Elke Maria Pape - Der Fall Bahran

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Wer tötete die Geistheilerin Patricia Bahran? Eine Frau, die so viel Gutes getan hat? Das fragen sich alle und keiner kann es begreifen. Nach «Mörderliebe» ermittelt das Duo Weinfeld und Albrecht endlich wieder gemeinsam in gewohnt spannender Weise in diesem komplizierten Mordfall. Ein unübersichtliches Kundenbuch, viele Verdächtige und eine Wunderheilerin, die anscheinend zu viel über ihre Kunden gewusst hat. Karla und Zacharias kämpfen nicht nur gegen das Schweigen der Verdächtigen an, sondern auch gegen die mörderische Hitze eines Jahrhundertsommers.

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Schon im Flur spannte sie ein feuchtes Tuch auf den Wischer, fuhr sich mit der Hand über ihre schweißnasse Stirn, und ging anschließend ins Wohnzimmer.

Gegen Mittag wurde die Hitze unerträglich. Auch hier im Haus.

In dem großen Raum wischte sie zuerst über die unzähligen Kirschsaftflecken. Diesmal gingen sie überraschender Weise ganz leicht ab.

So, Frau Häberlein wischte sich ihre nassen Hände an ihrer alten Hose ab und überlegte. Wenn Madame noch nicht da ist, kann ich heute ja mal in Ruhe die Polster absaugen, nahm sie sich vor, kniff die Augen aufgrund den flutenden Sonnenlichts, das durch die großen Scheiben schien, leicht zusammen und sah sich um.

Sie lag neben dem wuchtigen Glastisch. Direkt hinter dem großen Sofa, das die Sicht versperrte.

Und hier war alles voll von roten Flecken.

Überall.

Sie waren überall.

Frau Häberlein presste in einem stummen Schrei völlig verkrampft die Hände an ihren Mund.

Überall dieses Rot.

Unten auf dem Boden.

An den Wänden.

Am Fenster.

Auf dem Sofa.

Sie sah hoch.

Auch an der Decke!

Der Kopf der toten Madame Bahran war umspült von Blut, so als hätte jemand ein fliesend rotes Seidentuch drapiert. Ihr Gesicht war nur noch eine blutige Masse. Sekundenlang, minutenlang starrte die Haushälterin regungslos auf ihre Chefin, sie kniff die Augen zusammen, riss sie wieder auf, und doch verschwand es nicht, das Grauen, dieser lähmende Schock.

Das hier war kein Film, nicht einer dieser Krimis, die sie immer sah. Keine Szene, die sich gleich auflöste. Hier lag Madame Bahran, fürchterlich zugerichtet, ja geradezu entstellt. Es war, als hörte man selber auf zu existieren, während man auf die Leiche starrte, als stände das eigene Herz still und die ganze Welt.

Später wird sich Frau Häberlein nicht mehr erinnern können, wie sie aus dieser Hölle nach draußen gekommen war.

Die thailändische Haushaltshilfe der Nachbarn sah sie gegen halb ein Uhr mittags, wie sie, die Hände erhoben, über die Terrasse lief.

Sie war gerade dabei, das Badezimmer ihrer Arbeitgeber zu putzen und hatte die große Badematte zum Lüften aus dem Fenster gehangen. Die Frau Häberlein ist aber heute spät dran, dachte sie noch, normalerweise bringt sie den Müll schon kurz nach acht raus. Sie winkte ihr und lächelte ihr freundlich zu in ihrer scheuen Art.

Aber Frau Häberlein lächelte nicht zurück, das war seltsam, nein, sie fuchtelte und ruderte geradezu panisch mit den Armen um sich.

Mülltüten hatte sie auch nicht dabei. Die Thailänderin beugte sich verwirrt aus dem Fenster, während Frau Häberlein im selben Augenblick der Dame des Hauses in die Arme lief.

Plötzlich hörte sie wie die Haushälterin von Frau Bahran anfing zu schreien und nicht mehr aufhörte. Also lief sie eilig die Treppe herunter und zusammen mit ihrer Chefin gelang es ihr irgendwann, die völlig verängstigte Frau zu beruhigen.

Was diese dann allerdings unter Tränen und am ganzen Leib zitternd berichtete, war so ungeheuerlich, dass beiden das Blut in den Adern gefror.

Kapitel 2

Montag, der 01. August

Er sah die Nummer auf dem Display seines Telefons. Reichte es nicht, dass sie ihn eine Woche zu früh aus dem wohlverdienten Urlaub geholt hatten? Seit Tagen schob er Überstunden ohne Ende. Es war schon schlimm genug dass nicht weniger als fünf Kollegen aus dem Kommissariat mit einer schweren Sommergrippe im Bett lagen.

Wenigstens das Mittagessen konnte man ihm doch gönnen, oder?

Zacharias Weinfeld seufzte laut und erhob sich von seinem Küchenstuhl. Gerade hatte er sich ein leckeres Steak in die Pfanne gehauen, das er jetzt erst zur Hälfte gegessen hatte. Er aß bei geschlossenen Jalousien um die Hitze draußen zu lassen.

„Weinfeld.”

„Chef, es gibt einen neuen Fall. Tut mir leid, aber ich..., ach Entschuldigung, hier ist Steffen Döber, ich…”

„Ich kenne deine Stimme, Steffen. Also, was gibt’s?”

„Ja, es wäre mir auch lieber wenn….” Steffen Döber hatte wohl den genervten Tonfall seines Vorgesetzen bemerkt.

„Nun rede schon. Du kannst ja nichts dafür. Oder hast du jemanden umgebracht?”

„Sehr witzig, wirklich.”

„Also, ein Mord?”

„Ja. Sieht so aus.”

„Oder ist die Sache unklar? Kann nicht erst mal der Kriminaldauerdienst vorbei kommen?”

„Ist schon da. Es ist eindeutig Mord.”

„Wo soll ich hinkommen?” Zacharias Weinfeld hielt Block und einen Stift bereit, um sich Notizen zu machen.

Es raschelte. Sein Kollege Döber blätterte in irgendwelchen Zetteln:

„Tannenweg 40.”

„Oh, schicke Gegend. Hab Verwandte dort.”

„War ja klar.”

„Wie bitte?”

„Schon gut. Du kannst den Tatort nicht verfehlen. Da muss es schon vor Einsatzwagen wimmeln. Spurensicherung und Gerichtsmedizin sind auch schon da, beziehungsweise unterwegs.”

„Und du?”

„Ich? Ich bleibe hier. Einer muss ja die Stellung im Büro halten.”

„Also werde ich der einzige sein vor Ort?”

„So siehst momentan aus. Wir sind nur noch zu zweit. Jedenfalls so lange, bis mich die Grippe auch noch nieder streckt.”

Zacharias grummelte. „Mal bloß nicht den Teufel an die Wand. Wer ist denn der Tote?”

„Die Tote!”

„Eine Frau?”

„Ja, und eine sehr bekannte noch dazu.”

„Ich versteh nicht.”

„Fahr erst mal hin, dort werden sie dir alles Weitere erklären.”

„O.K.” Zacharias klemmte sich den Hörer unters Kinn, schleppte seinen halbvollen Teller zurück in die Küche und stellte ihn in den Kühlschrank. „Bin schon unterwegs!”

Er musste nicht lange suchen, bis er das Haus, eine eckige kleine Stadtvilla, fand. Zwar war das Wohnhaus durch einen mächtigen Bestand an alten Bäumen und großen Büschen und Sträuchern vor den Blicken der Passanten relativ gut geschützt, aber die noch immer eingeschalteten Blaulichter wiesen ihm den Weg.

Er parkte seinen Wagen zirka zehn Meter weiter am Straßenrand und ging an zahlreichen Schaulustigen, neugierigen Nachbarn in kurzen Hosen und den üblichen Vertretern der Presse, die wahrscheinlich wieder den Polizeifunk abgehört hatten, vorbei zu einem Streifenbeamten, der ihm bereitwillig das Absperrband hoch hielt.

„Die Spurensicherung ist hoffentlich schon da?”, fragte Zacharias.

Der Beamte nickte stumm.

Zacharias nestelte an einem Hemdknopf herum und lockerte seine Krawatte. Sein Hemdkragen war jetzt schon durchnässt. Die Temperatur änderte sich kaum, als er durch die geöffnete Haustür ging. Hier drinnen war es genauso stickig wie draußen.

Leute der Spurensicherung kamen ihm entgegen und nickten ihm mit ihren schweißnassen Gesichtern zu.

„Wie lange seid ihr schon hier?”, fragte Zacharias.

„Schon über eine Stunde.”, sagte einer.

Die blonde Inge Braukmann hatte ihre langen Haare zu einem raffinierten Knoten hochgesteckt und beugte sich gerade konzentriert über den Körper der Ermordeten. Zacharias mochte die junge Rechtsmedizinerin, die es mit Fleiß und Ehrgeiz recht schnell geschafft hatte, sich auf der Karriereleiter nach oben zu kämpfen, trotz einiger Widerstände ihrer männlichen Kollegen.

Ihrer verbindlichen Art und der fachlichen Kompetenz konnte man recht schnell vertrauen.

„Tag, Herr Weinfeld!” Sie strich sich mit dem Unterarm eine verschwitzte Haarsträhne aus dem Gesicht, peinlich darauf bedacht, nicht mit den Händen ihren Kopf zu berühren.

Die medizinischen Handschuhe waren voller Blut.

„Verdammt heiß heute, nicht wahr?”

Sie nickte gequält.

„Weiß man schon wer die Tote ist.” Zacharias stand jetzt in unmittelbarer Nähe der Leiche. Ein fürchterlicher Anblick, dachte er. Die arme Frau war von einer riesigen Lache Blut umgeben, ihr Gesicht war kaum zu erkennen. Auch der Oberkörper wies zahlreiche Wunden auf, die stark geblutet hatten. Hier hatte jemand mit äußerst brutaler Gewalt agiert.

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