Tillmann Wagenhofer - Dark World I

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Eine düstere, mittelalterliche Welt, errichtet auf der Asche der «Alten». Ein machthungriger, korrupter Klerus, der die Fünf Städte im Würgegriff seiner sadistischen Inquisition hält. Die düstere Prophezeiung eines Ketzers. In deren Mittelpunkt findet sich, ohne es zu wissen, die junge Waise Maddy wieder. Ausgebildet vom Orden der Flamme als lebende Waffe gegen die Feinde der Kirche. Loyal. Fanatisch. Doch als sie im Jähzorn einen Mit-Rekruten tötet und in die Ödlande fliehen muss, löst Maddy eine Kette von Geschehnissen aus, welche ihr und ihren Freunden die gnadenlose Feindschaft ihrer einstigen Herren einbringt. Diese rufen zum Kreuzzug auf, um die vermeintliche Ketzerei in Blut und Feuer zu ersticken.

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Ein Speer kam aus der Dunkelheit der Nacht herausgeflogen und traf Roter Speer ohne jede Vorwarnung an der rechten Schulter. Die Wucht des Aufpralls ließ den jungen Krieger rückwärts zu Boden gehen. „Flieh…schnell“, brachte er mit schmerzverzerrtem Tonfall heraus, als Maddy in einer fließenden Bewegung das Schwert zog. Der Tribal versuchte, wieder auf die Beine zu kommen, schaffte es aber nicht, denn die Qual explodierte förmlich in seinem Oberleib, jede Bewegung, noch so winzig, war grausam. „Geh…Maddy, hau’ ab“, brachte er mühsam heraus, als sich die junge Kriegerin direkt neben ihn stellte, das Schwert kampfbereit in der Hand. Sie erkannte vage Bewegungen in der Finsternis um sie herum – und ihr war bewusst, dass sie keine Chance hatte. „Leg’ die Klinge weg, kleine Schlampe, sonst tust du dir noch weh damit“, kam es feixend aus der Schwärze. Maddy grinste raubtierhaft. „Komm’ doch her, Feigling, dann sehen wir, wem was wehtun wird. Na, zu ängstlich dazu?“, höhnte sie. Wie zur Antwort traten zuerst zwei kräftig aussehende Stammeskrieger ins Flackerlicht des Feuers, dann fünf Männer in Lederrüstungen, teils mit Eisenplatten versehen. Drei trugen Metallhelme, zwei nur Lederkappen, die gesamte Ausrüstung sah abgenutzt, aber noch funktionsfähig aus, dasselbe galt für die Waffen. Alle fünf trugen lange Einhandschwerter und Wurfspeere, die Tribals eine Art von Kampfäxten. Einer der Stammesleute stoppte einen der Männer, die vermutliche Söldner waren. „Du wirst warten. Diese Frau ist gefährlicher, als sie scheint. Will wird es nicht gerne sehen, wenn wir einen Mann verlieren“, erklärte er ernst, wandte sich dann wieder an Maddy. „Ich erkenne, dass du mit dem Schwert umgehen kannst. Doch ich werde es kurz machen: Entweder, du legst die Waffe weg, oder wir töten dich mit den Wurfspießen innerhalb eines Augenzwinkerns. Vielleicht willst du ja wie eine Kriegerin sterben.“ Maddy schluckte. „Wie sieht die andere Möglichkeit aus?“ Sie sah die grausame Lust in den Augen der fünf Söldner – was schon Antwort genug war. Ein eisiger Schauer lief ihr über den Rücken. Schnell sterben…das klang, aufgespießt oder nicht, dagegen fast schon verheißungsvoll. Aber da war auch noch Roter Speer, der mit zusammengebissenen Zähnen zuhörte, ohne etwas unternehmen zu können. Der ältere der beiden Stammeskrieger antwortete mit emotionsloser Stimme.

„Du wirst Sklavin.“ Kaltes Entsetzen ergriff sie brutal. Sie öffnete den Mund, um zu protestieren. Ich bin eine Ordenskriegerin, wollte sie schreien – doch noch rechtzeitig stoppte sie sich. Es wäre reine Dummheit gewesen, dies hier und jetzt preis zu geben. Schon jetzt war möglicherweise ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt. Mit einem Mal traf sich ihr Blick mit dem von Roter Speer. Trotz des Schmerzes schüttelte er den Kopf, leicht und kaum merklich. Sein Gesichtsausdruck traf sie wie ein Blitz. Tu’ es nicht…stirb’ lieber, frei und ehrenvoll, als das zu erleiden. Sie konnte förmlich seine Gedanken lesen in diesem Moment. Und mit einem Mal wurde ihr bewusst, dass zwischen ihr und diesem Tribal...etwas entstanden war. So kurz sie ihn auch erst kannte, so wenig sie eigentlich über ihn wusste - das unsichtbare Band war da. Sie wollte, sie konnte ihn nicht alleine diesen Männern überlassen. Fast heiser sagte sie: “Was wird aus ihm?“ Der jüngere der beiden Tribals blickte Roter Speer mit sehr endgültiger Miene an. „Er wird sterben“, erklärte er ohne mit der Wimper zu zucken. „Unser Herr wird kein Interesse haben, einen schwerverwundeten Sklaven mit zu schleppen.“ „Blutschwert, was soll das Gerede?“, maulte der Söldner, der Maddy zuvor schon angebrüllt hatte. „Die Hure soll das Schwert weglegen. Ich will nicht, dass sie was in mich reinstößt…ich will was in sie reinstoßen“, lachte er laut und dreckig. Die junge Frau schaffte es, sich die Angst, aber auch die aufkeimende Wut nicht anmerken zu lassen. „Er hat mir das Leben gerettet, zumindest ihr beiden…“ sie sah die beiden Stammeskrieger an. „…wisst, was das bedeutet. Ihr müsst uns beide umbringen. Es sei denn…ihr helft ihm.“ „Was dann?“, fragte der, den der Söldner Blutschwert genannt hatte, gleichmütig. Wieder trafen sich die Blicke der beiden, Ordenskriegerin und Stammeskrieger, und Roter Speer schüttelte nun deutlicher den Kopf. Sie sah es ihm an – er wollte lieber sterben, als sie diesen Preis zahlen zu lassen. Es war komisch – noch vor zweieinhalb Tagen hätte sie diesen Tribal aus Unwissenheit und Stolz am liebsten getötet. Jetzt schien er ihr einziger, auf dieser Welt verbliebener Freund zu sein. Der einzige Mensch, an dem ihr etwas lag. Wie dumm ich war, dachte sie, während die Angst ihr den Magen zuschnürte. Denn was sie jetzt tun würde, kostete sie einen hohen, sogar sehr hohen Preis. Nämlich ihren Stolz und ihre Freiheit. „Dann ergebe ich mich.“ Der ältere Stammeskrieger dachte nach, verzog dann unmerklich das Gesicht. „Bist du noch unberührt?“, fragte er dann, als würde er nach dem morgigen Mittagessen fragen.

Maddys Mund stand offen, als sie begriff, was der Tribal meinte. Es traf sie wie ein Schlag, als ihr klar wurde, wie weit sie sich erniedrigen musste, um Roter Speer zu retten. Jungfrauen waren als Sklavinnen weit mehr – das x-fache wert, das wusste sie, wenn auch nur zufällig. Sie hätte nur nie gedacht, dass es sie jemals betreffen könne. Maddy wurde rot, rang mit sich, schaffte – irgendwie – ein Nicken. Das eigentlich Bedenkliche daran: Die junge Frau war sich dessen gar nicht so sicher, wusste sie doch nicht viel mehr über ihre eigene Sexualität, als sie mit Giant gemeinsam herausgefunden hatte. So fürchtete sie, dass sie eine glatte Lüge aussprach.

Der ältere Krieger hob die Augenbrauen. „Unser Herr wird das nachprüfen lassen. Solltest du lügen, verfüttern wir deinen Freund hier…oder was er sein mag…an die Ecars. Hast du das verstanden?“ Maddys Knie fühlten sich an wie der lustige Pudding, den es im Orden an hohen Feiertagen wie dem Geburtstag von Magnus Adams immer gegeben hatte. „Ja“, stieß sie hervor. Zeit…sie hatte Zeit gewonnen – für diesen jungen Tribal, von dem sie noch vor wenigen Minuten nicht einmal hätte sagen können, dass zwischen ihnen eine Freundschaft bestand. Dessen sie sich ausgerechnet jetzt aber sicher war. „Helft ihr ihm jetzt?“ „Das Schwert“, erinnerte sie der jüngere Tribal kühl. Sie legte die Klinge vorsichtig auf den Boden. Der jungen Kriegerin blieb nur die Hoffnung, dass sich die Fremden an die Abmachung halten würden – denn sie besaß nun nichts mehr, um sie dazu zu zwingen. „Ihr vier tragt den Jungen“, hörte sie den älteren Stammeskrieger befehlen, während zwei andere Söldner ihre Hände auf dem Rücken fesselten. Roter Speers Ecar beäugte die Fremden misstrauisch – und raste plötzlich davon. Der jüngere Tribal fluchte, senkte den Wurfspeer, mit dem er ihn hatte töten wollen. „Er könnte zurückkehren“, meinte der Ältere dazu emotionslos. „Haltet die Augen nach dem Ecar offen.“ Die fünf Söldner schienen enttäuscht, besonders jener eine, den Maddy anfangs herausgefordert hatte.

Die grausame Gier, sich an Maddy zu vergehen, stand ihnen auf widerwärtige Weise ins Gesicht geschrieben. Doch die beiden Stammeskrieger hatten eindeutig das Sagen.

Die Söldner zündeten einige Fackeln an, so dass der Rückweg erheblich schneller vonstatten ging als das vorherige Anschleichen. Überhaupt hätte der junge Tribal, den sie nun trugen, die Lohnkrieger rechtzeitig bemerkt, wären nicht die beiden erfahreneren Stammeskrieger gewesen. Schon beim Näherkommen wurde unübersehbar, dass die sieben Männer von einer Sklavenkarawane gekommen waren. Gute zwei Dutzend Ödland-Rinder mit allerlei Proviant und Ausrüstung beladen, standen abseits, während weitere Söldner ungefähr fünfzig Sklaven, Männer, Frauen, aber auch einige Mädchen und kräftige Jungen, bewachten. Männer und Frauen waren getrennt und mit Ketten verbunden. Mit einem Schauer von Furcht erkannte Maddy die Würgeeisen, die alle Sklaven trugen.

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