Tom Dekker - Diesel

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Diesel: краткое содержание, описание и аннотация

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Dunkle Wolken brauen sich über der City 95B457 zusammen. Während der aus dem Exil zurückgekehrte Industrielle Collin Rand nach der politischen Macht greift, wird es für die Menschen immer schwieriger, sich zu versorgen. Schuld daran ist der Mangel an Diesel, über dessen Grund eifrig spekuliert wird. Und ausgerechnet in einer solchen Situation soll auch noch ein offizielles Rennen mit Dieselrollern ausgetragen werden.
Gäbe es eine günstigere Gelegenheit für ein aufstrebendes politisches Genie wie Gordon Fletcher, sich in das Spiel um Macht und Reichtum einzumischen?

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„Wo hab ich denn nur…?“ Arthur Tudor kramte gedankenversunken in einem mit Ersatzteilen und Haushaltsutensilien vollgepackten Regal herum.

„Arthur!“, versuchte Greg in seine Gedanken vorzudringen. „Molly!“

Der alte Uhrmacher drehte sich mit gerunzelter Stirn zu dem Jungen um. Unter dem Blick des alten Mannes fühlte Greg sich wie ein exotischer Käfer, der soeben die neueste Entdeckung eines schrulligen Naturforschers geworden war. Tudor legte den Kopf schief und lächelte ihn erfreut an, so als hätte er Greg tatsächlich gerade entdeckt. Dann klarte sein Blick langsam auf. Greg atmete erleichtert aus. Er hatte Arthur wieder einmal aus einer seiner Gedankenspiralen herausgeholt.

„Ach ja, Molly.“, antwortete der alte Uhrmacher, als wäre nichts gewesen. „Die kann sich noch ein bisschen ausruhen.“ Dann drehte er sich wieder um und begann erneut, in dem Regal herumzukramen. „Wir bekommen heute Besuch.“, brummte er dabei vor sich hin.

„Besuch?“, wunderte sich Greg.

„Ja, eine alte Freundin kommt auf einen Plausch vorbei.“, stöhnte Arthur Tudor, der sich gerade besonders strecken musste, um an einige Dosen auf dem Obersten Regalbrett heranzureichen. „Sie wird dir gefallen.“ Er schaute in eine blau bemalte Metalldose, schüttelte dann den Kopf und stieß sein irres Kichern aus, das Greg jedes Mal eine Gänsehaut über den Rücken jagte.

„Was sucht Ihr eigentlich?“, wollte der Junge wissen.

„Tee.“, antwortete der Uhrmacher und stellte die Dose auf das unterste Brett des Regals. „Wir sollten Tee machen.“

Ohne ein Wort zu sagen, drehte sich Greg zu einem kleinen Schränkchen um, öffnete die linke Schublade und holte eine bronzefarbene Dose hervor. „Hier ist der Tee.“, sagte er, ohne in die Dose zu schauen und stellte sie auf den Arbeitstisch neben dem Herd. Er kannte jedes Versteck in Arthur Tudors Werkstatt und wenn der alte Uhrmacher nicht die Angewohnheit gehabt hätte, Dinge ständig an neuen Orten abzustellen, hätten sie einen Großteil der Arbeit, die sie mit dem Suchen nach Schraubendrehern, Federn oder Bleigewichten verbrachten, bereits in neue Erfindungen und wundervolle Apparate investieren können.

„Ah, da ist er ja.“, rief Arthur Tudor begeistert aus, so als habe er selbst gerade die Teedose gefunden, entnahm ihr ein paar Teeblätter und warf sie achtlos in das langsam heißer werdende Wasser. Dann wanderte sein prüfender Blick über die Werkbank, an der sie den größten Teil ihrer Arbeitszeit verbrachten. „Ich schätze, die Raupe, den Kolibri und den Dampfdruckmesser sollten wir erst einmal verschwinden lassen.“ Ohne eine weitere Erklärung schnappte er sich die beiden Tiernachbildungen, denen sie im Begriff waren, Leben einzuhauchen.

Greg kannte Arthur Tudor gut genug, um nicht weiter nach dem Sinn der Aktion zu fragen. Stattdessen schnappte er sich eine kleine Holzkiste und packte die Einzelteile des Druckmessers hinein.

„Wie läuft es zu Hause so?“, fragte der Uhrmacher unvermittelt.

Greg stutzte kurz. Normalerweise interessierte sich der alte Uhrmacher nicht für das, was außerhalb seines Ladens geschah. „Wir kommen zurecht.“, antwortete er zögerlich.

„Na, ihr braucht ja auch keinen Diesel, was?“, entgegnete Arthur Tudor.

Auch diese Eigenart des alten Kauzes, ständig abrupt das Thema zu wechseln, irritierte Greg nicht mehr. Manchmal, wie gerade eben, war er sogar ganz froh, dass der Uhrmacher so schnell vergaß, worüber sie gerade geredet hatten. „Diesel?“, fragte der Junge höflich nach.

„Es wird knapper. Manche der reichen Herren müssen schon wieder mit der Pferdekutsche vorlieb nehmen.“, berichtete der Uhrmacher und ließ ein weiteres Kichern ertönen.

Bevor Greg überlegen konnte, was er darauf antworten sollte, erklang von der Tür her ein merkwürdiges Klopfzeichen aus verschiedenen kurzen und langen Schlägen. Der Uhrmacher ließ seinen Blick ein letztes Mal durch den Raum schweifen, der jetzt wie eine ganz gewöhnliche Uhrmacherwerkstatt aussah und nickte zufrieden. „Und denk dran, Greg! Wir bauen Uhren. Große und kleine Uhren.“, sagte er, klopfte sich mit dem Zeigefinger gegen die Nase und zwinkerte dem Jungen zu. Dann schlurfte er bedächtig zur Ladentür.

Greg hörte das Klimpern des Schlüssels, das Klappern und Schaben der Riegel und dann die Ladenglocke, als die Tür geöffnet wurde. Schnell setzte er sich an seinen Platz an der Werkbank und schnappte sich eines der Uhrgehäuse, die überall herumlagen. Es sollte nur niemand merken, wie neugierig er wegen des ungewöhnlichen Besuchs war.

Nach einer gefühlten Ewigkeit schien Arthur Tudor das Abschließen des Eingangs beendet zu haben. Bedächtige Schritte kündigten das Kommen des alten Uhrmachers und seines geheimnisvollen Gastes an. Greg wunderte sich, dass er bisher noch kein einziges Wort vernommen hatte. Es fiel ihm ungeheuer schwer, nicht den Vorhang zur Seite zu ziehen, um endlich zu sehen, wer da in ihre Arbeit hereingeplatzt war. Immerhin schien der Uhrmacher die Person erwartet zu haben. Statt seinem Drang, aufzuspringen und sich endlich Klarheit zu verschaffen, nachzugeben, drehte Greg an einer kleinen Schraube im Innern der Taschenuhr herum, so als wäre er gerade dabei, die Uhr zu reparieren. Wie konnte man nur so lange vom Eingang durch den Laden bis in die kleine Werkstatt brauchen? Selbst für Arthur Tudor, der alle Verrichtungen mit einer besonderen Bedächtigkeit ausführte, so dass es manchmal so aussah, als würde er Dinge geschehen lassen, ohne sich auch nur zu bewegen, musste dies ein neuer Rekord in Langsamkeit sein.

Endlich bewegte sich der Vorhang und eine großgewachsene Frau mit krausen, schwarzen Haaren trat in die Werkstatt. Gregs erster Impuls war, ihr zu Hilfe zu eilen und einen Stuhl anzubieten. Ihr mit einer Unmenge an ausgebeulten Taschen versehener Lodenmantel war von unzähligen Brandlöchern durchsiebt, das vergilbte Kleid darunter mochte ehemals weiß gewesen sein und die schweren Stiefel mit ihren Ölflecken und Kratzspuren hatten auch schon bessere Zeiten gesehen. Greg war sich nicht sicher, ob die dunkle Haut der Frau natürlichen Ursprungs oder ebenfalls Ergebnis eines Brandunfalls war, die versengten Brauen über den forschend umherblickenden braunen Augen ließen letztere Möglichkeit zumindest im Rahmen des Wahrscheinlichen erscheinen.

„Oh, du hast schon Besuch?“, rief die Frau verwundert über ihre Schulter und durchbohrte Greg mit einem abschätzigen Blick.

„Nein, nein. Das ist mein Lehrjunge.“, korrigierte Arthur Tudor ihre Annahme und schob sich hinter ihr durch den Vorhang. „Gloria, das ist Greg.“ Bei diesen Worten deutete er auf den Jungen. „Greg, Gloria Josnic, eine alte Freundin.“, stellte er nun auch die Frau vor. „Sie ist Erfinderin.“, fügte er hinzu. Greg war sich nicht sicher, ob er einen Hauch Ironie in der Stimme des alten Mannes wahrnahm.

Um Glorias Lippen huschte ein Schmunzeln, dann machte sie einen forschen Schritt auf Greg zu und reichte ihm die Hand. „Ein Lehrjunge? Nach all den Jahren?“, sagte sie an den Uhrmacher gewandt, ohne Greg aus den Augen zu lassen. „Sehr erfreut.“

Greg griff nach der Hand und spürte, dass sie erstaunlich schwielig war. Gleich darauf schalt er sich, dass er bei dem Aussehen der Frau wohl kaum etwas anderes hätte erwarten können.

„Du musst ein besonderes Talent für Uhren haben.“, redete die Frau weiter. „Ich habe noch nie erlebt, dass Arthur jemandem gestattet hätte, ihm bei seiner Arbeit zur Hand zu gehen.“ Sie warf dem alten Uhrmacher, der sich gerade an der Teekanne zu schaffen machte, einen abschätzigen Blick zu, den er aber nicht wahrzunehmen schien, da er mit dem Rücken zu den beiden stand.

„Ja, das ist er. Ein wirkliches Talent.“, entgegnete Arthur Tudor und warf Greg einen anerkennenden Blick zu.

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