Billy Remie - Geliebter Wächter

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Nach all der Zeit, die er sich für unantastbar hielt, läuft Bellzazar – Fürst der Unterwelt – ein unscheinbarer Mensch über den Weg, der all das in ihm auslöst, was er für unmöglich hielt: sterbliche, wahrhaftige Liebe. Zwei Jahrzehnte nach seiner Verbannung erwacht er und sieht sich dieser Liebe unverhofft wieder gegenüber. Sein Herz, seine Seele und selbst sein messerscharfer Verstand sind mit diesem brennenden Gefühl der Sehnsucht infiziert. Er will diesen Menschen, er begehrt ihn wie nichts zuvor. Nach all der Zeit geschieht auch ihm die Liebe – und alles, was ihn betrifft, seine ganze Welt, seine gesamte Macht, verschiebt sich, bis all sein Verlangen auf eine einzige Person gerichtet ist.
Doch diese Liebe ist unerreichbar und zum Scheitern verurteilt, denn er begehrt einen Mann, der bereits tot ist und in der falschen Welt strandete. Um zu verhindern, dass er ein verirrter Geist ohne Willen und Verstand wird, muss Bellzazar einen Weg finden, ihn in die Nachwelt zu geleiten. Doch die Zeit drängt und die Welt ist im Wandel, fremde Mächte stellen sich ihnen in den Weg und am Ende steht die Frage, ob Bellzazar bereit ist, den einzigen Mann gehen zu lassen, dem es gelang, nach all der Zeit sein dunkles Herz zu erreichen.
Eine unmögliche Liebe zwischen zwei ungleichen Männern, deren Zukunft auf Messers Schneide steht. Eine gefühlvolle Reise, die mit Verachtung begann und in Zuneigung endete – und an deren Ziel das zerbrechliche Erblühen einer tiefen Liebe wartet.
Nach den «Legenden aus Nohva» nun die weiterführende Reihe, die eine neue Generation einleitet, mit vielen bekannten und neuen Gesichtern und alten sowie neuen Geheimnissen. Keine Vorkenntnisse von Nöten.

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Klay streckte Vaaks seine schmutzige Hand entgegen. »Was meinst du, Ziehsohn des Königs, gibst du mir einen Becher aus und lässt deine goldenen Hallen einen Abend für einen Bauern wie mich sausen?«

Vaaks rang mit sich, er wusste, dass seine Antwort für sein Verhältnis mit den »normalen« Kindern entscheidend war, aber …

»Wie wäre es, wenn ich dir einen Wein spendiere!«

Sie fuhren alle drei zu der Stimme herum. Ein großer Schatten bewegte sich in einer leeren Pferdebox hinter ihnen und trat in das goldene Abendlicht, das von draußen auf die Stallgasse fiel. Blondes Haar schimmerte im Sonnenuntergang, der dazugehörige Junge war fast so groß wie ein ausgewachsener Hüne, breite Schultern, sehr schmale Hüfte, beinahe überproportionierte Armmuskeln unter einem stramm sitzenden Hemd aus robustem, dunklem Eberleder. Markantes Gesicht, das ihn hart aber ebenso anmutig aussehen ließ, das Haar an den Seiten kürzer, das Deckhaar lang und zurückgekämmt, als bliese ihm ein starker Wind ins Gesicht. Lodernde, entschlossene Augen in der Farbe dieses seltsamen, benebelndem Getränks. Absinth. Augen in der Farbe von Absinth.

Ein königlicher Samtumhang, außen schwarz und innen purpurn, ließen jeden Fremden erkennen, wer er war.

Der Blonde ging direkt mit wogendem, selbstsicherem Gang auf Klay zu, der seine Sprache, aber nicht seine trotzige Miene verloren hatte. »Und wie wäre es mit einem ganzen Fass, das ich dir dann in deinen armen, knochigen Arsch schieben werde!«

»Halt!« Vaaks drängte sich zwischen die Beiden, in der Luft knisterte übergroßer, männlicher Stolz. »Riath!«

Sein Bruder baute sich auf, seine grünen Augen loderten angriffslustig, aber Vaaks blieb vor Klay stehen. »Du solltest etwas mehr Respekt zeigen, Stallbursche ! Oder muss ich dir erst Respekt einflößen, du Großmaul!«

Vaaks wollte ansetzen, um zu beschwichtigen, als…

»Oh nein, jetzt habt ihr den Hahn geweckt! Und er plustert sich wieder angeberisch auf«, mischte sich eine weitere Stimme ein. Abschätzig, trocken und durch und durch gelangweilt, mit einem samtweichen Unterton, der ihr beinahe etwas Sanftes verlieh.

Vaaks gefror bei dieser Stimme das Blut in den Adern, während sein Herz sofort in Raserei verfiel.

Nein, nicht er. Alle, nur nicht er. Nicht hier, nicht jetzt.

Klay und Fenjin traten unwillkürlich einen Schritt zurück und senkten umgehend sehr schweigsam die Köpfe.

Vaaks kannte das, so verhielten sich die Menschen stets in der Gegenwart seines Bruders. Sie wichen vor ihm zurück oder senkten ergebend die Köpfe, fühlten sich sichtlich unwohl, fast bedroht, allein durch seine Anwesenheit. Nur hinter seinem Rücken wurde gelästert, was er natürlich wusste.

»Wer hat dich denn aus deiner Gruft gelassen?«, verspottete Riath Xaith. »Kommst du nicht für gewöhnlich erst bei Nacht heraus, wie all die anderen Schreckgestalten?«

Wenn Xaith die Bemerkung kränkte, ließ er es sich nicht anmerken. Sein stets durch und durch müder Blick ließ kaum eine Gefühlsregung erkennen, als würde ihn alles und jeder zutiefst langweilen. Der Umgang mit anderen Lebewesen ermüdete ihn, so sagte er selbst.

Wobei er mit Tieren auf einer Ebene umgehen konnte, wie es kaum ein anderer vermochte. Nicht wie ein Jäger, der seine Tiergefährten als Freunde betrachtete, sondern mehr wie ein Meister. Es schien, als könnte Xaith Tiere an sich binden, sie geradezu beherrschen. Auf eine wirklich gruselige Art und Weise.

Seine zwei Raben waren vermutlich die einzigen Geschöpfe, die so etwas Ähnliches wie seine Freunde waren. Wobei man sie wohl eher als Untertanen bezeichnen konnte. Und sie begleiteten ihn stets, auch in diesem Moment. Gagat, der schwarze Rabe mit den roten Augen, saß an seinem angestammten Platz auf Xaiths linker Schulter, und Petalit saß auf seinem angewinkelten rechten Arm. Petalit war ein besonderer Rabe, denn er war weiß, selbst seine Augen, als hätte Xaith ihm jegliche Farbe ausgesaugt.

»Was bist du doch geistreich, Bruder.« Xaith grinste kühl und schlenderte herein, dabei streichelte er den weißen Raben mit einem Finger unter dem Schnabel. Petalit schien es zu genießen. »Dass mich deine Worte kalt lassen, dürfte dir Aufschluss darauf geben, wie gleich mir deine Meinung und du im allgemeinen als Person bist.«

Riaths kantiges, männliches Gesicht wurde steinhart, er hasste Abweisung in jeglicher Form, selbst von Xaith. Dieser lächelte Riath an und genoss seinen Triumph sichtlich.

Vaaks kannte Xaith schon sein ganzes Leben. Natürlich, sie waren Brüder, wenn auch nicht blutsverwand und nicht einmal der gleichen Rasse angehörig – denn Vaaks war ein Mensch, der von Luzianern, von Blutsaugern, großgezogen wurde –, so gehörten sie doch derselben Familie an, wenn auch nur symbolisch. Das machte sie zu Brüdern, von Anfang an. Und doch besaß sein Bruder eine undurchdringlich düstere Aura, die ihn immer wieder fasziniert blinzeln ließ, als sähe er ihn zum ersten Mal.

Aber Xaith war auch eine … besondere Erscheinung. Und das nicht, weil er besonders groß war, dazu aber elegant schlank, was ihm einen beneidenswert drahtigen Körper verlieh, der sich hervorragend zum Meucheln eignen würde. Oder zum Tanzen.

Er wäre sicher ein begnadeter Tänzer.

Seine Brust und sein Bauch waren flach, seine Gliedmaßen lang, schlanke Muskelstränge lagen unter seiner straffen, rosigen Haut, seine Schultern waren nicht nennenswert breit, aber durch seine lange Körperform machte er das wieder wett. Doch vor allem waren seine Augen beeindruckend. Diese lodernden, gelbgrünen Augen mit den geschlitzten Pupillen, die einem die Seele aus dem Leib zu brennen schienen, wenn man nur lange genug hineinsah. Vaaks hatte schon immer ein Prickeln im Nacken verspürt, wenn sein Bruder ihm nur etwas länger in die Augen sah. Xaiths Haar war etwa so lang wie der Zeigefinger eines ausgewachsenen Mannes, es war schwarz und erinnerte an das Federkleid eines Vogels, wenn es sich bewegte. Es hing ihm stets verwegen in der Stirn und unterstrich seine besonderen Augen. Sein Gesicht war vergleichsweise schmal, besaß aber scharfe Kanten, genau wie sein Vater, der König. Die Wangenknochen, die lange Nase und das spitze, lange Kinn hatte Xaith eindeutig vom König vererbt bekommen. Nur sein Mund war schöner, wie Vaaks zugeben musste. Die Lippen blass, mit einem sanften Schwung, nicht zu schmal, aber auch nicht zu voll. Ein richtiger Kussmund, würden die Damen sagen. Doch aufgrund seiner roten Punkte und den vielen Kratern in seinem Gesicht war Xaith nicht gerade ein Frauenschwarm. Er hatte mit seiner unreinen Haut schwer zu kämpfen, das wusste Vaaks, und es tat ihm leid. Ihm persönlich fiel es gar nicht wirklich auf, Xaith bestand aus mehr als aus seinem Makel, Vaaks sah meistens ohnehin nur dessen Augen, wenn er ihm einen Blick zuwarf. Wie könnte man etwas anderes sehen? Und doch wurde Xaith ausgestoßen, obwohl so viel mehr in ihm steckte, als seine äußere Erscheinung erkennen ließ.

Nicht, dass nur sein Makel daran Schuld trug, dass er ein Einzelgänger und Sonderling war. Wie man an Fenjin und Klay sehen konnte, war es vor allem seiner kalten Ausstrahlung zu verdanken, dass er gemieden wurde. Es schien allerdings so, als legte er Wert darauf, gefürchtet zu werden.

Das sagte auch seine Kleidung. Sie schrie geradezu: »Bleibt weg von mir, ich bin ein Sonderling.«

Xaith trug stets einen Mantel aus schwarzem Leder, ganz gleich wie heiß oder kalt es war. Den Kragen aufgestellt, die Front offen. Darunter trug er ein schwarzes Hemd, das er lässig bis zum Bund seiner dunkelbraunen Lederhose offen ließ und damit seine haarlose, makellose Brust preisgab, als wollte er beweisen, dass nur sein Gesicht einen Makel besaß.

Hinzu kam sein Gang. Gleitend, kein bisschen federnd. So selbstbewusst und beinahe anpirschend wie ein Raubtier. Er schien es nie eilig zu haben, als ob es in seiner Macht läge, einfach die Zeit anzuhalten, sollte er drohen, zu spät zu kommen.

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