Tillmann Wagenhofer - Dark World I

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Eine düstere, mittelalterliche Welt, errichtet auf der Asche der «Alten». Ein machthungriger, korrupter Klerus, der die Fünf Städte im Würgegriff seiner sadistischen Inquisition hält. Die düstere Prophezeiung eines Ketzers. In deren Mittelpunkt findet sich, ohne es zu wissen, die junge Waise Maddy wieder. Ausgebildet vom Orden der Flamme als lebende Waffe gegen die Feinde der Kirche. Loyal. Fanatisch. Doch als sie im Jähzorn einen Mit-Rekruten tötet und in die Ödlande fliehen muss, löst Maddy eine Kette von Geschehnissen aus, welche ihr und ihren Freunden die gnadenlose Feindschaft ihrer einstigen Herren einbringt. Diese rufen zum Kreuzzug auf, um die vermeintliche Ketzerei in Blut und Feuer zu ersticken.

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Bei ihrem Eintreffen kam Leben in die Menge der Sklaven, viele sahen auf. Maddy erkannte Hoffnungslosigkeit, Resignation und Angst in den Augen der Gefangenen. All das wirkte – noch jedenfalls – wie ein böser Traum. Der Schock verhinderte, dass sie sich ihrer Zukunft mit voller Härte bewusst werden konnte. Surreal wirkte auch, als ein Mann ihnen entgegenkam, der feine Seide über einem vergoldeten Kettenhemd trug, dazu Goldringe und eine schwere Goldkette, drüber hinaus nach Parfüm roch – und hier, in dieser schmutzigen Öde sehr deplatziert wirkte. Was die Kälte in den Augen des Mannes, die keinen Hehl aus dem völligen Fehlen von Erbarmen und Mitleid machte, wieder mehr als aufwog. Die Bewegungen verrieten den fähigen Schwertkämpfer. Ohne Zweifel war dies der Karawanenführer. „Was bringt ihr denn Schönes…?“, fragte der Mann mit einem Grinsen bar jeden Humors. Er musterte Maddy, wie ein Viehhändler ein Ödland-Rind begutachtete, welches er erwerben wollte. „Gut…die blauen Augen werden die Blicke auf sich ziehen auf dem Markt“, meinte er, dann fiel sein Blick auf Roter Speer, den die vier Söldner gerade absetzten. „Was schleppt ihr einen halbtoten Kerl an? Hättet ihr euch sparen können. Werft ihn vors Lager, sollen die Raubtiere ihn kriegen.“ „Nein…!“ Der Schrei war Maddy entfahren, ohne dass sie ihn hatte zurückhalten können. Der Slaver wandte ihr wieder seine Aufmerksamkeit zu, ein spöttisches Grinsen im Gesicht, das aber schnell wieder verschwand. „Oh…die Kleine spricht. Habe ich...oder hat einer von euch ihr erlaubt, zu sprechen?" Die Söldner grinsten höhnisch, als Will Maddys langes Haar ergriff und ihren Kopf hochriss, so dass sie ihm direkt in die Augen sehen musste. In den tot wirkenden Augen eines Sandbären lag mehr Wärme und Güte als in jenen dieses Mannes. "Du wolltest etwas...sagen?" Es verlangte Mut, noch einmal den Mund zu öffnen, wenn die unausgesprochene Drohung von allerlei Qual so dicht stand. "Ja...Sire..." Da wandelte sich die Miene des Slavers in Staunen, ehe er laut und aus vollem Hals lachte. "Sire? SIRE?", brüllte er, dann lachte er noch lauter, und seine Leute - einigen sah man an, dass sie nicht recht verstanden, aus welchem Grund - lachten eben mit. Erst nach Minuten beruhigte sich der Slaver wieder. "Blutschwert, die Kleine gefällt mir...wirklich. Sire...ha, als sähe ich aus wie ein Adliger...schreckliche Vorstellung. Tja...genug Spaß gehabt. Ist sie noch...?" "Sie sagt, ja", erwiderte der ältere Tribal, ehe der Slaver es ausgesprochen hatte. Bloody Wills Augenbrauen hoben sich. "So…na, dann wollen wir das mal prüfen, und die Ware genauer begutachten. Zieh' dich aus, Kleine." Der jüngere Tribal entfernte ihre Fesseln, was sie kaum wahrnahm.

Es war nicht so, dass Maddy die geringste Chance gehabt hätte, ihr blankes Entsetzen zu verbergen. Erbleicht starrte sie den Slaver an. "H...hier?" Will schüttelte den Kopf. "Nein, natürlich nicht, erst wenn wir in Southern Flame ankommen, Mylady. NATÜRLICH HIER!", schrie er die letzten Worte. Maddy wich unwillkürlich zurück, bereit, eher zu kämpfen, als sich derart demütigen zu lassen. Doch sie hatte die Rechnung ohne Blutschwert gemacht. Der war lässig an Roter Speer herangetreten und setzte ihm sein Beil an den linken Arm. "Gehorche, Frau. Sonst verliert er ein Stück nach dem anderen", sagte er mit jener toten Stimme, die ihm eigen war. Der junge Tribal, käsebleich, aber noch bei Bewusstsein, hatte alles mitangehört. "Tu' es nicht...Maddy...nicht..." stammelte er, ehe ihm Blutschwert ins Gesicht schlug. "Ein schlechter Rat", meinte der ältere Krieger kalt.

Die Augen des Slavers vor ihr wurden hart. „Du bist nun eine Sklavin und wirst gehorchen. Aber…offensichtlich muss ich dir erst Gehorsam beibringen. Das ist natürlich nicht gut, da wir einfach nicht die Zeit haben, es anständig zu machen. So bleibt mir nur eines zu tun. Hm, auch wenn es deinen Wert schmälern wird…“ Er wandte sich an Blutschwert, der noch immer seine Axtklinge an Roter Speers Arm hielt. „Wenn sie sich wehrt, nur im Geringsten, hau’ ihm den Arm ab.“ Er durchbohrte Maddy mit seinem Blick. „Zureiten nennen wir es, Kleine. Du wirst hier, vor aller Augen, deine erste Lektion lernen – und ich denke, es wird dich brechen. Zugegeben, ich würde mehr Geld für dich bekommen, wenn du noch Jungfrau wärst, aber da mir nicht die Zeit bleibt, dich zu disziplinieren wie die anderen hier…muss ich wohl auf einen Teil der Summe verzichten.“ Einige der Söldner murrten, doch ein kalter Blick von Will brachte sie zum Schweigen. Die junge Frau starrte den Slaver ungläubig an, denn sie wollte es nicht glauben. „Du…du willst…mich…?“ Nein…bitte nicht, wollte sie flehen, während sie gegen die Tränen kämpfte. Doch sie schaffte es, irgendwie, sich zu beherrschen. „Maddy…nein!“, schrie Roter Speer, bekam dafür einen Tritt ins Gesicht. Will verschränkte die Arme. „Meine Geduld ist am Ende, Kleine. Blutschwert…schneide ihm…“ Maddy rang furchtbar mit sich, als sie erkannte, dass Roter Speer eher sterben würde, als der Anlass für ihre furchtbare Erniedrigung zu sein.

"Wartet...", stieß sie rau hervor. "Lasst ihn, bitte. Ich werde es tun." Wie in Trance legte sie vor aller Augen ihre Kleider ab. Es fühlte sich noch unwirklicher an, als zuvor ihre Gefangennahme, was ihr half, nicht vor Scham zusammen zu brechen. Die Söldner warfen ihr lüsterne Blicke zu, machten dreckige Bemerkungen zu ihrem Körper, als sie schließlich nackt vor dem Slaver stand. Der riss ihre Arme von ihrer Blöße, wo sie sich instinktiv hatte bedecken wollen, betrachtete sie dann wie eine Ware, die es zu schätzen galt. "Gut gebaut...sehen wir mal... noch alle Zähne. Gut. Tja, dann wollen wir mal testen, wie tauglich du bist", sagte er gleichmütig, nachdem er mehrere Male um sie herumgegangen war, sie einige Male angefasst hatte. Die junge Frau rang mit aller verbliebenen Kraft tapfer den starken Impuls nieder, ihrer Verzweiflung nachzugeben. "Leg' dich da hin und spreiz' die Beine... LOS!", befahl Will gleichgültig. Maddy konnte ihre Tränen nicht länger zurückhalten. Wenige Frauen hätten das gekonnt in dieser Lage, auch wenn einige davon noch immer aus Zorn über ihre Hilflosigkeit flossen. Schon als sie der Anweisung nachkam, zitterte sie am ganzen Leib. Es würde mehr sein, als sie ertragen konnte, das spürte sie, als sich ihr ganzes Ich, ihr gesamtes Sein sträubte, das zuzulassen. Ich will es nicht...Ewiges Feuer...bitte...ich kann das nicht! Ihr Instinkt, in größter Not und kurz, bevor sie gebrochen werden würde, rief ihr zu, dass Feuer ihr nicht helfen könne. Und sie verstand. Herr der Himmelswiesen, ich ertrage das nicht...! Gleichzeitig wurde ihr klar, dass sie sich nicht wehren würde, so heftig alles in ihr danach schrie – oder Roter Speer müsste sterben. Die höhnischen Stimmen der Männer, die nicht wissen konnten - oder die es nicht interessierte - wie tief und endgültig das sein würde, was ihr Anführer der jungen Frau im Begriff war, zuzufügen, hörten sich an wie aus weiter Ferne. Will anspringen, ihn überraschen... nach dem Dolch oder Schwert greifen, das er trägt...! Nein. Selbst wenn ihr das gelang, würde erst sie, dann Roter Speer durch die Übermacht sterben. Langsam tat sie, was der Slaver ihr gesagt hatte.

Ein eigentümliches, metallisches Geräusch und das Verschwinden der Hände von ihrer Haut ließen sie schlagartig die Augen aufreißen. Langsam wandte sie sich um. Bloody Will stand immer noch hinter ihr, sie lag noch immer, vor allen entblößt, da. Aber in dieser Sekunde sagte niemand etwas. Alle starrten ihren Anführer - die Sklaven ihren Peiniger - an, voller Schreck oder morbider Faszination, die gleich darauf in alarmiertes Geschrei überging. Denn aus dem Hinterkopf des Slavers ragte das hintere Stück eines gefiederten Pfeils, dessen schwere, metallbrechende Spitze an der Stirn vorne - durch den Helm, den sie durchschlagen hatte - zu sehen war. Will glotzte einfach geradeaus, auf Maddys Bauch, ehe er lautlos zur Seite wegkippte. Dann brach die Hölle los. „Tribals…“, brüllte jemand. „Quatsch, hier doch nicht“, kreischte ein anderer. Schreiend und sich widersprüchliche Befehle zuschleudernd, einer absurder als der andere, liefen die Söldner wie eine aufgescheuchte Hühnertruppe kreuz und quer durcheinander. Sie suchten den Feind in der Dunkelheit, sahen aber niemanden. Ein Pfeil, irgendwo aus der Finsternis, fand sein nächstes Ziel - den jüngeren der beiden Tribals. Der Ältere, der Maddy bis dahin nicht aus den Augen gelassen hatte, brüllte zornerfüllt auf. "Bruder...!" Maddy reagierte, ohne darüber nachzudenken. Sie sprang auf, zog der Leiche von Will die gebogene Klinge aus der vergoldeten Scheide und wirbelte zu dem Stammeskrieger herum. Es spielte keine Rolle, dass sie nichts am Leib trug - jetzt nicht mehr! Denn dies war es, wofür sie geboren, wofür sie ausgebildet, worauf sie ihr ganzes Leben vorbereitet worden war. Als Blutschwert losstürmte, die Kampfaxt zu einem wuchtigen Hieb führend, stieß auch Maddy einen Schrei aus und sprang auf den Krieger zu. Ein Söldner, der sich einmischen wollte, fiel mit einem Pfeil mitten durchs linke Auge. Die Streitaxt, eine einhändig geführte Waffe mit schwerem Kopf, raste schräg herunter, aber in einem hatte der Tribal die kleinere und sicherlich weniger kräftige Gegnerin unterschätzt: Maddy war beweglicher als der Stammeskrieger. Sie wich dem Schlag, den sie zu ihrem Glück gut abgeschätzt hatte, aus und rollte sich neben ihrem Feind ab, als dieser auch schon den nächsten Schlag – auf Schulterhöhe – führte. Maddy jedoch war gar nicht erst wieder auf die Füße gekommen, sondern ihre Rechte beschrieb einen oft geübten, wirkungsvollen Schlag mit Will’s Krummschwert gegen das Bein des Tribals – knapp unter seinem Knie. Es war ein Risiko, denn der Schlag musste sitzen – die Alternative wäre, dass sie, auf dem Boden liegend, gegen die Axt ihres Gegners keine Chance mehr gehabt hätte. Doch Maddy traf – woraufhin Blutschwert fassungslos nach seinem Bein griff, das ihm aber, sauber abgeschnitten, blutspritzend aus der Hand glitt. Der Tribal fiel kreischend zur Seite, während sein roter Lebenssaft strömend aus dem Kniestumpf herausschoss. Maddy hörte in diesem Moment einen Aufschrei, fuhr herum – und fand sich Auge in Auge mit einem der Söldner wieder, der sie verwundert anstarrte. Weit erhoben hielt er sein Langschwert, doch er ließ es nicht niedersausen. Erst da sah Maddy die Speerspitze, welche dem Mann direkt aus der Brust ragte. Und sie erblickte Roter Speer, der sie noch einen Moment anlächelte, den Arm von seinem Wurf noch erhoben – ehe er die Augen schloss und dumpf aus der Hocke auf den Boden aufschlug.

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