ihr hoch. „Und warum, wenn ich fragen darf?“

Falls Tavian ihre Wut spürte, dann ließ er sich das nicht anmerken. Ruhig blickte er sie mit seinen goldgefleckten Augen an. „Ich habe ein schlechtes Gefühl bei dem Gedanken, dass Jorak wieder in Ekaterin ist.“

Verdutzt blickte Alena ihn an. Sie spürte, dass er die Wahrheit sagte – er war immer ehrlich, selbst wenn es wehtat. Doch diesmal tat es nicht weh, es überraschte sie nur. „Ein schlechtes Gefühl? Was meinst du damit?“

Ihr Vater hielt das kostbare juwelenbesetzte Schwert, an dem er gerade arbeitete, waagrecht und spähte die Klinge entlang. Der blanke Stahl glänzte im Licht des Feuers. „Schwer zu sagen. Ich kenne ihn ja noch nicht so lange.“ Er wandte sich wieder ihr zu. „Aber ich weiß, dass man nicht zurückgehen sollte an einen Ort, den man einmal gekannt oder geliebt hat. Das bringt nur Kummer und Gefahr.“

Alena runzelte die Stirn. „Ich fürchte, das musst du mir erklären.“

„Ich habe dir doch mal erzählt, dass ich Söldner geworden bin, um aus meinem Dorf wegzukommen“, begann ihr Vater zögernd zu erzählen und legte das Schwert beiseite. „Dabei habe ich, als ich mal mit drei Dutzend Kameraden auf dem Weg zu einer Fehde war, durch Zufall ein Tal gefunden ... es war ein verzauberter Ort, völlig überwachsen mit blühenden Kletterpflanzen, mitten hindurch schlängelte sich ein kristallklarer Fluss. Wir lagerten nur eine Nacht dort und zogen in der Morgendämmerung weiter – doch ich beschloss irgendwann einmal zurückzukommen.“

„Und das hast du getan?“

„Ja. Aber erst zehn Winter später. Da war von der wilden Schönheit des Tals schon nichts mehr übrig. Meine ehemaligen Kameraden hatten dort eine große Siedlung gegründet.“ Tavians Augen richteten sich in die Ferne, blickten ins Nichts. „Ich bekam bei einem einstigen Waffengefährten Quartier für die Nacht, doch wir merkten, dass unsere Ansichten sich sehr geändert hatten, und gerieten in Streit darüber, was mit dem Tal geschehen war. Um ein Haar hätten wir uns bei dem Duell gegenseitig getötet.“

Alena schwieg einen Moment lang. Jetzt verstand sie besser, warum ihr Vater sich Sorgen machte. „Na ja, aber du warst sehr lange weg, wir nur ein paar Wochen“, wandte sie schließlich ein. „Und Jorak lebt schon seit vielen Wintern in Ekaterin, er kennt es in- und auswendig und hat dort jede Menge Leute, die ihn unterstützen. Er kommt schon klar.“

„Ich hoffe beim Feuergeist, dass du recht hast“, sagte Tavian. „Aber es ist nicht immer so, dass der Ort sich verändert, während man weg ist. Es kann auch sein, dass man sich selbst verändert – dafür reichen schon ein paar Wochen aus. Und dann gibt es erst recht keinen Weg zurück.“

Ärger im Roten Bezirk

Als Jorak aus dem Geflügelten Dhatla trat, merkte er, dass ein Krug Polliak weniger besser gewesen wäre. Als er den Kopf drehte, um sich von Kerrik zu verabschieden, wurde ihm dabei beinahe schwindelig.

Auch Kerrik sah aus, als sei ihm schwindelig – aber das lag wohl eher daran, dass Jorak ihm in der Schänke erzählt hatte, was er und Alena in Rhiannon, dem Reich der Wolkentrinker, erlebt hatte. „Nicht zu fassen“, sagte Kerrik schon zum fünften Mal an diesem Abend. „Ich meine, ich gönne es dir natürlich, aber beim Erdgeist, ich wünschte, ich wäre dabei gewesen!“

„An deiner Stelle wäre ich heilfroh darüber, dass du nicht dabei warst“, sagte Jorak. Er blickte zum dunklen Himmel hoch und sah am Stand der Sterne, dass der dritte Mond bald aufgehen würde. „Ich muss los. Grüß Lilas von mir und pass auf dich auf im Dschungel!“

„Mach ich.“ Kerrik schlug ihm freundschaftlich auf die Schulter, was durch seine Kraft eine etwas schmerzhafte Angelegenheit war, und bog in den Weg zum Grünen Bezirk ein. Die meisten Menschen der Erd-Gilde wohnten dort.

Mit einem warmen Gefühl im Inneren blickte Jorak ihm nach. Die Verlegenheit zwischen ihnen war weg, sie hatten miteinander reden können wie früher. Sieht so aus, als wäre unsere Freundschaft auf einem guten Weg, dachte er. Ich könnte mir sogar vorstellen, wieder Expeditionen mit ihm zusammen zu führen. Immerhin ist die Sache mit Alena jetzt geklärt, sie hat sich entschieden, wen von uns beiden sie wirklich will.

Er schulterte sein Reisegepäck und machte sich auf den Weg zu seinem Quartier. Vorsichtig bewegte er sich am Stadtrand entlang und kaute dabei auf einem Stück Brot, das er aus dem Gasthaus mitgenommen hatte. Hier in der Nähe war der Schwarze Bezirk, in dem die anderen Gildenlosen lebten. Prompt heftete sich einer von ihnen auf seine Fersen – so, als hätte der Kerl das Essen gerochen.

Jorak kannte ihn. Fenk war ein Schläger, der ihm früher oft die wenige Nahrung abgejagt hatten, die Jorak irgendwo zusammengekratzt oder gestohlen hatte. Unter den Gildenlosen galt das Recht des Stärkeren, jeder war sich selbst der Nächste und kämpfte mit Zähnen und Klauen darum, am Leben zu bleiben. Doch in den letzten Wintern hatte Jorak gelernt, mit seinem Dolch umzugehen, und Kerle wie Fenk wussten inzwischen, dass sie ihn besser in Ruhe ließen. Warum kam er diesmal so dreist näher?

Bloß keine Schwäche zeigen, dachte Jorak und drehte sich um. „Na, Fenk, knurrt dir der Magen schon so laut, dass du dich mit mir anlegen willst?“, sagte er, grinste dabei und setzte den gemeinsten Blick auf, den er schaffte.

„Hab gehört, du hattest ´ne Audienz bei der Regentin“, knurrte Fenk und kam noch näher. Seit Jorak ihn das letzte Mal gesehen hatte, schien es ihm nicht gut ergangen zu sein. Unter seinem dünnen Hemd konnte man die hervorstehenden Rippen sehen, und sein Gesicht, auf dem ein struppiger Bart wucherte, wirkte hager und eingefallen. In seinen Augen war ein fiebriger Glanz, der Jorak beunruhigte.

„Geht dich nichts an, Fenk.“ Jorak achtete darauf, dem anderen keinen Moment lang den Rücken zuzudrehen.

„Hast bestimmt viel mitbekommen, was? Gold, Juwelen, Wegzehrung frisch aus den Speisekammern?“ Fenk leckte sich die Lippen.

Jorak spürte, wie Ärger in ihm aufstieg. „Gar nichts habe ich bekommen. Nur den neuen Umhang. Wahrscheinlich, weil sie vergessen haben, ihn zurückzufordern.“

Er merkte, dass Fenk nicht zuhörte. Das verstand Jorak gut. Wenn man Hunger hatte, echten Hunger, der schmerzhaft in den Eingeweiden wühlte, der die Kraft aus dem Körper stahl, dann genügte der Gedanke an etwas zu Essen, um einen schier um den Verstand zu bringen. Besser, ich mache mich aus dem Staub, und zwar schnell, dachte Jorak. Bevor Fenk auf die Idee kommt, mich anzuspringen und niederzuschlagen. Jorak hatte keine Lust, sich auf einen Kampf einzulassen. Der Lärm würde weitere Gildenlose heranlocken, die sich womöglich auf Fenks Seite schlugen.

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