Billy Remie - Geliebter Wächter

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Nach all der Zeit, die er sich für unantastbar hielt, läuft Bellzazar – Fürst der Unterwelt – ein unscheinbarer Mensch über den Weg, der all das in ihm auslöst, was er für unmöglich hielt: sterbliche, wahrhaftige Liebe. Zwei Jahrzehnte nach seiner Verbannung erwacht er und sieht sich dieser Liebe unverhofft wieder gegenüber. Sein Herz, seine Seele und selbst sein messerscharfer Verstand sind mit diesem brennenden Gefühl der Sehnsucht infiziert. Er will diesen Menschen, er begehrt ihn wie nichts zuvor. Nach all der Zeit geschieht auch ihm die Liebe – und alles, was ihn betrifft, seine ganze Welt, seine gesamte Macht, verschiebt sich, bis all sein Verlangen auf eine einzige Person gerichtet ist.
Doch diese Liebe ist unerreichbar und zum Scheitern verurteilt, denn er begehrt einen Mann, der bereits tot ist und in der falschen Welt strandete. Um zu verhindern, dass er ein verirrter Geist ohne Willen und Verstand wird, muss Bellzazar einen Weg finden, ihn in die Nachwelt zu geleiten. Doch die Zeit drängt und die Welt ist im Wandel, fremde Mächte stellen sich ihnen in den Weg und am Ende steht die Frage, ob Bellzazar bereit ist, den einzigen Mann gehen zu lassen, dem es gelang, nach all der Zeit sein dunkles Herz zu erreichen.
Eine unmögliche Liebe zwischen zwei ungleichen Männern, deren Zukunft auf Messers Schneide steht. Eine gefühlvolle Reise, die mit Verachtung begann und in Zuneigung endete – und an deren Ziel das zerbrechliche Erblühen einer tiefen Liebe wartet.
Nach den «Legenden aus Nohva» nun die weiterführende Reihe, die eine neue Generation einleitet, mit vielen bekannten und neuen Gesichtern und alten sowie neuen Geheimnissen. Keine Vorkenntnisse von Nöten.

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Fen winkte Doragon zu dem Wagen in der Mitte. Es waren insgesamt fünf Karren voll mit Vorräten, gezogen von Maultieren, die sie bereits losgebunden und beladen hatten. Sie würden sie mitnehmen. Eine gute Ausbeute, viel Essen für das Lager. In den nächsten Wochen würden sie sich nicht um den anhaltenden Hunger kümmern müssen. Selbst Heilkräuter waren säckeweise unter den Vorräten vorhanden. Offensichtlich hatten sie eine Lieferung an die Herrin selbst erwischt. Sie hatten nur das Beste vom Besten erbeutet.

Doragon trat neben Fen und sah ihn fragend an. Dieser nickte auf das, was er und zwei weitere Kameraden entdeckt hatten. Der Wagen in der Mitte war hinten leicht eingesunken, da ein Rad gebrochen war, ansonsten schien er unversehrt. Jemand hatte die Plane runtergerissen und einen Käfig freigelegt. Er war nicht einsehbar, die Wände bestanden aus massivem Eisen und ließen das Gebilde mehr wie eine übergroße Metalltruhe wirken.

»Das solltest du dir ansehen«, sagte Fen mit belegter Stimme und deutete mit seiner dunklen Hand zur Tür des Käfigs. Seine gelben Augen wirkten erschüttert, beinahe ratlos. Das kannte Doragon nicht von ihm, Fen hatte stets einen frechen Kommentar auf den Lippen, ganz gleich mit wem er sprach und wovon er sprach, und ob sie am Lagerfeuer saßen oder in die Enge getrieben ihrem Tod entgegenblickten. Er fand immer eine alberne Bemerkung.

Heute war er still. Zu still. Seine spitzen Ohren zuckten nervös unter seinem langen haselnussbraunen Haar. Etwas hatte ihn tief getroffen.

Doragon erwartete nichts Gutes, noch nie hatte etwas oder jemand Fen zum Schweigen gebracht.

Er reichte wortlos seinen Bogen an Fen weiter und stieg auf das Trittbrett des Wagens. Durch eine kleine Öffnung konnte er in den Käfig spähen. Er hielt sich an den dicken Eisenstäben einer winzigen Fensteröffnung fest und verengte die Augen, um etwas erkennen zu können. Sein Gesicht schwitzte unter seiner ledernen Maske, die stets sein Antlitz verhüllte.

Es war dunkel in dem eisernen Kasten, aber er hatte die Augen eines Raubvogels. So sagte man über ihn. In Wahrheit konnte er vermutlich einfach gut sehen. Seine Pupillen gewöhnten sich an das wenige Licht hinter der Tür, stickige Luft schlug ihm entgegen, es roch nach Unrat, Schweiß und Verzweiflung. Der Raum war innen wie außen aus kaltem Eisen, drinnen war er rostrot verfärbt. In der hintersten Ecke schlängelten sich dicke Ketten über den Boden, wie man sie von Ankern für große Segelschiffe kannte. Sie begannen in der Dunkelheit und endeten an einem dicken Eisenring, der um ein beunruhigend knochiges Fußgelenk lag. Die Kette samt Ring mussten zu schwer für das dünne Bein sein, das sie festketteten. Die Haut des Gefangenen erinnerte an das Wachs einer Kerze, zerlaufen und blass. Der Eisenring, der ihn ankettete, hatte Blutergüsse auf dem Gelenk hinterlassen, die wegen der ansonsten weißen Haut geradezu leuchteten.

Doch mehr als Beine und Füße gab die Dunkelheit nicht preis. Doragon erwartete bei diesem Anblick nichts als eine Leiche vorzufinden.

So mager, so blass, so … leblos. Nur dünne Haut über leicht zerbrechlichen Knochen. Wie ein Kind, das in einem Brunnen verhungert ist und dessen Überreste man nach einem oder zwei Jahren aus dem Schacht zog.

Doragon packte den Türgriff und riss daran. Die Tür bewegte sich nicht, schwere Schlösser sicherten den Kasten.

Er sprang vom Trittbrett und ging einige Schritte zurück. »Tsuri. Haru. Brecht den Käfig auf!«

Die beiden vermummten Kameraden setzten sich sofort in Bewegung, gingen an Doragon vorbei und machten sich an die Arbeit.

Doragon rückte seine Maske zurecht und nahm dann seinen Bogen wieder an sich, den Fen ihm entgegenhielt. Er schlang ihn sich um den muskulösen Oberkörper. Tsuri und Haru zogen kleine Ledersäckchen hervor und schütteten schwarzes Pulver in die Öffnungen der Schlösser.

»Ist es noch am Leben?«, fragte Fen Doragon mit gesenkter Stimme.

Doragon musterte seinen Freund. Er war dünn, auf den ersten Blick nicht mehr als ein Bursche, und das schmutzige Hemd und die braune Lederhose saßen so locker um seinen Leib, dass sie seine drahtige Gestalt noch unterstrichen.

Doragon wandte den Blick wieder ab, die Maske gab nur seine Augen preis, nicht seine mahlenden, angespannten Kiefer. »Die Frage ist, warum sie es in einem Käfig transportieren«, antwortete er nachdenklich, seine Stimme klang wegen seiner Maske leicht gedämpft.

Etwas zischte in der Luft, wie Wasser auf heißer Glut. Das Pulver wurde entzündet, mit einem lauten Knall sprang das erste der drei Schlösser auf.

Hinter der Tür erklang ein Schaben, wie von Ketten, die über den Boden schliffen, als hätte sich das Geschöpf im Inneren weiter zurückgezogen. Ein ängstliches Wimmern erklang.

Doragon drehte sich der Magen um, ließ es sich aber nicht anmerken.

Bei allen Geistern … was hatten sie mit ihm gemacht?

Fen sah zum Käfig, dann richtete er die buttergelben Augen wieder auf Doragon. »Scheint, als steckt noch Leben in den Gebeinen.«

Doragon wandte sich wortlos ab, um eine Fackel zu entzünden.

Er hockte sich zwischen die Trümmer und schlug zwei Feuersteine aufeinander, um den in Pech getränkten Stoff in Flammen zu hüllen, als jemand vor ihn trat und das Licht unter dem Blätterdach verdunkelte.

Er blinzelte zu dem jungen Mann auf, der mit geballten Fäusten vor ihm stand. »Wir sollten sie töten!«, forderte er verbissen.

Doragon folgte seinem energischen Nicken und leckte sich unter der Maske die Lippen. Er betrachtete die entschlossenen Gesichter der gefangengenommenen Wächter und ihre vor Zorn glühenden Augen. Das Leuchten der weißen Linien unter ihrer dunklen Haut zeugte davon, dass sie nicht Herr ihrer Selbst waren. Sie wussten nicht, was sie taten. Niemand konnte ihnen noch helfen, niemand würde sie von ihrem Weg abbringen. Sie waren befallen.

»Nein«, sagte er dennoch und zündete die Fackel an.

Der junge Bursche, dessen Namen er nicht kannte, stampfte wütend auf. »Aber … sie sind nicht mehr zu retten. Sie sind eine Gefahr! Wir müssen …«

»Ich sagte, nein!« Doragon brauchte die Stimme nicht zu erheben, er blieb stets ruhig. Wer schreien musste, um Gehör zu finden, dem schenkte man keinen Respekt. Das hatte der Mann ihm beigebracht, der ihn großgezogen hatte.

Doragon stand auf und trug seinen Kameraden auf, die die Gefangenen bewachten: »Verbindet ihnen die Augen und treibt sie gefesselt in den Wald hinein. Sorgt dafür, dass sie nicht wissen, wohin ihr sie bringt. Sie können sich dann gegenseitig aus den Fesseln helfen, wenn ihr verschwunden seid. Hinterlasst ihnen keine Spuren, die sie verfolgen könnten. Mögen die Geister des Waldes ihnen gnädig sein – oder sie in die Irre führen.«

Die drei Männer nickten und zogen Stofffetzen hervor, um seinem Befehl Folge zu leisten.

Das zweite Schloss wurde gesprengt, und er wandte sich mit der Fackel in der Hand zum Käfig.

Da packte ihn der Bursche am Arm und zerrte ihn herum. »Das ist nicht Recht! Nach allem was sie uns angetan haben, verdienen sie den Tod durch unsere Klingen! Sie würden uns auch keine Gnade erweisen. Haben sie nie und werden sie nie …«

»Wir werden kein Blut vergießen!«, zischte Doragon den Burschen an, wobei er sich dicht zu ihm beugte, dass er auch wirklich verstand. Sein Blick brannte sich in die braunen Augen des Jüngeren, der widerwillig aber eingeschüchtert das Gesicht wegdrehte. »Sie wissen nicht mehr, was sie tun, sie sind auch nur Sklaven. Und selbst wenn nicht, so sind wir nicht wie sie. Wir werden niemanden töten, wenn es nicht sein muss. Deshalb sind wir nicht hier! Wir sind keine Schlächter und wir ermorden auch keine gefesselten Gefangenen! Lassen wir sie ziehen, sollen sie ruhig der Herrin Bericht erstatten. Lassen wir sie Gerüchte über uns verbreiten.«

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