Fil Almaris - Die Welt der Krümel

Здесь есть возможность читать онлайн «Fil Almaris - Die Welt der Krümel» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Welt der Krümel: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Welt der Krümel»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Die achtjährige Evi Wedder traut ihren Augen nicht, als sie in einem Berg von ihr hinterlassener Kekskrümel einen Krümel entdeckt, der Augen hat und sie neugierig anschaut…
Im ersten Teil, «Die Welt der Krümel, wie alles begann…» lernt der Leser Professor LeMürk kennen. Er erfährt wie Professor LeMürk durch seine Experimente mit eingesammelten Bruchstücken verschiedener Materialien eine Erfindung macht, die sein Leben völlig verändert.
LeMürk ist ein Vertreter der kleinen Völker, deren Exemplare meist nicht größer als 10 Zentimeter werden und die in der Regel unentdeckt in der Nähe der Menschen in Hohlräumen der Häuser wohnen.
Seine zahlreichen Nachkommen sind inzwischen weit verbreitet und setzen die Experimente traditionell fort.
LeMürk der III. lebt heute mit seiner Familie in einem Hohlraum eines vierstöckigen Gebäudes in der Waldstraße Wand an Wand mit dem Menschenkind Evi.
Der zweite Teil, «Die Welt der Krümel in Gefahr», beschreibt zunächst die zufällige Bekanntschaft und spätere Freundschaft der achtjährigen Evelin mit Lele, der Tochter des Krümelerweckers LeMürk des III.
Als Evi eines Tages erfährt, dass das Wohnhaus saniert werden soll, ahnt sie, dass ihre kleinen Freunde in Gefahr sind. Gemeinsam überlegen sie, wie sie die Familie und ihre kleine Wohnung vor der Zerstörung durch die Sanierung schützen können. Es ist eine schwierige Aufgabe zumal die Eltern der kleinen Evi nichts von der Existenz der kleinen Wesen erfahren sollen.
Unter Einsatz ihres Lebens kämpft die Familie der kleinen Wesen um ihr Heim. Wie Evi der Familie hilft und was all das mit Krümeln zu tun hat, das lesen sie in «Die Welt der Krümel»

Die Welt der Krümel — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Welt der Krümel», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

So beobachtete er wie ein Pfefferkorn, ein Käsekrümel und zwei Brotkrumen aus dem Behälter kletterten und sich danach die beiden Haare elegant herausbogen.

Schließlich standen sie alle vor ihm auf dem Sockel seiner Apparatur und blickten ihn mit ihren kleinen Kulleraugen erwartungsvoll an.

LeMürk trat vorsichtig wieder ein Stück näher heran, um die Krümel genauer zu betrachten.

Neben den Augen hatten sie winzig kleine Arme und Beine. Ansonsten waren sie so, wie er sie in den Kessel hineingetan hatte.

Er unterdrückte die Versuchung einen der Kleinen zu berühren und streckte ihnen stattdessen die Hand entgegen.

Die Krümel kamen neugierig näher und begannen wie Kinder ihn mit ihren kleinen Händchen abzutasten. Dann kletterten sie auf die Hand, balancierten die Finger entlang und probierten wie es sich in der Kuhle der Hand anfühlt. Das Pfefferkorn rollte schließlich fröhlich in der Kuhle hin und her. Die Haare hängten sich über den Daumen und schaukelten vergnügt.

Der Käsekrümel aber war über den Arm auf seine Schulter geklettert und hatte es sich, Beine baumelnd, gemütlich gemacht. Er roch heftig und begann einen gelblichen Fettfleck auf seinem Laborkittel zu erzeugen.

Unser Wissenschaftler beobachtete fassungslos eine ganze Weile die Szene. Viele Jahre hatte LeMürk sehr einsam und allein gelebt. Er fand Gefallen an dem lustigen Treiben seiner Versuchsobjekte.

Doch dann erinnerte er sich wieder an seine Forschungen. Nun, wenn er schon keine Materie zusammengefügt hatte, so hatte er doch scheinbar Materie belebt. Doch keine Erfindung zählte etwas, wenn sie nicht überprüft worden war. Er musste diese Versuchsanordnung wiederholen.

Während er darüber nachdachte was er nun weiter tun würde kletterten die - фото 4

Während er darüber nachdachte, was er nun weiter tun würde, kletterten die kleinen Wesen fröhlich weiter auf ihm herum.

Das Pfefferkorn hatte es, wie auch immer, in sein Ohr geschafft. Dort nutzte es fröhlich das Halbrund, um sich kullern zu lassen. Es kitzelte und LeMürk entfernte es vorsichtig mit zwei Fingern und setzte es auf den Schreibtisch seines Labors. Die beiden Haare sprangen freiwillig ab. Die an seinem Kittel hängenden Brotkrümel sammelte er vorsichtig ab und ließ sie aus seiner Hand ebenfalls auf den Schreibtisch laufen. Nur das Käsestück, an dessen Geruch er sich inzwischen gewöhnt hatte, ließ er auf seiner Schulter sitzen.

„So Jungs, wollen doch mal sehen, ob wir noch mehr von euch herstellen können. Die Kleinen kicherten und nickten fröhlich.

Sorgfältig wählte LeMürk aus einer Vielzahl säuberlich gestapelter Kisten voller von ihm eingesammelter Krümel ein Stück vertrocknetes Blatt einer Balkongeranie, einen Fussel eines gewaschenen Papiertaschentuches und ein Vollkornbrotkorn aus. „Drei dürften erst einmal genügen“, brubbelte er. Nachdem er die drei Krümelartefakte noch einmal sorgfältig betrachtet hatte, legte er sie behutsam in den Behälter der Apparatur. Nun ging er Schritt für Schritt die Versuchsanordnung des letzten Versuches erneut durch. Der auf seiner Schulter sitzende Käsekrümel beobachtete aufmerksam, was der Meister tat, ohne es jedoch zu verstehen. Es fand es einfach schön, wie der Meister seinen Körper hin und her bewegte, und fühlte sich wahrscheinlich wie auf einem Riesenrad. Es sah wie Schalter bewegt wurden, Geräte anfingen zu brummen und es brummte ein bisschen mit.

LeMürk war hochkonzentriert und besprach mit sich selbst die wichtigsten Schritte. In der entscheidenden Schlussphase blieb er stehen und starrte den Behälter an, als würde sich jeden Moment der Deckel anheben und aus ihm die Ergebnisse des Versuches quellen.

„Fertig!“, rief er plötzlich und schielte zum Käsestück, „Wollen wir nachsehen?“

Er ging zum Behälter, hob den Deckel und lugte vorsichtig hinein. „Hallo“, sagte er und meinte damit die drei neuen Krümlinge im Behälter, die ihn mit großen Augen ansahen. Er streckte die Hand hinein und ließ das Blattstück, den Fussel und das Vollkorn auf seine Hand klettern und setzte dann alle drei behutsam auf dem Tisch neben der Versuchsanordnung nieder.

Sein Käsekrümel war nun nicht mehr zu halten. Er sprang von seiner Schulter, um sich zu den neuen Geschwistern zu gesellen. Neugierig lief er auf die drei Neuen zu, umrundete sie dreimal und begann wie das Pfefferkorn und die anderen mit den kleinen Händen die Neuankömmlinge zu betasten und zu begrabbeln. Diese machten fleißig mit bei dem fröhlichen Kennenlernen. Es dauerte nicht lange, bis die Krümelchen übermütig miteinander spielten. Sie rollten hin und her, soweit es ihre Form zuließ, schlugen Salto und freuten sich ob ihrer Lebendigkeit.

LeMürk war schwer erschöpft und zugegebener Maßen noch sehr verwirrt. Er hatte wirklich etwas Großes entdeckt. Zwar war es nicht das, was er sich so lange Zeit erhofft hatte, doch lebende Krümel waren ja wohl der Hit schlechthin.

Er nahm sich einen Schluck von seinem schottischen Single Malt in ein Glas und setzte sich in seinen Schaukelstuhl. In diesem hatte er so viele Jahre lang neue Versuchsanordnungen ersonnen und nun war eben jene darin entstanden, mit der er lebendige Krümel erschaffen konnte.

So saß er eine lange Weile in seinem Stuhl, beobachtete seine Krümlinge, die herausgefunden hatten, dass man über dem Bücherstapel neben seinem Schreibtisch auf den Boden gelangen konnte. Er sah das Pfefferkorn, wie es rollend von Buch zu Buch nach unten plumpste. Anschließend versuchte es sich gegen die Schwerkraft an einem Stuhlbein hochzurollen. LeMürk musste lachen. Immer und immer wieder versuchte es mit seinen kleinen Beinchen und Ärmchen wie an einer Kletterstange das Stuhlbein hinaufzuklettern, nachdem es mit dem Rollen gar nicht geklappt hatte. Käsekrümel und Brotkrümel kletterten ebenso unerschrocken den Bücherberg hinab, indem sie sich mit den Händchen am Buchumschlag festhielten und zum nächsten Buch herunterfallen ließen. Das Geranienblatt segelte von Buch zu Buch und kam als Drittes am Boden an. Es schaute den Kletterern zu und freute sich mit ihnen über jeden Absatz, den sie bewältigten. Die Haare hatten sich gleich vom Schreibtisch fallen lassen.

Am Boden begannen die Krümelchen alles zu erforschen, an das sie herankommen konnten.

Da gab es Einiges, denn LeMürk war nicht der Ordentlichste. Neben den Büchern standen hier Schüsselchen und Töpfe, Messgeräte, Schrauben, Holzstücke und vieles mehr.

Was sollte LeMürk mit diesen Krümlingen, wie er sie immer öfter liebevoll in Gedanken nannte, anfangen? Ob sie wohl auf ihn hörten?

„He, Jungs!, rief er. Die Krümlinge hielten inne mit dem, was sie gerade taten, und richteten ihre großen Augen auf den Meister.

„Kommt mal her zu mir.“ LeMürk hatte mit seinen Worten einen Wettlauf initiiert, in dem es darum ging, wer zuerst bei seinem Meister ankam.

Klar, dass das Pfefferkorn am schnellsten war. Es stieß sich ab und rollte bis zur Kante des Meisterschuhs und prallte davon ab, bis es schließlich mit einem gekonnten Überschlag auf zwei Beinchen landete. Die nächsten waren die Haare. Sie hatten inzwischen eine Art Saltotechnik gefunden, mit der sie sich recht schnell fortbewegten. Nur das Stückchen Geranienblatt hatte es nicht so leicht mit der schnellen Vorwärtsbewegung. Sein Körper wirkte wie ein Segel, das durch den Luftzug der Bewegung das Vorwärtskommen behinderte. Bald bemerkte das Blattstück, dass es nur mit einer exakten Ausrichtung der Blattkante zum Ziel gelangen würde.

Schniefend kam es beim Meister an und setzte sich auf dessen Schuh. Alle anderen hatten sich im Halbkreis um LeMürk versammelt und starrten ihn erwartungsvoll an.

„Ich freue mich, dass ihr bei mir seid“, sagte er ein wenig hilflos, nun da sie tatsächlich alle auf ihn hörten, „ich möchte, dass ihr schön aufpasst, dass niemand auf euch tritt, denn die Menschen, denen ihr vielleicht begegnet, sind riesig und sehen euch nicht, wenn sie mit ihren großen Füßen in ihren Wohnungen umhergehen.“ LeMürk musste bei diesen Worten daran denken, welchen Gefahren er selbst bei den Exkursionen in die Welt der Menschen begegnet war. Exkursionen, in denen er mit einem Rucksack auf dem Rücken unterwegs war, um neue Artefakte für seine Experimente einzusammeln. Mehr als einmal hatte er sich mit einem kühnen Sprung in eine Möbelritze oder in die Deckung eines Tischbeins retten müssen, als plötzlich einer der Menschen genau dort aufgetaucht war, wo er gehofft hatte, unentdeckt seiner Arbeit nachzugehen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Welt der Krümel»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Welt der Krümel» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Die Welt der Krümel»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Welt der Krümel» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x