Homer - Odyssee

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Die Odyssee neben der Ilias das zweite traditionell dem griechischen Dichter Homer zugeschriebene Epos, gehört zu den ältesten und einflussreichsten Dichtungen der abendländischen Literatur. In Schriftform wurde das Werk erstmals wahrscheinlich um die Wende vom 8. zum 7. Jahrhundert v. Chr. festgehalten. Es schildert die Abenteuer des Königs Odysseus von Ithaka und seiner Gefährten auf der Heimkehr aus dem Trojanischen Krieg. In vielen Sprachen ist der Begriff «Odyssee» zum Synonym für eine lange Irrfahrt geworden.

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Schnell die Geräte zu ordnen. Sie folgeten seinem Befehle,

Stellten den fichtenen Mast in die mittlere Höhle des Bodens,

Richteten hoch ihn empor und banden ihn fest mit den Seilen;

Spannten die weißen Segel mit starkgeflochtenen Riemen.

Hochauf wölbte der Wind das volle Segel, und donnernd

Wogte die purpurne Flut um den Kiel des gleitenden Schiffes;

Schnell durchlief es die Wogen in unaufhaltsamer Eile.

Als sie nun die Geräte des schwarzen Schiffes befestigt,

Stellten sie Kelche hin, bis oben mit Weine gefüllet.

Und sie gossen des Weins für alle unsterblichen Götter,

Aber am meisten für Zeus' blauäugichte Tochter Athene,

Welche die ganze Nacht und den Morgen die Wasser beschiffte.

III. Gesang.

Telemachos, von Nestor, der am Gestade opfert, gastfrei empfangen, fragt nach des Vaters Rückkehr; Nestor erzählt, wie er selbst und wer sonst von Troja gekehrt sei, ermahnt den Telemachos zur Tapferkeit gegen die Freier und rät ihm, bei Menelaos sich zu erkundigen. Der Athene, die als Adler verschwand, gelobt Nestor eine Kuh. Telemachos von Nestor geherbergt. Am Morgen nach vollbrachtem Opfer fährt er mit Nestors Sohne Peisistratos nach Sparta, wo sie den anderen Abend ankommen.

Jetzo erhub sich die Sonn aus ihrem strahlenden Teiche

Auf zum ehernen Himmel, zu leuchten den ewigen Göttern

Und den sterblichen Menschen auf lebenschenkender Erde.

Und die Schiffenden kamen zur wohlgebauten Pylos,

Neleus' Stadt. Dort brachten am Meergestade die Männer

Schwarze Stiere zum Opfer dem bläulichgelockten Poseidon.

Neun war der Bänke Zahl, fünfhundert saßen auf jeder,

Jede von diesen gab neun Stiere. Sie kosteten jetzo

Alle der Eingeweide und brannten dem Gotte die Lenden.

Jene steurten an Land und zogen die Segel herunter,

Banden das gleichgezimmerte Schiff und stiegen ans Ufer.

Auch Telemachos stieg aus dem Schiffe, geführt von der Göttin.

Ihn erinnerte Zeus' blauäugichte Tochter Athene:

Jetzo, Telemachos, brauchst du dich keinesweges zu scheuen!

Darum bist du die Wogen durchschifft, nach dem Vater zu forschen,

Wo ihn die Erde verbirgt und welches Schicksal ihn hinnahm.

Auf denn! und gehe gerade zum Rossebändiger Nestor,

Daß wir sehen, was etwa sein Herz für Rat dir bewahre.

Aber du mußt ihm flehn, daß er die Wahrheit verkünde.

Lügen wird er nicht reden, denn er ist viel zu verständig!

Und der verständige Jüngling Telemachos sagte dagegen:

Mentor, wie geh ich doch und wie begrüß ich den König?

Unerfahren bin ich in wohlgeordneten Worten,

Und ich scheue mich auch, als Jüngling den Greis zu befragen.

Drauf antwortete Zeus' blauäugichte Tochter Athene:

Einiges wird dein Herz dir selber sagen, o Jüngling,

Anderes wird dir ein Gott eingeben. Ich denke, du bist nicht

Ohne waltende Götter geboren oder erzogen.

Als sie die Worte geredet, da wandelte Pallas Athene

Eilend voran, und er folgte den Schritten der wandelnden Göttin.

Und sie erreichten die Sitze der pylischen Männer, wo Nestor

Saß mit seinen Söhnen und rings die Freunde zur Mahlzeit

Eilten, das Fleisch zu braten und andres an Spieße zu stecken.

Als sie die Fremdlinge sahn, da kamen sie alle bei Haufen,

Reichten grüßend die Händ' und nötigten beide zum Sitze.

Nestors Sohn vor allen, Peisistratos, nahte sich ihnen,

Nahm sie beid an der Hand und hieß sie sitzen am Mahle,

Auf dickwollichten Fellen, im Kieselsande des Meeres,

Seinem Vater zur Seit und Thrasymedes, dem Bruder;

Legte vor jeden ein Teil der Eingeweide und schenkte

Wein in den goldenen Becher und reicht' ihn mit herzlichem Handschlag

Pallas Athenen, der Tochter des wetterleuchtenden Gottes:

Bete jetzt, o Fremdling, zum Meerbeherrscher Poseidon,

Denn ihr findet uns hier an seinem heiligen Mahle.

Hast du der Sitte gemäß dein Opfer gebracht und gebetet,

Dann gib diesem den Becher mit herzerfreuendem Weine

Zum Trankopfer. Er wird doch auch die Unsterblichen gerne

Anflehn; denn es bedürfen ja alle Menschen der Götter.

Aber er ist der Jüngste, mit mir von einerlei Alter;

Darum bring ich dir zuerst den goldenen Becher.

Also sprach er und reicht' ihr den Becher voll duftenden Weines.

Und Athene ward froh des gerechten verständigen Mannes,

Weil er ihr zuerst den goldenen Becher gereichet.

Und sie betete viel zum Meeresbeherrscher Poseidon:

Höre mich, Poseidaon, du Erdumgürter! Verwirf nicht

Unser frommes Gebet; erfülle, was wir begehren!

Nestorn kröne vor allen und Nestors Söhne mit Ehre

Und erfreue dann auch die andern Männer von Pylos

Für ihr herrliches Opfer mit reicher Wiedervergeltung!

Mich und Telemachos laß heimkehren als frohe Vollender

Dessen, warum wir hierher im schnellen Schiffe gekommen!

Also betete sie und erfüllte selber die Bitte,

Reichte Telemachos drauf den schönen doppelten Becher.

Ebenso betete jetzt der geliebte Sohn von Odysseus.

Als sie das Fleisch nun gebraten und von den Spießen gezogen,

Teilten sie's allen umher und feirten das prächtige Gastmahl.

Und nachdem die Begierde des Tranks und der Speise gestillt war,

Sprach der gerenische Greis, der Rossebändiger Nestor:

Jetzo ziemt es sich besser, die fremden Gäste zu fragen,

Wer sie sei'n, nachdem sie ihr Herz mit Speise gesättigt.

Fremdlinge, sagt, wer seid ihr? Von wannen trägt euch die Woge?

Habt ihr wo ein Gewerb oder schweift ihr ohne Bestimmung

Hin und her auf der See: wie küstenumirrende Räuber,

Die ihr Leben verachten, um fremden Völkern zu schaden?

Und der verständige Jüngling Telemachos sagte dagegen

Ohne Furcht, denn ihm goß Athene Mut in die Seele,

Daß er nach Kundschaft forschte vom langabwesenden Vater

Und sich selber ein gutes Gerücht bei den Menschen erwürbe:

Nestor, Neleus' Sohn, du großer Ruhm der Achaier,

Fragst, von wannen wir sei'n; ich will dir alles erzählen.

Siehe, von Ithaka her am Neion sind wir gekommen,

Nicht in Geschäften des Volks, im eigenen; dieses vernimm jetzt.

Meines edlen Vaters verbreiteten Ruhm zu erforschen,

Reis ich umher, Odysseus des Leidengeübten, der ehmals,

Sagt man, streitend mit dir die Stadt der Troer zerstört hat.

Von den übrigen allen, die einst vor Ilion kämpften,

Hörten wir doch, wie jeder dem grausamen Tode dahinsank;

Aber von jenem verbarg sogar das Ende Kronion.

Niemand weiß uns den Ort zu nennen, wo er gestorben,

Ob er auf festem Lande von feindlichen Männern vertilgt sei

Oder im stürmenden Meere von Amphitritens Gewässern.

Darum fleh ich dir jetzo, die Knie umfassend, du wollest

Seinen traurigen Tod mir verkündigen; ob du ihn selber

Ansahst oder vielleicht von einem irrenden Wandrer

Ihn erfuhrst: denn ach! zum Leiden gebar ihn die Mutter!

Aber schmeichle mir nicht aus Schonung oder aus Mitleid,

Sondern erzähle mir treulich, was deine Augen gesehen.

Flehend beschwör ich dich, hat je mein Vater Odysseus

Einen Wunsch dir gewährt mit Worten oder mit Taten

In dem troischen Lande, wo Not euch Achaier umdrängte:

Daß du dessen gedenkend mir jetzo Wahrheit verkündest!

Ihm antwortete drauf der Rossebändiger Nestor:

Lieber, weil du mich doch an jene Trübsal erinnerst,

Die wir tapfern Achaier im troischen Lande geduldet;

Wann wir jetzt mit den Schiffen im dunkelwogenden Meere

Irrten nach Beute umher, wohin Achilleus uns führte;

Jetzt um die große Stadt des herrschenden Priamos kämpften:

Dort verloren ihr Leben die tapfersten aller Achaier!

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