Vicky Lines - Ankunft ohne Wiederkehr - Teil 2

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Ankunft ohne Wiederkehr - Teil 2: краткое содержание, описание и аннотация

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Samantha und George fanden in den schwierigen Zeiten im ersten Teil zueinander. Beide merkten, dass sie füreinander da sein können und wollen. Trotzdem öffneten sie sich noch nicht vollkommen. So kommt es, dass einerseits Samantha immer noch verunsichert ist, ob diese Beziehung eine Zukunft haben kann, während George um seine Kinder kämpft. Dabei kommt er der Wahrheit seines Schlamassels sehr nahe. Außerdem erzeugt Samanthas Auftauchen Widerstand in den eigenen Reihen. Werden es beide schaffen, die letzten Hürden zu bewältigen, um eine «ganze» Familie zu werden?
Dieser zweite Teil einer turbulenten Geschichte berichtet von den Geschehnissen nach dem kleinen Liebesdrama. Noch brennt es ringsherum. Auch in den eigenen Reihen der beiden gibt es genug Probleme. Gut oder Böse gibt es nur in einem Moment. Und am Ende? Am Ende erfährt man, ob sich der Einsatz beider gelohnt hat.

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Mein Vater: „War ja klar, dass meine älteste Tochter einfach einen Fremden zu ihrer Beruhigung mitbringt. Hofft, von ihrer vergebenen Bringschuld abzulenken. Ist ja einfacher.“

Geschockt versteifte ich mich und saugte die plötzlich zu Eiseskälte abgekühlte Luft ein. Patrizia jaulte leise auf, während meine Mutter mit hochrotem Kopf begann, sich ihres Mannes zu schämen. George blickte in die Runde und fixierte den nickenden Marko. Unwillkürlich verfinsterte sich der Blick des Lords, ignorierte nun das mittlerweile stehende Familienoberhaupt der Willers, um den Schwager genau in Augenschein zu nehmen.

George erhob sich und beugte sich zu meinem Vater ein klein wenig hinab: „Meine Erfahrungen von den Begegnungen mit Deutschen empfand ich immer als respektvoll. Doch solche despektierlichen Gesten befremden mich. Eine Vorstellung des Gastgebers setze ich voraus, bevor ich auch nur im entferntesten daran denken würde, eine höfliche Konversation zu eröffnen. Auch ist es im europäischen Kontext Usus, dass der Hausherr die Gäste begrüßt.“

Diese Stimme durchdrang mit einer Präsenz das Familientreffen, als schnitt jemand eine grüne Gurke mit einem scharfen Messer. Unvorbereitet durchfuhr mich ein Schauer. Niemand musste verstehen, was George gesagt hatte, es reichte, seiner Betonung und Stimmlage gewahr zu werden. Vermutlich müsste ich mich gleich entscheiden, ob ich weiterhin einen Vater und einen Schwager zu meinem Familienkreis zählen würde. Meine Entscheidung stünde sehr schnell fest. Obwohl ich mir unsicher gewesen wäre, welche Zukunft sich mir eröffnete. Mein Herz raste bei der Vorstellung, panische Gedanken projizierten beinahe Albträume vor meine Augen. Mitten in diesem heftigen Erlebnis verließ George einfach das Wohnzimmer. Sofort fingen Patrizia und Mama an zu tuscheln. Mein Lord würde doch nicht ohne mich die Wohnung verlassen, wie ein Feigling? Allerdings stünde dies einem Familienvater eher schlecht zu Gesicht. Langsam fasste ich Mut und spendierte dem Lord ein Vertrauensguthaben.

Sollte ich ihm hinterherlaufen?

Fieberhaft blickte ich zwischen Tür und meinem Teller hin und her, dauernd versuchte ich, zu entscheiden, ob ich ihm folgen oder brav verweilen sollte. Ich zuckte zusammen, als meine Schwester mich zurückhielt, indem sie unter dem Tisch meinen Oberschenkel mit ihrer Hand festhielt. Meine Mutter gab die Aussage von George mit einem verächtlichen Ton, der mich frösteln ließ, auf Deutsch wieder.

Aber George! Ich muss doch hinterher.

Meine Augen erblickten einen mich beobachtenden, viel größer wirkenden und wissenden Mann im Türrahmen. Sein stummer Vorwurf brachte meine Zwietracht zum Verstummen. Vor Kraft strotzend, ein raumfüllendes Charisma und eine Coolness, als wäre nichts geschehen, kehrte Lord Haggerthon mit zwei mir bekannten Flaschen in seiner Hand zurück. Wir hatten doch Wein mitgebracht und vergaßen, unser Geschenk mit einzubringen. Jemand seufzte auf. Und ich hörte ihn „God save the Queen“ summen. Kaum stand er neben mir, verstummten alle Geräusche im Zimmer.

„Immer noch da“, sagte mein Vater kleinlaut.

Mein neuer Freund war nicht geflohen, wie ich es mehrmals getan hatte. Wünschenswerter verlief bisher keine meiner letzten Bekanntschaften mit Männern. Die Möglichkeit, dass George mir zugehört hatte, baute in mir einen Funken Hoffnung auf. Ein kleines entspannendes Seufzen entfuhr mir, während ich meine Schwester lächeln sah.

„Briten tun immer seltsame Dinge und geben oft vor, als wären sie alle irgendwie besser oder von Adel“, versuchte Marko, sich zu produzieren.

Seine Fehler bei anderen suchen, nervte nicht nur mich an Marko. Na gut, dachte ich mir, warte ich ab, wie sich das entwickelt. Irgendwie keimte das Körnchen Zuversicht, diesen Abend glimpflich überstehen zu können. Entwickelte sich noch. George widmete sich besonnen einer der mitgebrachten Flaschen Wein mit einem Korkenzieher. Erstaunlich, mit welcher professionellen Leichtigkeit der Korken herausploppte. Dann griff Lord Haggerthon nach einer Serviette und wickelte diese um den Kelch der Flasche. Das Ploppen bewirkte bei mir einen regelrechten Startschuss. Nun fasste ich endgültig den Mut und verteidigte ihn.

„Manche Briten haben einen Adelstitel oder bekleiden eben eine Position in politischen Ämtern. Ich würde nicht so oberflächlich sein, Marko!“, erwiderte ich überraschend sicher der Anspielung.

Ehrlich gesagt, fühlte ich mich in die Enge gedrängt. Unglaublich schnell stand George mit dem Chardonnay hinter meiner Mutter, bot ihr einen kleinen Schluck in ihrem Schoppen an und wartete ihre Meinung ab. Meine Mutter nippte an der kredenzten Weinprobe. Ihre Ohren erröteten leicht, was sie mit einem Nicken und angehobenen Augenbrauen wohlwollend quittierte. Diese Schüchternheit meiner Mutter durchlebte ich auch schon. Der Wein mundete ihr merklich vorzüglich. Völlig nebensächlich inkrementierte George dieser schnöden Runde Eleganz und Esprit. Claudia neigte sich leicht und begann zu lächeln. Bevor sie einen weiteren Schluck zu sich nahm, nickte George. Uns drei Frauen begann er, den Weißwein einzuschenken. In dieser Rolle blieb er steif und verschränkte den linken Arm stilvoll hinter seinem Rücken. Diese leicht graumelierten Schläfen und der perfekte Haarschnitt wirkten unglaublich anziehend auf mich, wo ich doch eigentlich gelackte Schönlinge seit geraumer Zeit verachtet hatte. Langsam brachte mich mein lieber George um den Verstand, obwohl ich immer noch ein bisschen sauer auf ihn war. Hundert Prozent vertraute ich keinem Mann mehr, lautete eines meiner Mantras.

„Als Kellner brauchen Sie hier keine Etikette. Ich vermute mal, Sie sind ein ganz normaler Engländer, wahrscheinlich auch Informatiker. Bloß ein Kollege von Samantha“, reklamierte Marko in Englisch, seines Sieges bewusst.

Das Knistern in der Luft intensivierte sich merklich. Ich hoffte immer noch inständig, die sich anbahnenden Handgreiflichkeiten blieben aus. Es war wie bestes Tennis. Nun retournierte George, sodass ich beinahe vom Stuhl rutschte.

„Es tut mir leid, aber eine Expertise der Rechentechnik befindet sich nicht im Repertoire meiner Ausbildung. Nur ab und an sind Titel wichtig, um bestimmte Regeln und Voraussetzungen zu bekunden. Bin ich unter Freunden, verzichte ich lieber auf diese Förmlichkeiten“, trieb er Marko in die nächste Ecke.

Patrizia hielt sich zurück, sie schüttelte nur leicht den Kopf, ließ George seelenruhig gewähren. Eben erfuhr Marko eine versteckte diplomatische Zurechtweisung und auch eine Missbilligung seines Verhaltens. Sogar ein verkapptes Freundschaftsangebot interpretierte ich hinein. Wie raffiniert. Meine Schwester genoss es, wie ich auch. Sie lehnte sich zurück und betrachtete aufmerksam den abwägenden Ehemann. Sollte ich eingreifen, ohne es plump aussehen zu lassen?

Meine Mutter fragte interessiert: „Wie heißen Sie denn wirklich?“

Mit einem charmanten Lächeln erwiderte mein Lord ungewohnt förmlich: „Für Sie George. Mein Familienname lautet Haggerthon.“

Marko, der typisch in die Kerbe schlug, wollte nun Klarheit: „Ich denke doch, ich rede Sie korrekt als Herr Haggerthon an.“

Nun tat sich die Lücke perfekt auf, durch die ich eingreifen konnte. Sogar Marko musste doch endlich befreit werden und ich durfte ihm aus der Patsche helfen.

„Nein, tut mir leid, Marko“, warf ich ein.

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